PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pathologentreff



Seiten : 1 2 3 [4] 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

condorito
15.12.2010, 23:08
Na dann willkommen bei den Kellerkindern:-)
Ganz nett sind teilweise noch einzelne Bücher aus der "Foundations"-Reihe,musst mal googlen. Definitiv nicht alle zu gebrauchen,aber einige sind ganz nett gemacht. Den Remmele hol ich ehrlich gesagt nur für einzelne Sachen raus,den Großteil empfand ich eher als nichtssagend.Aber ist ja ne Einzelmeinung...

P.S. 60.000 ist schon ne Hausnummer,aber je mehr man sieht und machen kann,desto besser.Pathologie lernt man ja nicht an einem Tag*g*

so long
condo

s_nuggles
16.12.2010, 13:28
Danke! Der Sektionssaal hat zum Glück große Fenster und Tageslicht...:) Der Keller bleibt mir so wohl hoffentlich erspart..;)

Gibt es eigentlich speziell für die Obduktion/Makroskopie empfehlenswerte Literatur?
Kennt einer von Euch den Robbins, Pathologic Basis of Disease? Wäre das etwas als "Basisbuch"?

Viele Grüße!

condorito
16.12.2010, 17:45
"Post Mortem Technique Handbook" von Sheaff ist nicht verkehrt.

Dr. Rock
16.12.2010, 19:48
Hi,
den Robbins kenne ich nicht. Für den Anfang im Sektionssaal fand ich den Thomas "Makropathologie" und das passende Histobuch für eine schnelle Orientierung nicht schlecht.

Gruß, doc rock



Danke! Der Sektionssaal hat zum Glück große Fenster und Tageslicht...:) Der Keller bleibt mir so wohl hoffentlich erspart..;)

Gibt es eigentlich speziell für die Obduktion/Makroskopie empfehlenswerte Literatur?
Kennt einer von Euch den Robbins, Pathologic Basis of Disease? Wäre das etwas als "Basisbuch"?

Viele Grüße!

milz
17.12.2010, 00:33
Dann mal viel Spaß im Fach und berichte doch zwischendurch mal, wie es dir so ergeht.


Kennt einer von Euch den Robbins, Pathologic Basis of Disease? Wäre das etwas als "Basisbuch"?
Den habe ich. Ist ganz brauchbar zum Nachschlagen und als Grundlagenbuch, wenngleich er natürlich nicht so ins Detail geht wie bspw. größere Reihenwerke. Habe mir ihn gebraucht über Amazon gekauft.

Bezüglich Obduktionen: Die Interpretation habe ich überwiegend durch die Fallabnahme gelernt, ist nicht so schwer, vieles wiederholt sich. Gutes Buch weiß ich leider nicht hierzu.

milz
02.01.2011, 10:58
So, dann werde ich den Sonntag mal wieder auf der Arbeit verbringen (Forschung ist die beste Medizin...). Wen interessieren schon Arbeitszeitdokumentation, Tafrifverträge oder Arbeitszeitgesetz. Das darf man ja alles nicht so "gewerkschaftlich" sehen. (ironie ende)

-> Vor dieser Fachrichtung kann man nur warnen! Es sei denn man steht auf Schmerzen.

Dr. Rock
02.01.2011, 13:58
-> Vor dieser Fachrichtung kann man nur warnen! Es sei denn man steht auf Schmerzen.

Hi, frohes Neues,

jetzt verscheuche mal potenzielle Interessenten an der Patho nicht, nur weil Du nicht die Eier hast, die Konsequenzen zu ziehen und die Uni als offensichtlich falsche Weiterbildungsstelle für Deine Belange zu verlassen.

Gruß, Dr. Rock

milz
02.01.2011, 16:55
Hi, frohes Neues,

jetzt verscheuche mal potenzielle Interessenten an der Patho nicht, nur weil Du nicht die Eier hast, die Konsequenzen zu ziehen und die Uni als offensichtlich falsche Weiterbildungsstelle für Deine Belange zu verlassen.

Gruß, Dr. Rock

Hallo und frohes Neues.

In meiner Umgebung gibt es leider keine freie Stelle, wo es besser wäre. Habe mich da schon umgehört und hätte ohne Zögern gewechselt. Und ob ich jetzt an der Uni oder in der Praxis/Kreiskrankenhaus unbezahlte Überstunden sammle wie andere Briefmarken macht nicht wirklich einen Unterschied. Mit Familie und sozialen Bezügen zieht man auch nicht gerade mal auf gut Glück irgendwo in die Ferne.

Negativwerbung brauche glaube ich keine zu machen. Wie haben drei unbezahlte Stellen und das liegt vielleicht unter anderem aber sicher nicht ausschließlich dran, dass mein Chef keine Anzeigen schaltet. ;-) Seit ich mich hier regelmäßig ausko**e habe ich auch schon mehrere PNs von anderen Forenmitgliedern erhalten, die ebenfalls als Einsteiger in der Patho arbeiten und nicht sonderlich zufrieden sind und ich kenne auch persönlich zwei Leute, die der Patho endgültig den Rücken gekehrt haben und jetzt was anderes machen.

Gruß

Relaxometrie
02.01.2011, 17:05
Wie haben drei unbezahlte Stellen
Also, da würde ich mich auch nicht wohlfühlen :-))

milz
02.01.2011, 20:46
Also, da würde ich mich auch nicht wohlfühlen :-))
Sorry, unbesetzt sollte es heißen :-)) Für die Verwaltung sind sie zur Zeit auf jeden Fall "unbezahlt". Das Pensum wird ja von der übrigen Besetzung "kostenlos" mitgearbeitet.

milz
10.01.2011, 19:56
Praktische Frage: Wieviel Tuben- bzw. Samenleiterquerschnitt muss man histologisch sehen (also welche Wandschichten in welchem Umfang), um den OP-Erfolg bescheinigen zu können und ohne Gefahr zu laufen, auf Alimente verklagt zu werden? Literaturstelle wäre super, finde da leider nichts!

Kaffee_Caro
09.10.2011, 12:52
Hallo!

Ich habe potentielles Interesse an der Pathologie :)
Kennt ihr Institute, die zu empfehlen wären bezüglich netten Arbeitsklima und Kollegen in und um Hamburg, Schleswig Holstein, Bremen oder Niedersachsen? Antwort gerne auch per PN. Falls jemand antwortet, danke!!!! :)

Kaas
22.04.2012, 19:39
Mich würde mal interessieren wie Pathologieinsider die derzeitige Stellensituation einschätzen. Werden einem die Stellen, ähnlich wie in vielen anderen Fächern, eher hinterhergeschmissen oder muss man sich schon im Studium bemühen, durch PJ, Famulaturen, Dr-Arbeit usw. einen Fuß in die Tür zu bekommen. Hab großes Interesse an der Pathologie, bei mir kommt allerdings hinzu dass ich vorm Medizinstudium Psychologie studiert habe und ich mich frage inwieweit das bei der Bewerbung hinderlich sein könnte (ist ja schon eine ziemlich Gesinnungswandlung und hilft einem bei Patho auch nicht weiter).

stennadolny
22.04.2012, 20:46
Aus meinem Verwandtenkreis sind mehrere in der Patho tätig (auch in München): Patho ist überhaupt kein Problem, weil a) selbstständige Niederlassung aufgrund der enormen Kosten immer unwahrscheinlicher (ähnlich Radio/Strahlen/Nuk); b) Ausbildung je nach Klinik/Praxis wegen Zeitmangels dürftig und einseitig, in jedem Falle aber Akkordarbeit; c) Akkordarbeit auch als fertiger FA mit hohem Kostendruck und viel Konkurrenz (außer am Lande -PP !); Rückkehr in Klinik schier unmöglich; Pathologen werden sonst nicht gebraucht (weder beim MDK noch bei der Rentenversicherung o.Ä.)

Man braucht selbst an Unikliniken heute nicht mehr das geringste Vorinteresse zu heucheln, die sind froh, wenn irgendjemand am Seziertischund beim Zuschnitt steht, denn die Kohle kommt durch die Fließband-Histo herein.

Psychologie wäre eher ein Hinderungsgrund für Psychiatrie...Scherz beiseite.:-))

Vorteil in Patho: Keine Nacht- , WE-Dienste, aber eben auch oft bloß Basisgehalt laut Tarifvertrag.

CarlotaL
24.06.2012, 10:44
Hallo!

Ich heiße Carlota und bin eine spanische Medizinstudentin; bin grad fertig mit dem Studium und jetzt bin ich auf der Suche nach einer Stelle als Assistenz-aerztin für Pathologie. Weisst jemand wo Ich mich bewerben konnte? Hab schon angefangen mich initiativ zu bewerben, aber anscheinend ist es ein bisschen schwierig oder gibt's keine freie Stellen... Ich würde gerne mich bei einem Uniklinikum weiterbilden. In Spanien ist es unmöglich eine Doktorarbeit während dem Studium zu schreiben. Würde trotzdem sehr gerne Eine neben der Weiterbildungszeit schreiben (sogar auch PhD). Ist es dann ohne Dr-Titel sehr schwierig eine Stelle zu bekommen?

Wenn jemand mir ein bisschen helfen könnte, wäre Ich sehr dankbar!

Viele Grüße !

Carlota

Coxy-Baby
24.06.2012, 10:52
Wenn jemand mir ein bisschen helfen könnte, wäre Ich sehr dankbar!


Hier wäre von der Uni Magdeburg eine Stellenanzeige (http://www.med.uni-magdeburg.de/Institute/Pathologie/Aktuelles.html) ist vom 12.03.2012, aber eigentlich ist immer personeller Notstand in der Patho ;-)

CarlotaL
24.06.2012, 11:08
Vielen Dank! :)

Iboxx
16.07.2012, 05:40
Hallo,

also bei uns im Klinikum Lahr Ettenheim wäre auch eine Assistenzarztstelle zu besetzen. Sind zwar "nur" Lehrkrankenhaus der Uni Freiburg haben aber einen sehr interessanten, abwechslungsreichen Eingang von ca. 60.000 Fällen/Jahr. Arbeitszeiten völlig ok. Überstunden können mal vorkommen, sind aber eher selten. Wer ausreichend Lernwillen mitbringt und strukturiert arbeiten kann, ist bei uns sicher gut aufgehoben.

wjsl
18.07.2012, 21:23
Praktische Frage: Wieviel Tuben- bzw. Samenleiterquerschnitt muss man histologisch sehen (also welche Wandschichten in welchem Umfang), um den OP-Erfolg bescheinigen zu können und ohne Gefahr zu laufen, auf Alimente verklagt zu werden? Literaturstelle wäre super, finde da leider nichts!

http://www.advok.de/arzthaftungsrecht_und_pathologie_2.htm

Scheinbar stehen die Gerichte Pathologen deutlich positiver gegenüber als viele hier...

Ich habe durchaus auch schon Leute erlebt, die für das Fach leben, und denen es Spaß macht. Einige fand ich so beeindruckend, dass ich es mir zeitweise auch überlegte; hatte sogar mal einen HiWi Job im Bereich Pathologie.

Wobei ich die negativen Erfahrungen die manche gemacht haben auch nicht runterspielen will; aber sind drei unbesetzte Stellen wirklich überall die Regel? Kann ich mir fast nicht vorstellen.

EntenFreundin
23.07.2012, 02:21
Ich verlinke das mal um nicht alles doppelt schreibe zu müssen:

http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=26253&page=113&p=1547556&viewfull=1#post1547556

Geht unter anderem um meine Erfahrungen beim Patho Vorstellungsgespräch.... Vielleicht kann/will sich ja der eine oder andere Pathologe dazu äußern....

Ich hab hier auch sehr viel gelesen und ich stehe im Moment vor der Frage: Patho oder Radio ?

Ob man diesen "Blick" für die Dinge hat, den man hier ja anscheinend braucht.... Das weiss man doch auch erst, wenn mans macht, oder ?

Ich bin erst auf dem "zweiten Weg" auf die Idee gekommen eventuell Pathologin zu werden (sofern mich jemand einstellt ;-).... In der Vorklinik war Anatomie nie mein Fach, hatte eher Probleme WIE ich das alles denn eigentlich lernen soll.... Aber ich denke mal nach Ende des Studiums inkl klinischer Erfahrung kann ich an die Anatomie ganz anders ran gehen und sehe/lerne die Dinge aus einem anderen Blickwinkel....

... Die Idee kam eher von der Onko Seite aus (hatte vorher Onko gemacht).... sehen wie Diagnosen eigentlich zustande kommen, das ganze histologisch betrachten.... und die Art des Arbeitens, das analytische Denken, die Zeit zu haben was in Ruhe nachschlagen zu können anstatt im Stress irgendwelche Schemata abzuarbeiten wie das auf der Inneren manchmal der Fall ist... ich hab 2 mal kurz hospitiert, dem Patholgen mal über die Schulter geguckt, mal zugeschaut was in diesem Fach eigentlich passiert.... reicht um eine gewisse Faszination zu entwickeln, aber reicht nicht um zu wissen ob man diesen vielzitierten "Blick" hat.... alternative wäre Radio, weil (bis auf die interventionelle R.) auch eher analytisch, betrachten von Bildern, Schlüsse ziehen, etc.... In der Patho gibts noch diesen Ekelfaktor, Gerüche, Körperflüssigkeiten, etc.... das ganze wo man durch muss, ehe mal seinen Arbeitsalltag am Mikroskop verbringt..... weiss nicht wie "schmerzfrei" man da sein muss....

Kann mir jemand nen Ratschlag/Kommentar irgendeiner Art geben ?