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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviel Miete zahlt ihr als Assistenzarzt?



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ehem-user-12-02-2021-1343
07.02.2021, 19:56
@Laurentius
Wenn man einiges erbt, dann geht das. Sonst ist das echt krass.

Das ist ja fast in jeder eher wohlhabenden Stadt so, dass der Großteil der Immobilien sehr teuer ist. Gutverdienende Manager, Berater, Juristen, Ärzte, Zahnärzte etc. machen aber nur einen kleinen Bruchteil der Einwohner einer Stadt aus. Ich frage mich echt, wo die Käufer alle herkommen. Rein zahlenmäßig

Relaxometrie
07.02.2021, 20:02
Vermutlich haben viele Immobilienbesitzer in den superteuren Gegenden schon dort gewohnt, als die Preise noch nicht so abgefahren waren. Und einige Leute verschulden sich wahrscheinlich bis über beide Ohren.
Und einige Personen können sich eine sehr teure Immobilie eben einfach leisten und zahlen das so nebenbei aus der Portokasse.

Kaas
07.02.2021, 20:03
Ich frage mich, warum fast nur so teure Immobilien gebaut werden. Gibt es überhaupt genug Abnehmer für Immobilien in dieser Preisklasse? 2 Akademiker mit jeweils ca. 10000 Euro Gehalt (als Beispiel) machen ja nur einen extrem kleinen Teil der Gesellschaft aus. Mit 20k Haushaltseinkommen, gehört man ja schon zur absoluten Spitze. Immobilien für weit über 1 Mio gibt es aber zuhauf.

Der Denkfehler ist, davon auszugehen, dass Immobilien in teuren deutschen Großstädten von (gut verdienenden) Otto Normalverbrauchern zur Selbstnutzung erworben werden oder um die durch Mieteinnahmen zu finanzieren. Die hauptsächlichen Käufer sind in- und ausländische Großinvestoren. In Berlin werden ganze Straßenzüge von vermögenden Familien, Erbgemeinschaften, ausländischen Investorengruppen etc. aufgekauft. Denen sind auch die Mieteinnahmen oftmals relativ schnuppe, solange der Markt durch die jährlichen Preissteigerungen ausreichend Rendite abwirft.

Tzehehe
07.02.2021, 20:08
Das Ding ist, ich habe die ersten 19 Jahre im Familienheim gelebt, danach nur in WGs (8er, 4er, 11er, 3er)

8er und 11er WG?! Wie kann man sich das Leben in einer solchen Konstellation vorstellen? Gab es dort klare Aufgabenzuteilungen? Hat man eher so nebeneinander vorbeigelebt oder wart ihr sowas wie eine "Kommune"? Ich male mir das als reinsten Horror aus.

Thomas24
07.02.2021, 20:23
Der Denkfehler ist, davon auszugehen, dass Immobilien in teuren deutschen Großstädten von (gut verdienenden) Otto Normalverbrauchern zur Selbstnutzung erworben werden oder um die durch Mieteinnahmen zu finanzieren. Die hauptsächlichen Käufer sind in- und ausländische Großinvestoren. In Berlin werden ganze Straßenzüge von vermögenden Familien, Erbgemeinschaften, ausländischen Investorengruppen etc. aufgekauft. Denen sind auch die Mieteinnahmen oftmals relativ schnuppe, solange der Markt durch die jährlichen Preissteigerungen ausreichend Rendite abwirft.

Das ist zwar richtig, aber nur teilweise. Bei einigen steht weniger die Renditeerwartung im Vordergrund, sondern die Annahme, dass Immobilien als "sicher" seien und Sie dem Finanzgebahren ihres Heimatlandes nicht trauen. Diese Käufer gehen mit ihrem sauer verdienten Geld dann lieber in ein Land, von dem Sie annehmen, dass dort mehr Rechtssicherheit (im Sinne von Eigentumssicherheit etc.) gilt, als bei Ihnen. Ein Großteil der chinesischen Mittelschicht beispielsweise steckt ihre Ersparnisse primär in .... chinesische und ausländische Immobilien (weil angeblich sicher und so...). Davon abgesehen, waren bis vor einigen Jahren deutsche Großstädte noch vergleichsweise günstig im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen. Das hat den Boom noch zusätzlich befeuert.

Thomas24
07.02.2021, 20:33
Wir stellen aber auch nur 1,15% der Bevölkerung. Abgesehen davon ist CO2 nur ein Teil des Thema Umwelts und Natur. Ressourcenverbrauch und gerade in Städten Flächenverbrauch und Flächenversiegelung sind wesentlich lebensnäher. Man kann schlecht auf die Entwicklungsländer zeigen, die genau den selben Zyklus durchlaufen wie wir selbst, nur halt 120 Jahre später. Wenn jeder Weltbürger einen Lebensstandard wie anignu hätte, dann gute Nacht. Mit Sicherheit werden die entscheidenden Schlachten des Weltklimas in Bangladesh und Nigeria geschlagen, und nicht an der Bio-Fleischtheke in Friedrichshain. Aber deswegen darf man trotzdem manchmal den eigenen Lebensstil hinterfragen.

Hehehe... am deutschen Wesen, soll die Welt (mal wieder?) genesen. Ich könnte mir vorstellen, dass in Nigeria und Bangladesh der wohlstandsdeutsche Zwang andere Menschen über ihren CO2 Footprint belehren zu müssen, bestenfalls einen taktilen Reiz beim Publikum auslöst. Das und erhebliche Erheiterung. Man muss mal ein bisschen aus seiner bequemen grün angehauchten Öko Filterblase rausschauen, und sehen, was global wirklich Sache ist. Aber back to topic.

Kaas
07.02.2021, 20:40
Das ist zwar richtig, aber nur teilweise. Bei einigen steht weniger die Renditeerwartung im Vordergrund, sondern die Annahme, dass Immobilien als "sicher" seien und Sie dem Finanzgebahren ihres Heimatlandes nicht trauen. Diese Käufer gehen mit ihrem sauer verdienten Geld dann lieber in ein Land, von dem Sie annehmen, dass dort mehr Rechtssicherheit (im Sinne von Eigentumssicherheit etc.) gilt, als bei Ihnen. Ein Großteil der chinesischen Mittelschicht beispielsweise steckt ihre Ersparnisse primär in .... chinesische und ausländische Immobilien (weil angeblich sicher und so...). Davon abgesehen, waren bis vor einigen Jahren deutsche Großstädte noch vergleichsweise günstig im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen. Das hat den Boom noch zusätzlich befeuert.

Oder so, genau. Quintessenz des ganzen ist aber, dass die Immobilienpreise mit der Kaufkraft oder dem Verdienst der Leute vor Ort wenig zu tun haben, so lange der Markt, aus welchen Gründen auch immer, interessant bleibt für Investoren. Am Ende hat man dann Londoner Verhältnisse mit steigenden Preisen trotz Leerstand. Bin mal gespannt, wo in deutschen Großstädten die Reise hingeht.

Thomas24
07.02.2021, 20:44
Ach, das normalisiert sich auch wieder. Märkte sind zyklisch. New York, LA, San Francisco und Vancouver werden in der Pandemie ja auch gerade deutlich billiger (unter anderem weil die Leute, die remote arbeiten können, in Scharen aus der unattraktiver gewordenen Großstadt aufs Land ziehen). Boise/Idaho, Texas und Florida werden dafür gerade deutlich teurer.

Thomas24
07.02.2021, 20:47
Ja, das sehe ich auch als Problem an und habe ich auch schon mehrfach so gesehen. Ich finde es traurig, wenn eine Einzelperson in einem für sie alleine viel zu großen Haus lebt, sich davon nicht trennen möchte (oder wegen der Notarkosten nicht trennen kann) und die Immobilie so langsam den Bach runtergeht.
Da wären tatsächlich innovative Lösungen gefragt (z.B. Reduzierung der Notarkosten), um die Wohnsituation für alle Beteiligten deutlich zu verbessern; sprich: die alleinstehende ältere Person zieht in eine Wohnung und die Familie mit mehreren Kindern in das Haus.

Ist ein seit langem bekannter Effekt. Siehe "Remanenzeffekt"

Feuerblick
07.02.2021, 21:11
Man muss aber nun auch mal dazu sagen, dass die alleinstehenden älteren Personen meist in einem Alter sind, wo sie Veränderungen nicht mehr mögen und daher schon rein emotional nicht umziehen wollen sondern bis zum Lebensende da wohnen möchten, wo sie ihr Leben lang gewohnt haben. Dieses pragmatische „Umsiedeln“ halte ich da für nicht zielführend und vor allem auch für nicht fair. Es ist ihr Eigentum, diese Personen haben dieses Haus immerhin gekauft/gebaut und in Schuss gehalten und es ist ganz sicher nicht ihr Problem, dass andere in einer Mietwohnung leben müssen. Solche Ideen können irgendwie nur Leuten kommen, die nie irgendwo so richtig verwurzelt waren. :-meinung Ist bestimmt ne tolle Idee, wenn man seit Jahrzehnten sein eigener Herr war plötzlich in eine Mietwohnung ziehen zu müssen, die einem gekündigt werden kann und wo man sich mit anderen Leuten absprechen und auf sie Rücksicht nehmen muss. Sehr niedlich!
An den Notarkosten scheitert das bei derartigen Immobilien nie.

GelbeKlamotten
07.02.2021, 21:12
Lol, da wohnen also Leute in viel zu großen Immobilien, die sich in ihrem Besitz befinden, die Immobilienpreise sind durch die Decke gegangen aber diese armen armen Menschen können es sich nicht leisten ihre Millionenimmobilie zu verkaufen und in was kleineres zu ziehen, weil der Notar zu teuer ist? :D

Manche Theorien weisen schon echt einen enormen grad an Absurdität auf.

GelbeKlamotten
07.02.2021, 22:13
Man muss aber nun auch mal dazu sagen, dass die alleinstehenden älteren Personen meist in einem Alter sind, wo sie Veränderungen nicht mehr mögen und daher schon rein emotional nicht umziehen wollen sondern bis zum Lebensende da wohnen möchten, wo sie ihr Leben lang gewohnt haben. Dieses pragmatische „Umsiedeln“ halte ich da für nicht zielführend und vor allem auch für nicht fair. Es ist ihr Eigentum, diese Personen haben dieses Haus immerhin gekauft/gebaut und in Schuss gehalten und es ist ganz sicher nicht ihr Problem, dass andere in einer Mietwohnung leben müssen. Solche Ideen können irgendwie nur Leuten kommen, die nie irgendwo so richtig verwurzelt waren. :-meinung Ist bestimmt ne tolle Idee, wenn man seit Jahrzehnten sein eigener Herr war plötzlich in eine Mietwohnung ziehen zu müssen, die einem gekündigt werden kann und wo man sich mit anderen Leuten absprechen und auf sie Rücksicht nehmen muss. Sehr niedlich!
An den Notarkosten scheitert das bei derartigen Immobilien nie.

Wart‘s ab, das kann alles noch kommen. Quadratmeterbegrenzung für Single-Haushalte. Wer allein wohnt darf höchstens 40qm bewohnen, kinderlose Paare bis 65qm. Der Umwelt zu liebe. Für jeden der sich nicht daran hält gilt zunächst Wohn-Scham und gesellschaftliche Ächtung, im zweiten Schritt dann polizeiliche Verfolgung.

Ausnahmen nur für den Spahn-Palast und andere high level VIPs, die ausreichend Platz brauchen, um ihre politische Genialität zu entfalten.

ABCDEF12345
07.02.2021, 22:17
Wart‘s ab, das kann alles noch kommen. Quadratmeterbegrenzung für Single-Haushalte. Wer allein wohnt darf höchstens 40qm bewohnen, kinderlose Paare bis 65qm. Der Umwelt zu liebe. Für jeden der sich nicht daran hält gilt zunächst Wohn-Scham und gesellschaftliche Ächtung, im zweiten Schritt dann polizeiliche Verfolgung.

Ausnahmen nur für den Spahn-Palast und andere high level VIPs, die ausreichend Platz brauchen, um ihre politische Genialität zu entfalten.

Wenn die Bildzeitung kickt...

Thomas24
07.02.2021, 22:35
Das Verbot von neuen EFHs im Hamburger Norden, Kinder, die im WDR "Meine Oma ist ne Klimasau" singen, Flug"scham", eine mental beeinträchtige Pummelfee aus nothing- nowhere wird innerhalb von nur einem Jahr zur neuen Jeanne D´Arc ihrer Generation aufgebaut uns spricht dann vor der UNO Vollversammlung... (nur der olle Putin verplappert sich in einem Anfall von Ehrlichkeit mit "bedauerlich, wenn jemand Jugendliche in seinem Interesse nutzt" :-music), Deutschland soll spätestens 2050 CO2 neutral werden usw. pp.

Jede gut gemeinte Utopie endet dann halt in ner Dystopie :-keks

GelbeKlamotten
07.02.2021, 22:43
Das Verbot von neuen EFHs im Hamburger Norden, Kinder, die im WDR "Meine Oma ist ne Klimasau" singen, Flug"scham", eine mental beeinträchtige Pummelfee aus nothing- nowhere wird innerhalb von nur einem Jahr zur neuen Jeanne D´Arc ihrer Generation aufgebaut uns spricht dann vor der UNO Vollversammlung... (nur der olle Putin verplappert sich in einem Anfall von Ehrlichkeit mit "bedauerlich, wenn jemand Jugendliche in seinem Interesse nutzt" :-music), Deutschland soll spätestens 2050 CO2 neutral werden usw. pp.

Jede gut gemeinte Utopie endet dann halt in ner Dystopie :-keks

Man kann ja viel negatives über Greta und den hinter ihr stehenden Propagandaapparat sagen, aber pummelig finde ich sie nicht :-nix

Thomas24
07.02.2021, 22:43
Man muss aber nun auch mal dazu sagen, dass die alleinstehenden älteren Personen meist in einem Alter sind, wo sie Veränderungen nicht mehr mögen und daher schon rein emotional nicht umziehen wollen sondern bis zum Lebensende da wohnen möchten, wo sie ihr Leben lang gewohnt haben. Dieses pragmatische „Umsiedeln“ halte ich da für nicht zielführend und vor allem auch für nicht fair. Es ist ihr Eigentum, diese Personen haben dieses Haus immerhin gekauft/gebaut und in Schuss gehalten und es ist ganz sicher nicht ihr Problem, dass andere in einer Mietwohnung leben müssen. Solche Ideen können irgendwie nur Leuten kommen, die nie irgendwo so richtig verwurzelt waren. :-meinung Ist bestimmt ne tolle Idee, wenn man seit Jahrzehnten sein eigener Herr war plötzlich in eine Mietwohnung ziehen zu müssen, die einem gekündigt werden kann und wo man sich mit anderen Leuten absprechen und auf sie Rücksicht nehmen muss. Sehr niedlich!
An den Notarkosten scheitert das bei derartigen Immobilien nie.

Wenn wir mal wieder in ein gesellschaftliches Klima kommen sollte, wo noch mehr "Solidarität" und "Gerechtigkeit" eingefordert werden kann- tja, dann kann halt auf solche burgeoisen Partikularinteressen keine Rücksicht genommen werden :-wow
Dann muss eben Oma Paschulke aus dem liebgewonnen Haus in eine Mietwohnung umsiedeln. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder mit seinem Eigentum machen könnte, was er wollte...*gefaelltmirnicht*. Gibt ja jetzt schon vereinzelte Stimmen, die sowas ernsthaft (!) fordern.

anignu
08.02.2021, 05:15
Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt in Deutschland 47qm pro Person, das heißt man würde mal locker flockig doppelt so groß leben wie der Durchschnitt.

Ökologisch betrachtet sind 95 qm für eine Person einfach dekadent.

Ich denke nicht, dass wir hier zueinander finden werden. Du lebst einen exzessiven und verschwenderischen Lebensstil und bist stolz darauf. Ich werde dich da sicher nicht bekehren können und habe auch gar kein Interesse daran, es zu versuchen. Ich denke schon, dass ich in meiner Antwort Pro- und Contra-Argumente gesammelt habe, und Flächen- und Ressourcenverwendung ist eines davon. Gewichten muss jeder selbst :)
Du redest von einer durchschnittlichen Wohnfläche pro Person und bezeichnest diejenigen die schreiben wie toll es ist wenn man einen Keller hat als "exzessiv und verschwenderisch"? Hast du überhaupt auch nur annähernd eine Ahnung von dem was du schreibst?
Tatsache ist: ja, wir haben ein Einfamilienhaus. Ja, wir haben einen Keller. Aber auch ja, wir sind eine Familie mit mehreren Kindern. Und für die Wohnflächenberechnung (nach der Wohnflächenverordnung) zählt beispielsweise der Keller ja gar nicht mit. Mit unserer Familie sind wir damit sogar im Durchschnitt. Ok, selbstverständlich nach deiner Lesart einem exzessiven und verschwenderischem Durchschnitt.
Nur nochmal für dich ganz langsam damit du es auch kapierst: Unser Haus hat einen Keller. Aber der Keller zählt nicht. Und beim Rest des Hauses nimmst du dann die Wohnfläche und teilst die durch die Anzahl der Bewohner. Und so kommst du auf die Quadratmeter Wohnfläche pro Person in unserem Haushalt. Und wenn wir sagen wir mal sechs Personen wären dann wäre ein Haus mit 282qm im Schnitt, dann kannst bei zwei Stockwerken noch einen 141qm Keller dazunehmen und bist immer noch im Schnitt. Schwierige Rechnungen, ich weiß...
Und das sind alles nur Berechnungen die der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung dann wären. Also die exzessiven und verschwenderischen halt.

Auf was ich hinweisen will sind deine Schlussfolgerungen wie "dekadent", "exzessiv" und "verschwenderisch". Das sind keine sachlichen Argumente das sind verunglimpfende Vorverurteilungen die dann auch noch teils auf falschen Annahmen beruhen. Mit Pro- und Contra-Argumenten hat das nichts zu tun. Und das ist es dann auch was von anderen als "quasireligiös" abgestempelt wird. Einfach weil es keine Sachargumente deinerseits mehr sind.

Ansonsten dürfte man selbst mit 47qm deutlich über dem Platzverbrauch der Weltbevölkerung leben.
Definitiv. Es gibt so viele Leute auf der Welt die kommen mit null qm auch zurecht. Warum nicht einfach mal auf 0qm wohnen. Macht keinen Spaß? Dann also doch exzessiv und verschwenderisch leben.

Dass hier gleich so ne angeregte Grundsatzdiskussion ausbricht, nur weil einer ne etwas größere Wohnung zum Berufsbeginn will, finde ich irgendwie daneben, sry... :-meinung
Statt dass man sich für denjenigen freut der eine tolle Wohnung gefunden hat... Ich find die Wohnung immer noch toll.

Thomas24
08.02.2021, 05:40
Eben. Einfach mal gönnen können- ganz ohne Gedanken an Energieverordnung, Bodenrichtwerte, Flächenversieglung, CO 2 Footprint und die deutscheste aller deutschen Fragen "aber was ist mit den weniger Privilegierten dieser Welt?? Mimimi.". In diesem Sinne: lieber Heerestorte, wünsche Dir viel Freude mit deiner neuen Wohnung und nette Nachbarn! Du hast es Dir verdient!

Evil
08.02.2021, 07:10
Hehehe... am deutschen Wesen, soll die Welt (mal wieder?) genesen. Ich könnte mir vorstellen, dass in Nigeria und Bangladesh der wohlstandsdeutsche Zwang andere Menschen über ihren CO2 Footprint belehren zu müssen, bestenfalls einen taktilen Reiz beim Publikum auslöst. Das und erhebliche Erheiterung. Man muss mal ein bisschen aus seiner bequemen grün angehauchten Öko Filterblase rausschauen, und sehen, was global wirklich Sache ist. Aber back to topic.
Hmm, ich glaube, gerade wenn in Bangladesh aufgrund des steigenden Meerespiegels in Bälde sehr viele Leute nasse Füße bekommen (und der Wohnraum absäuft), werden die dort Nägel mit Köpfen machen was CO2-Reduktion angeht. Und möglicherweise die Hauptverursacher der CO2-Emissionen vor internationale Gerichte zerren, um Schadenersatz zu bekommen.

Matzexc1
08.02.2021, 07:22
Dann muss eben Oma Paschulke aus dem liebgewonnen Haus in eine Mietwohnung umsiedeln. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder mit seinem Eigentum machen könnte, was er wollte...*gefaelltmirnicht*. Gibt ja jetzt schon vereinzelte Stimmen, die sowas ernsthaft (!) fordern.

Ich weiss von mehreren Leuten die ihr Haus lieber anzünden würden als es zwangsweise zu verlassen, aber Umverteilung ist ja bei einigen Mega-In(solange es nicht den eigenen Geldbeutel betrifft)


Hmm, ich glaube, gerade wenn in Bangladesh aufgrund des steigenden Meerespiegels in Bälde sehr viele Leute nasse Füße bekommen (und der Wohnraum absäuft), werden die dort Nägel mit Köpfen machen was CO2-Reduktion angeht. Und möglicherweise die Hauptverursacher der CO2-Emissionen vor internationale Gerichte zerren, um Schadenersatz zu bekommen.

Nein werden sie nicht. Frei nach Stanley Livingston: "Mache einem Deutschen ein schlechtes Gewissen und er zahlt dir alles", an China und Russland trauen sich unsere Umweltschützer ja auch nicht ran oder hat sich Greta/Luisa/Carla mit den dortigen Staatsführern getroffen?