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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was für ein AUTO habt Ihr?



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Heerestorte
28.01.2024, 14:34
Ich finde Hybride sind Quatsch. Man fährt die meiste Zeit dann elektrisch und transportiert umsonst die Verbrennerteile. Und zwei Systeme gleich mehr Verschleißteile und mehr, das kaputt gehen kann. Und wenn man 2-3 mal im Jahr in den Urlaub oder so fährt, dann finde ich, dass da eine Stunde hin oder her durch Laden auch nicht so ins Gewicht fällt. Ich würde mir dann eher wieder einen Verbrenner als einen Hybriden holen. Aber das ist nur meine Meinung. Hybrid vllt gut, wenn man 1-2 mal die Woche mehrere hundert Kilometer fahren muss und ansonsten kürzere Strecken. Bei paar Mal im Jahr nur lange Strecken und passender Infrastruktur zuhause ist ein BEV, abgesehen vom Preis, schon gut.

Gebrauchte BEV werden umso billiger, je mehr auf den Markt kommen. Für 30-35k € bekommt man ja schon vollausgestattete Teslas mit 400Km Reichweite und das supercharger Netzwerk ist einfach top.

Wie schon gesagt, der nächste wird vermutlich ein BEV und wenn doch die Unvernunft siegt, dann wirds ein starker Diesel oder Audi RS3 :-))

denkstdu
28.01.2024, 17:53
Wir warten gerade auf unseren neuen Diesel.
Das ist die Familienkutsche und da wir regelmäßig 400km einfach am Freitag Nachmittag zurück legen lohnt sich aktuell für uns kein E Auto.Irgendwann will ich einfach ankommen.
Als Kleinwagen zur Arbeit (35km einfach) fahre ich nen mildhybrid aber der verbraucht mehr als der alte Diesel (A1 war echt ein tolles Auto, schade dass er nicht mehr vom Band läuft).

LasseReinböng
29.01.2024, 09:09
Ich bin letztes Jahr für einen Monat den Polestar 2 BJ 2022 mit dem Standard Single Range Motor gefahren....war eine interessante Erfahrung , da für mich das erste E-Auto.

Letztlich hätte ich mir das Modell jedoch nicht gekauft, die Reichweite mit ca. 360km ist mir deutlich zu gering für ein derart teures Auto, wirklich mobil ist man bei dieser Reichweite nicht und die Fahrt zum Rewe kann ich auch billiger haben.

Letztlich aber dank Volvo ein schickes Auto im zurückhaltenden skandinavischen Design... bis auf die fette B-Säule die einem den Seitenblick ziemlich versperrt und sich unangenehm auf das Sicherheitsgefühl auswirkt.

Die aktuellen Polestar 2-Modelle sollen eine deutlich bessere Reichweite haben...für Menschen wie mich, die in der Stadt in einer Mietwohnung wohnen stellt sich aber generell die Frage nach der Praktikabilität...da muß sich schon sehr viel ändern, damit die E-Mobilität attraktiv wird.

Ein E-Auto ist erstmal nicht geplant.

LasseReinböng
29.01.2024, 09:29
Ich finde Hybride sind Quatsch. Man fährt die meiste Zeit dann elektrisch und transportiert umsonst die Verbrennerteile. Und zwei Systeme gleich mehr Verschleißteile und mehr, das kaputt gehen kann. Und wenn man 2-3 mal im Jahr in den Urlaub oder so fährt, dann finde ich, dass da eine Stunde hin oder her durch Laden auch nicht so ins Gewicht fällt.

Angeblich soll sich das positiv auf den Verschleiß mancher Bauteile ( Getriebe ? ) auswirken, wenn man mit dem E-Motor anfährt und dann erst der Verbrenner anspringt...also so wie bei den ganzen Toyotas. Erzählen mir zumindest manche Taxifahrer.

Kann aber auch sein, daß die Toyota-Taxen seltener in die Werkstatt müssen, einfach weil es eben Toyota ist. ;-)

Ansonsten weiß ich auch nicht, ob Hybrid so viel vorteilhafter ist für die Umwelt, ein wenig wirkt es so wie das Konzept bei den früheren Light-Zigaretten.... man weiß, daß es schädlich ist aber dank der Aufschrift "light" oder "Hybrid" ist das Schuldgefühl nicht ganz so schlimm.

JJ*
29.01.2024, 11:44
Man sollte IMHO Plug-in-Hybride von den klassischen (z.B. Toyota-)Vollhybriden unterscheiden. "Normale" Vollhybride ohne Lademöglichkeit können gerade im Stadtverkehr schon Vorteile ausspielen, wenn es denn weiterhin ein Verbrenner sein soll. Echte innerstädtische Verbräuche von 4l Super/100km bei einer Limousine in der Größe einer E-Klasse wie beim Toyota Camry finde ich eine Ansage, gerade im Taxigewerbe. Leider gab es den in Deutschland mangels Nachfrage nur von 2019 bis 2021, aber als Taxi sieht man die immer mal wieder.

Lava
29.01.2024, 16:14
Stadt und Mietwohnung schreit doch geradezu nach Car Sharing :-nix

Heerestorte
29.01.2024, 18:15
Stadt und Mietwohnung schreit doch geradezu nach Car Sharing :-nix

Und wer garantiert, dass das Auto zu den unmöglichsten Tag und Nachtzeiten vor der Tür steht? Also gerade im Schichtdienst als Mediziner würde ich ungern von sowas abhängig sein. Oder gibt es mittlerweile in Städten so viel Angebot, dass das ohne Probleme möglich ist? Kenne mich da nicht gut genug aus um ehrlich zu sein.

Lava
29.01.2024, 19:03
Ich weiß auch nicht, wie es in Deutschland aussieht. In großen Städten sieht man jedenfalls massenhaft Car Sharing Autos. Mein Mann hat das ein Jahr lang in Baltimore gemacht und kam damit sehr gut zurecht. Er hat aber auch nur ab und zu am Wochenende ein Auto gebraucht, um mal einkaufen zu fahren oder für einen Ausflug. Als wir in Berlin gewohnt haben, hätte uns das auch absolut gereicht, aber in unserer Nähe (in Köpenick) gab es leider kein Car Sharing. Unser Auto stand die meiste Zeit ungenutzt in der Tiefgarage.

Fr.Pelz
29.01.2024, 19:53
Ich finde Hybride sind Quatsch. Man fährt die meiste Zeit dann elektrisch und transportiert umsonst die Verbrennerteile. Und zwei Systeme gleich mehr Verschleißteile und mehr, das kaputt gehen kann. Und wenn man 2-3 mal im Jahr in den Urlaub oder so fährt, dann finde ich, dass da eine Stunde hin oder her durch Laden auch nicht so ins Gewicht fällt.

Die Verschleißteile halten aber länger, weil sie ja jeweils seltener in Gebrauch sind ;-)
Mir gibt der Hybrid auch Sicherheit, dass das Auto auch fährt ,wenn der Strom alle ist(könnte ja theoretisch mal aus versehen passieren, wenn auf einmal die Autobahn gesperrt ist und man ewig Umwege fahren muss oder man einfach keine freie Ladesäule findet). Ich würde mir erst ein reines e-Auto besorgen, wenn die Infrastruktur besser und einheitlicher ist, man braucht ja jetzt mindestens 3 Apps auf dem Handy um Ladesäulen zu finden und bezahlen zu können. Und dann müssen die auch frei sein. Theoretisch darf man zwar einen Verbrenner abschleppen lassen, der auf einem Ladeplatz parkt, aber praktisch wäre mir das dann doch zu doof.

Moorhühnchen
29.01.2024, 19:54
Und wenn man 2-3 mal im Jahr in den Urlaub oder so fährt, dann finde ich, dass da eine Stunde hin oder her durch Laden auch nicht so ins Gewicht fällt.
So unterschiedlich sind halt die Ansichten: für mich wäre eine gezwungene Verlängerung einer Fahrt in den Urlaub um eine Stunde ein Grund, mich gegen dieses Auto zu entscheiden.
Wenn ich mit dem Auto fahre, gucke ich, dass es nicht mehr als 5 bis maximal 6 Stunden sind mit vielleicht zwei Pausen à 20 Minuten zum Pipi machen und Beine vertreten. Für alles darüber würde ich ein anderes Verkehrsmittel wählen oder ne Übernachtung einplanen. Das hab ich auf dem Weg nach Kaprun tatsächlich schon einmal gemacht und hab ne knappe Stunde vor dem Endziel am Thumsee übernachtet, auch wenn es anderen unsinnig erscheint.
Aber ich hasse lange Autofahrten!

In Sachen Car Sharing ist in Deutschland eindeutig Luft nach oben. Hab hier vor Jahren mal nach ner Möglichkeit gesucht, mit dem ICE nach Plattling fahren zu können, um dann mit nem Car Sharing Auto nach Bodenmais zu fahren. Vor Ort hätte ich das Auto eine Woche nicht benötigt, weil es kostenlose Busse gibt. Erst wieder für die Rückfahrt, aber sowas ist einfach nicht vorgesehen.
Aber die einzige Alternative war ICE plus Taxi (teuer!!) oder alles mit dem Auto. Auf der Bahnstrecke nach Bodenmais waren damals Bauarbeiten, SEV hätte die Fahrzeit verdoppelt. Letztlich bin ich mit dem Auto gefahren, was ich schade fand.

Gibt's denn sowas wie den Wahl-o-mat, um sich mal nen groben Überblick zu verschaffen, was für ein Auto denn am ehesten für einen passen könnte?

Aber vielleicht tut sich in den nächsten 3 Jahren, in denen ich mein Auto hoffentlich noch fahren kann, nochwas in Sachen e-Auto oder Wasserstoff.

][truba][
29.01.2024, 21:55
Ich wohne in Berlin Neukölln und nutze Sixt Share und Miles. Allein damit steht hier an jeder Ecke ein Auto/Transporter. Und es gibt noch andere Anbieter die man nutzen könnte. Allerdings sind die Preise im Vergleich in den letzten 2-3 Jahren doch nochmal angezogen. Aber weiter günstiger als ein eigenes Auto.

LasseReinböng
30.01.2024, 01:16
Stadt und Mietwohnung schreit doch geradezu nach Car Sharing :-nix

Und das nutze ich auch..., z.B. mit Cambio oder einem Partnerunternehmen. Wenn ich ab und zu mal einen Großeinkauf tätigen oder was zum Entrümpeln zur Deponie transportieren muß beispielsweise, ist das ideal.

Aber spontan schnell mal eben irgendwohin und beruflich pendeln, das geht auf diesem Wege nicht, zumindest nicht in meiner Stadt.

Fr.Pelz
30.01.2024, 11:00
Auf Zeit online ist heute ein „reichweitenrechner“ für e-Autos, leider hinter der paywall, aber vielleicht hat ja jemand ein Abo.

crossie
30.01.2024, 19:29
Ich finde, es hängt doch sehr von den individuellen Umständen und Erwartungen ab, ob man sich die Umständlichkeit eines E-Autos leisten kann bzw. möchte. Ich wohne in einer Provinz Kleinstadt in einer Mietwohnung und pendele täglich 26km einfache Strecke. Die nächste Lademöglichkeit Zuhause ist 1km weit weg, bei der Arbeit 500m. Unter dem Umständen wäre mir ein E-Auto zu umständlich bezüglich des Ladens.
Bald ziehen wir in ein eigenes Haus, da könnte ich mir das mit einer Wallbox wiederum gut vorstellen. Aber: drei bis vier mal im Monat fahre ich als freiberuflicher Notarzt zu irgendwelchen Wachen, gern auch mal 200km weit weg. Ich parke da direkt an der Wache, bisher hat keine einzige die Möglichkeit vor Ort was aufzuladen. Da wäre mir das definitiv viel zu umständlich mit einem E-Auto bzw. ließe sich das nicht gut realisieren (und ich fahre ganz sicher nicht eine Stunde eher los um dann irgendwo noch einen Ladestop einzulegen). Und auf längere Pausen während einer Urlaubsfahrt hätte ich auch wenig Lust.
Ich persönlich finde es sehr schade, dass man sich nun offensichtlich auf E-Mobilitat festgelegt hat und z.B. Wasserstoff weiterhin nicht weiterentwickelt wird.

Wir gucken auch schon eine Weile nach einem neuen Auto, mein Wunsch wäre sowas wie ein Ford Smax oder Seat Alhambra als Diesel, eben ein typisches Familienauto. Das ist hier auf dem Land einfach sehr praktisch. Aber die Preise für die Gebrauchten sind seit über einem Jahr jenseits von gut und böse, bzw. bin ich aktuell nicht bereit, soviel Geld auszugeben.

Bis vor zwei Jahren haben wir in Dresden gewohnt, da waren wir zu 90% mit dem Rad unterwegs und Auto nur ein bis zwei Mal im Monat. Hier auf dem Land geht mit dem Rad praktisch nichts und ein brauchbarer ÖPNV ist nicht existent.

Miss_H
31.01.2024, 05:17
Ich persönlich finde es sehr schade, dass man sich nun offensichtlich auf E-Mobilitat festgelegt hat und z.B. Wasserstoff weiterhin nicht weiterentwickelt wird.
Hast du dich schon einmal über die Wasserstofflösung informiert? Wirkungsgrad E-Auto ca. 90%, Wirkungsgrad Wasserstoff ca. 40%. Und da ist noch nicht einberechnet, dass man Wasserstoff zunächst noch herstellen muss. Ganz ehrlich, dann bleiben wir doch einfach direkt beim Verbrenner und jagen unseren Planeten endgültig in die Luft.

Kackbratze
31.01.2024, 05:39
"jagen unseren Planeten in die Luft" - ich mag ja wertfreie Bezeichnungen.
Die Diskussion, ob eine Lithiummine besser für den Planeten als eine Ölbohrung ist, kann man stundenlang diskutieren.
Letztendlich werden die Leute nicht auf ein effizienteres Gerät verzichten wollen (und müssen), der letzte Sprung der e- Mobilität fehlt halt, das sieht man auch hier im Forum.
Beides darf scheinbar nicht nebeneinander existieren.

Miss_H
31.01.2024, 10:35
"jagen unseren Planeten in die Luft" - ich mag ja wertfreie Bezeichnungen.
Natürlich ist es nicht wertfrei. Uns alle wird die Unbewohnbarkeit der Welt nicht mehr persönlich treffen. Daher könnten wir sagen, ist mir egal was danach passiert. Finde ich für gebildete Menschen allerdings etwas wenig.


Die Diskussion, ob eine Lithiummine besser für den Planeten als eine Ölbohrung ist, kann man stundenlang diskutieren.

Kann man. Erscheint mir aber nicht als gute Option.


Letztendlich werden die Leute nicht auf ein effizienteres Gerät verzichten wollen (und müssen), der letzte Sprung der e- Mobilität fehlt halt, das sieht man auch hier im Forum.
Beides darf scheinbar nicht nebeneinander existieren.
Doch werden sie, wenn sich nichts tut. 2035 ist besiegelt als Verbrenner aus. Aber bestimmt werden andere Länder gerne an uns ihre vorhandenen Verbrenner verkaufen.

h3nni
01.02.2024, 12:48
Doch werden sie, wenn sich nichts tut. 2035 ist besiegelt als Verbrenner aus..

Da bin ich mir ja nicht so sicher... es wäre auch gut für die Industrie, wenn es klar wäre. Aber es ist ja eh schon halbgar mit "Technologieoffenheit", eFuels usw, dass ich mir eine Rolle rückwärts durchaus vorstellen könnte.

Fr.Pelz
01.02.2024, 19:49
Naja und es gilt ja auch nur für die Neuzulassungen… dann werden doch trotzdem noch 30 jahre lang gebrauchte verbrennen verkauft- und sich wird es dann auch tricks geben, trotzdem verbrenner neu zuzulassen… da wird Deutschland sicherlich sein internationales hinterherhinken weiter ausbauen.

LasseReinböng
02.02.2024, 09:57
"jagen unseren Planeten in die Luft" - ich mag ja wertfreie Bezeichnungen.
Die Diskussion, ob eine Lithiummine besser für den Planeten als eine Ölbohrung ist, kann man stundenlang diskutieren.
Letztendlich werden die Leute nicht auf ein effizienteres Gerät verzichten wollen (und müssen), der letzte Sprung der e- Mobilität fehlt halt, das sieht man auch hier im Forum.
Beides darf scheinbar nicht nebeneinander existieren.

Es müssen halt Konzepte für die breite Masse der Bevölkerung geschaffen werden.

Ist ja schön, wenn man in der Eigenheim+PV-auf-dem-Dach+ich-fahre-Tesla- Bubble da mitspielen kann...das ist aber nicht die Mehrheit in Deutschland.