Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Würdet ihr eure Uni weiterempfehlen?
Ehemaliger User 05022011
06.03.2010, 14:10
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Ehemaliger User 05022011
06.03.2010, 14:12
Na dann grüß Jena schon von mir, muss echt auch mal wieder hin - eine guten Studienstart und eine glückliche Zeit mit deinen Eltern - und wie sagt man doch sicher nicht zu Unrecht: "zu Hause ist es doch am Schönsten". Alles Liebe !
Miniwini
06.03.2010, 19:12
Was meint ihr denn ist die beste bayrische Universität?
Was meint ihr denn ist die beste bayrische Universität?
Die ist dort wo die Stadt liegt, welche Dir am lebenswertesten erscheint!
Der Ruf der Uni ist annährend egal - interessiert keine Sau.
Außer vielleicht das eigene Ego ;-)
Miniwini
07.03.2010, 09:52
Naja den Ruf mein ich eher nicht :-))
Aber trotzdem danke ;)
Wie sieht es mit Mannheim und Heidelberg aus?
Wenn man auf Studiengebuehren von 604 Euro steht....prima. :-dagegen
Linda-Lou
08.03.2010, 22:12
Mainz ist super. Wie einer der Vorredner schon erwähnt hat - man ist (zumindest) die Vorklinik lang nich von anderen Studis abgeschottet, der Campus ist super schön.
Mit (ich meine) 140 Plätzen ist der Studiengang nicht so überlaufen wie in anderen Unis.
gießen: 222 € mit semesterticket für ganz hessen ( auch busse u co). leider kein ic wie die marburger
Zur Charité gab es ja schon einen ganz tollen ausführlichen Bericht. Ich bringe den mal auf den neusten Stand.
Vom Campur ansich hat man m.E. nicht sehr viel. Wenn man als ahnungloser Erstie ankommt zum Campus Charite Mitte sieht man ein schönes eingezäuntes Areal mit vielen Wiese und schönen alten gebäuden....dachte schon, hier kann man sich wohlfühlen
Als Studierender erfährt man dann schnell, dass das nur das Verwaltungsareal ist und wir Studenten dort eher selten angetroffen werden.
Also ich finde die Wiese vor der Anatomie eigentlich ganz schön. Und im Sommer haben wir da auch ab und zu draußen gesessen und gelernt. Ebenso ganz nett: Die Wiese hinter der Mensa.
Die Uni zweigt sich auf 4 Campi auf.
Großes Problem dabei ist der enorme Abstand zwischen CCM Und CBF, sodass pendeln eindeutig ein Muss ist und sehr stressig, gerade an tagen mit anstrengenden Praktikas.
Am Anfang sind die Praktikas in Dahlem (CBF) und gehen gerne mal bis 20 uhr und länger...sodass es echt ätzend ist von dort wieder wegzukommen.
Dazu muss ich sagen, dass es bei mir schon gar nicht mehr so schlimm war. Wir hatten immer genügend Zeit. Ab nächstes Semester soll die gesamte VK nach Mitte verlegt werden. Ob das so klappt ist eine andere Frage, aber immerhin fällt dann für die ersten 4 Semester das pendeln weg.
Zweites Thema. Zu meinem Beginn haben sich HU und FU im bereich Medizin ja zur CUB zusammengeschlossen. Problem dabei war, dass jeder Standpunkt von sich behauptete "DER" Vorklinkstandpunkt zu sein. Der Streit wurde auf den Rücken der Studenten ausgtragen. In Mitte wurde gelehrt, aber Dahlem stellt die Klausur....80 prozent durchfallquote...und solche Späße
Hat sich aber mit der zeit gebessert, wie jetzt die VK ist kann ich nicht sagen.....
Das war bei uns auch nicht mehr so krass. Das einzige negative: Im 3. Semester gab es zwei verschiedene Teile des Physiopraktikums. Eins in Dahlem und eins in Mitte. Da die beiden sich aber nicht abgesprochen haben, gab es zu manchen Themen zwei Praktika...
Mit den Bibliotheken kenn ich mich nicht aus. Da ich am anfang hörte dass nur wenig bestand an büchern für stundenten vorhanden ist (im vgl zur großen studentenzahl) hab ich von anfang an alle bücher gekauft und somit von zu hause aus gearbeitet.
Das mit dem kleinen Bestand kann ich so direkt nicht bestätigen. Ich habe sehr viele Bücher aus der Bib ausgeliehen. Klar bekommt man von den aktuellen Auflagen nicht immer sofort eins, gerade in der Klausurzeit. Aber man kann sich das ja vorbestellen und dann immer fleißig alle paar Tage verlängern, so dass der Abgabetermin immer möglichst weit hinten liegt. Dann muss man auch nicht so schnell wieder abgeben, wenn jemand anders vorbestellt ;-)
wir haben pro semester glaube ich 3 seminargruppen die komplett auf englisch unterrichtet werden. und wir haben den reformstudiengang in dem es eine kombination von Klinik und Vorklinik von anfang gibt.
Das habe ich vorher noch nie gehört. :-nix
Ehemaliger User 05022011
11.03.2010, 20:41
Das mit dem kleinen Bestand kann ich so direkt nicht bestätigen. Ich habe sehr viele Bücher aus der Bib ausgeliehen. Klar bekommt man von den aktuellen Auflagen nicht immer sofort eins, gerade in der Klausurzeit. Aber man kann sich das ja vorbestellen und dann immer fleißig alle paar Tage verlängern, so dass der Abgabetermin immer möglichst weit hinten liegt. Dann muss man auch nicht so schnell wieder abgeben, wenn jemand anders vorbestellt ;-)
womit dann ja doch eher dann die Aussage stimmt, dass man an Bücher, die man gerade braucht, nicht ran kommt, wenn das alle so wie du machen ;-) wird aber leider fast nie unterbunden so was
Fakt ist aber, das ich trotzdem immer die Bücher bekommen habe, die ich brauchte. Was ja wiede für den Bestand spricht.
Wo ist das Problem, sich Bücher aus der Bib auzuleihen? Dafür sind die doch da...
Ich bin kein Bib-Lerntyp, ich brauch meine gewohnte Umgebung.
SteffiChap
23.04.2010, 17:07
*push*
...vielleicht mag noch jemand... :-blush
*hihi* Haben sich deine Pläne wieder geädert?
SteffiChap
23.04.2010, 17:16
*hihi* Haben sich deine Pläne wieder geädert?
Ständig und immer wieder... :-blush Schrecklich, ich weiß :-))
mich würden noch berichte aus essen, münster, hannover, bochum, kiel, tübingen und freiburg interessieren [hoffe, ich hab nix überlesen, die statements zu hamburg & aachen waren def. schonmal interessant, danke dafür!] - falls also jemand lust & zeit hat... :-))
Pampelmuse
04.05.2010, 13:41
Ich würde die Vorklinik wahrscheinlich nicht nochmal hier (Freiburg) machen. :-nix
Skalpella
04.05.2010, 18:25
Hannover: Ja! Uneingeschränkt! :-)
Bin im letzten Jahr des Regelstudiengangs, deshalb kann ich über den Modellstudiengang nicht so viel berichten. Nur, dass sich nicht viel Wesentliches geändert hat. Das Studium in Hannover war immer schon sehr patientennah.
So richtig gesiebt wird auch nicht. Die allermeisten Fächer sind gut machbar.
In Hannover war die Bezahlung des PJs sogar ein Senatsbeschluss (also: die Empfehlung, die PJ-Studenten zu bezahlen). Außerdem: Richtig viele Lehrkrankenhäuser über die ganze Republik verteilt: Von Heide im Norden bis Deggendorf im Süden. Ein Blick ins PJ-Ranking.de verrät: Hannovers Lehrkrankenhäuser sind an der zweiten Stelle bundesweit :-)
Eine Doktorarbeit zu finden ist auch kein Problem, es wird genug geforscht.
Nähere Infos auch gerne auf direkte Nachfrage :-)
Ich würde die Vorklinik wahrscheinlich nicht nochmal hier (Freiburg) machen.
Weshalb? ^^
searchgirl
08.05.2010, 11:33
Hallo erstmal,
also nun auch etwas mehr zu Greifswald. Vor wenigen Jahren wurde der vorklinische Abschnitt reformiert und so ist folgendes zustande gekommen (hier seien nur mal die Pflichtveranstaltungen genannt):
1. Semester: Präpkurs 1, Histo 1, Terminologie, Psycho 1, Community medicine 1, Praktikum Biologie und Praktikum Physik
2. Semester: Präpkurs 2, Histo 2, Psycho 2, Community medicine 2, Praktikum Physik 2 und Praktikum Chemie
3. Semester: Biochemie 1, Physiologie 1, Psycho 3, Community medicine 3, Anatomie-Seminare
4. Semester: Biochemie 2, Physiologie 2, Psycho 4, Anatomie-Seminare, Praktikum Physiologie und Biochemie
Tja, wie ihr sehen könnt, sind die ersten beiden Semester ziemlich vollgestopft und durch Makro + Histo im 2. Semester, in dem Kopf/Hals, ZNS und Siten thematisiert werden, hat man kaum einen freien Kopf für die anderen Fächer. Als ich anfing, was nun auch noch nicht so lange her ist, haben uns unsere Tutoren, nach der Frage wie so der durchschnittliche Lernaufwand aussieht, geantwortet: "Immer" - Damals wollte ich dies natürlich nicht wahrhaben, aber man muss insbesondere im 2. Semester schon 3-4h täglich allein für Anatomie lernen. Dies kommt vor allem dadurch zustande, dass die "kleinen" Fächer, wie z.B. das Praktikum für Chemie und Physik (im Wechsel beide 14 tägig), dir min. 1 Tag der Woche rauben.... Und man möchte ja auch mal nach Hause oder zum/r Partner/in fahren.
Insgesamt ist die Vorklinik in Greifswald schon ziemlich hart... Dies soll jetzt nicht heißen, dass es an anderen Unis viel leichter zugeht, aber insbesondere Anatomie wird hier ziemlich gewichtet. Und viele Studenten sagen im Nachhinein, dass jedes Anatomie-Testat schlimmer war als das Physikum.
Sonst ist es natürlich eine sehr kleine Uni, sodass man die Professoren alle eigentlich persönlich kennt. Natürlich ist das neu erbaute Klinikum der Anziehungsmagnet für alle Medizinstudenten.
Der klinische Abschnitt ist ebenfalls sehr umstritten unter den Studenten. Es gibt welche, die finden es total schwachsinnig und andere finden es total klasse. Die "Klinik" ist nämlich nicht in herkömmlichen Semestern gegliedert sondern komplett anders aufgebaut:
1. klinisches Jahr: von November - März, danach 7 Monate frei
2. klinisches Jahr: November - Februar/März, danach knappe 4 Wochen frei, dann Blockpratika bis November
3. klinisches Jahr: Dezember - Mitte Februar
Zuerst fand ich das total toll und war wirklich begeistert (auch wenn ich noch in der Vorklinik stecke) bis mich Studenten aus dem klinischen Abschnitt wieder heruntergeholt haben. Denn in der freien Zeit musst du natürlich Famulaturen machen und sollst wenn möglich deine Doktorarbeit fertig bekommen. Falls man z.B. eine experimentelle Doktorarbeit machen möchte, gibt es zusätzlich die Möglichkeit 1 Jahr auszusetzen.
Da die einzelnen Lehrabschnitte ziemlich komprimiert sind, hast du natürlich in dem Zeitraum kaum Zeit.
Zusammenfassend muss man festhalten, dass Greifswald eine kleine, hochmoderne Uni hat, allerdings hier starke Selektion stattfindet, aber wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, ist es alles nicht mehr halb so wild.......
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