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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was für ein AUTO habt Ihr?



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Heerestorte
25.01.2024, 09:32
Interessant, dass das Thema jetzt wieder hoch kommt, habe letztens daran gedacht.
Tesla hat momentan auch für manche Autos eine 0,0% Finanzierung und das ist durchaus für einige interessant.

Ich habe mittlerweile einen Tesla Model Y länger getestet und es hat Vor und Nachteile. Ich habe einen kurzen Arbeitsweg und zum Glück eine Ladestation, die quasi nie genutzt wird, ganz nah an der Wohnung und deshalb kam ich gut damit klar. Auch ist das Ladenetzwerk von Tesla natürlich deutlich besser als die Konkurrenz.

Man gibt ein Ziel ins Navi ein, fährt los und das Auto plant automatisch die Stopps, einfacher geht es nicht. Und dazu noch mega viel Platz, sodass es auch zum Campen reicht, geile Anlage, brachiale Längsbeschleunigung, teils aber auch grottenschlechte Assistenzsysteme. Es hat wie gesagt Vor und Nachteile.

Hätte ich die freie Wahl, würde ich elektrisch einen BMW i4 fahren, der ist aber noch zu teuer.

Ich verstehe beide Seiten.

Wenn ich einen fairen Preis finde, wird es ein Tesla, wenn nicht, dann ein Diesel Kombi.
Man hat halt auch weniger Service Intervalle, weniger Verschleißteile, keine Kfz Steuer etc.
Die Frage ist nur, wo die Strom und Treibstoffpreise hin gehen...
Wenn man zuhause PV hat, dann wird die Ersparnis natürlich deutlich größer.

Und auch jetzt ziehen die anderen wie VW nach, damit Tesla nicht davon rennt und hauen Rabatte raus.

@Reflex:
Ja, perfektes Beispiel wie es gut laufen kann. Tesla macht schon sehr viel richtig.


Ich würde derzeit sofort einen Verbrenner kaufen. Warum? Weil E-Autos mit der für mich notwendigen Reichweite (beruflich wohlgemerkt, denn für Reisen nutze ich die Bahn) schlichtweg viel, viel zu teuer sind. Von der fehlenden Lade-Infrastruktur reden wir noch gar nicht. :-nix

Wie viel fährst du denn im Monat/ Woche? Und täglich auch mal über 3-400km?

Feuerblick
25.01.2024, 09:53
Nein, aber ich brauche ein Auto, das zuverlässig mindestens 200 km OHNE Ladestopp schafft, weil erstens auf meiner Arbeitsstrecke keine Ladesäulen sind und ich zweitens auch nicht einsehe, meinen Arbeitsweg wegen Laderei zu verlängern. Die Ladesäulen meines Arbeitgebers sind ausschließlich für die hauseigene Flotte vorgesehen und immer belegt.
Laden könnte ich hier im Ort schon. Aber ins Dorf fahren und 30 Minuten rumsitzen, bis die Karre geladen ist? In der Nähe ist halt nix, was man mit dieser Tätigkeit verbinden könnte. Tanken dauert 5 Minuten. Am Haus laden wird schwierig und ohne PV auch teuer.
Tja, und ein Auto, das zuverlässig diese Strecke ohne Laden schafft, kostet fluffig 40.000 Kröten oder mehr. Das lohnt sich für meine Zwecke einfach nicht. Mal abgesehen davon, dass ich das auch für einen Verbrenner nicht zahlen würde.

Würde ich nur im 20 km-Radius fahren, wäre das alles fein. Dann täte es auch irgendein Zwerg mit 200 km Maximalreichweite, der aber mit mindestens 20k immer noch viel zu teuer wäre. Aber ich muss nun einmal mindestens 2x die Woche einen weiten Arbeitsweg zurücklegen. Staus auf der Strecke inclusive, weshalb da bittedanke auch etwas Reserve im Akku sein sollte. Das Problem ist also nicht, dass ich im Monat so viel fahre sondern dass ich wenig, aber lange Strecken fahre. Dafür lohnen 40-70k einfach nicht.

Espressa
25.01.2024, 10:26
Ich hatte 2 Jahre einen VW id3 und fand den super. Mit ladestation daheim und guten Konditionen. Id4 würde mir auch zusagen.
Jetzt ist er mir zu teuer. Also fahre ich eine alte C-Klasse von meinem Vater - genügsames Diesel-Taxi…

Für die Familie ist es ein VW T6, und ich finde es jetzt schon schade dass keine Diesel mehr nachkommen. Ich hoffe der hält noch ne Weile, die neuen kleinen Vans und e-buzz von VW finde ich recht schrecklich.

Reflex
25.01.2024, 12:47
Nein, aber ich brauche ein Auto, das zuverlässig mindestens 200 km OHNE Ladestopp schafft, weil erstens auf meiner Arbeitsstrecke keine Ladesäulen sind und ich zweitens auch nicht einsehe, meinen Arbeitsweg wegen Laderei zu verlängern. Die Ladesäulen meines Arbeitgebers sind ausschließlich für die hauseigene Flotte vorgesehen und immer belegt.
Laden könnte ich hier im Ort schon. Aber ins Dorf fahren und 30 Minuten rumsitzen, bis die Karre geladen ist? In der Nähe ist halt nix, was man mit dieser Tätigkeit verbinden könnte. Tanken dauert 5 Minuten. Am Haus laden wird schwierig und ohne PV auch teuer.
Tja, und ein Auto, das zuverlässig diese Strecke ohne Laden schafft, kostet fluffig 40.000 Kröten oder mehr. Das lohnt sich für meine Zwecke einfach nicht. Mal abgesehen davon, dass ich das auch für einen Verbrenner nicht zahlen würde.

Würde ich nur im 20 km-Radius fahren, wäre das alles fein. Dann täte es auch irgendein Zwerg mit 200 km Maximalreichweite, der aber mit mindestens 20k immer noch viel zu teuer wäre. Aber ich muss nun einmal mindestens 2x die Woche einen weiten Arbeitsweg zurücklegen. Staus auf der Strecke inclusive, weshalb da bittedanke auch etwas Reserve im Akku sein sollte. Das Problem ist also nicht, dass ich im Monat so viel fahre sondern dass ich wenig, aber lange Strecken fahre. Dafür lohnen 40-70k einfach nicht.

Selbst der SR von Tesla (egal welches Model) schafft aber solche Distanzen ohne Probleme. Ich fahre mit 80% Ladung die Strecke von 130km hin und 130km zurück zu meinen Eltern ohne Probleme. Im Stau verbraucht ein Stromer eigentlich so gut wie nix. Deshalb sind die eigentlich für den Akku irrelevant.

Im Model Y kann man super campen. Rückbank umklappen, Faltmatraze ausrollen, Campingmodus an und dann mit ca. 2-2,5 Personen hinten pennen (oder Sterne gucken)...

Was meinst Du mit Grottenschlechten Assistenzsystemen? Ich hab bei meinem eigentlich da nichts zu beanstanden. Das einzige, was ich nicht nutze, ist da der Autopilot. Das ist aber eher ne Geschmacksfrage. In den Firmenwagen meines Mannes (5er BMW, C-Klasse, E-Klasse) haben mich da Dinge eher gestört, die nicht gut funktionierten. Toll, finde ich auch den Hundemodus.

Reflex
25.01.2024, 12:53
Für die Familie ist es ein VW T6, und ich finde es jetzt schon schade dass keine Diesel mehr nachkommen. Ich hoffe der hält noch ne Weile, die neuen kleinen Vans und e-buzz von VW finde ich recht schrecklich.

Vom Fahrkomfort fand ich Diesel bislang eigentlich nie so prall. Deshalb bin ich vor dem E-Auto immer Benziner gefahren. Ich hab immer den direkten Vergleich, weil mein Mann Firmenfahrzeug bedingt nur Dieselauto fahren konnte. Bei vergleichbaren Autos hatten die Beziner irgendwie ne bessere Beschleunigung und fand ich die vom Fahrverhalten angenehmer.

Feuerblick
25.01.2024, 13:08
@Reflex: Ich weiss, dass es E-Autos gibt, die diese Entfernungen schaffen. Aber diese Autos kosten mindestens 40k. Auch der Tesla SR. Und das ist das Doppelte von dem, was mein aktuelles Auto gekostet hat und was ich bereit wäre auszugeben. Wie gesagt: Ich fahre 2x die Woche solche Strecken. Es lohnt einfach nicht, dafür derart viel Kohle auszugeben.

Heerestorte
25.01.2024, 13:12
Im Model Y kann man super campen. Rückbank umklappen, Faltmatraze ausrollen, Campingmodus an und dann mit ca. 2-2,5 Personen hinten pennen (oder Sterne gucken)...

Was meinst Du mit Grottenschlechten Assistenzsystemen? Ich hab bei meinem eigentlich da nichts zu beanstanden. Das einzige, was ich nicht nutze, ist da der Autopilot. Das ist aber eher ne Geschmacksfrage. In den Firmenwagen meines Mannes (5er BMW, C-Klasse, E-Klasse) haben mich da Dinge eher gestört, die nicht gut funktionierten. Toll, finde ich auch den Hundemodus.

Ja, Camping haben wir auch schon genutzt, einfach so geil :-)) Camping-Modus an, Belüftung, angenehme Temperatur, keine Scheiben beschlagen und genug Platz ist auch.

Oder mal irgendwo warten müssen 2h, Pizza geholt, ins Auto gesetzt, Kino-Modus, Hotspot über Handy (alternativ Premium-Zugang) und dann Serien gesuchtet :D

Und ich meine jetzt z.B. die Regenautomatik. Da gibt es wohl eine Serienstreuung, aber die ist wirklich teils so grottig, dass es nicht mehr feierlich ist. Absolut trocken, das Ding legt einfach los...dann aber Platzregen, Gischt, sonst was, das Ding macht nix...
Aber wie gesagt, laut Tesla-Forum gibt es da starke Schwankungen von zu 99% funktionierend bis Totalausfall, Ich hatte bei dem Testzeitraum über mehrere Wochen auch eher schlechte Erfahrungen gemacht. Ist halt doof, weil tesla nur die Kameras benutzt und nicht wie jedes andere Auto auf dem Planeten einen IR-Sensor, der einfach viel besser funktioniert für sowas.

Und dann noch Phantom-Bremsungen, Fernlichtautomatik, die oft im Ort nicht abblendet etc., fehlendes Head Up Display.

Ich kann dennoch weiterhin beide Seiten verstehen. Finde es auch geil, mit einem starken Auto handschaltend Serpentinen hoch und runter zu düsen, mag aber auch die Entschleunigung der E-Autos.

Espressa
25.01.2024, 13:36
Vom Fahrkomfort fand ich Diesel bislang eigentlich nie so prall. Deshalb bin ich vor dem E-Auto immer Benziner gefahren. Ich hab immer den direkten Vergleich, weil mein Mann Firmenfahrzeug bedingt nur Dieselauto fahren konnte. Bei vergleichbaren Autos hatten die Beziner irgendwie ne bessere Beschleunigung und fand ich die vom Fahrverhalten angenehmer.

Diesel ist billiger und die Autos haben auch einen geringeren Verbrauch. Beschleunigung ist für eine mit Kindern besetzte Familienkutsche nicht so relevant, und anderes „Fahrverhalten“ hängt ja nicht vom Treibstoff ab.

Als Pendelfahrzeug zur Arbeit sind E-Autos schon super, die wenigsten pendeln ja 200km einen Weg. Aber dann geh ich lieber weniger arbeiten, als ein solches zu fahren, grad in Teilzeit…

Christoph_A
25.01.2024, 13:38
Geil an Teslas it ja besonders, wenn mal wieder einer komplett ausbrennt, weil er ohne Spezialausrüstung nicht gelöscht werden kann, hatten wir ja letzten Hitzesommer ein paar Mal.:-blush
Ansonsten wollte ich anfügen, daß ich halt nicht weiß, wie langsam man fahren muß, um Langstrecken zu absolvieren. Und solange meine Tankfüllung mal eben 700-800km hält, ist das E-Auto mit reduzierter Reichweite keine Option.
P.s.: Mein Turbodiesel hat mich jetzt von der Fahrdynamik noch nie enttäuscht. Verstehe nicht, wieso ein Benziner da angeblich sportlicher sein sollte.

Salzi19
25.01.2024, 18:23
Einen tesla würde ich schon aus Prinzip (den psychopathischen firmeninhaber will ich nicht auch noch unterstützen...) nicht kaufen, bei einem anderen e-Auto würde ich es mir fürs nächste Auto tatsächlich überlegen :-nix ich hoffe allerdings, dass unsere bisherigen Autos (Audi von 2014, VW von 2018) noch lange Zeit mitmachen.

Brutus
25.01.2024, 19:05
Wenn ich einen fairen Preis finde, wird es ein Tesla, wenn nicht, dann ein Diesel Kombi.
Man hat halt auch weniger Service Intervalle, weniger Verschleißteile, keine Kfz Steuer etc.
Die Frage ist nur, wo die Strom und Treibstoffpreise hin gehen...
Wenn man zuhause PV hat, dann wird die Ersparnis natürlich deutlich größer.
Mit der KFZ Steuer wollen wir mal abwarten. Zurzeit ja, sind sie noch steuerbefreit. Aber mal sehen, wie lange noch. Die ersten mucken ja schon auf, von wegen Feinstaub bei Bremsabrieb, Straßennutzung, etc..
Besser finde ich das zweite Argument: Die Ersparnis wird größer, wenn man zuhause PV hat? Okay, jetzt musst ich ein bisschen grinsen. Ich habe einmal 10kWP und einmal 16kWP auf dem Dach. Im Sommer speise ich täglich 30-50kW ins Netz ein. Im Winter reicht es meist nichtmal, den Speicher voll zu kriegen.
Und dreimal darfst Du raten, wo das Auto tagsüber steht. Dann, wenn die Sonne wirklich scheint und die PV so richtig Strom generiert. Leider nicht an der imaginären Wallbox, sondern i.d.R. beim AG auf dem Parkplatz. Und da gibt es nicht mal eine Schukosteckdose. ;-)

Heerestorte
25.01.2024, 20:02
Mit der KFZ Steuer wollen wir mal abwarten. Zurzeit ja, sind sie noch steuerbefreit. Aber mal sehen, wie lange noch. Die ersten mucken ja schon auf, von wegen Feinstaub bei Bremsabrieb, Straßennutzung, etc..
Besser finde ich das zweite Argument: Die Ersparnis wird größer, wenn man zuhause PV hat? Okay, jetzt musst ich ein bisschen grinsen. Ich habe einmal 10kWP und einmal 16kWP auf dem Dach. Im Sommer speise ich täglich 30-50kW ins Netz ein. Im Winter reicht es meist nichtmal, den Speicher voll zu kriegen.
Und dreimal darfst Du raten, wo das Auto tagsüber steht. Dann, wenn die Sonne wirklich scheint und die PV so richtig Strom generiert. Leider nicht an der imaginären Wallbox, sondern i.d.R. beim AG auf dem Parkplatz. Und da gibt es nicht mal eine Schukosteckdose. ;-)

Ja, das mit der Steuer war jetzt nur auf die nächsten Jahre bezogen. Ab 2030 IIRC kommt ja auch die Steuer für E Autos.
So viel Bremsstaub gibt es beim Rekuperieren aber auch nicht :-))

Und ja, das stimmt allerdings mit der Sonne... Bei Batteriespeichern bin ich gar nicht informiert ob das was bringt und lohnenswert ist.

Reflex
26.01.2024, 08:58
Wobei es ja auch technische Möglichkeiten sogar gäbe ein E Auto als Speicher für eine PV einzusetzen. Die Speicher, die derzeit verfügtbar sind, sind je nach Geldbeutel und Lagermöglichkeit ja auch nicht unendlich. Man braucht nur eine entsprechende Wallbox und Anlage. Unser Langzeitziel sind zwei E Autos, weil eines zu Hause eigentlich immer steht. Dann nimmt man halt immer erst das geladene Auto. Für unser Fahrprofil perfekt, weil wir immer recht ähnlich motorisierte Wagen fahren und wir werden langfristig immer zwei Autos haben. Bei meinem Auto reicht sogar eine Ladung der Batterie für meinen Arbeitsweg unter der Woche aus. Daher könnte ich mein Auto auch ohne Stress am WE tagüber voll machen. In den dunklen Monaten nutzt man dann eben die KW der THG Quote noch zusätzlich. Damit könnte man schon weitestgehend kostenlos bei einer PV Auto fahren. Wir haben allerdings auch eine perfekte Südlage mit großer Dachfläche und zusätzlichen Möglichkeiten auf dem Anbau. Der Strom, den man ins Netz einspeist, der bringt einem in der Regel ja auch so gut wie nix ein. Je mehr man direkt verbraucht um so besser. Wir haben in unserem Freundes und Bekanntenkreis genügend Leute, die so inzwischen ihr Haus und ihr Auto ohne Probleme unterhalten. Der Arbeitgeber meines Mannes baut gerade an den Standorten Ladestationen und nimmt jetzt E Autos mit in die Leasingflotte. Daher erweitern sich die Möglichkeiten immer mehr...

Feuerblick
26.01.2024, 09:01
Wenn ich noch ne PV-Anlage installieren wollen würde… mit dem Geld könnte ich sehr, sehr lange Verbrenner kaufen (weil Dachsanierung notwendig vor PV).

Reflex
26.01.2024, 09:08
Die PV kauft man ja nicht nur fürs Auto. Je nach Haus und technischen Stand der Heizanlage wird in den nächsten 10-20 Jahren man sich nicht nur ums Auto sondern auch ums Haus Gedanken machen müssen. Es gibt auch PV Anlagen, die man pachten kann.

Feuerblick
26.01.2024, 10:13
Nutzt nix, wenn man erst für sehr viel Geld das Dach neu machen lassen muss, vorher aber aus Gründen Wichtigeres (Fenster) ansteht und die Heizanlage sechs Jahre alt ist. Und Kredit aufnehmen in meinem Alter? Nö.
Aber täte ich das alles, wäre für ein Auto kein (wirklich KEIN) Geld mehr da. No way.

Fr.Pelz
26.01.2024, 14:16
Wir haben aus unerfindlichen Gründen einen so guten Stromtarif, dass wir auch mit PV nicht billiger kämen das Auto zu laden. Haben zwar keine Wallbox sondern eine normale Steckdose, aber wir fahren ja auch nur Hybrid- was super zu uns passt. Ist ein VW passat GTE- hat so 40km Reichweite, davon können wir die kleinen Stadtfahrten (Einkaufen, Kinder wohin chauffieren) mühe- und quasi kostenlos machen und die paar Male im Jahr, die wir in Urlaub fahren, tanken wir halt, Benzin. Das sind vielleicht so 300 Euro im Jahr.

ninakatharina
26.01.2024, 19:03
Wir hatten sehr lange alten Toyota Prius hybrid , 1. Generation. Ich dachte eigentlich immer, wenn der mal kaputt ist gibt's kein neues Auto. Im Sommer war es dann so weit..leider hat sich trotz Großstadt aus verschiedenen Gründen sehr schnell gezeigt, dass es ohne nicht geht, allein weil meine Eltern und auch Schwiegereltern weit weg wohnen bzw im Ausland..
Schlussendlich haben wir uns jetzt für einen Plugin Hybrid entschieden und das ist perfekt. In der Stadt fährt er komplett elektrisch, Reichweite angeblich 36 km unter idealen Bedingungen. So kann ich jetzt im Winter auch mal das Kind mit dem Auto zum Schwimmkurs schaffen statt mit dem Fahrradanhänger..für unsere Bedürfnisse und Fahrverhalten passt er perfekt.
Nachteile: der Tank ist eher klein, weil der e-motor noch drin ist. Und im Auto selber ist jetzt nicht wahnsinnig viel Platz, solange wir noch nen Kinderwagen mitnehmen, brauchen wir die Dachbox (war beim alten Auto auch schon so) und die steigert den Kraftstoffverbrauch.

Modell ist ein BMW 224xe active tourer, ein junger Gebrauchter, die Suche hat etwas gedauert, aber er war für uns leistbar im Gegensatz zu vergleichbaren Modellen anderer Marken. Und wir haben ihn schon sehr ins Herz geschlossen.

mbs
27.01.2024, 20:28
Interessant, dass doch so viele hier schon ein E-Auto haben. Grundsätzlich wäre ich dieser Technologie auch sehr zugewandt, nur scheint mir das hier einfach total unrealitisch in der Umsetzung zu sein. Ich wohne gefühlt am Ende der Welt, in einem Wohnhaus ohne Garagen und nur wenigen Parkplätzen, die frei stehen und an denen man keine Ladebuchse installieren könnte. Außerdem wäre so eine Investition schon allein deshalb nicht sinnvoll, da ich perspektivisch umziehen will. Wenn das Auto mehrere Stunden laden muss sollte man aber eine Lademöglichkeit in der Nähe der Wohnung haben, sonst hat es keinen Wert im Alltag. Und ich sehe keine echte Lösung für das Problem - oder habt ihr Vorschläge, wie man das auch an abgelegenen Wohnorten ohne die Möglichkeit eine eigene Wallbox zu installieren bzw. anzuschaffen lösen könnte?

Und falls es doch wieder ein Gebrauchtwagen mit Verbrennungsmotor werden sollte: Wie viel ist es sinnvoll, bei den anzunehmenden Entwicklungen des Marktest, vor allem in Bezug auf die Umstellung auf E-Fahrzeuge, in so ein Auto zu investieren? Sollte man am besten eins nehmen, von dem sowieso nicht davon auszugehen ist, dass es allzu lange hält, und dadurch Kosten sparen? Wie viele km, welches Alter und welchen Maximalpreis würdet ihr maximal akzeptieren?

Moorhühnchen
28.01.2024, 12:51
Ja, wirklich spannend hier mitzulesen! :-)

Wenn ich Eure Aussagen hier richtig interpretiere, wäre für mich ein Hybrid auch das richtige.
Ich fahre täglich ca. 40km täglich auf die Arbeit hin und zurück, möchte aber für Urlaubsreisen oder Fortbildungen auch gerne längere Strecken ohne größere Pausen zurücklegen können.
Allerdings hat mein Schwager nen Hybrid (weiß nicht genau was) als Geschäftsauto und ist so gar nicht begeistert... muss mich da wohl in Zukunft mal einlesen.

Mein derzeitiger fahrbarer Untersatz wird im Mai 7 Jahre alt (wie die Zeit vergeht! :-(() und da ich für eine andere Anschaffung in den nächsten Wochen sowieso ein Starkstromkabel im Garten verlegen lassen muss, wird es wohl gleich zwei Leitungen geben. Die zweite Leitung kommt unter die hohle Terrasse, um sie dann bei Bedarf quer durch den Garten zur Garage ziehen zu können für ne eventuelle Wallbox.

Photovoltaik würde ich ja auch gerne in Angriff nehmen, da sind meine Nießbraucher aber absolut dagegen. Muss ich also noch abwarten, bis kein Widerspruch mehr kommt. :-))
Ein oder zwei Balkonkraftwerke werden wohl demnächst kommen...