Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungen und Tips im Studium von Ex-Wartern
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ehemaliger User_29072015
01.03.2013, 15:40
ich hab sie auch dafür genommen um überhaupt zugang zum thema zu bekommen und ich fand sie echt gut. auch vor allem in chemie und bio um einen überblick zu bekommen. mit physik konnt ich nix anfangen.
gixxer-woman
01.03.2013, 21:40
Öhm was hast du dir denn für Bücher besorgt? Ich würde sagen, dass es im 1. Semester nicht wirklich nötig ist sich Bücher zu kaufen. Das einzige Buch, das ich mir im ganzen Semester gekauft hab,habe ich nur deshalb gekauft, weil es das in der Bib nicht mehr gab..und das war ein Histo-Buch. Ansonsten hätt ich mir wohl nur noch den Zeeck gekauft, aber den hatte ich frühzeitig ausgeliehen und somit war das nicht mehr notwendig.
Also ich hab mir jetzt nicht wie wild zig Bücher angeschafft, um Gottes Willen!!!
Habe mich vorher eingehend erkundigt, insbesondere was die Uni Göttingen betrifft...
Ich hab mir daraufhin schonmal den Prometheus und die Duale Reihe Anatomie sowie den Zeeck gekauft. Das gab es praktischer Weise in nem Paket. Und mal ehrlich, soviel Geld wie jetzt werde ich im Studium erstmal nicht mehr haben. Also schaff ich mir das wovon ich denke ich kann es sicher gut gebrauchen (weil es mich durch's ganze Studium begleitet und sich auch danach ganz nett im heimischen Bücherregal macht...), schonmal an. Mehr kaufe ich auch nicht denn bei allem anderen warte ich auf das was dann von den Profs empfohlen wird.
Ich denke das war sicher kein Fehlkauf.
Bei uns wurde zum Beispiel die Duale Reihe Physiologie nicht empfohlen, ich kam damit aber super zurecht. Neben der Empfehlung muss man auch damit arbeiten können.
Praktischer war es da in Biochemie, die Duale Reihe hat unser Prof selber geschrieben da war es einfach sich dafür zu entscheiden und man konnte gut damit arbeiten.
Hallo! Wollte nach dem 1 Semester auch mal mein Feedback abgeben! Also ich habe Abi 2,8 und musste 6,5 Jahre warten um zugelassen zu werden (war dann wohl auch Glück) habe aber 7 Jahre Schlussendlich gewartet, aufgrund von elternunabhängigen Bafög (bekommt man ja erst nach 3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Arbeiten - hatte ich nicht nach 6,5 Jahren zusammen wegen Auslandsaufenthalt) nun ja also war ziemlich Mau mit der Auswahl der Uni hatte 1.Leipzig 2. Magdeburg 3. Halle 4. Regensburg - wurde in Rgbg genommen und habe es geschafft über Studienplatztausch in Norden zu kommen (war auch nicht meine erste Wahl aber zwecks Lebenshaltungskosten ist es im Norden und Osten allemal besser im Vergleich zum Süden und Westen) hier in Rostock hat man im ersten Semester allerhand Unterrichtsfächer (Terminologie, Anatomie, Embryologie, Chemie, Bio, Physik, Psychologie, Histologie dann Praktika Physik, Bio, Chemie und Anatomie) im Prüfungszeitraum kommen ja die einzelnen Prüfungen so im wöchentlichen Abstand hintereinander! Ich hatte dann keine Zeit für irgendwas, habe meines Erachtens noch nie soviel gelernt wie in diesem Zeitraum und habe auch ständig geheult weil ich mich überfordert gefühlt habe, und sowieso alles schrecklich fand! Nun ist alles vorbei und im Resumee war es doch nicht so schlimm und machbar, aber dennoch will ich nicht ins 1 Semester zurück (gut ich weiß noch nicht wie das 2 wird ^^) ich bereue meine Entscheidung keineswegs so lang gewartet zu haben, und möchte alle Warter dazu ermutigen, ihren Traum nicht aus den Augen zu verlieren!
Lg amy
Froschn23
03.03.2013, 15:46
Hallo! Wollte nach dem 1 Semester auch mal mein Feedback abgeben! Also ich habe Abi 2,8 und musste 6,5 Jahre warten um zugelassen zu werden (war dann wohl auch Glück) habe aber 7 Jahre Schlussendlich gewartet, aufgrund von elternunabhängigen Bafög (bekommt man ja erst nach 3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Arbeiten - hatte ich nicht nach 6,5 Jahren zusammen wegen Auslandsaufenthalt) nun ja also war ziemlich Mau mit der Auswahl der Uni hatte 1.Leipzig 2. Magdeburg 3. Halle 4. Regensburg - wurde in Rgbg genommen und habe es geschafft über Studienplatztausch in Norden zu kommen (war auch nicht meine erste Wahl aber zwecks Lebenshaltungskosten ist es im Norden und Osten allemal besser im Vergleich zum Süden und Westen) hier in Rostock hat man im ersten Semester allerhand Unterrichtsfächer (Terminologie, Anatomie, Embryologie, Chemie, Bio, Physik, Psychologie, Histologie dann Praktika Physik, Bio, Chemie und Anatomie) im Prüfungszeitraum kommen ja die einzelnen Prüfungen so im wöchentlichen Abstand hintereinander! Ich hatte dann keine Zeit für irgendwas, habe meines Erachtens noch nie soviel gelernt wie in diesem Zeitraum und habe auch ständig geheult weil ich mich überfordert gefühlt habe, und sowieso alles schrecklich fand! Nun ist alles vorbei und im Resumee war es doch nicht so schlimm und machbar, aber dennoch will ich nicht ins 1 Semester zurück (gut ich weiß noch nicht wie das 2 wird ^^) ich bereue meine Entscheidung keineswegs so lang gewartet zu haben, und möchte alle Warter dazu ermutigen, ihren Traum nicht aus den Augen zu verlieren!
Lg amy
Schön, dass du uns Wartern Mut machst:-) Das lindert ein wenig die Angst, dass man nach dem langen Warten schon so sehr raus aus allem ist, dass an es nicht schafft. Ich hab 2011 erst Abi gemacht und jetzt schon das Gefühl viiiel vergessen zu haben ;-)
Wünsche Dir auf jeden Fall ein erfolgreiches 2. Semester;-)
Ach das mit dem "lange raus" ist auch Quatsch.
Ich habe das Abitur und die Schule ohne viel Aufwand hinter mich gebracht. Ich war also nie wirklich drin. Und trotzdem komme ich jetzt gut zurecht.
Man darf aber auch nicht bei der ersten Schwierigkeit aufgeben.
ehemaliger User_29072015
06.03.2013, 09:21
Das ist wohl wahr. Ich hab für Abi und Ausbildung auch nichts groß getan und jetzt muss ich echt lernen. Muss allerdings auch zugeben, dass ich bislang kein richtiges Lernchema hatte und hoffe, dass ich das im 2. rausbekomme.
Was ich auf jeden Fall gemacht hab ist die Anatomielernkarten zu zählen die ich zum ersten Testat brauche und dann hab ich mir für jeden Tag welche vorgenommen - ich neige nämlich dazu alles auf einmal lernen zu wollen.
Leute, es ist echt auch nach Jahren raus machbar - bisher zuminest :-) Und guckt euch die älteren hier an, die morgen Physikum schreiben oder im Herbst geschrieben haben, die sind alle durchgekommen.
Mit persönlich ist nicht wichtig wie - ich nehme auch ein 4er Physikum :-)
ich habe auch keinen Lernplan. Ich mache einfach soviel ich kann. Mehr kann ich eh nicht machen.
ehemaliger User_29072015
13.05.2013, 12:59
Das 2. Semester ist nun auch schon wieder halb rum und ich muss sagen, man lernt dazu. Ich lerne effektiver indem ich mich viel viel weniger verrückt mache als noch im 1. Semester und bin damit echt viel lockerer und besser drauf :-) OK, haben auch Anatomie, was zum einen Spaß macht und wir auch wissen, wozu man das alles lernen und können muss ;-)
Herzkasperl
23.05.2013, 17:22
also ernsthaft mit den Medilearn Heften für Semesterklausuren zu lernen ist so Niveauvoll wie mit der Bildzeitung. Bei uns hättest du so keine Klausur bestanden. Fürs Physikum ganz nett, aber wenn selbst die Infos nicht im Silbernagel oder der Dualen Reihe stehen, kannste mit so nem Heftchen nichts reissen. Mal abgesehen davon möchte ich den Stoff auch können, nur mit dem Cartoonheft auszukommen wäre mir peinlich.
Das sagen die Leute immer wieder. Bei mir war es umgekehrt :-)
ehemaliger User_29072015
25.07.2013, 10:19
So ihr Lieben, das 2. Semester ist nun seit genau 2 Wochen vorbei - oder sagen wir mal die Klausuren. In der vergangenen Woche hatten wir noch Kommunikationskurs indem wir lernen sollten schlechte Diagnosen zu übermitteln und wie man überhaupt mit Patienten redet. Meiner Meinung nach im 2. Semester zu früh, aber steht nun mal so in der Studienordnung und im Plan für Semester 2. Diesen Kurs konnte man auch Semsterbegleitend machen, Ende September oder erst im Oktober, konnte man sich selbst aussuchen und dementsprechend einwählen. Für diesen Schein musste man vor dem Kurs noch 3 Stunden bei einem Arzt hospitieren und einen 6-seitigen Bericht darüber abgeben.
Ansonsten bestand das 2. Semester aus Anatomie, Anatomie und ähm .... ach ja, 6 Veranstaltungen zur Einführung in die klinische Medizin und noch aus dem Wahlpflichtfach. Ich hab es schon gemacht, man kann es aber auch im 3. oder 4. Semester machen, dass muss man für sich selbst entscheiden :-)
Von Anfang an gab es in Anatomie Testate die schon für die Klausur gegolten haben, d.h . man konnte pro Testat 5 Punkte bekommen, um die Klausur am Ende zu bestehen musste man mit der Klausur insgesamt 24 Punkte erreichen. Schon am 2. Tag nach den Ferien hatten wir unser Knochentestat. Hier sollten wir alle Knochen, Gelenke, Bänder und die allgemeine Anatomie drauf haben, was natürlich bedeutete, dass man schon in den Ferien lernen musste. Weitere 5 Wochen später wurden wir Muskeln, Arterien, Venen und Nerven geprüft, dann nach 4 Wochen Situs und nach weiteren 4 Wochen Neuroanatomie. Neuro war für mich persönlich der Horror, aber letztendlich auch machbar - wie alles irgendwie. 2 Tage nach dem Testat hatten wir dann die Klausur. In der Klausur gab es 20 Fragen. Für die Testate musste man eben neben dem zeigen auch die Theorie dazu wissen, z.B. was ist die Lacuna vasorum und was beinhaltet sie.
Hört sich alles viel an, ist aber machbar. Ich hab mich - außer vor der Klausur - viel weniger stressen lassen. Man muss sich einfach davon lösen alles können zu wollen, das funktioniert eben nicht wirklich und wenn doch, dann bei den wenigsten. Es macht nach wie vor super viel Spaß und mit den richtigen Leuten bekommt man auch die Stimmungskrisen super in den Griff, wenn diese sich mal wieder auftun. Ans Aufgeben hab ich bisher auch noch nie gedacht. Mit Fleiß ist das alles zu überstehen und dass nun schon 1 Jahr um ist, ist der Wahnsinn, weil die Zeit echt nur so verfliegt.
Herzchirurg_90
25.07.2013, 22:53
@ MediNaddl: Ich finde deine Beiträge wirklich gut lesbar und recht interessant *gefaelltmir*
Ich hoffe, dass Du weiterhin hier im Tread schreibst.
Viel Erfolg im Studium ;)
ehemaliger User_29072015
26.07.2013, 07:19
Danke :-) Klar schreib ich weiter, will ja allen anderen Mut machen weiter durchzuhalten.
gixxer-woman
26.07.2013, 12:41
Ich verfolge das auch munter weiter...zumal ich dann gerade Gö betreffend schonmal weiß was auf mich zukommt :-top
Herzchirurg_90
26.07.2013, 14:09
Danke :-) Klar schreib ich weiter, will ja allen anderen Mut machen weiter durchzuhalten.
Es gibt ja doch noch nette User hier im Forum ... (ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben :D )
Erdbeermond
27.07.2013, 12:26
Hey ihr Lieben,
angeregt durch MediNaddls Beitrag, wollte ich euch mal erzählen, wie mein erstes Semester war.
Es war eine wahnsinnig intensive Zeit und ich habe unglaublich tolle Menschen kennen gelernt, ohne die ich das hier nicht überstanden hätte. Das Studium schweißt einen in so kurzer Zeit zusammen und ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass echte Freundschaften entstanden sind, die ewig halten werden (klingt etwas poetisch, aber so ist es echt). Man macht soviel gemeinsam durch, lernt zusammen, schreibt Klausuren, freut sich für einander, wenn man Klausuren bestanden hat und tröstet sich, wenn es nicht so ist. Man wird eine richtige Familie und ich glaube, nach dem Präpkurs nächstes Semester wird das noch intensiver.
Zur Uni in Tübingen kann ich nur sagen, dass man hier wirklich gut betreut wird. Wir hatten für Anatomie Tutoren aus dem vierten Semester, die mit uns in kleinen Gruppen gelernt haben und mit uns ans Präparat gegangen sind, damit wir gut durch die beiden Klausuren kommen. Die waren wirklich engagiert, haben uns auch für die anderen Fächer unterstützt, uns Altprotokolle gegeben und auch bei Panikattacken geholfen. Die Vorlesungen in Anatomie waren im allgemeinen ganz gut - aber viel zu früh (teilweise um 07.30, spätestens um 07.45). Und die Klausuren waren zwar anspruchsvoll aber durch viel Lernen und Altklausuren gut zu bestehen.
In Biologie war das Praktikum zwar irgendwie sinnlos, aber dafür musste man da wenigstens keine Protokolle schreiben und unsere Assistentin hat uns auch super unterstütz - lief also mehr so nebenher.
Richtig anspruchsvoll waren hingegen Physik und Chemie.
Ich hatte in der ersten Semesterhälfte zweimal die Woche Physikpraktikum, jedesmal mit mündlichem "Testat" (Naja, war halt ne Gruppenabfrage, aber man musste sich schon vorbereiten)vor dem Versuch und danach handschriftliches Protokoll in Zweierteams, dazu ein großes, schriftliches Röntgentestat - auch hier hatten wir tolle Assistenten, die mit uns vor der Klausur nochmal Versuche durchgesprochen haben (für so Leuchten wie mich, die es einfach nicht verstanden haben).
In der zweiten Hälfte kamen dann das Chemiepraktikum und Terminologie dran (war bei uns total super und wirklich einfach - wir hatten aber auch nur Lateiner in der Gruppe). Chemie war richtig heftig, mit Zusatzvorlesung zu den normalen Hauptvorlesungen (die man sich irgendwann geschenkt hat - man hätte sich genausogut mit dem Zeeck da reinsetzen können, der wurde einem nämlich quasi vorgelesen) und dann noch Vor- und Hauptprotokoll und wieder mündliche Vortestate (Gruppenabfrage). Zusätzlich hatten wir ein absolut hammergeiles Tutorium, was so im Endeffekt das einzige war, was uns Chemei verständlich gemacht hat. Leider wirds das ab nächstem Semester so nicht mehr geben, weil die, die das gemacht hat, aufhört. Die armen tun mir jetzt schon leid.
Zu den Klausuren kann ich sagen, dass wir in Anatomie zwei hatten (eine Ende Mai und eine jetzt in der Klausurenwoche) und diese Woche eben ANatomie, Biologie, Chemie und Physik geschrieben haben. Auch hier geben sich alle irgendwie viel Mühe, dass wir schnell unsere Ergebnisse bekommen. Bio war am selben Abend noch online, Anatomie nach zwei Tagen (obwohl von sieben die Rede war) und in Physik hab ich nach vier Stunden eine Email von meinem Assistenten bekommen, dass ich bestanden habe. Bei mir fehlt jetzt lediglich noch die Info, ob ich in Chemie durch bin oder nicht (das haben alle anderen schon von ihren Assistenten erfahren, nur wir leider nicht) und dann können die Semesterferien endlich richtig losgehen.
Was ich euch damit sagen will: Es lohnt sich, definitiv! Man erlebt eine unglaublich intensive Zeit und lernt tolle Leute kennen. Natürlich ist es auch anstrengend, man hat keine Lust mehr zu lernen, man hat in der Prüfungsphase wenig Freizeit und muss sich danach erst mal wieder daran gewöhnen, einfach mal nichts zu tun - aber rückblickend war es die beste Entscheidung, dieses Studium zu beginnen und ich würde es sofort wieder machen - vor allem hier.
ehemaliger User_29072015
27.07.2013, 18:34
@Erdbeermond: Geht mir auch so, dass ich mich erst wieder an so viel Freizeit und Lernfrei gewöhnen muss :-) Aber es ist toll!
Das klingt echt toll :D Hoffe ich bekomme dieses Mal auch einen Studienplatz, auch wenn ich noch nicht so lange warte, wie viele andere hier :)
Eure Beiträge machen wirklich Mut, danke, dass ihr euch so viel Mühe macht! Ich glaube, es wissen eine Menge Leute hier zu schätzen.
Mich würde interessieren, wie insbesondere du, Erdbeermond, das Studium mit der Arbeit unter einen Hut bekommst. Ich habe auch vor, weiter in der Pflege zu arbeiten und mir so das Studium zu finanzieren. Klappt das alles so, wie du es dir vorgestellt hast? Wieviel Prozent arbeitest du?
uiuiui, Erdbeermond, dein Beitrag macht echt Laune endlich das Studium anzufangen...besonders da ich mich mit (hoffentlich) SK3 auch für Tübingen beworben habe. Wenn ich nächste Woche mehr weiss, werde ich dich daher vll nochmal kontaktieren- hoffe das ist ok! :D
Ansonsten drücke ich dir natürlich die Daumen, dass es mit Chemie auch noch geklappt hat!!
viele Grüße,
jElle
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