Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweitstudium WS 2013/14
mushroom1985
25.07.2013, 13:41
Ich sehe wissenschaftliche Gründe aber nur dann als sinnvoll an, wenn man wissenschaftlich arbeitet und das tut man an der Uni nur mit Diplom / Master, sonst wird man nicht als WiMi angestellt, denn das ist die erste wissenschaftliche Leistung. Als Student in der Forschung ist der WiMi der Betreuer, deswegen wird der Student nur in Ausnahmefällen Erstautor in Publikationen sein. Deswegen finde ich das etwas fragwürdig nach dem Bachelor einen Anspruch auf wissenschaftliche Arbeit zu erheben.
Fimbulvetr89
25.07.2013, 14:01
Bist du sicher, dass das so ist? Bei mir stand das glaube ich schon von Anfang an im Kontrollblatt...
Ja, sehr sogar ;) Dadurch wusste ich ja, dass das Gutachten bei HSS angekommen ist.
Ich habe bei HSS letzte Woche auch mal angerufen weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Sie war sehr nett gewesen, ich hätte auch Verständnis dafür gehabt, wenn sie da genervt gewesen wäre. Auf jeden Fall wollte ich wissen ob sie das Gutachten aktzeptiert haben, darauf antwortete sie dass sie es übernommen haben. Für mich klang das so als wenn alles in Ordnung ist. 5 Minuten nach dem Telefonat habe ich dann auf einmal irgendwie doch das total dämliche Gefühl bekommen, dass sie mich oder ich sie falsch verstanden habe?! Was meint ihr dazu???
henrisch
25.07.2013, 16:11
Ja, sehr sogar ;) Dadurch wusste ich ja, dass das Gutachten bei HSS angekommen ist.
Ich habe bei HSS letzte Woche auch mal angerufen weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Sie war sehr nett gewesen, ich hätte auch Verständnis dafür gehabt, wenn sie da genervt gewesen wäre. Auf jeden Fall wollte ich wissen ob sie das Gutachten aktzeptiert haben, darauf antwortete sie dass sie es übernommen haben. Für mich klang das so als wenn alles in Ordnung ist. 5 Minuten nach dem Telefonat habe ich dann auf einmal irgendwie doch das total dämliche Gefühl bekommen, dass sie mich oder ich sie falsch verstanden habe?! Was meint ihr dazu???
Weisst du denn schon, ob die uni deine wissenschaftlichen gründe anerkannt hat?
Ich weiss ja jetzt, das mein gutachten bei hss angekommen ist, aber ich weiss halt trotzdem nicht, ob meine wissenschaflichen gründe anerkannt wurden, oder ob sie abgelehnt wurden. Das gutachten muss ja nicht unbedingt positiv sein. Von der uni gabs leider keinerlei feedback... Wie ist das bei euch?
Fimbulvetr89
25.07.2013, 16:51
Ich sehe wissenschaftliche Gründe aber nur dann als sinnvoll an, wenn man wissenschaftlich arbeitet und das tut man an der Uni nur mit Diplom / Master, sonst wird man nicht als WiMi angestellt, denn das ist die erste wissenschaftliche Leistung. Als Student in der Forschung ist der WiMi der Betreuer, deswegen wird der Student nur in Ausnahmefällen Erstautor in Publikationen sein. Deswegen finde ich das etwas fragwürdig nach dem Bachelor einen Anspruch auf wissenschaftliche Arbeit zu erheben.
Als ich habe während meines Bachelorstudiums schon in Forschungsabteilungen gearbeitet und meine eigenen Projekte gehabt. War zum Ende des Studiums als studentische Hilfskraft in der Uniklinik und seit meinem Abschluss als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt. Habe dort 2 eigene Studien gemacht und arbeite an einer dritten mit. Auf meiner Publikation stehe ich dann auch als Erstautor natürlich. Der einzige der im Institut über mir steht, ist der Prof. und der berät mich nur.
Ich denke sowas kann man überhaupt nicht verallgemeinern. Man muss sich halt anstrengen ordentliche Projekte zu bekommen und braucht natürlich auch ein wenig Glück. Diplom oder Master an sich ist keine wissenschaftliche Leistung per se. Man hat halt bloß ein paar Vorlesungen mehr besucht, was einen nicht automatisch mehr befähigt. Es kommt immer drauf an was der jenige nebenbei noch gemacht hat, ist meine Meinung.
Also ich kann es bei vielen verstehen, dass sie auch schon mit einem Bachelor wissenschaftliche Gründe anerkannt bekommen, weil die haben auch wirklich schon etwas geleistet.
Ob es bei mir nun gereicht hat wird sich in 2 1/2 Wochen zeigen...
Habe gerade nochmal bei hss angerufen. die mitarbeiterin war leider etwas genervt und wollte mir nicht viel sagen. sie hat mir dann zumindest gesagt, dass mein gutachten zu meinen wissenschaftlichen gründen angekommen ist, wie es bewertet wurde, wollte sie mir leider nicht sagen. bin etwas stinkig, weil spadix das ja anscheinend erfahren hat, aber hängt wohl sehr davon ab, wen man da in der leitung hat...
Ich hätte die Auskunft auch nicht bekommen, wenn ich vorher nicht von denen eine E-Mail bekommen hätte die mir versicherte, dass man mir etwas sagen könnte und ich den Namen der entsprechenden Mitarbeiterin genannt hätte.
Ich habe denen meine Situation erklärt, wieso es für mich sehr wichtig ist so früh wie möglich eine Zu- oder Absage zu bekommen und die Gründe haben sie auch direkt anerkannt und mir das Angebot gemacht mich zu melden sobald das Gutachten der Hochschule da ist.
mushroom1985
25.07.2013, 20:43
@Fimbulvetr89
meinst du wissenschaftliche Hilfskraft oder wissenschaftlicher Mitarbeiter? Da sind große Unterschiede dazwischen, denn das zweitere ist an normalen Universitäten nur mit Diplom und Master möglich bzw. mit Auflagenfächern verbunden z.B. Dipl-Ing. (FH). Ich denke nicht, dass man mit einem Bachelor die wissenschaftlichen Gründe angeben kann, denn wer eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen will, der kommt schon aus formalen Gründen hier in Deutschland um den Master nicht herum. In meiner Einstellung an der Uni war die minimale Forderung Diplom/Master. Ich bin jetzt lange genug dabei und habe auch während einiger Konferenzen immer wieder festgestellt, dass der formale Verlauf der wissenschaftlichen Ausbildung diesem Profil folgt. Ich arbeite täglich mit Ingenieuren und Ärzten zusammen und bekomme das leider immer wieder bestätigt.
Fimbulvetr89
26.07.2013, 08:34
@Fimbulvetr89
meinst du wissenschaftliche Hilfskraft oder wissenschaftlicher Mitarbeiter?
Als wissenschaftliche Hilfskraft. Na klar geht die normale wissenschaftliche Laufbahn über Master oder Diplom und anschließend Promotion. Formal stellt auch der Bachelor aber einen ersten wissenschaftlichen Abschluss dar, auch wenn die meisten Bacheloranten die ich kenne keinen Hauch einer Ahnung, haben was es überhaupt heißt zu forschen...
Was ich ja bloß sagen wollte war, dass man auch ohne einen Masterabschluss schon extrem viel wissenschaftliches geleistet haben kann (mehr als viele mit Master/Dipl.), was auch honoriert werden sollte.
Die wissenschaftliche Laufbahn werden die jenigen mit Bachelor dann halt so weiter gehen, dass sie während des Med.Studiums promovieren. So habe ich es auch geplant, wenn ich zugelassen werden sollte.
Im übrigen sehen der Großteil der Studiendekane es sogar noch strenger als du. Dieses Jahr haben fast alle sich auf einem Treffen dafür ausgesprochen in Zukunft nur noch denen wissenschaftliche Gründe zu bescheinigen, die eine Promotion abgeschlossen haben. So hat mir das zumindest der Studiendekan einer sehr großen med. Fakultät erzählt. Allerdings betonte er, dass dies noch nicht vorgeschrieben ist.
Bei mir hatte das Studiendekanat auch zuerst abgewunken, weil ich einen Bachelor habe. Als ich denen dann aber mal erzählte was ich alles so gemacht und vor habe sahen die das Schlagartig anders.
Ich hoffe einfach, dass es für die meißten von uns hier dieses Jahr für die Zulassung reichen wird. Wenn nicht werde ich ohnehin meinen Master machen und es danach nochmal versuchen. :)
@Fimbulvetr89
meinst du wissenschaftliche Hilfskraft oder wissenschaftlicher Mitarbeiter? Da sind große Unterschiede dazwischen, denn das zweitere ist an normalen Universitäten nur mit Diplom und Master möglich bzw. mit Auflagenfächern verbunden z.B. Dipl-Ing. (FH). Ich denke nicht, dass man mit einem Bachelor die wissenschaftlichen Gründe angeben kann, denn wer eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen will, der kommt schon aus formalen Gründen hier in Deutschland um den Master nicht herum. In meiner Einstellung an der Uni war die minimale Forderung Diplom/Master. Ich bin jetzt lange genug dabei und habe auch während einiger Konferenzen immer wieder festgestellt, dass der formale Verlauf der wissenschaftlichen Ausbildung diesem Profil folgt. Ich arbeite täglich mit Ingenieuren und Ärzten zusammen und bekomme das leider immer wieder bestätigt.
Jetzt gebe ich auch noch mal meinen Senf dazu ;) Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auch nur mit einem Bachelor möglich ist, als wissenschaftlicher MITARBEITER eingestellt zu werden...
Man kann auch nach einem Bachelor promovieren ohne den Master gemacht zu haben - klar, das ist die Ausnahme und man muss besondere Bedingungen erfüllen, aber es geht eben (und das auch alles an der Uni).
Ich denke, der Weg über den Master/Diplom ist der reguläre, aber es geht eben auch anders. Sicherlich spielt dein Arbeitgeber, bzw. Promotionsstelle eine Rolle und muss dem ganzen gewillt sein, was vielleicht mit einem Master/Diplom einfacher sein kann.
EDIT: Man man man, mit diesem blöden Freigeschalte, sieht man immer erst hinterher was andere geschrieben haben...;)
mushroom1985
28.07.2013, 15:31
@miri05
wie gesagt, ich vergleiche den Bachelor mit Dipl.-Ing (FH). Es ist möglich, dann sind Auflagenfächer zu erfüllen bzw. ist bei uns zum Beispiel keine Promotion zum Dr.-Ing. möglich, sondern bsp. Dr. hum. biol.. Kam aber praktisch nie vor, da das Profil nie passte und keiner eingestellt wurde. Der Master hat nämlich schon eine Daseinsberechtigung um sein akademisches und fachliches Profil zu schärfen. Der Bachelor ist dazu da die Basis zu schaffen. In Ausnahmefällen gibt es gute forschende Studenten. Nur in der Entwicklung von Medizinischen Geräten (wie bei uns) werden diese ohne Betreuer keine Publikationen machen können, da für jeden Aufbau Geld in die Hand genommen werden muss. Es macht auch für uns keinen Sinn wenn Studenten eigene Arbeiten verfassen, denn die Studenten sollen ja Projekte vorantreiben. Da wir keine einfachen Studien durchführen, arbeiten die Studenten als wissenschaftliche Hilfskräfte uns zu und ich denke, dass dies auch absolut Sinn macht. Leider ist es so, dass der Forscherdrang der Studenten stark abnimmt und das eigenständige Denken verschwindet. Für konkrete Problemstellungen werden oftmals keine Lösungen gefunden, obwohl der Stand der Technik Lösungen bietet.
Die direkte Promotion, die ja sehr häufig z.B. in Australien vorkommt, finde ich solalala. Der Master ist eine wunderbare Zeit um die Augen aufzumachen und interessante Themen zu finden. Das Leben ist lang genug, die 1 1/2 Jahre kann und sollte man gerne investieren.
henrisch
29.07.2013, 13:53
habe bei hss nochmal nachgehakt wegen meinem gutachten zu den wissenschaftlichen gründen und heute morgen per email erfahren, dass es negativ bewertet wurde.
bin ziemlich fertig, auch wenn ich damit hätte rechnen müssen, denn ich habe noch keine promotion und das scheint auch in mainz vorrausetzung zu sein. wenn jemand mir noch tipps geben kann, bei welcher uni es auch ohne promotion möglich ist, würde mich sehr freuen, denn mit 5 punkten ohne dienst sind die chancen doch sehr gering dieses semester was zu bekommmen...
Nur mal so in die Runde geworfen: Ich drücke Euch allen ebenfalls ganz fest die Daumen (ahem,...und mir natürlich ebenfalls! :))!! Bin mit zwei (nyp) Publikationen innerhalb der Psychologie in der Runde, keine Promotion, Diplom. Gutachten war wohl positiv. Nun hängt es an HS *schluck*
Komm schon, HS. Ich schicke Euch auch Pralinen.
:)
mushroom1985
29.07.2013, 20:29
@henrisch
man sowas doofes! Aber die Unis machen da ja auch alle unterschiedliche Dinge. Hast Du bei HSS oder
der Uni nachgehakt?
Herzkasperl
30.07.2013, 08:51
@henrisch: Versuche es doch mal bei einer anderen Uni. Du kannst einen Platz auch verfallen lassen, die Punkte mitnehmen in die nächste Bewerbungsrunde und dich dann wieder in Mainz bewerben (SS14: andere Uni, WS 14/15: Mainz mit den Punkten aus dem Verfahren vom SS)
Sina_Pse
30.07.2013, 13:03
Hallo,
es scheinen dieses Mal ja doch viele mit ihren wissenschaftlichen Begründungen geschafft zu haben. War das die letzten Jahre auch so? Ich mach mir langsam etwas Sorgen um die Messzahl. Ich meine, bis jetzt lag sie zwar immer bei 5 (bis auf 2011, glaub ich), aber wenn es wirklich so viele über wissenschaftliche Gründe schaffen, wirds bei mir eng. Nebenbei: Weiß jemand, warum damals im WS die Messzahl bei 7 lag? War da irgendwas Besonderes oder war HSS da nur sehr freizügig mit der Vergabe von Punkten?
Ich wünsche uns allen natürlich alles gute. Vor allem jetzt in der "heißen Phase". :)
Beste Grüße
henrisch
30.07.2013, 13:04
@henrisch: Versuche es doch mal bei einer anderen Uni. Du kannst einen Platz auch verfallen lassen, die Punkte mitnehmen in die nächste Bewerbungsrunde und dich dann wieder in Mainz bewerben (SS14: andere Uni, WS 14/15: Mainz mit den Punkten aus dem Verfahren vom SS)
Das wusste ich gar nicht, danke für den Tipp. Ich wäre aber auch bereit zur Not in eine andere Stadt zu ziehen für einen Studienplatz. Dafür würde ich im Moment fast alles machen ;)
@mushroom1985: ich habe noch nicht weiter nachgehakt. War schon ein Wunder, das HSS mir nach so langem betteln überhaupt was verraten hat. Aber werde mich natürlich nochmal erkundigen, will ja wissen, woran es lag und was ich nächstes mal besser machen kann...
bin auch gespannt was kommt.. und dann ein Schritt zum Facharzt näher.. lol..
hab leider auch keinen sozialen Dienst.. weil es damals nicht möglich war.. andere Staatsbürgerschaft gehabt usw. - aber wenn man drüber nachdenkt.. ist so ein sozialer Dienst sowas von Notwendigkeit.. in einem Fachgebiet wo es sehr wenige Ärzte von gibt.. Bescheuerte Regeln für einen der mit Erststudium komplett fertig ist..
Klar finde ich es gut.. das man ein FSJ macht.. aber das es bei den Plätzen so einem großen Nachteil wirkt, ist typisch D..
Fimbulvetr89
30.07.2013, 18:22
Klar finde ich es gut.. das man ein FSJ macht.. aber das es bei den Plätzen so einem großen Nachteil wirkt, ist typisch D..
Ich frag mich auch ein wenig wo da drin der Sinn versteckt ist. Vielleicht weil die jenigen ein Jahr länger gebraucht haben wie andere? Das ganze Verfahren ist sowieso nicht optimal. Ich finde z.B. das die Punkte für die Begründungen viel zu viel im Vergleich zu den Noten sind.
Klar finde ich es gut.. das man ein FSJ macht.. aber das es bei den Plätzen so einem großen Nachteil wirkt, ist typisch D..
Hab ich mir auch schon gedacht.
Find es auch ehrlich gesagt hart, dass jemand wie du keinen Platz bekommt, obwohl es ja nun explizit verlangt wird, dass du für dein Berufswunsch noch HM studieren musst. Drück dir für dieses Semester auf jeden Fall die Daumen.
Ich frag mich auch ein wenig wo da drin der Sinn versteckt ist. Vielleicht weil die jenigen ein Jahr länger gebraucht haben wie andere? Das ganze Verfahren ist sowieso nicht optimal. Ich finde z.B. das die Punkte für die Begründungen viel zu viel im Vergleich zu den Noten sind.
Ja, zumal bei den Abiturienten NUR die Note gewertet wird. Hää? Und auf einmal sind "Gründe", die in komische Kategorien eingeordnet werden wichtiger...Also irgendwie macht das auf mich auch wenig Sinn!
mushroom1985
31.07.2013, 10:03
ich trau mich gar nicht mehr weiter nachzufragen bei HS. Glaube ich werde mich
"überraschen" lassen ... wäre leider schon ziemlich enttäuscht, wenn es nicht klappt,
weil meine Vorbereitung für das Gutachten schon sehr viel Arbeit gemacht hat. Aber aufgrund des nicht einheitlichlichen Vergabeverfahrens und meiner sehr strengen Wunschuni zweifle ich mittlerweile, obwohl ich von der Begründung her immer ein sehr gutes Gefühl hatte.
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