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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Dunkelkammer - Treffpunkt für Radiologen



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dmtec
08.01.2022, 20:23
...die ich dann zur Hälfte abends unbezahlt in meiner Freizeit befunden muss. Aber ist natürlich auch wieder von der Abteilung abhängig.

Darfst du deine Überstunden nicht aufschreiben? Sowas ist im Jahr 2022 unmöglich. Was schuldest du deiner Klinik (Wirtschaftsunternehmen)?
Es gibt eine goldene Regel: Lebenszeit gegen Geld

Niemals unbezahlt arbeiten!!!!

dmtec
08.01.2022, 20:24
Ein Kollege hat zum wiederholten Male berichtet, dass er vor einiger Zeit eine Publikation gelesen hat, aus der hervorgeht, dass es die kontrastmittelinduzierte Nierenschädigung quasi nicht gibt. Er findet die Publikation leider nicht wieder. Ich konnte ebenfalls keine Publikation finden, aus der dies hervorgeht.

Kennt ihr eine entsprechende Publikation? Wie seht ihr das bezüglich Kontrastmittelgabe bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion?


Das sind ganz bekannte FOAM Artikel. Geh mal auf DasFOAM.

https://dasfoam.org/2018/06/30/nierenversagen-durch-kontrastmittel-gibts-nicht/amp/

ehem-user-25-04-2022-1131
11.01.2022, 09:52
ja, die hat in der regel jeder mal, aus unterschiedlichsten gründen. mich z.b. störten die vordergrunddienste, die ganzen aufklärungen, nadeln und das stundenlange stehen mit schürze in der angio. aber ich habe daran gedacht, dass in ein paar jahren eh alles vorbei sein und ich in ruhigere gewässer wechseln würde, was ich auch tat. die weiterbildungszeit ist eben kein ponyhof, da muss man sich durchbeissen und als es endlich vorbei war, war wieder alles gut.

Habe dir mal eine persönliche Nachricht gesendet :)

Mr. Moe
16.01.2022, 20:25
Liebe Freunde der schwarz weissen Bilder,

Ich bin grade dabei mich in verschiedene Richtungen zu orientieren um aus der Klinikmühle rauszukommen. Mir geht es nämlich ganz ähnlich wie flopipop im oben zitierten Beitrag. Vor allem die Vordergrunddienste will ich gerne endgültig loswerden.

Was mich vor allem interessiert ist ob jemand einmal in einer teleradiologischen Vereinigung bzw. einem Verbund gearbeitet hat (Radiology Advanced o.ä.). Das Gesamtpaket klingt ja erstmal nicht schlecht, meist wird mit Gehalt auf Honorarbasis, freier Auswahl wann man wieviel arbeitet etc. geworben und eben 100% Home Office (muss man mögen, für mich wäre es grade in meiner jetzigen Lebenssituation ein Traum). Klar, da deckt man auch wieder hauptsächlich Nächte und Wochenenden ab, mit den genannten Vorzügen könnte ich das aber glaube ich verschmerzen.
Kenne aber halt leider auch über Ecken niemand, der das mal gemacht hat. Vielleicht jemand von euch? Gerne auch per PN!
@flopipop: Falls es dir nichts ausmacht, du wurdest wahrscheinlich grade von WatchMeRise aus ähnlichen Gründen angeschrieben, könntest du mir per PN mitteilen, wohin für dich die Reise ging (grob reicht auch). Was du beschreibst trifft nämlich ziemlich auf meine jetzige Situation zu!

EustassKid
26.01.2022, 16:30
Ich hätte ein paar Fragen an Kollegen aus der Radiologie.
Ich bin am überlegen nach einem Jahr aus meinem psychiatrischen Fach zu euch zu wechseln. Würde mir wenn aber vorher noch einmal intensiv Zeit für mich nehmen und für eine optimale Vorbereitung.
Ich hatte zu Beginn der klinischen Phase eine 2-wöchige Radiofmulatur, da war der Wissensgewinn noch nicht so groß, im PJ war ich in einer Uniklinik Radiologie, da waren die Assistenten aber schon fast alle Fachärzte, dementsprechend groß der Gap zu mir.

Ich würde gern nochmal von euch wissen, wie gut muss man vor Beginn der 1. Stelle sein in den Bereichen: Anatomie theoretisch, Innere theoretisch, Chirurgie theoretisch und praktisch für Interventionelles, IT Fähigkeiten theoretisch und praktisch. Radiologisches Befunden theoretisch und praktisch. Ich weiß, dass man normalerweise im konventionellen Bereich zuerst eingesetzt wird, aber in meinem PJ hatte ich ganz oft auch Aufnahmen mit denen ich nicht wirklich was anfangen konnte befundtechnisch, bzw. wie ich die hätte korrekt schreiben müssen. Bitte sagt mir was aus eurer Sicht die wichtigsten Skills und Wissen sind, gern auch Empfehlungen für passende Literatur und interaktives Material was euch geholfen hat. Danke im Voraus für jede Hilfe.

timduncan
06.09.2022, 21:13
Hallo zusammen,

wie habt ihr euch auf die Facharztprüfung vorbereitet? Könnt ihr bestimmte Materialien empfehlen?
Mich würde insbesondere interessieren, ob ihr ein Buch kennt, mit dem man gut systematisch die klinischen Themen durcharbeiten/auffrischen kann (bin leider eher nicht der Lerntyp für Videos von Radiopaedia usw.).

Vielen Dank!

FirebirdUSA
06.09.2022, 21:28
Facharztprüfung Radiologie?
Die FFF Kurse VSRN, DRG, DGNR sind meist auch gut.
Zum Selbsttesten die Fälle von Aunt Minnie

timduncan
09.09.2022, 18:17
Danke für die Tipps!

Tapsie
12.10.2022, 19:16
Hi, hattet ihr schonmal das Problem, dass ein OA/ Freigeber behauptet habt, dass ihr eine Aussage im Befund getroffen habt, die er aber selbst gemacht hat? Es geht um nichts akut lebensbedrohliches, aber die überweisende Fachabteilung hat sich (zurecht) sehr auf den Schlips getreten gefühlt und der Freigeber hat in seiner rechtfertigten Email an unseren Chef (ich war im CC) es praktisch so dargestellt als hätte ich die Aussage getroffen :( Chef ist natürlich sauer und ich fühle mich schon echt hintergangen, weil ich ordentliche Arbeit leiste und der OA eigentlich zu den Leuten gehört hat, die mich in der Abteilung sehr unterstützt haben und auch vor unseren leitenden OAs (vor mir) zumindest nur Gutes über mich erzählt hat.

Eigentlich hatte ich nie Zweifel an der Radiologie, aber seit paar Tagen habe ich schon ein mulmiges Gefühlt, wenn ich Befunde schreibe!

freak1
12.10.2022, 19:29
Klar, das gibt es immer mal wieder, wenn die entsprechenden Freigeber keine Eier haben und nicht zu Fehlern stehen können. Bei uns funktioniert das nur nicht mehr, weil man mittlerweile genau nachvollziehen kann, wer was und wann an dem Befund geändert hat.

Kannst das dem Chef gegenüber klarstellen, bist dann natürlich bei dem OA (und vllt anderen) verbrannt. Einfacher wäre runterschlucken und wissen, was dieser spezielle OA für einer ist.

Relaxometrie
12.10.2022, 19:44
der Freigeber hat in seiner rechtfertigten Email an unseren Chef (ich war im CC) es praktisch so dargestellt als hätte ich die Aussage getroffen
Ich würde das mit dem OA besprechen. Die Sache einfach runterzuschlucken und nicht zu besprechen führt nur zu angestauter Wut.
Die Ausrede des OAs "diese doofe Ausdrucksweise hat Tapsie geschrieben" zieht einfach mal gar nicht, weil er den Text, wenn Du diese kritische Aussage tatsächlich selbst geschrieben hättest, vor der Freigabe ja hätte ändern können.
Und genau mit dieser Tatsache würde ich ihn auch konfrontieren. Zwar freundlich und ihm Ausflüchte lassend, damit er gesichtswahrend da raus kommt. Aber ich würde so etwas nicht auf sich beruhen lassen.

FirebirdUSA
14.10.2022, 13:28
Wie Relaxometrie geschrieben hat: Ist es völlig egal wer die Aussage getroffen hat, er hat sie freigegeben In den meisten System ist im übrigen klar erkennbar, wer, wann welche Änderung am Text vorgenommen hat.

mrad
02.11.2022, 17:03
Hallo!
Habt ihr vielleicht eine Empfehlung für einige radiologische Abteilungen, wo es eine breite Diagnostikspektrum gibt und die Befunde der Assistenzärzte mit der FÄ/OÄ diskutiert werden?

radioh??b
14.01.2023, 15:37
Moin Kollegen,
kann hier jemand eine radiologische Abteilung empfehlen, bei der man eine gute und möglichst breite Ausbildung in der interventionellen Radiologie bereits als Assistenzarzt erhält? Wäre auch schön, wenn Radiologie und Neuroradiologie in einer Abteilung sind, ist allerdings kein muss.
Örtlich bin ich nicht gebunden, Nord- und Westdeutschland würde ich aber bevorzugen.

freak1
20.01.2023, 20:44
Würde dir da ein möglichst kleines Haus empfehlen, dass aber auch Interventionen hat. Da ist die Chance höher, wenn du z.B. der einzige oder einer von wenigen Assis bist. Maximalversorger und Unikliniken kannst du Glück haben, wenn du gefördert wirst, aber meistens ist das erst nach dem FA oder sogar Schwerpunkt (Neurorad) drin.

drroybasch
21.01.2023, 10:38
Wie weit bist du? In breit aufgestellten interventionellen Abteilungen ist meistens der run recht groß. In kleineren Abteilungen hast du eher mal die Möglichkeit reinzukommen, weil die meisten keinen Bock drauf haben. Dafür ist das Spektrum halt auch kleiner.
Wenn du am Ende der Ausbildung bist kannst du das bei Einstellung eher mal zur Bedingung machen...

xenopus laevis
21.01.2023, 12:16
Ich arbeite in einem Maximalversorger und wir haben eine feste Angio-Rotation (allg. Rad.) von 6 Monaten. In der Neuro-Rotation (insgesamt 9 Monate) gehts bei uns vor allem um PRT/MRT/Drainagen usw. Spätestens wenn man sich nach dem FA spezialisieren will, dann wird man auch fest eingearbeitet in Interventionen der Neuro.

Sim85
26.01.2023, 06:09
Guten Morgen werte radiologische Kollegen,

wie ich vor ein paar Tagen in meinem alten Thread schonmal nachgefragt habe, würde mich interessieren, ob einer der vorbei schauenden Kollegen Erfahrung mit einer rein teleradiologischen Tätigkeit hat.

Stellenanzeigen hierfür gibt es immer wieder.

Hierbei scheint es hauptsächlich um Notdienste für Krankenhäuser ohne Standort-Radiologie zu handeln, was wahrscheinlich unangenehme Arbeitszeiten mit sich bringt. Sehe ich das richtig?

FirebirdUSA
26.01.2023, 17:09
Ich kenne Kollegen die das inzwischen machen, z.T. auch komplett Nachtdienst aber halt von zu Hause aus.

runningMan18
26.01.2023, 17:32
Hi zusammen,

ich bin momentan auf der Suche nach einer Weiterbildungsstelle in der Radiologie. Habe mein Studium beendet und hatte schon einige Vorstellungsgespräche. Ich muss sagen, dass ich es sehr attraktiv finde, dass einige Kliniken die Dienste von zuhause aus machen. Habe auch schon Kliniken gesehen, wo man jederzeit anwesend sein muss. Dienste werden ja unterschiedlich früh/spät gemacht.
Worauf ich hinaus will ist folgendes: Ich hasse das Krankenhaus und finde es nicht schön dort zu arbeiten. Auf längere Sicht kann ich mir das absolut nicht vorstellen. Daher wird auf jeden Fall eine Anstellung in einer Praxis oder einem MVZ das Ziel sein. Natürlich muss ich einen Teil meiner Ausbildung auch im Krankenhaus absolvieren. Mein Kompromiss wäre die ersten zwei Jahre in der Klinik zu arbeiten und die restlichen 3 in ein bis zwei Praxen oder MVZs. Was haltet ihr davon?

Und eine weitere Frage habe ich noch: Habt ihr beim Befunden eure eigenen privaten Räumen oder setzt ihr euch an irgend einen Arbeitsplatz, der frei wird? Ich habe da tatsächlich schon alles gesehen. Von Großraumbüro bis Privatzimmer mit einem anderen Assistenzarzt.

Und könnt ihr mir bitte noch verraten, worauf man bei der Weiterbildungsstätte achten sollte? :)