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dahema
13.02.2013, 13:10
Sind denn dann wenigstens mindestens die 3 % für uns sicher? Und kann man die Grenzwerte (Notendurchschnitt und SK) irgendwo nachlesen?

Ja, kann man (hier fürs WS 12/13)
http://www.hochschulstart.de/index.php?id=3951

Ich glaube nicht, dass jede Uni für sich eine spezielle 3%-Quote für Zweitstudis vorhält. Ich hatte den Prozess so verstanden, dass die 3%-Quote nur den ersten Schritt der deutschlandweiten Auswahl unter allen Zweitstudienbewerbern betrifft. Danach werden ja die Zweitstudis mit den Wartezeitlern zusammgeworfen und gemäß den o.g. Kriterien zugelassen.

Allerdings solltest du mit SK2 da auch kein Problem haben, wenn ich die Tabellen richtig interpretiere und mal mit Ähnlichem auf die Zukunft schließe.

Apo
13.02.2013, 13:11
Hallo LotF,

oh Mann, das haut einen ja um. Den Vergleich zu den Abinoten brauch ich mit meinem Juraexamen ja gar nicht erst anzutreten. Sind denn dann wenigstens mindestens die 3 % für uns sicher? Und kann man die Grenzwerte (Notendurchschnitt und SK) irgendwo nachlesen?

Wenn ich es jetzt richtig verstanden haben, gibt es jeweils ein festes Kontingent an Plätzen für Zweitstudenten und Wartesemester. Ensprechend dieser jeweiligen Anzahl werden Wartezeitler oder Zweitstudenten zugelassen. Wenn es jetzt aber um die Verteilung geht, dann ist die Messzahl egal. Da zählt das Sozialkriterium. Wenn du SK3 hast bei einer Gesamtnote von Gut (2,0) dann komkurrierst du eben auch mit den Wartezeitlern die ebensfalls Sk3 und eine Abschlussnote (Abi) von Gut haben. Die nette Dame der HS meinte, dass alles zwischen X,6 -Y,5 zusammengefasst wird, d.h. du konkurrierst nicht um Kommastellen!
Wenn du dich wie ich, eben nur für eine Uni entscheidest kannst du nicht anderswo hinverteilt werden und fliegst raus.
Richtig?

Nur wenn man eben die Tabelle interpretiert, dann stimmt das eben nicht, was mir die Dame von der HS mitgeteilt hat. Da wird eben sehr wohl zwischen den Kommatas unterschieden.:-???

advomed
13.02.2013, 13:25
Ich habe es glaube ich schon bei HSS gefunden.
Wenn da steht - SK 5 und 2,3 für meine Wunschuni - heißt dass doch, dass alle mit bis zu SK 4 genommen wurden oder?

LotF
13.02.2013, 13:39
dahema,
ganz gut eigentlich. Erstes Semester ist um und das ging natürlich mal wieder wesentlich schneller als man es erwartet hätte.

advomed,
du hast das Verfahren noch nicht ganz richtig erfasst. Es sind 3% der Studienplätze für Zweitstudenten sicher - jedoch nicht an einer Universität. Das Ganze läuft - wie auch bei der Wartezeit - zweistufig ab:
1. In der 3% Quote wird geschaut, OB du einen Platz bekommst, hier ist deine Abschlussnote und deine Begründung ausschlaggebend, aus denen deine Punktzahl errechnet wird. Hieraus wird eine Rangliste gebildet und geschaut, wieviele Leute (und entsprechend mit welcher Messzahl) einen Platz erhalten können.
2. Wenn du einen Platz erhalten hast, wird geschaut WO du dich beworben hast. Hier werden die Liste mit deinen angegebenen Unis abgearbeitet. Du wirst hierzu mit den Wartezeitlern, die ebenfalls einen Platz erhalten haben (weil deren Wartesemester ausreichten) in einen Topf geworfen. Dann wird geschaut, wie die Ortsbindung (entspricht dem SK und nachrangig deiner Abschlussnote) für die jeweiligen Personen für eben diese Universität ist.

Hast du also einen Studienplatz erhalten, dich jedoch nur für eine Universität beworben, die ein höheres Sozialkriterium fordert als du erbringen kannst (bspw. Berlin mit SK2 und du hast nur SK3), und alle anderen Universitäten wurden von dir ausgeschlossen, dann erhälst du - trotz Studienplatz - einen Ablehnungsbescheid. Die Sozialkriterien der Universitäten / Ortsverteilung findest du in den PDFs unter der Rubrik Wartezeit. Die Messzahlen für die jeweiligen Semester unter der Registerkarte Zweitstudienbewerber irgendwo.

advomed
13.02.2013, 13:52
Vielen Dank LotF für die Erklärung. Ich glaube jetzt hab ichs kapiert.:knuddel:

Und ich dachte ehrlich das Jurastudium wäre anspruchsvoll gewesen, aber wenn ich das hier so sehe - MannOMann

LotF
13.02.2013, 14:06
uh ich habe eindeutig zu lange gebraucht um den Text zu tippen...
Bei der Verteilung konkurriert man natürlich sehr wohl mit den Nachkommastellen, denn die SK Vergabe beruht ja mit dem Nachrangigen Kriterium auf der Endnote 2,X

dahema
13.02.2013, 17:37
Und ich dachte ehrlich das Jurastudium wäre anspruchsvoll gewesen, aber wenn ich das hier so sehe - MannOMann

Ist schon wie ein kleines Jurastudium, die Regeln zu durchschauen :-)

mushroom1985
14.02.2013, 21:20
Ich beteilige mich auch wieder, wenn ich am WE meine Begründung fertig gemacht habe :)

advomed
15.02.2013, 07:24
Willkommen mushroom 1985.

Zum wievielten Mal bist du denn dabei und mit welchen Punkten gehst du an den Start? Vielleicht mags du uns auch noch verraten, welches Studium du schon abgeschlossen hast?

LG advomed

dahema
15.02.2013, 09:58
Habe gerade meine erste Bewerbung für ein Pflegepraktikum losgeschickt. Schon seltsam, das ohne einen sicheren Studienplatz zu tun. Naja, das Praktikum ist in Schleswig-Holstein fünf Jahre gültig. :-))

nouripouri
15.02.2013, 11:01
Hallo! Auch ich möchte mich für HM im WS 13/14 als Zweitstudienbewerberin bewerben. Ich habe einen Bachelor mit 1,3 und weiß, dass ich damit schon 4 Punkte habe. Ich habe da auch gleich eine Frage :). In einer anderen Diskussion, die ich gerade leider nicht wiederfinde habe ich gelesen, dass man so 8 Punkte braucht, um angenommen zu werden? Aber wenn ich bei hochschulstart.de die Zweitstudienliste öffne, wie es bei den Universitäten bundesweit, also als Richtlinie sozusagen, da stand dort 5 Punkte bei Medizin. Also woran kann ich mich orientieren? Und meine zweite Frage wäre: Ich habe schon so einiges gelesen, dass es sehr schwer ist, über die beruflichen Begründungen Punkte zu erhalten. Ich arbeite auch noch als Sozialpädagogin, bin zwar verheiratet, aber keine Kinder, kann da also auch keine Punkte machen. Höchstens vielleicht damit, dass ich nur über Fachhochschule einen Bachelor Abschluss machen konnte, da ich aufgrund von familiären Prolbemen damals das reguläre Abitur endgültig nicht bestanden habe. Und das ist sehr schlecht, da kann man nur noch über die FH gehen, um auf die Uni gehen zu können. Könnt ihr mir sagen, ob so ein Grund, wenn ich ihn noch "schön" ausschmücke, was für Familienprobleme...würde es dafür Punkte geben? Und habt ihr ansonsten Beispiele für berufliche Gründe? Ich könnte auch richtig ausholen und die Verbindung Soziale Arbeit und Medizin so begründen, dass ich aufgrund meines Migrationshintergrundes sehr gut mit einem Medizinstudium bei Terre des femmes oder so arbeiten könnte und ich einfach sehr viel mehr Chancen hätte, mit dieser studienverbindung...Ich freue mich, wenn ihr mir helfen könnt!!!

Spadix
15.02.2013, 15:49
Hallo an alle,

da ich gerade an meinem Bewerbungsschreiben für wissenschaftliche Gründe sitze, wollte ich mich beteiligen.
Ich bin gerade am Ende meines Masters. Habe mehrere Jahre als Hilfskraft in der Forschung gearbeitet und werde auch mein Schreiben auf den neurologischen Bereich auslegen.

Vielleicht ist ja jemand in einer ähnlichen Situation.

JeannieJeannie
15.02.2013, 18:20
Hallo alle zusammen,

auch ich werde mich zum Wintersemester zum ersten Mal bewerben. Leider musste ich heute erfahren, dass ich mich zu früh über die Familienpunkte gefreut hatte: da ich im April erst ein Jahr zu Hause sein werde, bekomme ich keine Extrapunkte, die Erziehungszeit wird mir lediglich als Dienst anerkannt.

Damit komme ich nur auf 5 Punkte + Dienst und werde wohl sehr viel Glück brauchen.

Falls es dieses Jahr nicht klappt, möchte ich versuchen über kurz oder lang in die Fallgruppe 4 zu kommen.
Die ZVS teilte mir hierzu folgendes mit:

"Die Zuordnung zur Fallgruppe 4 kann dann erfolgen, wenn Sie eine vergebliche Arbeitssuche von mind. 2 Jahren durch z.. eine Bescheinigung der Agentur für Arbeit bzw.. mehrere Ablehnungsschreiben nachweisen können."

Nun habe ich aber etwas dermaßen brotloses studiert, dass ich dazu kaum passende Stellenanzeigen finden kann.

Ich könnte es wohl höchstens mit Initiativbewerbungen versuchen.

Hat da jemand vielleicht Erfahrungen oder einen Tipp für mich?

dahema
16.02.2013, 08:23
Hallo nouripouri, Spadix, JeannieJeannie,

herzlich willkommen in unserer Runde :-party

@nouripouri: Mit deinem sehr guten Bachelorabschluss und dem obligatorischen "Gnadenpunkt", den jeder Kandidat für seine beruflichen Gründe bekommt (auch wenn man gar keine angibt!) hättest du auf jeden Fall 5 Punkte sicher. Und wie du bei HSS richtig gelesen hast, lag die Messzahl (d.h. der Punktwert des letzten, gerade noch angenommenen Bewerbers) in den vergangenen Wintersemestern meistens ebenfalls bei 5. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass man mit 5 Punkten einen Studienplatz bekommt: Die festgelegte Anzahl von Plätzen (knapp 300) für Zweitstudenten werden deutschlandweit von HSS an die Bewerber mit den meisten Punkten vergeben. Jede Bewerbung bekommt einen Punktwert, dann wird eine Rangfolge aller Kandidaten nach Punkten gebildet, und die Top 300 sind drin. Bei gleicher Punktzahl entscheidet ein abgeleisteter Dienst, bei gleicher Punktzahl und Dienst entscheidet das Los. Fast immer haben einige 5-Punkte-Kandidaten Glück, weil nach auf der Liste hinter den Leuten mit höherer Punktzahl noch Plätze frei sind. Aber nur, wenn sie dann noch einen Dienst vorweisen konnten und/oder am Ende Losglück hatten.
Der Punktwert des letzten noch zugelassenen Bewerbers bestimmt die veröffentlichte Messzahl, die du gefunden hast. Meistens bleibt dennoch ein Großteil der 5-Pkt-Kandidaten ohne Platz. Chancen gibt es aber definitiv für dich.
Deine Frage, ob deine Familienhistorie bezüglich des Abiturs dir Chancen auf berufliche Punkte gibt, würde ich mit Nein beantworten. Lies doch noch einmal das Merkblatt für Zweitstudienbewerber auf der HSS-Seite, da stehen die Kategorien für solche Punkte genau drin. Es geht wirklich um berufliche Fakten. Da gehst du mit deiner Frage, wie du die beiden Studiengänge Soziale Arbeit und Medizin verbinden könntest, in die bessere Richtung. Da gibt es hier im Forum Leute, die dir diesbezüglich bessere Ratschläge geben können, aber mit einem bloße "Ich will damit zu Terre des Femmes" wird es nicht reichen...

@JeannieJeannie: Was hast du denn studiert? Hast du mal mit HSS bezüglich dieser Frage telefoniert? Ich denke, Initiativbewerbungen sind sicher ein guter Weg, oder halt Stellenanzeigen, die zumindest ein abgeschlossenes Studium voraussetzen. Würde ich sicherheitshalber aber nochmal erfragen, die Sachbearbeiterinnen für Zweitstudienbewerber sind da sehr auskunftsfreudig.

SineNomine
16.02.2013, 09:25
Habe gerade meine erste Bewerbung für ein Pflegepraktikum losgeschickt. Schon seltsam, das ohne einen sicheren Studienplatz zu tun. Naja, das Praktikum ist in Schleswig-Holstein fünf Jahre gültig. :-))

Ihr schreibt da ne Bewerbung? :-O

JackyB
16.02.2013, 09:58
für mich hat es im SS2013 mit dem Zahnmedizin Studium nicht geklappt.. leider.

abgschlossenes Studium: Medizin
Wunschuni: Mainz, aufgrund meiner Arbeit und Wohnsitz
Begründung: Weiterbildung und Facharztausbildung zum Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen
Messzahl: 11

Mein Rang bei HSS von Zweitstudienbewerbern für Zahnmedizin: 28
Grenzrang lag bei: 24

Laut HSS wurden etwa 121 Zweitstudienbewerber für Zahnmedizin genommen (A.o.G.!)

Hoffe, das es im Wintersemester jetzt klappt.. weil laut HSS hatte ich einfach nur Pech und bin am Los gescheitert.. egal..

NEXT TIME ! :-top

dahema
16.02.2013, 10:14
Ihr schreibt da ne Bewerbung? :-O

Hätte ich auch nicht gedacht, dass das nötig ist. :-? Ich habe bei der Pflegedienstleitung meiner Wunschklinik angerufen und wurde gebeten, meine Bewerbungsmappe (!) per Post zu schicken... ist ein großes Lehrkrankenhaus mit sehr vielen Praktikanten aller Richtungen, vielleicht liegt es daran.

LotF
16.02.2013, 10:34
nein daran liegt das nicht. Ein Lebenslauf und evt. auch Anschreiben wird für die Personalakte gebraucht. Warum allerdings Bewerbungsmappe per Post... naja. Manche Kliniken geben sich bei der Auswahl der Praktikanten aber auch wirklich Mühe - bei dem Tätigskeitsfeld fragt man sich manchmal wofür. Aber auch das soll ja variieren.

SineNomine
16.02.2013, 16:59
nein daran liegt das nicht. Ein Lebenslauf und evt. auch Anschreiben wird für die Personalakte gebraucht.

Dann haben meine Krankenhäuser wohl keine Personalakten geführt. Bei mir ging das bequem mündlich.

LotF
16.02.2013, 19:01
ich musst bisher immer bei der Uni/Uniklinik, auch wenn alles bequem mündlich und schon eine Zusage erfolte, einen Lebenslauf und Anschreiben nachreichen. Kenne es von so einigen anderen Firmen auch so, daher ist es nicht wirklich unüblich.