Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Masterplan 2020



Seiten : 1 2 [3] 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

pillango
20.01.2017, 09:29
"Neues" vom Masteplan :

http://m.aerzteblatt.de/news/72555.htm

Landarztquote durch die Hintertür:

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/junge-aerzte/article/927811/medizinstudium-generelle-landarztquote-tisch.html

Bayern - 5% der Studienplätze reserviert:

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/927562/landarztquote-bayern-prescht-voran.html

LG pillango

davo
20.01.2017, 11:55
Ein Kniefall vor der DEGAM.

Und psychologisch sehr schlecht durchdacht - erstens erzeugt noch mehr Zwang nur noch mehr Ablehnung, und zweitens ist es nicht sehr klug, die Gleichung Landärzte = mittelmäßige Abiturienten in den Köpfen der Leute zu verankern.

Milana
20.01.2017, 13:04
Es gibt ja bereits eine Uni mit Quartalen und einem verpflichtenden Abschnitt in der ambulanten Versorgung. Ich fand es total super, dass ich so noch ein weiteres Fach ausprobieren konnte - man kann bei uns in alle möglichen Ambulanzen gehen: Pädiatrie, Tumor-Tageszentrum, Darmchirurgisches ambulantes Zentrum, Psychiatrie-Ambulanz, Gyn-Ambulanz etc.
Ich lese den Masterplan so, dass man in eine ambulante Einrichtung jeder Fachrichtung gehen kann, das finde ich jetzt garnicht so schlecht eigentlich. Ein Zwangsquartal in einer Allgemeinmedizinischen Praxis hätte ich vollkommen schwachsinnig gefunden. Gibt es überhaupt genug Lehrpraxen? Wer kontrolliert die? Was soll man da machen? Bekommt man ein eigenes "Behandlungszimmer"? Ich fand die zwei Wochen Zwangsblockpraktikum schon vollkommen überflüssig und furchtbar, so unterirdische "Lehre" hatte ich das letzte Mal im Krankenpflegepraktikum... :-))

Und wenn Allgemeinmedizin das zugeloste 4. Prüfungsfach ersetzt und einigen meiner zukünftigen Kollegen so Späße wie Strahlentherapie, Transfusionsmedizin, Neurologie oder Pädiatrie als 4. Prüfungsfach erspart...

Dino111
20.01.2017, 22:59
Allgemeinmedizin als drittes Prüfungsfach? Sorry, das ist eine absolute Katastrophe für die Ausbildung als Arzt! Vor diesem oberflächigen Husten- und Schnupfen-Fach (ja ist es für mich immer noch trotz intensiver Beschäftigung im Rahmen der auferzwungenen Unilehre) werde ich nie Respekt haben, und so sehen es ca. 95% der Kommilitonen in meinem und den Semestern unter mir. Durch diesen Masterplan 2020 wird man die restlichen eventuellen Interessenten an der Allgemeinmedizin verlieren, die dies auf *freiwilliger* Basis tun würden, und nicht durch ein Hintertürchen, dass man sich verpflichtet dazu um einem Studienplatz zu erhalten.

Ich kann nur hoffen dass die "Allgemeinbildung" der Ärzte, im Sinne eines fundierten fächerübergreifendem Verständnis des Körpers und Berücksichtigung auch fachfremder Differenzialdiagnosen, nicht darunter leiden wird- dieses Bild hat sich in den letzten Jahren immer mehr abgezeichnet, womit hiermit nun vielleicht noch eine Schippe draufgelegt wird. Sind Neurologie, Pädiatrie, Onkologie, Gynäkologie etc. nicht ebenso wichtig, oder gar nicht noch wichtiger? Mit der gleichen Logik könnte man auch für diese Fächer ein Pflichttertial einführen sowie eine Staatsexamensprüfung.

Und wiedermal sieht man, überall wo die Roten (SPD) ihre Finger im Spiel haben, leidet die Bildung..

Miss_H
20.01.2017, 23:18
@Dino: Ich frage mich was du für Kommilitonen hast und wer du bist? Ich habe großen Respekt vor Allgemeinmedizinern, die ihren Job ernstnehmen und ich kenne sogar Menschen, die genau diese Fachrichtung nach dem Studium machen möchten.

Dino111
20.01.2017, 23:25
Was ist denn das für eine Frage wer ich bin? Ich bin ein Besorgter, der sich für die Ausbildung von Medizinern interessiert und fürchtet dass diese den falschen Weg einschlägt. Und ich kenne auch welche, daher ja nur 95% ;). Respekt vor dem Fach, oder dem Menschen der dies ausübt sind 2 verschiedene Dinge die es gilt hier zu differenzieren.

Miss_H
21.01.2017, 00:02
Wie kann man denn zwischen Fach und Ärzten differenzieren? Das würde mich doch sehr interessieren. Wenn das so ein einfaches und nichts-wissendes und nichts-erreichendes Fach ist, wieso sollte man dann Respekt vor den Ärzten haben? Ich meine kann könnte sich ja irgendein Depp in die Praxis setzen?

niceshaftlean
21.01.2017, 00:11
Wie kann man denn zwischen Fach und Ärzten differenzieren? Das würde mich doch sehr interessieren. Wenn das so ein einfaches und nichts-wissendes und nichts-erreichendes Fach ist, wieso sollte man dann Respekt vor den Ärzten haben? Ich meine kann könnte sich ja irgendein Depp in die Praxis setzen?
Ärzte sind prinzipiell nicht mit ihrem Fach verwachsen, auch wenn es manche glauben. Warum sollt man vor Menschen Respekt haben, die Fachfremde als irgendwelche Deppen bezeichnen.
Es fällt mittlerweile nicht gerade Wenigen eher schwierig Respekt vor Ärzten zu haben.
Den meisten Respekt haben Ärzte natürlich vor sich selbst. Würden mit Herrn Trump sicher gut klar kommen

elastic
21.01.2017, 05:52
ich finde allgemein medizin ein wichtiges fach vor dem respekt haben darf, und so wie es bisher im studium war hat es mir auch gefallen. als drittes prüfungsfach würde ich es vielen fächern vorziehen...

nie
21.01.2017, 07:29
Ich finde Allgemeinmedizin nicht schlimmer oder besser als viele andere Fächer. Wäre aber sicher als 4. Prüfungsfach eine eher angenehme Option.

Allerdings finde ich die DEGAM mit ihrem "ich will, ich will, ich will" irgendwie lächerlich. Wie ein quengelndes Kleinkind, dass Angst hat, dass ihm die Geschwister alles wegessen.
Bin nach wie vor der Meinung, dass sich die Allgemeinmedizin mit diesen ganzen Zwangsveranstaltungen keinen Gefallen tut.

Nessiemoo
21.01.2017, 10:20
Ich stimme da Nie zu. Ich kenne sehr viele Kommilitonnen, die Allgemeinmedizin machen wollten oder es als eine sehr gute Alternative sahen bis die zu den vielen ätzenden Blockpraktika kamen.

Evil
21.01.2017, 17:50
Naja, die Aussage von Dino über Allgemeinmedizin zeigt schlicht, daß er davon halt keine Ahnung hat.
Das kann aber durchaus ein Versäumnis der entsprechenden Institute oder Lehrpraxen seiner Uni sein, wiewohl ich von einem Akademiker eigentlich mehr Eigenständigkeit bei der Horizonterweiterung erwarte.
Sei's drum, tatsächlich scheint derzeit der DEGAM und den hausärztlichen Interessenvertretern mehr daran gelegen, die politisch gewollte Machtposition auszubauen.

Rheeva
21.01.2017, 18:22
Bin nach wie vor der Meinung, dass sich die Allgemeinmedizin mit diesen ganzen Zwangsveranstaltungen keinen Gefallen tut.

Gleiche Meinung hier! Es mag vllt. besser sein, als ein 4. Fach zugelost zu bekommen (falls das ganze auf diese Weise umgesetzt wird), aber trotzdem ist Zwang immer ein schlechtes Mittel um Leute (hier: zukünftige Kollegen) von den eigenen Vorteilen (Allgemeinmedizin) zu überzeugen...

Dino111
21.01.2017, 23:55
@evil: dann sag mir bitte, was genau so tief und toll an dem Fach ist ? Mein Hausarzt mit dem ich 4 Wochen Zeit verbringen musste, konnte bei einem jungen Patienten mit chronisch-obstruktiver Symptomatik kein alpha-1-antitrpysin Mangel diagnostizieren, erst nach dem dieser die Schnauze voll hatte und zur Uniklinik ging. Ein anderer Hausarzt hat bei einem mit mehreren Episoden pro Jahr eines Angioödems auch kein C1-INH-Serumspiegel bestimmen lassen, und somit komplett falsch therapiert, erst nachdem der Patient selbst im Internet suchte und dies vorschlug. Und einmal während der Famulatur wurde einfach mal ein normokaliämisches Conn-Syndrom übersehen (also von einem anderen Allgemeinmediziner, bei uns in der Praxis wurde endlich der Verdacht geäußert, somit gibt es doch noch scheinbar anständige Hausärzte zum Glück). Ich persönlich hab also überwiegend negative Erfahrungen gemacht!

Zugegebenermaßen sind die Erkrankungen nicht super häufig wie Hypertonie und Co, aber darf man auch nicht einfach vergessen-

@ Miss H: ich respektiere Menschen, die mit Leidenschaft, Disziplin, Ehrgeiz für etwas eintreten, ihre Wertvorstellungen verteidigen und ihrem Leben einem Ziel gewidmet haben, und wenn das ein Allgemeinmediziner ist und dies mit Leidenschaft tut, dann ist er mir sehr sympathisch. Muss aber nicht heißen dass ich das Fach an sich respektieren muss. Ich sehe da absolut kein Widerspruch!

Scheinbar habe ich einige mit meiner Aussage getriggered. Ich will es nicht weiter ausführen und diskutieren. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen mit dem Fach. Da diese bei mir unfassbar schlecht waren, habe ich entsprechendes Bild davon. Dazu kommt das Lernen für die bei uns rel. harte Klausur (auch mit vielen psychosozialen Modellen, Umgang mit Demenz, chronisch Kranken etc.)- und mir damit zu unterstellen, ich habe keine Ahnung vom Fach (@Evil), das würde ich schon fast als Verleumdung bezeichnen. Nicht jeder der die eigene Meinung nicht teilt, hat keine Ahnung, die Welt ist nicht so schwarz und weiß ;)

Evil
22.01.2017, 08:07
Dass Du mit Deinen vorherigen Ausführungen Deinen letzten Satz selber konterkariert hast, ist Dir nicht aufgefallen? ;-)

Aber zum Thema: Du hast jetzt einzelne Negativbeispiele herausgefischt und machst daran die Beurteilung eines ganzen Fachbereichs fest? Ernsthaft? Wenn Du Deine Einschätzungen immer so begründest, hast Du nicht nur von Allgemeinmedizin keine Ahnung.
Abgesehen davon halte ich Dich für sehr überheblich, denn jedem Arzt werden Fehler und Fehldiagnosen unterlaufen, garantiert auch Dir.
Schlussendlich ist Allgemeinmedizin nicht besser oder schlechter als jedes andere Fach, das muss jeder für sich entscheiden. Mir persönlich ist es vollkommen egal, was Dich betrifft, aber wenn Du persönliche Geschmacksäußerungen wie allgemeingültige Werturteile formulierst, bekommst Du Widerspruch.

Shizr
22.01.2017, 13:27
Allerdings finde ich die DEGAM mit ihrem "ich will, ich will, ich will" irgendwie lächerlich. Wie ein quengelndes Kleinkind, dass Angst hat, dass ihm die Geschwister alles wegessen.
Bin nach wie vor der Meinung, dass sich die Allgemeinmedizin mit diesen ganzen Zwangsveranstaltungen keinen Gefallen tut.
:-meinung

Das Problem ist doch beim besten Willen nicht das Fach.
Allgemeinmedizin unterscheidet sich nicht grundlegend von der Anästhesie, der Rechtsmedizin oder der Pathologie... manche finden's das beste Fach vonne Welt, manche finden es zumindest halbwegs spannend, andere totlangweilig. Und andere hassen es mit jeder Faser ihres Körpers.


Das Problem sind halt in DEGAM und Hausärzteverband aufmerksamkeitsdefizitäre narzisstische Funktionäre, die pausenlos brüllen, dass ihr Fach das Tollste ist und dass alle sehen müssen, wie toll es doch ist und wie viel toller als alle anderen Fächer zusammen, und die ernsthaft denken, wenn man einfach alle Medizinstudenten dazu zwingen würde, PJ in der Allgemeinmedizin zu machen, würde es auch mehr Hausärzte geben. (Das hat damals ja ernsthaft einer gesagt. Genau so geil war die Aussage, eigentlich wäre die Allgemeinmedizin ja das einzige Fach, das im PJ wirklich ein Pflichtabschnitt sein müsste, Innere und Chirurgie wären bei weitem nicht so wichtig. Und dafür gibts nen Fachausdruck. Nämlich Hybris.)

Hinzu kommt, dass "Landarzt" nun mal für viele kein erstrebenswertes Berufsziel ist, schei**egal, welche Fachabteilung da jetzt dahinter stehen würde.
Hinzu kommt, dass man sich mit der Entscheidung für Allgemeinmedizin nun mal zu nahezu 100 % darauf festlegt, in die Niederlassung zu gehen. Ist auch nicht jedermanns Sache.
Hinzu kommt, dass es nun mal Leute gibt, die sich - Achtung, Ketzerei! - einfach einen Rattenar*** für dieses Fachgebiet interessieren und egal, wie sehr man sie nudgt, einfach nicht Hausarzt werden wollen.


Und, liebe Allgemeinmediziner, bitte nehmt mir das nicht übel:
Ich persönlich fand die Allgemeinmedizin schon vor zwei Wochen Pflichtblockpraktikum todlangweilig. Mein Allgemeinmediziner war echt gut und engagiert und hat richtig gute Lehre gemacht, aber das ändert nix daran, dass dieses Fach nichts mitbringt, was mich reizen würde. Gar nichts.
Und wäre das nicht schon vorher so gewesen, eine vierwöchige Pflichtfamulatur hätte mir wahrscheinlich jedes Restinteresse nachhaltig ausgetrieben, einfach aus Trotz.


Ich denke nicht nur, dass Zwangsfamulatur und Zwangsprüfung nichts helfen werden.

Ich glaube, diese Idiotien werden aktiv dazu beitragen, dass weniger Studenten sich für die Allgemeinmedizin interessieren.
Einfach aufgrund dieser arroganten, bevormundenden Einstellung, die die Hausärztevereinigungen pausenlos in die Weltgeschichte kotzen.

davo
22.01.2017, 13:43
In Kanada löst man das Problem einfach über Marktmechanismen. Da verdient man als Hausarzt $150-300k, je nachdem wie schwer es ist, für die betreffende Gegend jemanden zu finden. (Stark vereinfacht gesprochen, da es große Unterschiede zwischen den Provinzen gibt, und viele Provinzen mehrere parallele Entlohnungsmodelle haben.) Plus retention/renewal bonus für ländliche Gegenden, usw.

Nessiemoo
22.01.2017, 14:58
Man kann auch nicht an der Tatsache vorbeigucken, dass gute Lehre in Allgemeinmedizin einfach sehr schwierig zu erreichen. Wenn man nicht in einer großen Gemeinschaftspraxis kommt, hat man einen Arzt - von dem 100% der Lehre abhängt. In der Klinik bei einer Famulatur ist es eben ganz anders. Wenn da mal 1-2 nicht lehrbegeisterte oder überforderte (wie ich grade :D) Ärzte gibt, kann man mit etwas Motivation irgendwo anders hingehen - Ambulanz, Notaufnahme, Funktion, OP oder einfach zum anderen Arzt. In der Praxis ist es halt nicht so und wenn man da einen nicht lehr-talentierten Arzt hat oder einfach jemanden mit dem man persönlich nicht so ganz gut klar kommt, hat man ein Problem für die nächsten Wochen. Auch kommt dazu, dass die Patienten meistens persönlich zu ihrem Arzt kommen, da fand ich das relativ lächerlich als Studentin kurz Anamnese zu machen, wenn die Patienten schon seit 10 Jahren den HA kennen.

Das Problem wird von DEGAM immer ignoriert - klar, es gibt viele lehrengagierte Hausärzte, die super Arbeit machen, aber ich fürchte beiweitem nicht so viele wie man bei einem PflichtPJ und Blockpraktikum für alle brauchen wird.

Evil
22.01.2017, 15:10
Shizr hat es recht gut auf den Punkt gebracht. Und das nehme ich Dir ganz sicher nicht übel, wenn Du das differenziert begründest, und nicht einfach ein "Allgemeinmedizin ist Sch****" dahinrotzt, wie andere hier.

Matzexc1
22.01.2017, 15:45
:-meinung

Das Problem ist doch beim besten Willen nicht das Fach.
Allgemeinmedizin unterscheidet sich nicht grundlegend von der Anästhesie, der Rechtsmedizin oder der Pathologie... manche finden's das beste Fach vonne Welt, manche finden es zumindest halbwegs spannend, andere totlangweilig. Und andere hassen es mit jeder Faser ihres Körpers.


Das Problem sind halt in DEGAM und Hausärzteverband aufmerksamkeitsdefizitäre narzisstische Funktionäre, die pausenlos brüllen, dass ihr Fach das Tollste ist und dass alle sehen müssen, wie toll es doch ist und wie viel toller als alle anderen Fächer zusammen, und die ernsthaft denken, wenn man einfach alle Medizinstudenten dazu zwingen würde, PJ in der Allgemeinmedizin zu machen, würde es auch mehr Hausärzte geben. (Das hat damals ja ernsthaft einer gesagt. Genau so geil war die Aussage, eigentlich wäre die Allgemeinmedizin ja das einzige Fach, das im PJ wirklich ein Pflichtabschnitt sein müsste, Innere und Chirurgie wären bei weitem nicht so wichtig. Und dafür gibts nen Fachausdruck. Nämlich Hybris.)

Hinzu kommt, dass "Landarzt" nun mal für viele kein erstrebenswertes Berufsziel ist, schei**egal, welche Fachabteilung da jetzt dahinter stehen würde.
Hinzu kommt, dass man sich mit der Entscheidung für Allgemeinmedizin nun mal zu nahezu 100 % darauf festlegt, in die Niederlassung zu gehen. Ist auch nicht jedermanns Sache.
Hinzu kommt, dass es nun mal Leute gibt, die sich - Achtung, Ketzerei! - einfach einen Rattenar*** für dieses Fachgebiet interessieren und egal, wie sehr man sie nudgt, einfach nicht Hausarzt werden wollen.


Und, liebe Allgemeinmediziner, bitte nehmt mir das nicht übel:
Ich persönlich fand die Allgemeinmedizin schon vor zwei Wochen Pflichtblockpraktikum todlangweilig. Mein Allgemeinmediziner war echt gut und engagiert und hat richtig gute Lehre gemacht, aber das ändert nix daran, dass dieses Fach nichts mitbringt, was mich reizen würde. Gar nichts.
Und wäre das nicht schon vorher so gewesen, eine vierwöchige Pflichtfamulatur hätte mir wahrscheinlich jedes Restinteresse nachhaltig ausgetrieben, einfach aus Trotz.


Ich denke nicht nur, dass Zwangsfamulatur und Zwangsprüfung nichts helfen werden.

Ich glaube, diese Idiotien werden aktiv dazu beitragen, dass weniger Studenten sich für die Allgemeinmedizin interessieren.
Einfach aufgrund dieser arroganten, bevormundenden Einstellung, die die Hausärztevereinigungen pausenlos in die Weltgeschichte kotzen.

Das ist die beste Begründung und Erläuterung die ich jemals zu diesem Thema gehört habe