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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [B]Alternativen zum Arztberuf



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MrPink
21.12.2007, 17:27
Danke Medijan!

Der Tipp ist definitiv was wert!

Thelma
23.12.2007, 15:36
Es wäre toll, wenn Bier oder andere sich noch etwas umfassender zur Pharmaindustrie äussern könnten (Tagesabluaf, Reisetätigkeit, wie ist es in der klinischen Forschung oder in der Pharmakovigilanz?).


Hallo MatzeXXL,
Ich bin seit fast 8 Jahren in der Klinischen Forschung, hab als Klinischer Monitor (CRA) begonnen und mich zum Klinischen PM hochge"dient" ;-) - allerdings arbeite ich nicht so wie "Bier" beim Pharmaunternehmen direkt, sondern in einer CRO (Auftragsforschungsinstitut) welche, wie der Name schon vermuten lässt von den Pharmaunternehmen beauftragt wird, klinische Prüfungen durchzuführen.
Hier hast Du auch alle Möglichkeiten, die Dir die Pharmaunternehmen selbst auch bieten; vom Klinischen Monitoring, Pharmacovigilance, Regulatory Affairs etc. pp. - ok, der Gehaltseinstieg mag nicht ganz so gut, wie direkt bei einem Pharmaunternehmen sein, aber immer noch deutlich höher als im öffentlichen Dienst oder in privaten Krankenhäusern. (hab ca. 15 Jahre vorher in Kliniken gearbeitet und von daher ziemlich gut mit den Gehaltsgepflogenheiten beider Seiten vertraut..)

Auch wenn viel Idealismus, Flexibilität und in jedem Fall auch "ein wenig" bis mittelprächtige Reisebereitschaft dazugehört, der Beruf macht mir selbst nach 8 (manchmal sehr anstrengenden) Jahren noch sehr viel Spass!

Als CRA in einer CRO z.B. arbeitest Du i.d.R. an einer Studie von A-Z und durchläufst von daher mehere verschiedene Phasen. Am Anfang kann es sein, dass Du viel im Büro bist und viel Schreibkram zu erledigen hast (Einreichungen an Ärztekammern, Behörden und Regulatorien), in der Zeit hast Du ein paar Termine um Zentren (Kliniken) zur Evaluierung zu besuchen. Wenn es in die Studienphase mit Patientenbehandlung geht, fährst Du in bestimmten Abständen zu den Dir zugeteilten Zentren und bist in der Regel 1-2 Tage unterwegs (pro Zentrum). Normalerweise kannst Du Dir auch Deine Zentren aussuchen und Deine Routen strategisch günstig so zu verteilen, dass man es prima mit privaten Annehmlichkeiten verbinden kann. Die Oma in Münster besuchen, oder einen Freund, den man ewig nicht mehr gesehen hat in Berlin... ;o) - klingt nach mehrtätigen Reisen, dürfte auch in ca. 75% der Fälle mit mind. 1 Nacht zutreffen.. - man muss Hotels schon mögen.. ;-)
Am Ende der jeweiligen Studie wird es dann auch wieder ruhiger, so dass man wieder ein wenig vom Reisen verschnaufen kann..

Je nach Indikation darf ein CRA mit 2-10 Zentren rechnen (natürlich je schwieriger die Studie/Indikation umso weniger Zentren) und dass er oder sie an 2-3 Studien gleichzeitig arbeitet. Das richtet sich ganz nach der Firmenstruktur der jeweiligen CRO und natürlich nach der Erfahrung des jeweiligen CRAs.
Reisetätigkeiten erstrecken sich aber nicht nur auf die regelmässigen Besuch der Kliniken (vorzugsweise in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz), sondern es finden auch häufig Meetings irgendwo in Europa statt (Teaminterne Treffen, Prüfarzttreffen etc.) ..

In a nutshell: man ist viel unterwegs, trifft viele nette, weniger nette und vor allem auch viele interessante Leute - hat (meistens) interessante Indikationen und damit auch interessante Studien und man lernt jede Menge.. für sich und den Job!

So, ich hoffe, das hilft wieder ein wenig weiter! :-)

Weihnachtliche Grüsse,
Thelma

gitgott
23.12.2007, 19:29
Hallo Thelma,
auch von mir vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

Wie siehts denn mit den verschiedenen "Feldern" im Bereich der Pharma oder CROs aus z.B. MEdical Manager, Medical Advisor......
Wenn ich mir die Stellenauschreibungen so anschaue besteht da ja nochmal ein Unterschied.
Sind die Aufstiegsmöglichkeiten in allen Feldern als Arzt mehr oder weniger gleich?
Die im Vergleich zur Klinik höheren Einstiegsgehälter sind ja auch nur schön wenn es auch ein bißchen weiter nach oben geht und man nicht 20 Jahre lang stehen bleibt.
Empfindest Du, die von Bier genannten, 70.000 / Jahr für einen promovierten Arzt als Enstiegsgehalt in der Pharma realistisch oder denkst Du das ist eher die positive Ausnahme....?

Frohe Weihnachten

gitgott

test
23.12.2007, 19:54
Hat denn jemand Erfahrungen mit einem berufsbegleitenden MBA insbesondere im Bereich health care, wie es z.B. von der EBS angeboten wird?
Wie sehen damit so die Möglichkeiten aus?

medi27
28.12.2007, 10:24
hallo an alle

ich befinde mich zur Zeit im Pj und werde bald examen machen.
während famulaturen und jetzt auch im pj habe ich gemerkt, dass die arbeitsbedingungen im krankenhaus nicht dem entsprechen, was ich mir eigentlich vorstelle, mal abgesehen von der bezahlung.

ich habe mich jetzt für ein studium der informatik an der fernuni-hagen beworben und wollte nun fragen, ob jemand damit erfahrung hat.

meine vorstellungen sind ein gutes bis sehr gutes einkommen (höher als ein mediziner) bei halbwegs normalen arbeitszeiten.
ich wäre sehr froh wenn mir jemand folgende fragen beantworten könnte.

1.) hat jemand erfahrung mit informatik. ist das studium möglich wenn man nur geringe computerkenntnisse hat?
2.) lässt sich das mit einer assistenzarztstelle irgendwie vereinbaren?
3.) wie sind die jobaussichten?
4.) wie ist die bezahlung?
5.) wäre gerne auch für ein praktikum bereit, um mal reinzuschnupper, vielleicht weiss jemand was...

ich habe mich bewusst für ein informatikstudium (als zweitstudium) entschlossen, weil ich es nicht einsehe so ein langes studium mit höhen und tiefen gemacht zu haben, nur um dann vielleicht 2000 Euro mal zu verdienen und mich darüber aufzuregen, jeden tag überstunden machen zu müssen und an wochenenden dienst zu schieben.

wäre dankbar für jegliche informationen, auch z.B. was das studium an der fernuni hagen angeht....

viele grüsse

habichnicht
28.12.2007, 12:33
Da Du Deine Anfrage zweimal gepostet hast, muss ich meine Antwort wohl auch zweimal posten.





ich befinde mich zur Zeit im Pj und werde bald examen machen. ....

.....ich habe mich jetzt für ein studium der informatik an der fernuni-hagen beworben....

.....meine vorstellungen sind ein gutes bis sehr gutes einkommen (höher als ein mediziner)......

Tja, da kann man nur sagen: Augen auf bei der Wahl des Studienfachs!

Wenn Du statt Medizin Informatik studiert hättest, hättest Du jetzt Aussichten auf ein ganz ordentliches Gehalt.

So sieht es bei den Informatikern aus: :-)

Quelle: Managermagazin vom 07.05.2007 (http://www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,481095-2,00.html)




Was Informatiker verdienen


[....]Von Personalagenturen umschwärmt, von Firmen gut bezahlt: Mitarbeiter aus der IT-Wirtschaft können sich die Hände reiben. Keine andere Berufsgruppe verzeichnet momentan so stark ansteigende Gehälter wie Fachkräfte und Spezialisten in der IT-Branche.


Aktuelle Zahlen der Vergütungsberatung PersonalMarkt belegen diesen Trend[....]

Für einen neuen Hype in der Branche gibt es zwar keine Anzeichen, aber doch für eine deutliche und anhaltende Aufwärtsbewegung.

Davon profitieren auch Berufseinsteiger.

Das Gehaltsniveau für Berufseinsteiger ist in den letzten vier Jahren deutlich gestiegen.

39.000 Euro Brutto-Jahresgehalt waren es 2003, rund 41.200 Euro sind es jetzt.

Spitzenverdiener unter den Berufsanfängern in der IT-Branche sind die Berater, allen voran SAP-Berater. Sie verdienen bei einer Berufserfahrung von bis zu zwei Jahren rund 45.400 Euro jährlich.

Aber auch IT-Berater liegen am Anfang ihrer Karriere mit 43.200 Euro nicht schlecht.

Zum Vergleich:

System- und Netzwerkadministratoren steigen mit 37.100 Euro ein,

Mitarbeiter im Anwender-Support mit 34.800 Euro

und Web-Designer mit 33.200 Euro ein. ...
Und so sieht es nach den TV-Ä für Berufseinsteiger aus::-heul

Brutto-Jahresgehalt Assistenzarzt an kommunalem VKA-Krankenhaus West:

im ersten Berufsjahr: 41 040 Euro

im fünften Berufsjahr: 50 400 Euro


Brutto-Jahresgehalt Assistenzarzt an kommunalem VKA-Krankenhaus Ost:

im ersten Berufsjahr: 39 100 Euro
im fünften Berufsjahr: 48 132 Euro

Brutto-Jahresgehalt Assistenzarzt an TdL-Uniklinik West:

im ersten Berufsjahr: 44 460 Euro
im fünften Berufsjahr: 55 620 Euro


Brutto-Jahresgehalt Assistenzarzt an TdL-Uniklinik Ost ab 1.5.2008:

im ersten Berufsjahr: 39 540 Euro
im fünften Berufsjahr: 49 440 Euro






2.) lässt sich das mit einer assistenzarztstelle irgendwie vereinbaren?..

Warum nicht? So ein Informatikstudium lässt sich doch neben einer 90 Stundenwoche als Assi locker durchziehen.

medi27
28.12.2007, 13:12
ich danke dir für die antwort, aber du scheinst mir ziemlich frustriert zu sein

Berufsberater
28.12.2007, 14:33
....ich befinde mich zur Zeit im Pj und werde bald examen machen.

während famulaturen und jetzt auch im pj habe ich gemerkt, dass die arbeitsbedingungen im krankenhaus nicht dem entsprechen, was ich mir eigentlich vorstelle, mal abgesehen von der bezahlung......

...ich habe mich bewusst für ein informatikstudium (als zweitstudium) entschlossen, weil ich es nicht einsehe so ein langes studium mit höhen und tiefen gemacht zu haben, nur um dann vielleicht 2000 Euro mal zu verdienen und mich darüber aufzuregen, jeden tag überstunden machen zu müssen und an wochenenden dienst zu schieben.....

2.) lässt sich das mit einer assistenzarztstelle irgendwie vereinbaren?.... Also so schlimm können die Arbeitsbedingungen, die Du im PJ gesehen hast, nun auch wieder nicht gewesen sein, wenn Du trotz dieser Erfahrungen in Erwägung ziehst, neben einer Arbeit als Assistenzarzt mit täglichen Überstunden und Wochenenddiensten noch ein Informatikstudium in Angriff zu nehmen. ;-):-angel

habichnicht
16.02.2008, 09:00
Noch eine Alternative (http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc%7EE6D1DB09824D0412890077189DB511D47%7EATpl%7EE common%7EScontent.html)

HorstHützel
16.02.2008, 22:47
Folgendes Zitat kann ich momentan sehr gut nachvollziehen:

"Das Wahlfach Augenheilkunde hatte mir viel Spaß gemacht. Abends bin ich nach Hause gegangen und freute mich schon auf den nächsten Tag. Dann aber folgten Innere Medizin und Chirurgie. Ich verließ abends die Klinik und dachte immer häufiger: Ich will da morgen nicht mehr hin"

So ging's mir in meinem Wahlfach zwar auch, trotzdem kann ich mir momentan überhaupt nicht vorstellen nach dem PJ jemals wieder als Arzt ein KH zu betreten. Da schüttelt's mich. Hoffentlich isses nur 'ne Phase...im Augenblick zähle ich die Tage bis zum PJ-Ende :-nix

Geht's anderen PJs ähnlich ??

HH

condorito
17.02.2008, 09:41
Mit den Gehaltsaussagen wäre ich doch etwas vorsichtig,wenns um einen Blick in die sprichwörtliche Glaskugel geht. Das kann sich nämlich sehr flott ändern.

lidi1180
18.03.2008, 19:56
Hey,
mir gehts ganz genauso.. und habe keine wirkliche alternative. Habe gerade das PJ beendet und sehe mich mit SChrecken in diesem JAhr als "arzt".. es wird immer gesagt, es gibt so viele möglichkeiten?? Aber was ich lese an Angeboten alternativer Berufsfelder richtet sich immer an Fachärzte oder Ärzte mit mind. 2 jähriger klinischer Ausbildung?!
Ich war noch nicht beim Arbeitsamt, da ich gerade fürs Examen lerne... das wird eine meiner letzten CHancen sein;-).
Könnt ihr mal berichten? Gibt es unter Euch Ärzte, die direkt nach dem Examen in alternative Berufsfelder gegangen sind? Falls ja, welche MÖglichkeiten kennt ihr bzw. gibt es? muss man zwangsweise noch ein Aufbaustudium absolvieren?
WÄre für Eure Antworten dankbar
LG

lidi1180
18.03.2008, 19:59
:-micro
soll ich doch im Callcenter enden? Alternativ hätte ich noch Aldi-Kasse oder FB bei LH im Angebot?!?!

oktagon
19.03.2008, 00:05
mir gehts genauso...
hab echt lange gesucht aber was wirklich brauchbares gibts erst mit berufserfahrung. außer eben ein aufbaustudiengang, wobei man bei den meisten ordentlich geld bezahlen muss. z.bsp. public health für 4 semester in berlin, münchen, dresden etc: ca. 7200 €. kann man also auch erst bezahlen, wenn man schonmal gearbeitet bzw. gespart hat.
bei einem bwl-zusatzstudium (5 semester) werden, glaube ich, keine gebühren fällig. man kann dann in der verwaltung von kliniken oder pharmafirmen arbeiten.
habs jetzt nach langer zeit eingesehen, dass 1 jahr innere wahrscheinlich die besten chancen bietet, möglichst schnell aus dem "horror-kabinett" :-)) rauszukommen.
danach könnte man dann alternativ gehen z.bsp. richtung hygiene & umweltmedizin, öffentliches gesundheitswesen, labor, transfusionsmedizin, mibi etc...
ohne klinische erfahrung gibts wohl nur die besprochenen sachen wie medi-journalist, pharma-industrie, unternehmensberatung etc. ist alles net mein ding.
gibt auch noch nischen, wie z.bsp. arzt als übersetzer, als lehrer (berufserfahrung wieder einmal von vorteil) oder im bibliothekswesen.
ich denke, ich steuere das öff. gesundheitswesen an.
da müßte man eigentlich nicht nicht in die klinik, muss nur 3 jahre im direkten patientenkontakt gearbeitet haben (danach käme dann die ausbildung im gesundheitsamt bzw. anderen institutionen). einzige bedingung ist 1/2 jahr psychiatrie. die restlichen 2 1/2 kurativen jahre könnte man also beim allgemeinmediziner in einer praxis runterreißen. aber ob der jemanden einstellt, der noch nie in der klinik war??? wüßte ich auch sehr gern. ansonsten müßte man mit einem jahr innere schon hinkommen und danach in eine praxis.

für weitere alternative ideen, von denen ich noch nix weiß, bin ich immer offen. ;-) wie war das nochmal mit dem human monitoring???

Mystice
21.03.2008, 15:48
gibt auch noch nischen, wie z.bsp. arzt als übersetzer, als lehrer (berufserfahrung wieder einmal von vorteil) oder im bibliothekswesen.
irgend eine ahnung WO es sowas gibt?
kann mir grade nicht wirklich was drunter vorstellen.
kennst du da was konkretes? :-nix

oktagon
26.03.2008, 01:43
sorry für die verspätung,
war über ostern unterwegs :-party

hab da so ein büchlein vom
thieme verlag: berufsplaner arzt
da stehen sämtliche alternativen zum kurativen arztberuf beschrieben.
leider gibt es seit 2003 wohl keine neuauflage mehr, bzw. hab ich es nirgends neuer gefunden.
interessiert dich etwas von dem zitierten genauer bzw. was genau?

arzt als übersetzer: meist heimarbeit, entweder direkt bei verlagen oder bei spezialisierten medizinisch-pharmazeutischen übersetzungsbüros, aber auch bei international aktiven organisationen (drk, adac, versicherungen, gesundheitspolitische gruppierungen, pharmafirmen etc.), oft in kombination mit fachjournalistischer tätigkeit

arzt im bibliothekswesen: 2-jährige ausbildung: 1 jahr praktisch z.bsp. an uni-fachbibliothek oder krankenhaus-bibliothek, 1 jahr theorie an bibliotheksschule frankfurt, köln, münchen

arzt als lehrer: oft nur als nebenververdienst an schulen für mta, kranken-/altenpflege, physiotherapeuten, rettungssanitäter, evtl. auch ohne berufserfahrung bzw. mit wenig erfahrung, wobei ideal natürlich immer mehrjährige be ist

sind eben nur nischen und wohl wirkliche exoten ;-)

roxolana
26.04.2016, 13:34
Ich wollte keinen eigenen Thread aufmachen, daher grabe ich mal diese Leiche hier aus.

Ich informiere mich schon länger über alternative Berufsfelder, aber die Klassiker wie Pharmaindustrie und Controlling finde ich wenig attraktiv. Übersetzer hingegen klingt für mich total super. Erstens bin ich trilingual aufgewachsen und spreche daher mehrere Sprachen fließend und zweitens finde ich Home Office und flexible Arbeitszeiten als Mutter großartig. Die Frage ist nur: Wie kommt man da rein? Kennt vielleicht einer hier jemanden der jemanden kennt der als medizinischer Übersetzer tätig ist? ;-)

Außerdem: Lehrer, anyone? Kann jemand davon berichten?

dieGrille
28.05.2016, 12:35
Ich wollte keinen eigenen Thread aufmachen, daher grabe ich mal diese Leiche hier aus.

Ich informiere mich schon länger über alternative Berufsfelder, aber die Klassiker wie Pharmaindustrie und Controlling finde ich wenig attraktiv. Übersetzer hingegen klingt für mich total super. Erstens bin ich trilingual aufgewachsen und spreche daher mehrere Sprachen fließend und zweitens finde ich Home Office und flexible Arbeitszeiten als Mutter großartig. Die Frage ist nur: Wie kommt man da rein? Kennt vielleicht einer hier jemanden der jemanden kennt der als medizinischer Übersetzer tätig ist? ;-)

Außerdem: Lehrer, anyone? Kann jemand davon berichten?


Hallo Roxolana,

Hast Du Dich auch schon die Arbeit als wissenschaftliche Redakteurin/Lektorin informiert? Ich habe ziemlich lange im Verlagswesen gearbeitet, dann jedoch wieder in die Klinik gewechselt (und dies nicht bereut!)
Home-Office und flexible Arbeitszeiten gab es im Verlag nicht (Die Branche ist sehr konservativ...), jedoch konnte man pünktlich gehen, was ein Vorteil ist. Und es ist eine kreative Tätigkeit, die mit Sprache zu tun hat. Ich fand´s auch weniger stressig als in der Klinik, jedoch hat man im Arztberuf meiner Meinung nach mehr Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln.
In der Verlag kommt man über ein Volontariat oder ein Praktikum...allerdings gibt es nicht in jeder Stadt oder Gegend medizinische Verlage...

Viel Erfolg bei der beruflichen (Neu-)Orientierung

Die Grille

Thunderstorm
28.05.2016, 12:59
@dieGrille
Was verdient man denn bei so einer Verlagstätigkeit durchschnittlich (große Verlage wie z.B. Elsevier, Thieme, oder aber auch bei Miamed etc.)?

roxolana
30.05.2016, 12:36
Hallo Roxolana,

Hast Du Dich auch schon die Arbeit als wissenschaftliche Redakteurin/Lektorin informiert? Ich habe ziemlich lange im Verlagswesen gearbeitet, dann jedoch wieder in die Klinik gewechselt (und dies nicht bereut!)


Danke für die Rückmeldung! Ich habe gehört, dass es nicht so einfach ist, da rein zu kommen, v.a. wenn man bisher noch keine journalistischen Erfahrungen vorweisen kann. Kannst du noch erzählen, warum du dich entschlossen hast, wieder in die Klinik zu wechseln?