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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Woher weiß man, ob man für das Studium geeignet ist?



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Solara
01.11.2015, 22:18
Das waren ja keine Klausuren, sondern nur mündliche Noten. Also nicht sooo schlimm. Mathe wird wahrscheinlich besser und in den meisten Fächern könnten es schon 1er werden. Außerdem muss ich nicht alles ins Abi einbringen.

Oben schreibst du doch es zählt alles?

kirschbluete
01.11.2015, 22:45
Die meisten Fächer muss ich verpflichtend einbringen. Die Noten werden 1:1 gewichtet, also Klausurnote + mündlicher Schnitt durch zwei.

Arrhythmie
02.11.2015, 14:03
Wie auch immer. Streng Dich einfach an. Weiter, weiter, immer weiter. Wie im Studium dann auch. Da hat auch keine Sau Mitleid mit einem, wenn man krank ist Pech gehabt etc... Nicht dass ich das gut finde, aber so ist es schlicht und einfach. Also am besten gleich dran gewöhnen. Mit der richtigen Einstellung ist auch ein sehr gutes Abi zu schaffen.

kirschbluete
03.11.2015, 18:17
Wird schon irgendwie... ich bin ja nicht die erste, die das Abi irgendwie schaffen will/wird ;-)
Dass es keinen interessiert, wenn man krank ist, ist auch klar. Bei mir ist es jetzt leider so, dass die Lücken durch zu viele Fehlzeiten in den letzten Jahren riesig sind und ich viel mehr nachzulernen habe als ich dachte. Ich lerne alleine aber viel besser als in der Schule. Habe gestern mal wieder festgestellt, dass ich in fünf Minuten googlen mehr lerne als in fünf Jahren Schule.

WackenDoc
03.11.2015, 18:51
Auch da heisst es Eigenverantwortung und don´t fight the setting!
Je früher du das lernst umso besser.

kirschbluete
04.11.2015, 17:45
Hab ja nichts gegen Eigenverantwortung und wüsste auch nicht, wer sonst für mich verantwortlich sein sollte ;-)

Ich hasse es sooo sehr auf Klausuren zu lernen und nicht zu wissen was man da eigentlich lernt und für was das gut sein soll. Ich hab nicht mal ansatzweise Ahnung um was es eigentlich geht. :-((

WackenDoc
04.11.2015, 18:26
Na dann viel Spass im Medizinstudium.

Feuerblick
04.11.2015, 18:39
Um was es eigentlich geht solltest du vor Klausuren aber schon drauf haben. Und wofür du es lernst? Im Zweifelsfall für einen guten Abischnitt und eine Zulassung für dein Wunsch-Studium (oder wahlweise deine Wunsch-Ausbildung, falls du doch nicht mehr studieren willst). Es ist KOMPLETT egal, ob du den ganzen Kram irgendwann nochmal brauchen wirst. Für deine Note ist er wichtig. Also setz alles dran, den Stoff zu beherrschen! Und setz alles dran, in so gut wie irgend möglich zu beherrschen. Auch wenn es manchmal bedeutet, dass du herausfinden musst, was die Lehrer gerne hören möchten (in Laberfächern wie Deutsch oder alles rund um Politik und Gesellschaftskunde ist das wichtig).
Es geht nicht, dass du krank bist und nicht weisst, was zu lernen ist für einen Test. Hast du keine Schulfreunde, die dir die Hausaufgaben vorbeibringen oder zumindest telefonisch übermitteln können?
Übrigens: Nein, die Lehrer sind nicht schuld. Lehrer sind kein Animationspersonal für Schüler und es ist nicht deren vorrangiger Job, allen Schülern gute Noten zu ermöglichen. Aber Lehrer und ihre Klausuren sind durchschaubar. Wenn einer viele Transferaufgaben haben möchte, dann wirst du in der Vorbereitung nicht darum herumkommen, dich mit möglichen Transferaufgaben zu beschäftigen... Nur so als Beispiel.
DU willst einen Studienplatz und dafür die bestmöglichen Noten. Also musst DU dich anstrengen, um sie zu bekommen. Nicht die Lehrer.

Und wo wir gerade dabei sind: Im Studium wirst du noch viel mehr in viel kürzerer Zeit lernen müssen, das du nie wieder brauchst und von dem du nie kapieren wirst, wozu du es lernen sollst. Also gewöhn dich schonmal dran, dann hast du anderen Studienanfängern was voraus ;-)

kirschbluete
04.11.2015, 19:19
Also ich weiß um was es geht, aber ich habe keine Ahnung was der Lehrer von mir will. Habe sogar noch nachgefragt, die Antwort war: "Du meinst nur, dass du es nicht kannst. Du konntest es doch auch die letzten Jahre, warum solltest du es jetzt nicht mehr können?" Ähm, ja, ich habe noch NIE etwas von dem ganzen Mist gehört. Ich lerne jetzt einfach planlos alles auswendig.
Und natürlich habe ich Schulfreunde, die sind aber leider genau so planlos wie ich. ("Ja in der Klausur kommen halt so Aufgaben dran").
Laberfächer sind ja kein Problem. Und im Normalfall habe ich auch nichts gegen Transferaufgaben.
Ich habe nicht behauptet, dass Lehrer für meine Noten verantwortlich sind.

Und ich weiß, dass es im Studium mehr in kürzerer Zeit wird und das schreckt mich auch nicht ab. Zur Zeit mache ich mir nur selbst zu viel Stress :-?

Feuerblick
04.11.2015, 19:41
*grins* Sortier dich mal....und dann überleg dir, ob du deinem Lehrer vielleicht nicht die richtigen Fragen gestellt hast ;-)

Arrhythmie
05.11.2015, 06:51
Ist doch sinnlos hier. Rechtfertigen kannst Du Dich ganz gut, aber lern doch lieber zu lernen und Dich damit abzufinden Dinge zu lernen die uninteressant/irrelevant/langweilig/sonstwas sind. Ohne rumzunölen.

WackenDoc
05.11.2015, 11:00
Wenn du es nicht verstehst und der Lehrer keine befriedigende Auskunft geben kann, dann nutz die Möglichkeiten des Internets- frag hier oder in Schülerforen wasweissich. Mach dich schlau, wie du Hilfe bekommen kannst, wenn du was nicht verstehst.

Aber bisher kommen mehr Ausreden und Rechtfertigungen als Eigenverantwortung.

Du kennst den Witz mit dem Mathematiker, dem Physiker und dem Mediziner, die ein Telefonbuch auswendig lernen sollen?

erdbeertoertchen
05.11.2015, 12:17
Das Problem in deinen Augen sinnlose Dinge lernen zu müssen, die man später im Beruf nicht mehr braucht, wird sich leider von der Schule bis egal ob Ausbildung oder Studium welcher Art auch immer durchziehen. Im Grundstudium besonders der naturwissenschaftlich angehauchten Fächer wird es sehr hart, dort werden Grundlagen in kürzester Zeit abgefragt auf sehr hohem Niveau.
So auch in Medizin. Physik, Chemie und Bio wurde bei uns im ersten Semester durchgezogen. Es war zB LK Stoff, was wir in der zwölf dreizehnten Klasse gelernt hatten, also in zwei Jahren, kam im Studium in einem Semester. So ist es auch mit Anatomie, Biochemie, Physiologie, du musst in kürzster Zeit viel Auswendig lernen, manches kann man und muss man verstehen, anderes ist nur durch auswendig lernen möglich, wie Citratzyklus, Hämsynthese, Anatomie zB Ansatz und Ursprung der Muskeln, Aktionspotenzial etc... Das ganze zieht sich im Medizinstudium weiter, es wird einfacher, weil interessanter, die grosse Stoffmenge bleibt. ZB Die ganzen Leukämieformen, Medikamentennamen, wann welche Antibiose etc pp.
daher gewöhne dich dran in deinen Augen sinnlose Dinge zu lernen. Leider hast du nunmal keine Chance mit einem Abi von 2,x oder schlechter ein Medizinstudienplatz gleich zu bekommen, je näher du an der 1,0 bist, desto besser werden deine Chancen.

kekskruemel
05.11.2015, 12:58
Aber ich finde auch, dass der Lehrer schon zu einem ziemlich großen Teil "schuld" an der Note ist.
Dein Satz am 1.11.

Du bist um keine Ausrede verlegen, für alles gibst du irgendeine Erklärung.
Manchmal hilft es einem mehr, wenn man sich selbst gesteht "Ok, das habe ich verbockt. Ganz allein" und dann aufhört, sich tausende Gründe auszudenken, warum es nicht klappt.

Schau mal darauf, was du kannst. Wenn du (wie du geschrieben hast) in 5 Minuten mit Tante Google mehr lernst als in 5 Jahren Schule ... dann lerne mit Tante Google.
Wie das Wissen in deinen Kopf kommt, ist piepsegal. Hauptsache du kannst es abrufen.
Mach endlich was.

Ich würde dir ja empfehlen, den Stoff, den ihr behandelt habt, der Reihe nach durchzugehen und zu lernen. Meist verbirgt sich da eine gewisse Logik dahinter ;-)
Und stelle deinem Lehrer konkrete Fragen. Meistens gibt's dann auch eine entsprechende Antwort.
Er wird dir keine hilfreiche Antwort geben (können), wenn deine Frage lautet "Wie funktioniert die DNA Replikation?". Je konkreter die Frage, desto eher bekommst du eine hilfreiche Antwort.

kirschbluete
05.11.2015, 15:48
Wer sagt denn bitte, dass ich nichts mache?
Erstmal: es geht um Musiktheorie. Ich habe bisher den Lehrer gefragt, Freunde die mit mir im Kurs sind, Freunde aus anderen Kursen und Google. Tante Google kennt übrigens auch keine Antwort. Also bleibt nur noch Auswendiglernen. Bringt aber nicht wirklich viel.
Der Reihe nach durchzugehen bringt nichts, weil es keine Reihenfolge gibt ;-)

Ich will mich hier gar nicht rechtfertigen. Und so viel habe ich bis jetzt nicht verbockt. Es ist nur frustrierend, wenn man gelernt hat und es trotzdem doof war.

So Fächer wie Bio, Physik oder Chemie mag ich. Ich liebe Bio zur Zeit, weil es einfach und interessant ist und ich gerne auswendig lerne. Klar wird es im Studium viel, viel mehr, das finde ich aber wirklich nicht schlimm.

Arrhythmie
05.11.2015, 16:36
Du willst Dich nicht rechtfertigen, tust es aber in einem fort.

Außerdem widersprichst Du Dir.

Ein letzter Tip, dann zieh ich mich hier zurück, weil es einfach nichts bringt: Hör auf Dich selber zu verarschen. Schön dass Du Bio magst. Mochte ich in der Schule auch noch. Will heißen, Du kannst hier gern noch 10x schreiben dass Du dies und jenes nicht schlimm finden wirst. Falls Du Deinen Hintern noch hochbekommst, für Dich selber einstehst, und dann in den "Genuss" des Medizinstudiums kommst, dann frag ich Dich noch einmal ob Du viel lernen schlimm findest oder gut... Wenn Du in der Schule - so scheint es - jetzt schon überfordert bist.

Feuerblick
05.11.2015, 17:02
Ja, wenn man es braucht, aber nicht auf Verständnis lernen kann... dann lernt man es stumpf auswendig. Es bringt nämlich was... eine gute Note im besten Fall ;-)

Muriel
05.11.2015, 17:03
Musiktheorie, wozu man nix findet? Aha. Thema?

EVT
05.11.2015, 17:18
Dann wiederhol doch die 11. Klasse. Ist keine Schande, vor allem, wenn man lange krank war. Lieber ein Jahr länger zur Schule gehen als sieben Jahre warten.
Dann hast du auch mehr Zeit, eine gute Lernstrategie zu entwickeln und ein bisschen reifer zu werden. ;-)

kirschbluete
05.11.2015, 17:47
Oh man, was ich jetzt schon wieder angefangen habe...

Arrhytmie: 1. Wo widerspreche ich mir? 2. Wer behauptet, dass ich meinen Hintern nicht hochbekomme? 3. Bin ich nicht überfordert.

Auswendiglernen bringt in dem Fall nicht viel. Und auf Verständnis ist eher schwierig, wenn es sogar Leute nicht verstehen, die Musik studiert haben ;-)

Muriel: So gut wie alles. Also die ganzen Basics. Findet man, aber nicht in der Anwendung.

ETV: Wenn´s ganz schlimm wird, werde ich das tun. Und wer hat behauptet, dass ich keine gute Lernstrategie habe? In den meisten andern Fächern passt es und im real life mache ich auch kein so Drama wie hier sondern lerne einfach, bis ich es kann oder verstanden habe ;-) Hier wird halt alles verallgemeinert.