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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviel Miete zahlt ihr als Assistenzarzt?



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daCapo
12.02.2021, 13:28
Früher hätte ich 59qm für umgerechnet 535 Euro warm zu groß und zu teuer gefunden, jetzt scheint es aber angebracht zu sein; man spart ja auf einmal Kosten ein die früher angefallen sind.

Naja das ist auch nicht so viel. In Magdeburg und München wird diese Wohnung auch deutlich unterschiedliche Preise haben, so dass man das schwer verallgemeinern kann.

CYP21B
12.02.2021, 14:38
Ich finde die Diskussion ehrlich gesagt auch müßig. Wenn man sowas rein auf die Quadratmeter runter rechnet zieht man damit als Single immer den kürzeren. Ich mag z.B. ein extra Arbeits-/Gästezimmer, ich habe eine recht umfangreiche Sport-/Hobby-/Heimwerkausrüstung und bzgl. Küchenutensilien bin ich auch gut ausgestattet. D.h. dafür brauche ich mehr Platz als eine kleine Zweizimmerwohnung. Wenn ich nicht alleine wohnen würde wäre das Prokopf-Verhältnis besser da der Platzbedarf nicht ansatzweise linear ansteigt. Aber darf man dann als Single nur Hobbies ohne großen Platzbedarf haben bzw. nur behelfsmäßig Bürokram etc. unterbringen da eine drittes Zimmer zu dekadent ist? Ich hasse umziehen und hätte wenig Lust wieder gleich umziehen zu müssen wenn es doch mal wieder einen Partner gibt. Und die Wohnung ist super gelegen, hat alle Features die mir wichtig sind und ein super Preisleistungsverhältnis sodass ich weniger zahle als die meisten deutlich kleineren Wohnungen. Es gibt für mich eigentlich nur Proargumente. Da fände ich es jetzt äußerst vermessen wenn sich jemand herausnimmt mir die Wohnung schlecht zu reden nur weil sie zu groß sei.
Das Coronaargument bzgl. des Wohnkomforts kann ich auch voll und ganz unterschreiben.
Und wenn jemand eben lieber in einer kleinen Wohnung lebt weil es gemütlicher ist oder whatever ist das auch gut. Leben und Leben lassen.

ABCDEF12345
13.02.2021, 15:04
Mehr Stauraum, der Klassiker. Wenn du dann doppelt so viel Stauraum hast, ist der in 2 Jahren auch voll. Und wenn der Stauraum dann noch in der Wohnung ist, dann heizt du ihn immer schön mit. Damit du schön die alten Möbel, die Küchengeräte die kein Mensch je benutzt, die Schulhefte von 1991 und die muffige überschüssige Bettwäsche aufbewahren kannst, um das ganze Zeug dann in 10 oder 20 Jahren trotzdem wegzuwerfen.

Einfach mal den ganzen unnötigen Kram wegwerfen und nicht jeden Mist kaufen, dann reicht eine Kommode pro Person als Stauraum aus.

Rechne mal durch, was der ganze Quatsch wert ist, den du aufbewahrst. Und dann rechne die höhere Miete für die nächsten 10 Jahre gegen. Du wirst feststellen: wegwerfen macht mehr Sinn.

Wenn ich morgen für immer nach Japan ziehen würde, hätte ich alles wichtige innerhalb von einer Stunde zusammengepackt.

Halten wir fest:

-paranoide Fluchtpläne
-Angst vor Sesshaftigkeit

daCapo
13.02.2021, 15:23
Halten wir fest:

-paranoide Fluchtpläne
-Angst vor Sesshaftigkeit

Orthophobie
Bindungsangst

ABCDEF12345
13.02.2021, 15:30
Orthophobie
Bindungsangst

Gut danke, bin ja auch nur Troll und kein Psychiater

daCapo
13.02.2021, 15:51
Gut danke, bin ja auch nur Troll und kein Psychiater

Das war als Ergänzung gedacht.

ABCDEF12345
13.02.2021, 16:37
Achso, na dann kann man ja weiter ergänzen.

-Kindheitstrauma
-Fetischistische Störung

GelbeKlamotten
13.02.2021, 16:43
paranoide Fluchtpläne
Nö, keine Pläne. Will mir nur alle Möglichkeiten offenhalten.


Angst vor Sesshaftigkeit
Wieso Angst? Ich habe einfach nur kein Interesse an Sesshaftigkeit.


Orthophobie
Lol? Ein großer Teil meines Lebens dreht sich darum, Eigentum anzuhäufen. Nur nicht in Form von nutzlosen Dingen, sondern Aktien, Gold u.ä.


Bindungsangst
Auch hier: Keine Angst, sondern einfach nur kein Interesse.


Fetischistische Störung
Irgendeinen Fetisch hat wohl jeder. Muss man deshalb alle als gestört deklarieren?

Cor_magna
13.02.2021, 16:45
Wieso verteidigst du dich eigentlich. Is doch scheißegal was die denken.

Zum Thema : wohne zurzeit in einer 30m2 Wohnung für 400 Tacken warm. Vll rüste ich später mal bisl auf aber als single und pjler geht's auch so. Jedem das seine, wer bock auf n Palast hat soll sich gönnen. Solange ich nicht putzen helfen muss.

ABCDEF12345
13.02.2021, 16:51
Habs weg editiert

ist blöd drauf rumzureiten

Hoppla-Daisy
13.02.2021, 17:26
Rumreiten und GK.... ach neeeee, ich sag’s nicht :-))

ABCDEF12345
13.02.2021, 17:42
Ach Daisymaus, in der Hinsicht wärst du mir 1000 mal lieber[-::-][-::-]:-love

][truba][
13.02.2021, 17:47
Mehr Stauraum, der Klassiker. Wenn du dann doppelt so viel Stauraum hast, ist der in 2 Jahren auch voll. Und wenn der Stauraum dann noch in der Wohnung ist, dann heizt du ihn immer schön mit. Damit du schön die alten Möbel, die Küchengeräte die kein Mensch je benutzt, die Schulhefte von 1991 und die muffige überschüssige Bettwäsche aufbewahren kannst, um das ganze Zeug dann in 10 oder 20 Jahren trotzdem wegzuwerfen.

Einfach mal den ganzen unnötigen Kram wegwerfen und nicht jeden Mist kaufen, dann reicht eine Kommode pro Person als Stauraum aus.

Rechne mal durch, was der ganze Quatsch wert ist, den du aufbewahrst. Und dann rechne die höhere Miete für die nächsten 10 Jahre gegen. Du wirst feststellen: wegwerfen macht mehr Sinn.

Wenn ich morgen für immer nach Japan ziehen würde, hätte ich alles wichtige innerhalb von einer Stunde zusammengepackt.


Ich halte es ebenso wie GK. Finde das eine gute Einstellung.
Damit beziehe ich mich nicht auf Epeline´s Beitrag. Mehr darauf, dass auch ich viel Spende/wegwerfe und wenig "Besitz" habe. Für mich ist das sehr angenehm aber denke es ist eher eine seltenere Einstellung.

nie
13.02.2021, 18:07
Ich hatte durch meine vielen Umzüge und da Leben in 10 qm Wohnheimzimmer auch in den ersten Jahre meines Erwachsenenlebens wenig Besitz und fand das gar nicht schlecht.
Lebe jetzt 5 Jahre in meiner aktuellen Wohnung und es nervt mich durchaus, dass sie so zurumpelt.

Mit zwei Koffern über Nacht die Flucht antreten kann und will ich jetzt auch nicht aber ich muss wirklich regelmäßig ausmisten. Aber genau deshalb hätte ich gerne eine größere Wohnung: mehr freie Fläche und meine Besitz nicht mehr auf engem Raum stapeln. Weil das, was ich besitze, will auch behalten.

Mometasonfuroat
13.02.2021, 18:09
[truba][;2182479']Ich halte es ebenso wie GK. Finde das eine gute Einstellung.
Damit beziehe ich mich nicht auf Epeline´s Beitrag. Mehr darauf, dass auch ich viel Spende/wegwerfe und wenig "Besitz" habe. Für mich ist das sehr angenehm aber denke es ist eher eine seltenere Einstellung.

So selten ist die Einstellung gar nicht, sonst würde es die Begriffe Minimalismus oder diverse Netflix-Wohn-Serien nicht geben (hab den Namen vergessen). Dennoch lässt sich diese Einstellung leichter als single oder kinderloser leben als Familie. Spätenstens wenn die ersten Kinder da sind, ist erst einmal kaum noch was schön aufgeräumt und man braucht einen gewissen Stauraum. Meinen Empfinden nach, war es am extremsten als die Kiddies in die Schule kamen.

Dreist finde ich allerdings wenn kinderlose gerne Eltern belehren wollen und es einfach nicht verstehen wollen, dass sie dass ohne es selbst erfahren zu haben auch nicht tun können.

DrSkywalker
13.02.2021, 18:47
Ein großer Teil meines Lebens dreht sich darum, Eigentum anzuhäufen. Nur nicht in Form von nutzlosen Dingen, sondern Aktien, Gold u.ä.



Ach GK, du kannst noch so viel lernen (wer kann das nicht...).

Ich wünsche dir, dass du sehr bald erkennst, dass Aktien, Gold, etfs, dividenden, Cashflow, mieteinnahmen etc nicht wichtig sind.

Es ist schön, Geld zu haben, aber es sollte kein lebenszweck sein. Manche Menschen lernen es nie, mein ehemaliger Vermieter wollte quasi noch auf dem totenbett unsere Miete erhöhen...

Manche Menschen sind so arm, das Einzige was sie haben Ist Geld.

][truba][
13.02.2021, 19:10
Aktien, Gold, etfs, dividenden, Cashflow, mieteinnahmen etc nicht wichtig

Es ist schön, Geld zu haben, aber es sollte kein lebenszweck sein.

Manche Menschen sind so arm, das Einzige was sie haben Ist Geld.

Wahre Worte

GelbeKlamotten
13.02.2021, 20:29
Ach GK, du kannst noch so viel lernen (wer kann das nicht...).

Ich wünsche dir, dass du sehr bald erkennst, dass Aktien, Gold, etfs, dividenden, Cashflow, mieteinnahmen etc nicht wichtig sind.

Es ist schön, Geld zu haben, aber es sollte kein lebenszweck sein. Manche Menschen lernen es nie, mein ehemaliger Vermieter wollte quasi noch auf dem totenbett unsere Miete erhöhen...

Manche Menschen sind so arm, das Einzige was sie haben Ist Geld.


Da reden wir noch mal drüber, wenn ich mit spätestens 45 ausgesorgt habe, nur noch dann arbeite, wenn ich wirklich lust darauf habe und den Rest der Zeit meinen Hobbys nachgehe oder irgendwo am Strand liege, während die "Geld ist nicht wichtig" Fraktion sich weiterhin im maroden Gesundheitssystem abrackern darf :knuddel:

anignu
13.02.2021, 23:49
Es soll sogar Leute geben die haben Spaß in ihrem Job. Aber stimmt, du machst ja Radiologie und nicht Chirurgie ;-)

Ansonsten ist halt ernsthaft die Frage was man als "Nutzlos" bezeichnet. Es gibt Leute die können mit einem teuren Restaurant- oder Konzertbesuch nix anfangen, andere wiederum zieht es nicht in die Welt hinaus und wieder andere verstehen nicht wieviel Spaß es machen kann wenn man sich handwerklich betätigt. Bei dir ist es offensichtlich mindestens letzteres, sonst hättest du auch Freude an gutem Werkzeug. Ich zum Beispiel versteh nicht was so geil daran sein soll wenn man in einem offiziell angesagten Club hunderte von Euros für Getränke ausgibt. Wenn ich mit meinen Freunden Spaß haben will dann geht das auch ohne viel Geld.
In einem Punkt stimme ich dir aber auf jeden Fall zu, altes Zeug das man sowieso nicht mehr nutzt sollte man loswerden. Weil es Stauraum ist und weil es einen selbst belastet. Das räumt man nur zwanzig mal rum und wirft es dann doch weg.

Nö, keine Pläne. Will mir nur alle Möglichkeiten offenhalten.
Dazu fällt mir nur ein: wer sich ständig alle Möglichkeiten offen halten will, entscheidet sich nicht. Und damit führst "alle Möglichkeiten" ad absurdum. Denn ohne sich für bestimmte Möglichkeiten aktiv zu entscheiden verpasst du diese und schließt diese damit aus. "Alle" geht nicht.

DrSkywalker
14.02.2021, 06:50
Da reden wir noch mal drüber, wenn ich mit spätestens 45 ausgesorgt habe, nur noch dann arbeite, wenn ich wirklich lust darauf habe und den Rest der Zeit meinen Hobbys nachgehe oder irgendwo am Strand liege, während die "Geld ist nicht wichtig" Fraktion sich weiterhin im maroden Gesundheitssystem abrackern darf :knuddel:

Ja mei, wenn es so kommt wünsche ich dir, dass du dann auch wirklich glücklich bist und nicht bereust, statt als Lebensinhalt geld und Aktien anzuhäufen vielleicht eine familie gegründet zu haben oder eine wirklich erfüllende berufliche Position erreicht zu haben, oder ein abbezahltes Haus, treue Freunde, etc.

Wer ein Großteil seines Lebens damit verbringt Aktien und Geld anzuhäufen endet auch gerne mal als Mr. Burns... ;)

Man kann übrigens auch reich werden ohne einen Großteil seines Lebens dafür aufzuwenden. Eine große Praxis führen mit mehreren Angestellten Kollegen, selbst nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten und 12 Wochen im Jahr Urlaub machen bei sehr gutem verdienst hört sich für mich auch ganz gut an...