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ja, ich habe auch gehört, dass das schwer sein soll. War nur eine Idee, denn Zweitstudienbewerbung ist ja nun auch nicht unbedingt leichter bzw. Erfolg versprechender...
ja, ich habe auch gehört, dass das schwer sein soll. War nur eine Idee, denn Zweitstudienbewerbung ist ja nun auch nicht unbedingt leichter bzw. Erfolg versprechender...
Da hast du leider recht. Ich versuche halt alle Möglichkeiten auszuschöpfen, deshalb auch die Bewerbung bei HSS.
Traverso
01.04.2011, 20:08
Jetzt hab ich´s von hss ganz genau.
Musikermedizin wird nicht anerkannt, da es letztlich bloß ein Berufswechsel wäre, für den eine Qualifikation im musischen bereich zwar schön ist, aber nicht Voraussetzung.
Wg. Arbeitslosigkeit muss man nachweisen, daß man für min 2 Jahre arbeitssuchend war (durch Bescheinigungen der Arbeitsagentur) oder, wenn man das nicht hatte, muss man nachweisen, daß man sich zumindest um Arbeit im eigentlichen Beruf bemüht hat, d.h. Absageschreiben und so. Ich frage mich, ob ich die noch habe ???
Ach man, wieder einen Aufsatz umsonst geschrieben.
maniac89
02.04.2011, 05:32
MissH, ich glaube zwar auch, dass solche Stellen, falls es sie überhaupt gibt, sehr rar gesät sind, aber ich würde mich mal bei www.jobvector.de durchklicken - das ist die führende Onlinestellenbörse im Bereich life sciences.
Traverso
08.04.2011, 16:56
Also Leute, ich muss ja mal Danke sagen! ich hätte ja nie geglaubt, daß erfolglose Bewerbungen auch zu was nützen können. Aber lt. hss ist es tatsächlich so, daß ich, wenn ich nachweisen kann, daß ich mich zwei Jahre lang erfolglos beworben habe in meinem studierten Beruf, ich auf sonstige Gründe argumentieren kann. Die 4 Punkte zusätzlich müssten dann für mich reichen.
Ich wäre da nie im Leben drauf gekommen. Dummerweise werden in meiner Branche seltenst Absagen verschickt, und wenn man mal eine bekommt, wo landet die? In der Tonne.
Jedenfalls schicken mir die Orchester, wo ich mich beworben habe Bestätigungen zu, daß sie mich nicht einladen wollten. Kurios, aber wenn´s funktioniert...
Ich schöpfe neuen Mut...:-stud
na ich bin auch sehr gespannt auf die Entwicklung zum WS...
Soraya82
15.04.2011, 09:37
Hallo Zweitstudienbewerber,
ich kann eventuell zu wissenschaftlichen Gründen Tipps geben. Wahrscheinlich kommt das nur für Biologen o. ä. in Frage, die an einer Doktorarbeit schreiben. Bei Interesse bitte anschreiben.
Liebe Grüße,
Soraya
suehprom
20.04.2011, 17:02
Hallo liebes Forum,
Ich studiere Physik und werde bald die Bachelorarbeit schreiben. Ich würde auch gerne Medizin studieren. Ich bin mir aber nicht sicher auf welche begründung ich mich stützen soll. Eine Wissenschaftliche begründung würde mir einfallen, jedoch habe ich nichts Publiziert. Eine berufliche Begründung wäre toll, jedoch weiss ich nicht ob ich die Sachen, die ich beim DRK gelernt habe (Rettungsdienstliche Sachen) da herein bringen kann. Zählt als berufliche Begründung auch, dass ich nachher etwas im interdisziplinären bereich in der Biophysik machen möchte?
Soraya82
21.04.2011, 07:42
Hast Du denn schon etwas Wissenschaft betrieben, also Experimente gemacht? Vielleicht kannst Du die Ergebnisse ja sonst in der Begründung beschreiben, mit Bildchen und so, und sie sehen über die fehlende Publikation hinweg...wegen beruflichen Gründen kann ich leider nicht helfen...
Zählt als berufliche Begründung auch, dass ich nachher etwas im interdisziplinären bereich in der Biophysik machen möchte?
Da wird dir dann HSS sagen: Warum machen sie nicht einfach Ihren Master in der Biophysik? Das geht also nicht so leicht.
medizininteressiert
21.04.2011, 12:46
werden berufliche Gründe durch die ganzen speziellen Masterstudiengänge nicht eh immer schwieriger?
Ich stell mir das so vor: Ein Informatiker mit Dipl. Inf. sagt, dass er medizinisch in der Informatik tätig werden will. Dann sagt HSS "Medizininformatik".
Man kann es scheinbar drehen wie man will, am Schluss entscheidet eine Person über die Punkte. Diese Verantwortung ist groß und ich würde gerne wissen, ob bei der HSS dementsprechend Leute mit Fachwissen sitzen. Sie bewerten ja nicht nur Biologen, BWLer sondern auch Informatiker. Jeder hat anderes Hintergrundwissen und daher andere Beweggründe.
werden berufliche Gründe durch die ganzen speziellen Masterstudiengänge nicht eh immer schwieriger?
Es gibt viele Masterstudiengänge die interdisziplinär sind. Ich wüsste nicht warum das schwieriger werden sollte. Vielleicht kannst du das erklären?
Ich stell mir das so vor: Ein Informatiker mit Dipl. Inf. sagt, dass er medizinisch in der Informatik tätig werden will. Dann sagt HSS "Medizininformatik".
Ich verstehe nicht was du mit "medizinisch in der Informatik" meinst. Also entweder macht man Informatik mit einem Bezug zur Medizin, dann reicht ein Studiengang "Medizinische Informatik" doch vollkommen aus. Oder man möchte eben Medizin machen, aber das ist dann nur ein Berufswechsel und man bekommt von HSS einen Punkt dafür.
Man kann es scheinbar drehen wie man will, am Schluss entscheidet eine Person über die Punkte. Diese Verantwortung ist groß und ich würde gerne wissen, ob bei der HSS dementsprechend Leute mit Fachwissen sitzen. Sie bewerten ja nicht nur Biologen, BWLer sondern auch Informatiker. Jeder hat anderes Hintergrundwissen und daher andere Beweggründe.
Natürlich ist die Verantwortung groß, aber du musst halt belegen warum es sinnvoll/nötig ist beide Studienabschlüsse zu haben. Wenn du das nicht klar machen kannst, bekommst du keine Punkte (bzw. einen Punkt). Dafür können aber die Leute dann ja nichts. Es gibt keine Begrenzung wie lang die Begründung sein darf, jeder sollte also genug Platz haben um seine Argumente darzulegen.
Es gibt viele Masterstudiengänge die interdisziplinär sind. Ich wüsste nicht warum das schwieriger werden sollte. Vielleicht kannst du das erklären?
Im Vergleich zum Diplom meinte er dies. Denn wenn man Dipl. Informatiker war und Medizininformatik machen wollte, dann musste man meist eben Medizin studieren. Heutzutage kann HSS sagen "dann machen sie doch nen Master".
Ich verstehe nicht was du mit "medizinisch in der Informatik" meinst. Also entweder macht man Informatik mit einem Bezug zur Medizin, dann reicht ein Studiengang "Medizinische Informatik" doch vollkommen aus.
"informatisch in der Medizin" wäre der bessere Ausdruck gewesen und nein auch da reicht Medizinische Informatik nicht immer aus, es kommt eben immer darauf an, in welchen Bereich man nun genau möchte.
Natürlich ist die Verantwortung groß, aber du musst halt belegen warum es sinnvoll/nötig ist beide Studienabschlüsse zu haben. Wenn du das nicht klar machen kannst, bekommst du keine Punkte (bzw. einen Punkt). Dafür können aber die Leute dann ja nichts
na man darf schon anzweifeln, ob eine Verwaltungsfachkraft überhaupt in der Lage ist bspw. wissenschaftliche Gründe zu beurteilen. Schließlich kann diese nicht immer up2date sein und die Wichtigkeit von Forschungsvorhaben genau bewerten und da kann man noch so tolle Quellen anführen...
suehprom
23.04.2011, 09:48
Die Wissenschaftlichen Gründe werden nicht von HSS Beurteilt sondern man muss ein Gutachten von der Uni holen, die man als ersten Studienortwunsch eingetragen. In Bochum habe ich schon mit den jeweiligen Personen gesprochen und die meinten, dass ein Bachelor in Biophysik nicht ausreichen würde. Schade, denn da wird auch was über das Prion-Protein geforscht (BSE). Oder über Proteine die mit Alzheimer in verbindung stehen.
Die Wissenschaftlichen Gründe werden nicht von HSS Beurteilt sondern man muss ein Gutachten von der Uni holen, die man als ersten Studienortwunsch eingetragen.
hat ja auch niemand das Gegenteil behauptet ;)
Hallo liebes Forum,
ich verfolge dieses Forum nun schon seit einiger Zeit und habe mich nun endlich auch angemeldet..
Da ja hier offensichtlich einige Leute schon diverse Erfahrungen mit dem Thema Zweitstudium gesammelt haben, hoffe ich das mir der ein oder andere behilflich sein könnte.
Ich habe vor drei Jahren mein Bio-Studium mit 1,3 abgeschlossen und habe seither nichts in diesem Bereich gefunden.. mittlerweile habe ich es auch aufgegeben..
jedenfalls hatte ich mich zum SS bei hochschulstart beworben und es mit besonderen beruflichen Gründen versucht, was nicht erfolgreich war. Leider.
Zu meiner Frage: wenn ich mich nun nochmal bewerbe und es mit sonstigen beruflichen Gründen versuche, denn alles andere wird wohl nix, sollte ich dann irgendwie begründen, warum ich auf einmal nur noch sonstige Gründe haben möchte??
Vielleicht ne dumme Frage aber mich überfordert das alles grade völlig..
Ansonsten wollte ich euch mal sagen, dass es mich bei meiner Entscheidung ein Zweitstudium anzufangen sehr ermutigt hat immerwieder von Leuten zu lesen, die auch bereit sind sowas nochmal auf sich zu nehmen :-)
CHRisDeDisk
25.04.2011, 19:21
@kate81: Ich habe mal irgendwo gehört, dass man sich ruhig "höher" von den Gründen her einschätzen sollte. D.h. ich würde es mit besonderen beruflichen Gründe weiterhin versuchen. Runtergestuft wirst Du dann ggfs.
Gruß, CHRisDeDisk
Du hast ja bestimmt einige Bewerbungen geschrieben und Absagen bekommen. Falls du "nachweisen" kannst, dass du mit deinem Abschluss nichts gefunden hast, dann gehen sonstige berufliche Gründe auf jeden Fall durch.
suehprom
28.04.2011, 08:28
@LotF: es hatte sich so angehört, dass HSS das Gutachten auch noch als nichtig erklären könnte. Könnte ich mir bei einem Gutachten wo im weitesten Sinne nur "ja ja, ist schön das sie sich dafür entschieden haben" drin steht vorstellen. Falls es sowas überhaupt geben sollte. Allerdings habe ich da auch keine Erfahrungswerte und das Internet ist nicht gerade voll von Fällen in denen Physiker sich nacher für Medizin entscheiden.
Gelbes_U
28.04.2011, 18:26
Um mal auf die Frage nach den Messzahlen zurückzukommen: Es ist für mich sehr schwierig, das einzuschätzen, denn:
Ein Zweitstudium macht finanziell in der Regel keinen Sinn - mit Zinseszins-Effekt holt man die Nachteile eines sehr Zeitaufwändigen Studiums nie wieder auf, das durchschnittliche Ärzteeinkommen ist nicht so hoch - ich behaupte: noch nicht einmal höher als das eines Wirtschaftsingenieurs.
Ausnahme: Man bekommt keinen Job mit dem Erststudium. Da gab es jetzt mal eine kurze Phase, in welcher alle möglichen Berufe Probleme hatten, da ist es klar, dass alle zu den Fächern rennen, die noch einen Strohhalm darstellen.
Daraus und dem Wirtschaftsboom könnte man nun folgern, dass die Bewerberzahlen wieder abnehmen. Schließlich ist es sinnvoller erstmal Berufspraxis zu sammeln, um bei einem Abbruch des Medizinstudiums oder bei plötzlich auftretenden Allergien u.ä. nicht vollkommen blank dazustehen.
ABER: Die große Unbekannte sind Leute, die aus Herzenswunsch Arzt werden wollen und vielleicht von Anfang an den Umweg Zweitstudium nehmen wollten, um sich die Wartesemester-Orgie zu ersparen - siehe die Kollegin, die in einem anderen Thread sich ähnlich geäußert hat. Das ging früher problemlos, wenn man sich ein Fach ausgesucht hat, in welchem mit guten Noten um sich geschmissen wurde - jetzt scheint der Schuß aber nach hinten loszugehen mit Meßzahlen im bald zweistelligen Bereich. Ebenso kann es die Leute treffen, die zusätzlich ihren Lebenslauf frisiert haben, um zusätzliche Punkte zu bekommen.
Insgesamt denke ich, dass mit den seit längerem steigenden Wartesemesterzahlen erstmal auch die Messzahlen steigen, da einige Leute sicher schon vor Jahren die Umweg-Masche eingeleitet haben und nun nicht wieder zurück auf die Wartesemester-Schiene kommen. Dann schlägt das Pendel jetzt halt in Richtung höhere Meßzahlen aus, nicht zu vergessen auch die MKG-Mode, bis dann genug es wieder aufgeben, den Umweg zu nehmen. Die erkennen dann, dass die Wartesemester-Masche vielleicht nervig aber dafür sicher ist.
Und was noch passieren kann: Die Allgemeinheit stellt wieder in Presse und Fernsehen fest, dass Arzt-Sein ziemlich anstrengend und besch... bezahlt ist. Wenn dann noch genug Kliniken schließen, Ärztezentren aufmachen (effizienter...) und damit Ärztestellen wegfallen und die KK mit einer rot-rot-grünen Regierung im Rücken bei dem Einziehen von Kassenzulassungen in den vielen übervorsorgten Gegenden Deutschlands (Bayern: etwa im Schnitt 150%-200%...) Ernst machen, kann das alles ganz schnell wieder kippen. Da sollte man sich nicht von Unternehmensberatungen blenden lassen, die in ihrem eigenen Sinne (verdienen überall mit...) etwas von Ärztemangel in der Zukunft schreiben - solche Prognosen gingen bis jetzt noch fast immer schief. Nicht zuletzt die wie die Pilze aus dem Boden schießenden MBA-Ärzte werden dafür sorgen, dass in den Kliniken ordentlich Personal gespart wird ("Zwei Stationen mit einem Stationsarzt geht schon, ich weiß wovon ich spreche..."). Aber keine Sorge, auch für approbierte BWLer wird der Markt irgendwann eng - es gibt nur eine begrenzte Anzahl Kliniken und Zentren in Deutschland und die BWLer sorgen auch noch dafür, dass es weniger werden. Bis jetzt gab es in jedem Beruf noch einen Schweinezyklus....
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