Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SoSe 2008: Ist euer ZVS-Bescheid schon da?
dicegurl
11.04.2008, 18:45
ja natürlich kann man nichts dafür in welchem bundesland man geboren wurde. aber dann soll halt jeder in deutschland das gleiche abitur machen, dann ist es wenigstens ein bisschen gerechter..
:-dafür
Es ist insofern mühselig mit euch zu diskutieren, weil irgendwie nur eure deprimierte Einstellung zu Tage kommt in den Einträgen...
@sebi: Ich verstehe ganz sicher, dass das System nicht perfekt ist, aber wollte ausdrücken, dass es mit Schnitt-verbesserung pro Wartesemester auch in eine falsche Richtung geht...
Klingt ja fast so, als würdest du von oben herab auf die anderen schauen!Du hättest mit deinem tollen NRW Abi zu 90% auch bis heute keinen Platz, wenn du nicht dieses riesen Glück im Losverfahren gehabt hättest!
Also mal ganz langsam hier...
....also mal ehrlich. Ich weiß ganz genau, dass ich Glück gehabt habe. Ich mache daraus auch keinen Hehl und auch meine Mitkommilitonen wissen, dass ich kein 1,0er Abi habe und das Los es gut mit mir gemeint hat. Juckt letztendlich niemanden und tut auch nichts zur Sache. Ich gucke auch bestimmt nicht auf jemanden herab, der keinen Medizinplatz hat - bin ja nicht du!
Eine Beobachtung:
Mehrere Bekannte von mir, die aus anderen Bundesländern an unser oder umliegende Gymnasien wechselten (Umzug), brachen entweder schon nach kurzer Zeit das Gymnasium ab, mussten die Klasse wiederholen oder wechselten an eine andere Schule (Real-, Hauptschule).
Ein Fakt: Abi-Aufgaben aus Bayern und anderen Bundesländern waren unsere Übungen für unsere Klausuren und unser Abi. Ich habe viele gehört, die das nicht schwer fanden.
Und jetzt ? :-keks Es sind zwei unterschiedliche Systeme, nicht miteinander vergleichbar, aber ich meine, dass das eine nicht schwerer als das andere ist. Ich denke lediglich schon, dass die 2 Jahre vorher vielleicht insofern schwieriger sind, dass Bayern Exen hat. Aber sonst...nö...und das wurde mir auch von Mitstudenten aus Bayern erzählt. Und weil ihr euren Schnitt immer aufs Bundesland schiebt: Ich meine in Bayern gibt es auch sehr gute DNs und ich glaube nicht, dass diese in so geringer Unterzahl sind im Vergleich zu anderen Bundesländern....
Ich wusste übrigens auch nicht immer, dass ich Medizin studieren will. Darum fände ich persönlich eine Fächerpflicht (wie es sie in vielen anderen Ländern gibt) ziemlich blöd. Ein Wunschberuf ist nicht angeboren! Außerdem finde ich ist es recht irrelevant ob jemand vor dem Studium Physik hatte oder nicht.....
laura_karolin
12.04.2008, 12:55
hallo!
hat irgendjemand heute seinen bescheid von der zvs bekommen? meiner ist leider nicht gekommen.
ich habe am freitag eine mündliche zusage unter vorbehalt bekommen und heute ist post von der uni tübingen gekommen. es fehlt nur noch das wichtige dokument: der zvs bescheid.
Spriggan
12.04.2008, 13:11
Nein! Du bist nicht alleine!;)
Rubilein
12.04.2008, 13:20
Eine Beobachtung:
Mehrere Bekannte von mir, die aus anderen Bundesländern an unser oder umliegende Gymnasien wechselten (Umzug), brachen entweder schon nach kurzer Zeit das Gymnasium ab, mussten die Klasse wiederholen oder wechselten an eine andere Schule (Real-, Hauptschule).
Ihre Begründung:
"Mann, ist das Gymnasium in Bayern aber schwer. Also da wo ich herkomme, da machen wir sowas komplexes nicht... Ich kann mit diesem fortgeschrittenen Stoff nicht mithalten. Sowas machen wir nicht.... Und dann auch noch das Zentralabitur... " usw.
Das spricht für sich, auch wenn man da nicht pauschalisieren kann. Kluge Leute gibt es sicher überall. Und das hat ja eigentlich nichts mit klug oder nicht klug zu tun, sondern allein mit Bildung.
So wie ich das mitbekommen habe, ist es um einiges schwieriger ein gutes bayerisches (oder badenwürttembergisches) Abitur zu bekommen. Weswegen es zumindest an bayerischen Unis etwas ungerecht erscheint, wenn das bayerische Abitur nicht bevorzugt wird; ebenso wie in anderen Bundesländern das dort "einheimische". Ich weiß diese Durchführung ist schwierig, aber mit der Abibestenquote wurde wenigstens schonmal ein Anfang gemacht.
Es wäre am Besten ein deutschlandweites Zentralabitur auf mindestens bayerischem Niveau einzuführen. Einfach um verbesserte Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen. Ganz gerecht wird man das System sowieso nie machen können.Pauschal mag das vllt auf ein paar Schulen in anderen Bundesländern zu stimmen...Unsere Übungsaufgaben an unserer Schule in NRW waren genauso schwer wie die aus Bayern ;)
Nur das Zentralabi war hier wirklich easy! Das Abi an unserer Schule wäre wesendlich schwieriger gewesen (haben nämlich damals an Altklausuren geprobt ;))
Immer dieses bayernabi-geblubber... manche von euch tragen die nase einfach zu hoch.
In der Uni wird eh beim Urschleim angefangen - jeder hat die gleichen möglichkeiten. wer sich auf seine vier buchstaben setzt und lernt kann auch mit seinem "hauswirtschaftslehre/künstlerisches gestalten von pappe"Abi ein guter Student werden. Persönliches Engagement und Fleiß können vorbildung durchaus ersetzen!
Das ist natürlich für die Bayern hier kein relevantes beispiel, aber ich poste es trotzdem: Ich habe mein Abi 2005 mit 1,9 in NRW gemacht und studiere inzwischen Zmed (4.FS) an einer bekannten, sehr von sich eingenommen und inzwischen elitären Universität in Süddeutschland (kleiner Tipp: wir sind bes...ääh ältesten). Meine LKs waren Deutsch u. Geschichte, garniert mit Englisch und Mathe. Und hey - ich habe Chemie, Physik, Bio, Humangenetik, Makro, Psycho bestanden und die Hälfte meines BC/Physio/Histo-Scheins hab ich auch schon in der Tasche- in der regelzeit (ja ich halte mich deshalb fürn ganz tollen hecht & ebenfalls ja, ich wollte es einfach nurmal gesagt haben:-keks ).
Und - oh Wunder - ich kenne durchaus auch Bayern-Abiturienten die in die ein oder andere Nachprüfung mussten. Mmh...mysteriös.
sind bestimmt Menschen mit "Migrationshintergrund" - die kamen vor dem Abi aus NRW nach Bayern.
Man sollte einfach die Vorteile die ein Bio/Chemie/Physik-LK bringt nicht überbewerten.
Natürlich fällt es schwer sich einzugestehen, dass man selbst einfach zu schlecht oder faul war oder meinetwegen das Abitur nicht ernst genommen hat - aber sich dann in so billige Ausreden zu flüchten - tztztz in Bayern wird der Charakter wohl nicht so sehr in die Bildung miteinbezogen, wah?
Bayernabiturienten sind in diesem und anderen foren ja meistens dadurch zu erkennen, dass sie auf alle anderen erstmal herabblicken und weniger durch besonders geistreiche kommentare. Die Statistik der ZVS zeigt doch eindeutig, dass es einen ganzen haufen von 1.0 & 1.1 Abiturienten in Bayern und BaWü gibt - soooo schwer kanns also auch nicht sein. Oder möchte hier jemand postulieren, dass die Süddeutschen klüger sind als der Rest?
Auch wenn ich das Geschwafel vom "elitären" Süd-Abi nicht gut finde, so ist die Forderung nach vergleichbaren Abiturbedingungen oder bundesweitem Zentralabi nachvollziehbar.
Wenn im AdH jetzt irgenwelche Länderquoten eingeführt würden, würde eine Ungerechtigkeit durch eine andere ersetzt.
Tinchen-87
12.04.2008, 15:46
also ich würde auf keinen fall abstreiten, dass das Lernniveau in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich ist, aber ist es nicht auch so, dass die Leute von Anfang an daran gewöhnt werden... ich glaube nicht, dass ein bayrischer Schüler, der jetzt einen Schnitt von z.b. 1,8 hat, wenn er in Bremen zur Schule gegangen wäre und zwar von Anfang an, dort wirklich besser gewesen wäre...
Es gibt immer wieder das gleiche Argument ... Die Bedingungen sind ungerecht...
Aber mal ganz ehrlich : Auch mit Zentralabitur auf Bundesebene ist noch längst keine absolute Objektivität gewahrt... Man kann Dinge mit 1 Punkt oder auch 6 Punkten bewerten (Teilabschnitte) , da gibt es immer Variationen. Selbst wenn ein Roboter pro richtige Antwort zentral Fragen stellen würde und danach bepunktet würde hieße es hinterher, die Lehrer seien schuld daran weil sie einen nicht vorbereitet hätten oder die Bepunktung sei ungerecht gewichtet...
Werdet euch einfach mal klar darüber, dass die Institution Schule eine hochsubjektive Einrichtung ist und dass dies solange Menschen unterrichten auch niemals anders sein wird! Die Forderung nach gerechtigkeit ist meiner meinung nach in so einem fall total überflüssig... ( nein , bitte keine argumente wie man müsste offensichtliche ungerechtigkeit bekämpfen)
auch das spätere berufsleben , das studium , einfach fast alles wird subjektiv sein und bleiben . nutzt einfach die chance euch damit abzufinden, dass niemand immer kriegt was er seiner meinung nach verdient und dass autoritäten auch oft subjektiv (=ungerecht?) handeln.
c´est la vie
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