Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pathologentreff
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Mal ein Pathobuch durchblättern müsste am Anfang reichen. In 6 Jahren FA werden klappt glaube ich selten, die Logbuchanforderungen sind dafür zu unrealistisch, viel Histo und Zyto, dafür wird der Zuschnitt überhaupt nicht gewürdigt und ist dementsprechend zumindest was das Logbuch angeht für "die Katz".
Hallo liebe Pathologen,
ich bin momentan noch im PJ aber eigentlich stehen bei mir alle Zeichen auf Pathologie. Sind euch in Schleswig-Holstein Institute bekannt die ausbilden abseits der Unikliniken? Bzw. wie sind so die Arbeitsbedingungen in Kiel oder Lübeck als Assistent?
Grüße und schönen dank
Roadkiller
30.06.2017, 03:53
Die Aerztekammer des jeweiligen Bundeslandes sollte irgendwo unter "Weiterbildung" eine Liste mit Weiterbildungsbefugten und den anrechenbaren Weiterbildungszeiten haben. Zum Norden hab ich keine Ahnung, ausser dass UK Hamburg (Eppendorf?) schrecklich sein soll...
drakaris50
16.07.2017, 12:53
Hallo wieder,
ich hätte noch eine Frage. Da die Weiterbildungszeit über 6 Jahre in der Regel dauert wegen unpassender Anforderungen von der Ärztekammer, muss man die Stelle wechseln nach 6 Jahren, da der CA weiterbildungsbefugt für 24 Monate für die Basisweiterbildung und 48 Monate für die Facharztkompetenz, also gesamt nur 6 Jahre? Oder habe ich das alles falsch verstanden :-notify
Danke euch!
Wenn der Weiterbildungsbefugte die Weiterbildungsberechtigung für die kompletten 6 Jahre hat, musst Du natürlich nicht wechseln. Allerdings musst Du auch irgendwann auf die Zahlen kommen, wenn Du zur Prüfung willst.
drakaris50
16.07.2017, 13:07
Vielen Dank für die schnelle Antwort :-)
Hallöchen!
Hat jemand etwas über das Pathologie Institut in Bochum von Prof. Tannapfel zu berichten? :-)
Vielleicht ist es ja für jemanden Interessant!
Viele Grüße!
Mhm, das hat wohl nicht funktioniert.
Dann einfach in Kopie (siehe Thema Kollegen gesucht)
Fortgeschrittener Assistenzarzt Pathologie gesucht
Hallo!
Bei uns wird in ca. 6 Monaten (nach Absprache evtl. auch früher) eine Stelle frei und wir sind auf der Suche nach einem fortgeschrittenem Assistenzarzt (idealerweise ab 3tem Jahr).
Die volle Weiterbildungsbefugnis ist vorhanden, Obduktionen (ca. 80/Jahr), komplettes Spektrum (inkl. Neuropathologie), alle gängigen IHCs etabliert und eigene Molekularpathologie (mit Rotation für Assistenzärzte!), Schnellschnittdiagnostik (nach Erfahrungsgrad), Süddeutschland. Insgesamt ist es ein aufstrebendes Institut, Möglichkeiten zur Dissertation gegeben, wissenschaftliches Engagement wird gefördert. Wir sind ein junges, dynamisches Team, dass auch neben der Arbeit mal etwas unternimmt (z.B. gehen wir einmal im Monat gemeinsam Essen (inkl. CA); letzte Woche Pubquiz ) und würden uns über Unterstützung freuen! Wen wir suchen? Wie gesagt einen Assistenzarzt mit idealerweise bereits 2 Jahren Vorerfahrung in der Pathologie (Falls du bereits Facharzt bist gerne auch PM), sehr gute Deutschkenntnisse zwingend.
Bei Fragen oder Interesse gerne PM an mich senden (am besten mit kurzer Info zu Dir (z.B.Ausbildungsjahr))
Roadkiller
04.10.2017, 19:06
Ich kenne das Institut Tannapfel insb. aus rel. frischen Berichten und von einer einige Tage dauernden Famulatur, ich werde mich dazu aber öffentlich nicht äußern. Ich kann nach mehreren Erfahgungsberichten aus versch. Uni-Pathos und meinen Erfahrungen an einem ausseruniversitären Institut grundsätzlich sagen, dass man sich echt überlegen sollte ob Uni-Institute das richtige sind... Wenn man habilitieren will kommt man wohl schlecht dran vorbei, wobei auch dort der Weg steinig und konkurrenzbedingt problematisch ist (wenn man nicht der Liebling ist wird's schwer). Die Uni-Pathologien nehmen es scheinbar mit den Arbeitszeiten, dem Ausgleich und der Erfassung insgesamt nicht so genau... im Grunde spielen sie keine Rolle, wie jüngste Umfragen zur Arbeitszeiterfassung und der Weiterbildung der Ärztekammern ergeben haben... Arbeitszeiten bis 22.00 und teils 23.00 sind keine Seltenheit... Dienstpläne gibt's nicht... bzw. werden kaum beachtet... Man ist insb. als Anfänger häufig Zuschnittsklave, (auch weil man es ja lernen muss), der drop-out nach 1-2 Jahren ist schon einkalkuliert. Damit rechnen die Institute aber, da ja aus der Uni neue Frischlinge nachrücken...die letztendlich ja auch billiger sind als erfahrene Assistenten.
Mein Rat: so weit möglich an ein außeruniversitäres Institut mit voller Weiterbildungsermächtigung gehen und auch initiativ Bewerben. Bei einigen verschrobenen Leitungen herrscht der Irrglaube, dass es schlecht aussieht wenn man offene Stellen auch ausschreibt... Die achten etwas mehr auf Arbeitszeiten. Bis man richtig gut und nutzbringend einsetzbar ist vergehen in der Patho schon manchmal mehrere Monate, so lange investieren die Institute in neue Leute, wenn man sich aber etabliert hat, hat man auch eine etwas bessere Position bei der Durchsetzung von Arbeitszeiten etc. Da ist die Patho noch total rückständig...
Ich kenne das Institut Tannapfel auch, ich habe da eine Zeit als frischer Assistenzarzt gearbeitet und kann nur eins sagen, Finger weg davon, das Institut ist eine reine Ausbeute und Zeitverschwendung. Als Anfänger wirst du da die ersten 1,5-2 Jahre nur im Zuschnitt eingesetzt, teilweise auch 12 Std. am Stück. Wenn es Zeit zu mikroskopieren ist, wirst du dann mit mikroskopischem Kleinkram ewig belastet. Auch erwähnenswert ist, dass die Befunde an die Wünsche der Kliniker "angepasst" werden. Damit wird im Institut aber ziemlich offen umgegangen, mir wurde schon ziemlich früh gesagt, falls ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann, dann soll ich lieber das Institut verlassen.
Zuschnitt wird bei den Zahlen für den FA leider überhaupt nicht gewürdigt, obwohl man damit teilweise Jahre der Assistententätigkeit zubringt. Andere Zahlen sind dann wieder schwer zusammenzubekommen. Ich habe selbst über 7 Jahre gebraucht, bis ich zur Prüfung konnte. Das erhöht natürlich auch nicht die Attraktivität der Weiterbildung. Wer sich den Mist ausgedacht hat?
Roadkiller
06.10.2017, 06:21
Das "anpassen" von Befunden... ist das schon kriminell? Mal Team Wallraff hinschicken...:D
Man braucht da kein Team zu schicken, als ich da war gab es sogar Personen die Listen führten, einfach mal die ehemaligen Mitarbeiter fragen und die gibt's genug :D . Unter ihrer Leitung haben mehr als 40 Assistenzärzte gekündigt. Einer hat sogar als Kündigungsgrund angegeben, dass er keine falschen Befunde im Schnellschnitt für sie durchgeben will.
julikamd
18.10.2017, 03:46
Hi :) Ich suche ab ca September 2018 eine Assistenzarztstelle als Berufsanfaenger (mit Wahltertial Patho an einer Uniklinik, aber mein PJ-Haus hat zur Zeit leider keine freie Stelle). Fange gerade an, mich ein bisschen umzuhoeren und Anschreiben zu entwerfen. Bisher habe ich nur nach Unikliniken geschaut, aber der Thread hier hat mich ein kleines bisschen abgeschreckt bzw. eher veranlasst, auch nach (mittel)grossen Instituten mit moeglichst voller Weiterbildungsberechtigung zu suchen. ;)
Falls jemand Tipps, Ideen oder Empfehlungen hat, wuerde ich mich ueber eine Nachricht freuen!
julikamd
18.10.2017, 03:46
Hi :) Ich suche ab ca September 2018 eine Assistenzarztstelle als Berufsanfaenger (mit Wahltertial Patho an einer Uniklinik, aber mein PJ-Haus hat zur Zeit leider keine freie Stelle). Fange gerade an, mich ein bisschen umzuhoeren und Anschreiben zu entwerfen. Bisher habe ich nur nach Unikliniken geschaut, aber der Thread hier hat mich ein kleines bisschen abgeschreckt bzw. eher veranlasst, auch nach (mittel)grossen Instituten mit moeglichst voller Weiterbildungsberechtigung zu suchen. ;)
Falls jemand Tipps, Ideen oder Empfehlungen hat, wuerde ich mich ueber eine Nachricht freuen!
Die Uni Gießen scheint, den Berichten der Assistenzärzte nach zu schließen, sehr gute Arbeitsbedingungen zu haben.
Roadkiller
19.10.2017, 19:51
Ich kann BETHESDA in Duisburg sehr empfehlen. Guter gewissenhafter chef der sich kuemmert. Freundliches Klima, professionelle und liebe MTA.
julikamd
23.10.2017, 07:39
Danke für die Tipps :)
PathoLahr
12.12.2017, 11:49
Wir haben im unseren Institut in Lahr im schönen Schwarzwald ab Sommer/Herbst 2018 wahrscheinlich eine Stelle frei, vorzugsweise für Berufsanfänger. Anstellung vielleicht auch früher möglich. Volle Weiterbildung möglich. Ca. 55 000 Fälle pro Jahr plus 25 000 Gynzyto. Alle Bereiche außer Nephropathologie und Hämatopathologie. Aktuell 3 Assis plus 6 FA, teils in Teilzeit. Institut plus Praxis. Immunhistologie und Mol-Path. Schnellstmögliche Einarbeitung in Histo und SS erwünscht. Konferenzen möglich. Überstunden können mal vorkommen, sind aber nicht die Regel. Ich habe selbst hier angefangen und bin seit 4 Jahren sehr zufrieden. Und die Gegend gefällt auch sehr gut, wenn auch etwas ländlich. Bei Interesse gerne bei mir melden oder einfach mal bewerben.
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