Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviel Miete zahlt ihr als Assistenzarzt?
Günni Gürtelrose
07.02.2021, 15:07
Die Wohnung ist toll, vor allem mit Terrasse und Garten. Ich würde auch lieber die nehmen als eine kleinere, deren qm-Preis deutlich teurer ist. Und hier kann man immer Besuch für länger empfangen und eventuell irgendwann jemanden einziehen lassen.
Feuerblick
07.02.2021, 15:10
Wenn die Wohnung gut liegt, dann nimm sie. Ja, das ist viel Platz, aber 1. Dann hat man halt ein Gerümpelzimmer - so what? Und superdupersauber muss so eine Wohnung ja auch nicht wirklich sein. Insofern putzt man halt alle drei Wochen mal alle Zimmer und den Rest der Zeit nur den genutzten Bereich. :-nix und 2. Die Wohnung hat einen Garten. Schon alleine deshalb würde ich es machen. Es geht nix über Garten!
Relaxometrie
07.02.2021, 15:28
@ Heerestorte:
Du kannst ja mal mit diesem Footprint-Rechner (https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/wwf-klimarechner) spielen und überlegen, ob Dir eine so große Wohnung dann immer noch wichtig ist.
Wie wärs mal damit, die Präferenzen anderer Menschen zu respektieren, statt ständig ungefragt mit der eigenen Ideologie hausieren zu gehen?
][truba][
07.02.2021, 15:45
Ich finde, dass ist eine total individuelle Entscheidung. Wenn du viel zu Hause bist ist es doch total wichtig sich wohl zu fühlen. Da würde ich auch nicht auf andere Meinungen hören. Ich bin eher selten zu Hause und für mich wäre es zu groß aber ich habe auch viele Freunde die total schöne und "große" Wohnungen haben und die sind immer total liebevoll eingerichtet. Wenn das dein Ding ist, nimm sie. Du wirst hart arbeiten und wenn du reinkommst und den Stress vergisst ist sie es wert.
@ Heerestorte:
Du kannst ja mal mit diesem Footprint-Rechner (https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/wwf-klimarechner) spielen und überlegen, ob Dir eine so große Wohnung dann immer noch wichtig ist.
Abgesehen davon, dass die Angaben doch sehr ungenau und von mir zum größten Teil geraten werden mussten: Die Wohnfläche scheint gegenüber vielen anderen Dingen dann doch nur eine untergeordnete Rolle zu spielen...
Und dann am Ende irgendwelche besserwisserischen Tipps angeben, wie man denn CO2 sparen könnte - als wenn man sich das alles aussuchen könnte...
Matzexc1
07.02.2021, 16:05
Abgesehen davon, dass die Angaben doch sehr ungenau und von mir zum größten Teil geraten werden mussten: Die Wohnfläche scheint gegenüber vielen anderen Dingen dann doch nur eine untergeordnete Rolle zu spielen...
Und dann am Ende irgendwelche besserwisserischen Tipps angeben, wie man denn CO2 sparen könnte - als wenn man sich das alles aussuchen könnte...
Ich hab mir den Rechner angesehen, sehr viel Ideologie, z.B. Fairtrade/Label Produkte reduzieren den CO2 Verbrauch?
Dem Fisch oder dem Gemüse mit Label einfach eine bessere Bilanz zu bescheinigen halte ich für ein Gerücht.
Natürlich kann man diesen Tipps folgen, wenn ich allerdings an manche Postings von Klimaschützern denke...
@Heerestorte: Ich habe meine Wohnung( 2 ZKB) nach der Busanbindung, Küche und Allgemein dem Wohlfühlfaktor gewählt und muss sagen das ich eigentlich Arbeits- und Schlafzimmer gerne trennen würde.
Wie wärs mal damit, die Präferenzen anderer Menschen zu respektieren, statt ständig ungefragt mit der eigenen Ideologie hausieren zu gehen?
Dann wäre es kein Internetforum. Da muss man offensichtlich übergriffig sein...
[truba][;2181374']Wenn das dein Ding ist, nimm sie. Du wirst hart arbeiten und wenn du reinkommst und den Stress vergisst ist sie es wert.
Genau das was ich mein.
Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt in Deutschland 47qm pro Person, das heißt man würde mal locker flockig doppelt so groß leben wie der Durchschnitt.
Und? Und das durchschnittliche Auto hat wieviel PS und es ist mir auch egal? Es gibt Leute die haben Autos mit mehreren Hundert PS und haben Spaß damit. Deren Problem. Meins hat weniger. Ich wohne lieber als das ich Geld ins Auto investier.
Mit über 80qm Keller im Einfamilienhaus für eine kleine Familie tust du das offensichtlich nicht, wie man an deiner sensiblen Reaktion deutlich erkennen kann.
Verwechsel die Sachen nicht. Größe und CO2-Verbrauch sind nur dann proportional zueinander wenn auch Dämmung, Heizung etc. ähnlich sind. Unser Neubau geht da eher Richtung Passivhaus.
Und sensibel reagiere ich nicht wegen der Größe sondern wegen allgemeingültiger Übergriffigkeit die anderen Leuten vorschreiben will wie sie zu leben haben. Und ja, da bin ich bissl allergisch. Genauso wie ich allergisch reagiere wenn uns Leute sagen wieviele Kinder wir zu haben haben (das geht die einen Sch.... an) oder oder oder.
Für mich gibt es Argumente für und gegen eine solche Wohnung. Sammelt die Argumente. Aber verurteilt die Leute nicht die eine solche Wohnung toll finden.
Aber wenn wir schon politisch werden: das Problem in Deutschland und dem Wohnraum sind meiner Meinung nach teils völlig andere. Ich seh bei uns im Dorf und in der Straße Häuser die früher mal von einer fünfköpfigen Familie bewohnt wurden. Dann ziehen irgendwann die Kinder aus, dann stirbt der Ehemann. Und zack lebt in einem schönen Haus eine einzelne Frau. Die wiederum kann eigentlich nicht raus. Zu viel Aufwand, zu teuer. Was sinnvoll wäre ist wenn man das Haus nun tauschen würde gegen z.B. eine Neubauwohnung die noch dazu behindertengerecht ist. Sowas wird bei uns auch tatsächlich gebaut. Aber die Nebenkosten für Notar etc. beim tatsächlichen Tausch von Haus gegen eine solche Wohnung sind so teuer (deutlich fünfstellig) dass viele es einfach lassen und dann Jahre teils Jahrzehnte als Einzelpersonen in einem großen Haus wohnen. Das wäre was was man angehen könnte und bei uns auf dem Dorf plötzlich vielen Familien riesige Möglichkeiten eröffnen würde. Stattdessen kaufen sich die jungen Familien dann die Wohnung und leben in engen Verhältnissen, das Haus wiederum verkommt mit den Jahren weil sich keiner drum kümmert und eigentlich ist es für alle eine unglückliche Situation. Könnte man stattdessen günstig bis kostenlos tauschen glaube ich sähe es anders aus. Glaube ich. Wissen tut man es nicht.
Und ich würde wetten, dass auch deine Werkstatt 90% der Zeit ungenutzt ist :)
Da hast du natürlich zu 100% recht. Genauso wie übrigens mein Bad zu 90% ungenutzt ist. Trotzdem genieße ich es mich morgens zu duschen, wenn du nicht duscht ist das deine Sache.
Und nein, ich gehe nicht täglich in die Werkstatt. Aber ich fahre auch nicht täglich Ski, gehe nicht täglich in die Berge, gehe nicht täglich Tauchen oder Ähnliches. Trotzdem hab ich alle Sachen dafür zu Hause. Manches braucht mehr Platz, anderes weniger. Aber ehrlich gesagt war ich heute schon wieder mehr Stunden in der Werkstatt als ich andere Hobbys gemacht hab. Und ich kann sagen: Schubladenbau ist gar nicht so leicht. Da muss man schon ziemlich genau arbeiten wenn man das mit günstigem Material versucht (was mir Spaß macht. Mit möglichst wenig Materialeinsatz möglichst tolle Sachen bauen). Mit teuren Beschlägen könnte man weniger genau arbeiten und mehr Spaltmaße im Nachhinein korrigieren. Aber ich liebe die Herausforderung.
Relaxometrie
07.02.2021, 16:14
Traurig, dass hier eher über die Mängel und Schwächen des Footprintrechners lamentiert wird, anstatt die Transferleistung hinzubekommen, mal ehrlich zur überlegen, welche Teile des eigenen Verhaltens welche Auswirkungen auf die Umwelt haben und was man ggfs. aktiv dazu beitragen kann, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Klar kann man nicht alles aus eigener Kraft beeinflussen. Aber vieles kann man eben doch wählen.
Schade, dass einige Personen eher zu problemorientiertem Jammern, anstatt zu lösungsbasiertem aktiven Handeln neigen :-nix
Über das eigene Verhalten nachdenken kann ja jeder, der will.
Aber ständig anderen das eigene Verhalten, die eigene Ideologie einreden zu wollen, und das ungefragt und wiederholt, selbst wenn klar ist, dass der Betreffende das anders sieht, finde ich äußerst unsympathisch.
Nebenbei bemerkt: Mit so einem penetranten, pseudoreligiösen Vorgehen werden sich die Ökos mehr Gegner als Unterstützer machen. Ist also auch strategisch nicht sehr intelligent :-p
Matzexc1
07.02.2021, 16:25
Traurig, dass hier eher über die Mängel und Schwächen des Footprintrechners lamentiert wird, anstatt die Transferleistung hinzubekommen, mal ehrlich zur überlegen, welche Teile des eigenen Verhaltens welche Auswirkungen auf die Umwelt haben und was man ggfs. aktiv dazu beitragen kann, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Klar kann man nicht alles aus eigener Kraft beeinflussen. Aber vieles kann man eben doch wählen.
Schade, dass einige Personen eher zu problemorientiertem Jammern, anstatt zu lösungsbasiertem aktiven Handeln neigen :-nix
Was du natürlich hervorragend beherrschst und vor allem aufgrund des exorbitanten Anteils von knapp 2% Deutschlands am weltweiten CO Ausstoß.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/179260/umfrage/die-zehn-groessten-c02-emittenten-weltweit/
Weshalb ich Forschung und dann spezifische Entwicklungshilfe in den Schwellenländern für sinniger halte wenigstens den Ausstoß der nächsten Jahre im Zaum zu halten.
Ich fahre fast jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit, aber es sind halt nur unter 80km(Vorschlag des Rechners:Fahren sie mehr mit dem Nahverkehr).
Ich finde es bedauerlich das für viele die eigene moralische Überhöhung/Belehrung anderer Menschen wichtiger ist als die Lösung eines globalen Problems das eben nicht mit Moralisieren zu beheben ist und genau deshalb ist meine Meinung von einigen Umscheltschutzgruppen sehr schlecht.
Man kann auch anders positiv beitragen, in dem man mit der Bahn fährt, regional einkauft, seinen Fleischkonsum minimiert etc. Es muss ja nicht jeder alles machen. Wenn Heerestorte eine große Wohnung wichtig ist, dann kann ich das voll verstehen und würde zu 100% go for it sagen. Ich lebe zusammen mit meiner Freundin auf 50 Quadratmeter und das reicht mir vollkommen. Jeder ist da anders.
Nachdem ich zu Beginn der Studium in 2 Jahren etwas 6 mal umgezogen bin und von einem prekären Wohnverhältnis ins nächste gezogen bin, sind ein tolles Zuhausd und eine schöne Wohnung meine wichtigsten Prioritäten. Daher hab ich im restlichen Studium auch etwas über meine Verhältnisse gelebt um schön wohnen zu können und würde es jederzeit wieder tun.
Mitte 2. WBJ lebe ich immernoch in der Wohnung. Die hat ca. 55 qm. Hatte mal an einen Umzug und damit einhergehend eine größere Wohnung (und vor allem mehr Balkon) gedacht aber irgendwie gibt der Wohnungsmarkt meiner Stadt aktuell nichts schönes her und ich habe meine Pläne da aus Faulheit und Coronagründen erstmal unbestimmte Zeit verschoben.
55 qm sind mit mittlerweile doch etwas knapp und ich würde z.B. gerne Wohn- und Arbeits-/Bürobereich großzügiger trennen. Auch mein Bad ist recht eng und mein Balkon so schmal, dass ich keinen Stuhl daraufstellen kann. Ich kann hier als Einzelperson gut leben aber ein wenig mehr wäre schon nett. > 80 qm bräuchte es für mich jetzt nicht unbedingt. Zumindest nicht in Form von 3-4 Zimmern. Da wüsste ich jetzt nicht wirklich, wie ich die sinnvoll bewohnen sollte. Dann hätte ich lieber ein Loft mit viel freier Fläche. So 1000 € warm könnte ich mir bei meinen aktuellen Lebensstandard schon leisten und würde es auch für eine tolle Wohnung ausgeben.
Edit: auf den moralischen Zeigefinger anderer Leute habe ich wenig Bock. Ich bin erwachsen, treffe meine Entscheidung bewusst und möchte mir nicht von anderen Leuten in Internetforen Vorwürfe für meine Lebensweise machen lassen.
Relaxometrie
07.02.2021, 16:35
Ich seh bei uns im Dorf und in der Straße Häuser die früher mal von einer fünfköpfigen Familie bewohnt wurden. Dann ziehen irgendwann die Kinder aus, dann stirbt der Ehemann. Und zack lebt in einem schönen Haus eine einzelne Frau. Die wiederum kann eigentlich nicht raus. Zu viel Aufwand, zu teuer.
Ja, das sehe ich auch als Problem an und habe ich auch schon mehrfach so gesehen. Ich finde es traurig, wenn eine Einzelperson in einem für sie alleine viel zu großen Haus lebt, sich davon nicht trennen möchte (oder wegen der Notarkosten nicht trennen kann) und die Immobilie so langsam den Bach runtergeht.
Da wären tatsächlich innovative Lösungen gefragt (z.B. Reduzierung der Notarkosten), um die Wohnsituation für alle Beteiligten deutlich zu verbessern; sprich: die alleinstehende ältere Person zieht in eine Wohnung und die Familie mit mehreren Kindern in das Haus.
Heerestorte
07.02.2021, 16:39
Das Ding ist, ich habe die ersten 19 Jahre im Familienheim gelebt, danach nur in WGs (8er, 4er, 11er, 3er) und dementsprechend fällt es mir auch schwer, einzuschätzen, wie viel Platz ich brauche oder dann mal zu schätzen weiß...
Klar, die WG reicht gut zum Leben, es ist schön, alles drin, aber ich bin dann 30 und dann noch in ner WG sitzen? WIll ich nicht mehr...
Reichen mir auch 50-60qm? Wahrscheinlich. Brauche ich doch 80? Wer weiß...vllt.
Ich habe Skiausrüstung, Motorradkombi, Bundeswehrausrüstung, Küchenutensilien ohne Ende.
Schreibtisch soll nicht ins Schlaf- oder Wohnzimmer, das finde ich einfach nciht mehr schön und habe ich all die Jahre gehabt, möchte ich eigentlich nicht mehr. Ich habe ja verglichen, seit Monaten.
Ich träume schon von Immobilien und Immoscout fragt mich regelmäßig, ob ich ein Roboter bin, weil ich so oft afu der Seite bin. Und deshalb kann ich sagen, dass die meisten Wohnungen, die für mich alleine auch reichen würden (55-70qm und ähnlich von der Qualität sind) meist nur 150-200€ weniger kosten und dafür dann aber nicht so einen schönen Garten und eine Terrasse etc bieten.
Wie oft ich das dann wirklich benutze, kann ich auch nicht sagen, aber momentan habe ich eine Terrasse und ein Rückschritt, also eine Wohnung ohne Balkon oder Terrasse, kommt deshalb nicht in Frage.
Also ja, ich bin sehr zwiegespalten und stehe zwischen zwei Stühlen und weiß nicht, wo ich mich platzieren will. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es bei Immobilien meist nicht, die Wohnung ist aber, bis auf das "Manko" der zu großen Größe nah dran.
Und? Und das durchschnittliche Auto hat wieviel PS und es ist mir auch egal? Es gibt Leute die haben Autos mit mehreren Hundert PS und haben Spaß damit. Deren Problem. Meins hat weniger. Ich wohne lieber als das ich Geld ins Auto investier.
Verwechsel die Sachen nicht. Größe und CO2-Verbrauch sind nur dann proportional zueinander wenn auch Dämmung, Heizung etc. ähnlich sind. Unser Neubau geht da eher Richtung Passivhaus.
Und sensibel reagiere ich nicht wegen der Größe sondern wegen allgemeingültiger Übergriffigkeit die anderen Leuten vorschreiben will wie sie zu leben haben. Und ja, da bin ich bissl allergisch. Genauso wie ich allergisch reagiere wenn uns Leute sagen wieviele Kinder wir zu haben haben (das geht die einen Sch.... an) oder oder oder.
Für mich gibt es Argumente für und gegen eine solche Wohnung. Sammelt die Argumente. Aber verurteilt die Leute nicht die eine solche Wohnung toll finden.
Aber wenn wir schon politisch werden: das Problem in Deutschland und dem Wohnraum sind meiner Meinung nach teils völlig andere. Ich seh bei uns im Dorf und in der Straße Häuser die früher mal von einer fünfköpfigen Familie bewohnt wurden. Dann ziehen irgendwann die Kinder aus, dann stirbt der Ehemann. Und zack lebt in einem schönen Haus eine einzelne Frau. Die wiederum kann eigentlich nicht raus. Zu viel Aufwand, zu teuer. Was sinnvoll wäre ist wenn man das Haus nun tauschen würde gegen z.B. eine Neubauwohnung die noch dazu behindertengerecht ist. Sowas wird bei uns auch tatsächlich gebaut. Aber die Nebenkosten für Notar etc. beim tatsächlichen Tausch von Haus gegen eine solche Wohnung sind so teuer (deutlich fünfstellig) dass viele es einfach lassen und dann Jahre teils Jahrzehnte als Einzelpersonen in einem großen Haus wohnen. Das wäre was was man angehen könnte und bei uns auf dem Dorf plötzlich vielen Familien riesige Möglichkeiten eröffnen würde. Stattdessen kaufen sich die jungen Familien dann die Wohnung und leben in engen Verhältnissen, das Haus wiederum verkommt mit den Jahren weil sich keiner drum kümmert und eigentlich ist es für alle eine unglückliche Situation. Könnte man stattdessen günstig bis kostenlos tauschen glaube ich sähe es anders aus. Glaube ich. Wissen tut man es nicht.
Da hast du natürlich zu 100% recht. Genauso wie übrigens mein Bad zu 90% ungenutzt ist. Trotzdem genieße ich es mich morgens zu duschen, wenn du nicht duscht ist das deine Sache.
Und nein, ich gehe nicht täglich in die Werkstatt. Aber ich fahre auch nicht täglich Ski, gehe nicht täglich in die Berge, gehe nicht täglich Tauchen oder Ähnliches. Trotzdem hab ich alle Sachen dafür zu Hause. Manches braucht mehr Platz, anderes weniger. Aber ehrlich gesagt war ich heute schon wieder mehr Stunden in der Werkstatt als ich andere Hobbys gemacht hab. Und ich kann sagen: Schubladenbau ist gar nicht so leicht. Da muss man schon ziemlich genau arbeiten wenn man das mit günstigem Material versucht (was mir Spaß macht. Mit möglichst wenig Materialeinsatz möglichst tolle Sachen bauen). Mit teuren Beschlägen könnte man weniger genau arbeiten und mehr Spaltmaße im Nachhinein korrigieren. Aber ich liebe die Herausforderung.
Ich denke nicht, dass wir hier zueinander finden werden. Du lebst einen exzessiven und verschwenderischen Lebensstil und bist stolz darauf. Ich werde dich da sicher nicht bekehren können und habe auch gar kein Interesse daran, es zu versuchen. Ich denke schon, dass ich in meiner Antwort Pro- und Contra-Argumente gesammelt habe, und Flächen- und Ressourcenverwendung ist eines davon. Gewichten muss jeder selbst :)
Das Thema Wohnraumnutzung im Alter ist super relevant, aber nur weil Oma Paschulke nichtmehr aus ihrem 190qm-Reihenhaus ausziehen kann muss ich doch nicht ohne Not in eine riesige Wohnung einziehen?
Was du natürlich hervorragend beherrschst und vor allem aufgrund des exorbitanten Anteils von knapp 2% Deutschlands am weltweiten CO Ausstoß.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/179260/umfrage/die-zehn-groessten-c02-emittenten-weltweit/
Weshalb ich Forschung und dann spezifische Entwicklungshilfe in den Schwellenländern für sinniger halte wenigstens den Ausstoß der nächsten Jahre im Zaum zu halten.
Ich fahre fast jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit, aber es sind halt nur unter 80km(Vorschlag des Rechners:Fahren sie mehr mit dem Nahverkehr).
Ich finde es bedauerlich das für viele die eigene moralische Überhöhung/Belehrung anderer Menschen wichtiger ist als die Lösung eines globalen Problems das eben nicht mit Moralisieren zu beheben ist und genau deshalb ist meine Meinung von einigen Umscheltschutzgruppen sehr schlecht.
Wir stellen aber auch nur 1,15% der Bevölkerung. Abgesehen davon ist CO2 nur ein Teil des Thema Umwelts und Natur. Ressourcenverbrauch und gerade in Städten Flächenverbrauch und Flächenversiegelung sind wesentlich lebensnäher. Man kann schlecht auf die Entwicklungsländer zeigen, die genau den selben Zyklus durchlaufen wie wir selbst, nur halt 120 Jahre später. Wenn jeder Weltbürger einen Lebensstandard wie anignu hätte, dann gute Nacht. Mit Sicherheit werden die entscheidenden Schlachten des Weltklimas in Bangladesh und Nigeria geschlagen, und nicht an der Bio-Fleischtheke in Friedrichshain. Aber deswegen darf man trotzdem manchmal den eigenen Lebensstil hinterfragen.
Heerestorte lass dir das nicht ausreden. Es klingt als hättest du dich längst entschieden. Ganz ehrlich du weißt nicht was die Zukunft bringt. Vielleicht wohnst du in einem halben Jahr nicht mehr alleine dort, weil du DIE Traumfrau gefunden hast oder whatever. 200€ mehr und du bist zufrieden ist das Geld mal sowas von wert. Da kann man an anderer Stelle sparen.
Heerestorte
07.02.2021, 16:54
Heerestorte lass dir das nicht ausreden. Es klingt als hättest du dich längst entschieden. Ganz ehrlich du weißt nicht was die Zukunft bringt. Vielleicht wohnst du in einem halben Jahr nicht mehr alleine dort, weil du DIE Traumfrau gefunden hast oder whatever. 200€ mehr und du bist zufrieden ist das Geld mal sowas von wert. Da kann man an anderer Stelle sparen.
Nee, so ganz längst entschieden habe ich mich nicht, sonst hätte ich ja hier nicht die Diskussion angefangen.
Die Überlegung kam mir ja nur aufgrund der Preisdifferenz, die nicht allzu hoch ist.
Wären jetzt schöne 2 ZKB-Wohnungen 400-500€ billiger, dann würde ich mich eher in der Richtung orientieren, aber so...
da kam halt so ne Überlegung auf.
Mit Sicherheit werden die entscheidenden Schlachten des Weltklimas in Bangladesh und Nigeria geschlagen, und nicht an der Bio-Fleischtheke in Friedrichshain. Aber deswegen darf man trotzdem manchmal den eigenen Lebensstil hinterfragen.
Hindert dich irgendwer, deinen eigenen Lebensstil zu hinterfragen?
Nein?
Na eben.
Du kannst ja gerne in einer 25qm-Wohnung wohnen und bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit strampeln. Hält dich niemand davon ab.
Hier gehts aber um was ganz anderes. Hier gehts um die penetrante Missionierung anderer. Man will anderen ein schlechtes Gewissen machen, weil sie partout nicht so tun wollen, wie man es selbst für allein glückseligmachend hält.
Das ist dann eben wirklich quasireligiös - "Tut Buße und glaubt an das Evangelium!"
Matzexc1
07.02.2021, 16:58
Wir stellen aber auch nur 1,15% der Bevölkerung. Abgesehen davon ist CO2 nur ein Teil des Thema Umwelts und Natur. Ressourcenverbrauch und gerade in Städten Flächenverbrauch und Flächenversiegelung sind wesentlich lebensnäher. Man kann schlecht auf die Entwicklungsländer zeigen, die genau den selben Zyklus durchlaufen wie wir selbst, nur halt 120 Jahre später. Wenn jeder Weltbürger einen Lebensstandard wie anignu hätte, dann gute Nacht. Mit Sicherheit werden die entscheidenden Schlachten des Weltklimas in Bangladesh und Nigeria geschlagen, und nicht an der Bio-Fleischtheke in Friedrichshain. Aber deswegen darf man trotzdem manchmal den eigenen Lebensstil hinterfragen.
Ja, den eigenen Lebensstil und nicht den von allen anderen, wie es bei einigen Leuten beliebt geworden ist. Auch wenn wir knapp über 1% der Bevölkerung stellen heisst das nicht das wir durch Veränderungen unserer Lebensumstände das Klima retten können und erst recht nicht durch eine völlig fehl planende, ideologisierte, wählergeile Politik und Hobbymissionare die es sich einfach machen
Was Ressourcenverbrauch angeht: Wir recyceln bereits sehr viel und das wird eher zunehmen vor allem weil das etwas ist was auch hier funktioniert, andere Länder machen das weniger. Mir gehts auch nicht darum mit dem Finger auf Entwicklungsländer zu zeigen, wir sollten ihnen aber die helfende Hand reichen damit sie unsere Fehler nicht wiederholen, nur sehe ich davon relativ wenig. Wenn du den Flächenverbrauch senken willst, sehr gerne aber dann müssen wir auch damit anfangen ein Ansteigen unserer Bevölkerung zu vermeiden und gleichzeitig brachliegende Flächen besser zu nutzen
@Heerestorte ich hab die Wohnung hier neu eingerichtet, glaub mir der Platz ist schneller weg als du denkst
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