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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Woher weiß man, ob man für das Studium geeignet ist?



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Feuerblick
20.06.2015, 12:56
Was ich nie wollte: Medizin studieren.
Was ich geworden bin: Ärztin :-))
Aber wenigstens in der Fachwahl war ich einigermaßen konstant...

Muriel
20.06.2015, 13:00
Und auch da irgendwie dennoch auf der Flucht ;-)

Feuerblick
20.06.2015, 13:55
Und auch da irgendwie dennoch auf der Flucht ;-)
Stimmt... Ich sag ja, dass ich bis heute nicht weiss, mit welchem Beruf ich alt werden möchte. Gibt zu viele, die mich interessieren ;-)

Laelya
20.06.2015, 15:17
ich wollte immer Pathologin oder rechtsmedizinerin werden.
nach den ersten Pathologie Seminaren war klar, nicht mit mir
und auch wenn rechtsmedizin super spannend ist, ist mir nach dem Praktikum klar geworden, dass ich das niemals mein leben lang machen kann

jetzt werde ich Radiologin. ;-)

übrigens ist das bei fast alles so gewesen.

Moorhühnchen
20.06.2015, 15:20
Ich wollte am Anfang des Studiums auch gerne in die Pädiatrie. Dann kam das Neuropraktikum, es war super und ich wollte nichts anderes als Neuro machen. Famulaturen und PJ dort gemacht, nach dem Stex dort angefangen, nach 3 Monaten gekündigt und nun FÄ für Anästhesie. DAS wollte ich NIE werden, weil zuviel Verantwortung.... :-))

Lernt man alles in den Phasen zwischendrin.

Das Medizinstudium hab ich übrigens nur angefangen, weil mein Bio-Lehrer meinte, nach dem Bio-Studium wäre ich anschließend eh arbeitslos.

Moorhühnchen
20.06.2015, 15:20
Doppelpost

Rhiannon
20.06.2015, 15:46
Anfangs hatte ich gar kein Vorstellung, wo ich hin wollte. Nur ne Liste, was ich auf keinen Fall wollte: Augenheilkunde (das ist noch immer so), Pädiatrie (da bin ich ins Wanken gekommen, zugegeben) und Gyn. Tja, mein PJ-Wahlfach wird jetzt Gyn..... Sagt ja schon viel.
Alternativ fänd ich Rechtsmedizin immer noch echt toll, grad auch nach dem Praktikum diese Woche. Aber es ist einfach zu sehr Einbahnstraße.

kirschbluete
20.06.2015, 16:03
Ok, anscheinend haben sich eure Interessen im Studium ja ziemlich geändert :-))

Ich würde am liebsten in die Neuropädiatrie oder allgemein ins SPZ. Weil ich möchte unbedingt etwas mit Kindern machen (klingt 'kleinmädchentraummäßig', aber ich komme mit Kindern super klar und Kinder auch mit mir :-)) ). Außerdem interessiere ich mich für Psychologie, möchte das aber nicht studieren. Allgemein finde ich Neurowissenschaften toll, fände auch das Studium super, aber irgendwie ist mir das zu 'unsicher'.


@Feuerblick: Ich würde am liebsten genau JETZT mit der Schule fertig sein und danach bis zur Rente studieren. Aber ich glaube das wird nichts :-oopss

@Moorhühnchen: Ich wollte eigentlich auch immer Bio. Aber ich kenne zwei Biologinnen - die eine arbeitslos und die andere rät davon ab und Lehrerin möchte ich nicht werden.

@Rhiannon: Gyn fände ich auch toll, ich will einfach irgendwas wo noch nicht alle halb tot sind.

Fr.Pelz
20.06.2015, 16:36
Aber in der neuropädiatrie hast du ja jetzt auch nicht die gesündesten Patienten- da empfehle ich arbeits- oder Sportmedizin ��
Ich hab übrigens meine Onko-Phase vergessen, ein Fach, das ich auch immer noch spannend finde, aber trotzdem nicht machen würde.
Ich weiß nicht, ob dir das bewusst ist, aber Pädiatrie ist eines der wenigen Fächer, in die das Reinkommen trotz Ärztemangel schwer ist- da sollte man auf jeden Fall mindestens mobil sein, wenn nicht eine fertige Diss oder andere Pluspunkte vorweisen können.

kirschbluete
20.06.2015, 19:14
Gesunde Patienten verlange ich gar nicht ;-) Ich finde nur die Kombination "alt und krank" so hoffnungslos...
Arbeits- oder Sportmedizin wäre gar nichts für mich :D
Onkologen finde ich bewundernswert, möchte das aber auch nicht unbedingt machen.
Über das Reinkommen mache ich mir noch keine Gedanken, wenn ich das wirklich durchziehe, dauert es ja immernoch acht Jahre und bis dahin habe ich meine Pläne bestimmt eh noch 1000x geändert.

SarahLee0860
29.06.2015, 20:43
100%ig weiß man eh nie, ob der ausgewählte Job für immer was für einen ist. Dieses Risiko müssen alle eingehen :) Ich würde dir mal eine Berufs-/Studienberatung empfehlen (solltest du das noch nicht gemacht haben). Das hat mir zumindest geholfen. Und wenn du dein Abi in der Tasche hast und immer noch sehr an der Medizin interessiert bist, dann geh ruhig in diese Richtung. Gibt viele, die sehr viel unentschlossener ein Studium begonnen haben, also nur Mut :-)

kirschbluete
20.07.2015, 16:25
Ich habe meinen Praktikumsplatz jetzt so gut wie sicher. Das läuft aber, glaube ich, unter Pflegepraktikum und ich habe total Panik, dass ich gleich total abgeschreckt werde. Wenn man googelt, stößt man ja echt auf Horrorgeschichten.... was habe ich davon, wenn ich eine Woche kostenlose Putzfrau gespielt habe und den Beruf des Arztes kein bisschen kennengelernt habe? Aber ich freu' mich trotzdem drauf :D

erdbeertoertchen
20.07.2015, 16:35
Das klappt schon, nicht jedes Pflegepraktikum ist schrecklich, ausserdem sollst du bei den Ärzten mitlaufen, nicht bei den Schwester. Auf welcher Station bist du?

hoppel228
20.07.2015, 16:46
Ich würd nochmal nachfragen, ob du die Aufgaben eines Pflegepraktikanten (zumindest ansatzweise) übernimmst oder bei den Ärzten mitlaufen kannst. In meinem KPP war eine Schülerpraktikantin, die meist nur Essen ausgeteilt und geputzt hat. Sie hat nur sehr wenig vom ärztlichen Alltag mitbekommen - dafür kann sie vom Alltag einer Stationshilfe berichten ...

kirschbluete
20.07.2015, 16:57
@erdbeertoertchen: meinst du, das klappt? Also bei den Ärzten mitlaufen? Wenn man gaaaanz lieb fragt? :) Station weiß ich noch nicht, ich hoffe auf Gynäkologie.

@hoppel228: Ja, werde ich auf jeden Fall tun. Unser Krankenhaus ist leider sehr chaotisch (was fast noch untertrieben ist ;-) ) und die Personalfrau ist nur über 1000 Ecken zu erreichen. Aber eigentlich müsste sie sich in den nächsten Tagen melden, dann weiß ich mehr.
Ich verstehe sowas nicht... wenn man eh nur Essen austeilt und putzt, kann man das Praktikum doch gleich lassen und das gleiche wo machen, wo man dafür bezahlt wird.

Feuerblick
20.07.2015, 17:01
Deshalb ist es ja auch wichtig, dass man als Schülerpraktikant klar sagt, was man sehen möchte. Also nicht Schwesternarbeit sondern bei den Ärzten mitlaufen. Das hat auch nix mit lieb fragen zu tun. Wenn du bei einer Zeitung ein Praktikum machst, wirst du ja auch bei der Redakteuren sitzen und nicht der Putzfrau die Klorollen anreichen, oder?

erdbeertoertchen
20.07.2015, 17:16
ja, das klappt. Stell einfach klar, dass du ein berufsorientierendes Praktikum machen willst, weil du Ärztin werden möchtest und geh von Anfang an gleich zu den Ärzten. Schnapp dir am besten jemand, der einen netten Eindruck auf dich macht und geh so viel wie möglich in den OP, in die Ambulanz, in den Kreissaal. Bitte aber besonders in der Ambulanz und im Kreissaal und je nach dem im OP vorher abklären, ob das ok ist, wenn noch eine Praktikantin zu schaut. Gerade in diesen Bereichen gibts besonders intime Untersuchungen bzw. Geburten und nicht jede möchte Zuschauer dabei haben.
Und immer bei jedem vorstellen, egal ob Putzfrau, Schwester, Hebamme oder Oberarzt. Sonst kann es sein, dass du mal schnell links liegen gelassen wirst, wenn du dich nicht vorstellt, weil derjenige oder diejenige eingeschnappt ist.

kirschbluete
20.07.2015, 17:29
Deshalb ist es ja auch wichtig, dass man als Schülerpraktikant klar sagt, was man sehen möchte. Also nicht Schwesternarbeit sondern bei den Ärzten mitlaufen. Das hat auch nix mit lieb fragen zu tun. Wenn du bei einer Zeitung ein Praktikum machst, wirst du ja auch bei der Redakteuren sitzen und nicht der Putzfrau die Klorollen anreichen, oder?

Ich hatte auf jeden Fall vor, zu fragen, ob das möglich ist. Wenn die Personalfrau mal erreichbar wäre :-? Google meinte nur, dass es ziemlich kompliziert sein kann bei Ärzten mitlaufen zu dürfen....

kirschbluete
20.07.2015, 17:32
ja, das klappt. Stell einfach klar, dass du ein berufsorientierendes Praktikum machen willst, weil du Ärztin werden möchtest und geh von Anfang an gleich zu den Ärzten. Schnapp dir am besten jemand, der einen netten Eindruck auf dich macht und geh so viel wie möglich in den OP, in die Ambulanz, in den Kreissaal. Bitte aber besonders in der Ambulanz und im Kreissaal und je nach dem im OP vorher abklären, ob das ok ist, wenn noch eine Praktikantin zu schaut. Gerade in diesen Bereichen gibts besonders intime Untersuchungen bzw. Geburten und nicht jede möchte Zuschauer dabei haben.
Und immer bei jedem vorstellen, egal ob Putzfrau, Schwester, Hebamme oder Oberarzt. Sonst kann es sein, dass du mal schnell links liegen gelassen wirst, wenn du dich nicht vorstellt, weil derjenige oder diejenige eingeschnappt ist.

Okay, danke, werde ich machen :)

erdbeertoertchen
20.07.2015, 17:40
In meiner ersten Famulatur in der Chirurgie war auch eine Schülerpraktikantin bei den Ärzten für eine Woche, der Oberarzt hat sie öfters mal mitgenommen.
Ist dein Krankenhaus ein Lehrkrankenhaus? Gibts da auch Pjler?