Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "Fragen an unsere Computer- Experten"- Thread
Feuerblick
08.07.2022, 19:57
Weder noch. Aber es ist halt deutlich netter, wenn man nicht noch irgendwo draufpatschen muss, damit das Ding entsperrt wird. Bei meiner Mutter ist der Sensor unzuverlässig. Warum auch immer. Hatte ich bei diversen iPhones und Vorgänger iPad nie. Irgendwas macht die falsch. :-nix
Der ist eigentlich nur unzuverlässig, wenn er nicht richtig angelernt wurde.
Feuerblick
08.07.2022, 20:09
Ich selbst hatte auch nie Probleme. Und der von meiner Mutter wurde inzwischen mehrfach angelernt (indem ich ihr gesagt habe, was sie tun soll). Trotzdem funktioniert es ständig nicht. Keine Ahnung, was sie da falsch macht.
Dir muss ich echt noch mal danken, Feuerblick. Deiner Meinung, dass mich ein Systemwechsel von Apple auf irgendwas von Android nerven wird, hat sich sehr bewahrheitet. (2020 in der Lernphase musste ich schnellstmöglich ein neues No Budget Tab kaufen.)
Kann die iPads auch nur empfehlen. Kenn nur die älteren Modelle von Pro und dem einfachen. Für die Uni und Stiftnutzung würd ich eher Pro nehmen, das einfache billigste iPad ist da schon deutlich schlechter und altert auch schneller. Für etwas Medienkonsum braucht man das Pro wahrscheinlich nicht, wobei ich für 180 € wahrscheinlich upgraden würde. Jetzt wo ich normal verdiene wird das nächste iPad wahrscheinlich auch eher ein Pro werden. Nutze immer noch viel GoodNotes und Co. und auch Multitasking.
Mit dem Sensor hab ich sowohl an iPhone als auch iPad nie Problem gehabt. Ich schone den aber auch und nutze den nur zum Auflegen und sonst den virtuellen Homebutton. Eine komische Verhornung am Finger stört manchmal. Wobei es ja anscheinend Leute gibt, die ihre Nase oder die Pfoten ihrer Tiere verwenden (oder wurde ich von Tiktok hopps genommen? :-oopss)
Heerestorte
08.07.2022, 22:52
Ach, das ist doch alles so kompliziert wieder :-))
Ich habe ja sonst keine Apple Geräte und jetzt bin ich noch auf das Samsung Galaxy Tab S7+ gestoßen... Hat halt n AMOLED Display und 120 Hz und ein Stylus ist mit dabei. Andererseits sind mir Samsung Handys und deswegen auch Tablets immer irgendwie suspekt gewesen. Und das obwohl ich ein Android Verfechter bin :-)) Da muss man Apple einfach zugestehen, dass die Ipads geil sind.
Habe aber halt am Handy und am Fernseher OLED und vermutlich bekomme ich Augenkrebs, wenn das Tablet das nicht hat... Immer diese Qual der Wahl :-))
Ipad air 4 für 500€...
Samsung galaxy Tab S7+ für ~600...
Ipad Pro für 650...
Fragen über Fragen...
Hast du denn bei Android zu Android irgendeinen Vorteil oder ist es dasselbe wie bei Android zu iPadOS? Das iPad ist meiner Meinung nach bei einem bestimmten Anspruch an Performance, insbesondere Dokumentenbearbeitung und Multitasking/Split Screen, mit Abstand am besten, unabhängig davon, ob man sonst noch Apple Geräte hat oder nicht. Stift bei Samsung funktioniert sehr gut, ist haptisch und optisch (auf dem Screen) sehr nice. Es gibt halt nur keine schlauen Apps dafür bei Android, wie bei Apple. Wenn du aber nur etwas kriggelst und den zum Zeigen und Anwählen verwendest, ist das ja schnuppe.
Guck dir das iPad doch mal an, ob du den Bildschirm echt so kacke findest. Ich hab ganz subjektiv im Vergleich ausm Freundeskreis den Eindruck, dass gerade Bildschirm und Kamera die Stärken von Samsung ggü. Apple ist. Z. B. wenn man vor hat, das Tab auch draußen zu verwenden.
Wie isses mit dem Akku bei so nem brillanten Bildschirm? Und welche iPad Pro Generation ist das für 650 €? Denke, das ist dann doch ne ältere, als das iPad Air, das du ausgesucht hast. Ab einem bestimmten Alter altern die Dinger schneller, wegen des technischen Fortschritts. Ich würde z. B. kein Gerät mehr mit Lightning oder dem Stift 1. Generation kaufen, weil du den Much nie mehr wieder verwenden kannst. Oder ich hab vor wenigen Wochen ein neues iPhone gekauft aber ein altes Modell. Ist nicht 5G fähig und somit ist klar, dass ich es nicht 7 Jahre benutzen werde, wie das iPhone davor.
Heerestorte
09.07.2022, 07:59
So viel werde ich den Stift nicht brauchen, weil es eigentlich nur ein Medienkonsum Ding wird :D
Der Samsung S7+ Bildschirm soll ziemlich geil sein, dafür halt leider nicht so ganz hell und der Akku nicht der Beste.
Das wäre das ipad pro 11 2020, also die zweotneuste Generation. Die ganz neue würde ich mir so oder so nicht holen.
Ah krass, doch auch noch so jung. „Nicht ganz so hell“ wird whrs. nicht relevant sein allerdings der schlechtere Bildschirm bei Apple auch nicht. Ich würd also aus dem Bauch heraus entscheiden.
Find das S7 klingt dann auch ganz okay. Hat den Vorteil, dass du im gleichen Store bleibst, außerdem wird bei Android die Bedienung ähnlich sein, selbst wenn es unterschiedliche Firmen sind.
Ich persönlich würde das iPad Pro kaufen. Und das Air wäre raus.
Feuerblick
09.07.2022, 08:34
Dem würde ich mich anschließen. Aber bei mir hängt es durchaus damit zusammen, dass mein Technikpark apple-lastig ist und ich schon aufgrund der Kompatibilität und der gewohnten Bedienung nie wieder Android haben wollen würde.
Relaxometrie
25.03.2023, 20:02
Wie/ wo (falls überhaupt :-)) ) macht Ihr eine externe Datensicherung Eurer privaten Dokumente/ Photos und sonstigen Daten, die man so auf dem PC sammelt?
Mit extern meine ich eine Speicherung außerhalb Eurer Wohnung, so dass man im Fall der Fälle (Brand, alles gestohlen) eben noch an seine Daten rankommt.
Ein Bekannter hat mir Speicherplatz bei "pCloud" angeboten. Das fand ich beim Einrichten aber extrem kontraintuitiv. Bestimmt gibt es bessere Cloudmöglichkeiten, die sicher und einigermaßen gut zu bedienen sind.
Mittels der Schwarmintelligenz möchte ich hier mal Ideen sammeln.
Danke für die Frage, die Antworten interessieren mich auch. Nutze mehrere Clouds für unterschiedliche Dinge aber würde die Datensammlung gerne etwas besser organisieren.
Was mich auch interessiert ist, was Heerestorte jetzt eigentlich für ein Tablet hat.
Heerestorte
26.03.2023, 11:10
@Relaxo:
Meine Bilder habe ich bei Onedrive (damals noch über Windows Phone ein gratis Kontingent bekommen und das weitergeführt). Habe einen automatischen Kameraupload und damit fahre ich ganz gut.
@Dooly:
Es ist das iPad Air 2020 geworden. Damals Schnapper für 470€ neu gemacht, da musste ich zuschlagen. Ist genau das richtige für meine Nutzungszwecke.
Bei web.de bekommt man für günstige Preise viel Speicherkapazität gestellt, sofern man sich doch entscheidet, das Ganze lieber auf einem externen Datenträger zu lagern kann man auch relativ kurzfristig kündigen. Wäre die einfachste Lösung. Man könnte externe Datenträger aber auch in einen Banksafe packen, zB in Kombination mit wichtigen Zeugnissen, dann wäre gleich beides gesichert.
Kackbratze
05.04.2023, 08:12
Ich hab mehrere mobile Festplatten an verschiedenen Orten. "Die Cloud" aka "der PC eines anderen Menschen, der gerne auf meine Daten zugreifen möchte" nutze ich nicht.
Grundsätzlich muss man meist Sicherheit gegen Privatsphäre gegen einfache Bedienung abwägen. Ich habe lange Zeit einfach eine Google Cloud mit Verschlüsselung genutzt, damit sind die Daten vom Anbieter nicht einsehbar. Als Anbieter gibt es z.B. Cryptomator oder Boxcryptor, mit letzterem habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht, die Windows Integration hat gut funktioniert. So ein System würde ich als relativ sicher und privat erachten, solange man die Daten zusätzlich physisch gesichert hat und nicht rein "aus der Cloud lebt". Der große Nachteil, die Fotos lassen sich verschlüsselt nicht direkt anzeigen, d.h. man müsste sich die physische Sicherung anschauen (viel Speicherbedarf und man kann nicht spontan was durchschauen). Daher habe ich die Cloud eher für Dokumente und Dateien genutzt.
Mittlerweile habe ich ein eigenes NAS aus einem gebrauchten Fujitsu Esprimo D956 mittels Xpenology (selbst hostbares Synology-Betriebssystem) aufgesetzt. Es gibt aber auch zahlreiche fertige NAS die noch viel mehr können als ich benötige. Ich habe mittels Docker noch paperless-ngx (Dokumentenverwaltung) auf dem NAS laufen, die Fotos werden in meinem WLAN via Synology-Photos synchronisiert (können daher auch jederzeit durchgeschaut werden, liegt ja in "meiner Cloud"). Dateien usw. kann ich einfach via Netzwerkverbindung direkt auf dem NAS speichern.
Dann muss man sich allerdings selbstständig um die Datensicherung kümmern, d.h. die Festplatten sind im RAID 1 gespiegelt falls eine kaputt geht. Bei einem Brand, Einbruch o.ä. müssen die Daten noch irgendwo in eine Cloud, dafür lade ich die Daten mittels S3 auf einen Backup-Service hoch, gibt da auch mehrere Anbieter (bekanntester wohl Backblaze, ich nutze einen günstigeren). Das klingt komplizierter als es ist, die NAS-Betriebssysteme können dies eigentlich von Haus aus ohne Probleme und es gibt zu den bekannten NAS meist Anleitungen der Anbieter. Auf (sehr) lange Sicht spar ich mit dem Selfhosting auch Geld, die einmalige Investition (insb. Festplatten) ist höher.
Ich habe mich mehrere Tage mit den Planungen dafür beschäftigt, eine wirklich perfekte Lösung für alle gibt es nicht und man muss immer abwägen was man benötigt.
Kackbratze
06.04.2023, 19:40
Ich hab das Self-Hosting wieder verlassen, waren aber spannende Zeiten.
Dankeschön. Ich hab mich vorerst dafür entschieden bei der iCloud zu bleiben und mich perspektivisch mit dem Thema NAS auseinanderzusetzen. Hatte mal damit angefangen mich einzulesen, aber das hatte mir keinen Spaß gemacht. Im beruflichen Kontext nutz ich Microsoft, Google, Sciebo und Dropbox aber ist natürlich privat nicht so bequem wie iCloud.
Zumindest kann man sich bei den großen Anbietern einigermaßen sicher sein, dass die Daten nicht verloren gehen. Auch bei iCloud lassen sich meines Wissens nach die o.g. Verschlüsselungen benutzen, damit wäre man zumindest auch mit zufriedenstellender Privatsphäre unterwegs (solange man closed source vertraut), dank Dateinamenverschlüsselung kommen die Cloudhoster an keinerlei Informationen. Habe es aber nie auf einem Mac o.ä. benutzt daher weiß ich nicht wie sehr der Komfort leidet.
Ich muss aber auch sagen, dass ich, sobald ich nicht mehr Student bin und ganz so auf das Geld schauen muss, eher wieder gehostete Anbieter benutzen werde, da das Self-Hosting doch viel Zeit verschlingen kann (insbesondere wenn etwas nicht mehr funktioniert) und auch wenn ich mal Fachinformatiker gelernt habe mir das mittlerweile zu mühsam geworden ist. Auch wenn man weiter auf Privatsphäre achten möchte gibt es da spannende Anbieter wie Cryptee für Fotos, diese sind jedoch etwas hochpreisiger.
Hm okay, dann will ich es doch gar nicht erst selbst versuchen. Ich starte mit dem Einlesen total blank und Lust hab ich auf das Thema auch nicht. Klingt nicht so, als ob es für mich sinnvoll ist. Ich benutze alle Clouds bisher wie angeboten. Ohne extra Verschlüsselung.
Moorhühnchen
24.03.2024, 09:49
Wie entsorgt ihr Eure alten Laptops und tut ihr vorher etwas, um die Daten darauf zu löschen?
Ich habe hier ein uraltes Mini-Netbook, das leider nullkommanull Akkukapazität hat. Das Ding gehörte meiner Schwester, das heißt, ich weiß auch nicht, was da evtl. noch an Daten drauf ist. Sie hat es einfach irgendwann bei mir entsorgt, anfangs konnte ich es noch im Urlaub nutzen und es sind auch einige Fotos von mir drauf, aber nun kann man das Ding einfach nicht mehr starten.
Daher würde ich es gerne entsorgen, aber ich bin mir unsicher, was ich noch tun könnte, um die Daten runterzulöschen. Irgendwelche Tipps?
Entsorgungsstelle findet sich hier sicher was, aber falls es auch da Ideen gibt, gerne her damit! :-)
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