Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Woher weiß man, ob man für das Studium geeignet ist?
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ehem-user-11022019-1151
29.07.2015, 11:45
Hallo Kirschblüte, kann verstehen, dass du froh bist, dass es mit dem Praktikum irgendwie klappt.
Doch wenn du Ärztin werden möchtest, ist dies einfach nicht das richtige für dich. Du wirst schon früh genug dein Praktikum in der Pflege machen können und jetzt gehts erst mal um die Entscheidungsfindung. Möglicherweise wirst du nach dem Praktikum total enttäuscht sein, einfach weil du nicht das erlebt hast, was du sehen wolltest.
Würde an deiner stelle nochmal ganz klar bestehen, entweder ärztlich oder gar nicht. Lenken sie nicht ein, suchst du ein anderes Krankenhaus oder gehst, wie jemand erwähnt hatte, lieber zu einem Niedergelassenen.
kirschbluete
29.07.2015, 11:49
Hat euch euer Pflegepraktikum irgendwie traumatisiert?
Kandra, ich kann mir was besseres vorstellen.
Okay, dann werden die Bänder halt abgeschnitten. Dass ich nicht alles selbst machen darf, weiß ich ;-) Scheint aber auch unterschiedlich zu sein, meine Cousine durfte am zweiten Tag die Grundpflege alleine machen.
Im Pflegepraktikum ist es klar, dass man nicht in den OP darf, habe mich ja auch nicht beschwert.
Sachen packen und gehen werde ich auf jeden Fall, wenn es zu schlimm wird. Hätte ich beim Ferienjob auch schon mal fast gemacht.
kirschbluete
29.07.2015, 11:49
Hat euch euer Pflegepraktikum irgendwie traumatisiert?
Kandra, ich kann mir was besseres vorstellen.
Okay, dann werden die Bänder halt abgeschnitten. Dass ich nicht alles selbst machen darf, weiß ich ;-) Scheint aber auch unterschiedlich zu sein, meine Cousine durfte am zweiten Tag die Grundpflege alleine machen.
Im Pflegepraktikum ist es klar, dass man nicht in den OP darf, habe mich ja auch nicht beschwert.
Sachen packen und gehen werde ich auf jeden Fall, wenn es zu schlimm wird. Hätte ich beim Ferienjob auch schon mal fast gemacht.
ehem-user-11022019-1151
29.07.2015, 12:04
Traumatisiert nicht, ich durfte auch mal in den Op und so...
Aber schau, wenn du Köchin werden willst, bewirbst du dich ja auch nicht als Praktikant zum Kellnern...
Es ist nicht schlimm in der Pflege, nur werden Schülerpraktikanten oft ausgenutzt, weil die Arbeitsbelastung ja auch hoch ist.
Bzw.die interessanten Dinge darf man als Praktikant eher nicht machen.
Hat euch euer Pflegepraktikum irgendwie traumatisiert?
Ich hatte Glück und eine sehr nette Station erwischt. Ich arbeite heute noch in dem Krankenhaus als studentische Hilfskraft und verstehe mich mit den Schwestern und Pflegern dort immer noch sehr gut und sie sind sowas wie meine "Homebase". Aber die Regel ist das leider nicht. Und selbst ich hatte schon nach einem Monat die Nase voll und habe in den restlichen zwei Monaten nicht mehr viel Neues gesehen oder gelernt.
Kandra, ich kann mir was besseres vorstellen.
Warum tust du dann nicht lieber das?
Okay, dann werden die Bänder halt abgeschnitten. Dass ich nicht alles selbst machen darf, weiß ich ;-) Scheint aber auch unterschiedlich zu sein, meine Cousine durfte am zweiten Tag die Grundpflege alleine machen.
Das ist allerdings eigentlich auch nicht Sinn der Sache. Es hat ja grundsätzlich schon seinen Sinn, wieso die Krankenpflege ein Ausbildungsberuf ist. Einen Patienten am zweiten Tag alleine zu waschen ist eigentlich Patientengefährdung oder wusste sie schon nach einem Tag worauf man da alles achten muss? Der eigentlich Grund, wieso sie schon am zweiten Tag die "Ehre" hatte, einen Patienten alleine waschen zu "dürfen" war, dass die Schwestern keine Lust oder Zeit hatten und es auf sie abgeschoben haben. Das hat nichts mit vertrauen oder so zu tun.
Im Pflegepraktikum ist es klar, dass man nicht in den OP darf, habe mich ja auch nicht beschwert.
Sachen packen und gehen werde ich auf jeden Fall, wenn es zu schlimm wird. Hätte ich beim Ferienjob auch schon mal fast gemacht.
Du willst aber die Arbeit der Ärzte sehen und nicht die Arbeit der Pflege. Ich habe in den 3 Monaten einmal Blut abnehmen versuchen dürfen und durfte beim Verbandswechsel zusehen. Mehr habe ich von den Ärzten in dieser Zeit nicht mitbekommen und dir wird es genauso ergehen.
Aber das musst du wissen..
kirschbluete
29.07.2015, 12:05
Hallo Kirschblüte, kann verstehen, dass du froh bist, dass es mit dem Praktikum irgendwie klappt.
Doch wenn du Ärztin werden möchtest, ist dies einfach nicht das richtige für dich. Du wirst schon früh genug dein Praktikum in der Pflege machen können und jetzt gehts erst mal um die Entscheidungsfindung. Möglicherweise wirst du nach dem Praktikum total enttäuscht sein, einfach weil du nicht das erlebt hast, was du sehen wolltest.
Würde an deiner stelle nochmal ganz klar bestehen, entweder ärztlich oder gar nicht. Lenken sie nicht ein, suchst du ein anderes Krankenhaus oder gehst, wie jemand erwähnt hatte, lieber zu einem Niedergelassenen.
Ich werd's vielleicht nochmal versuchen, also mit dem ärztlichen Praktikum.
Anderes Krankenhaus will ich auf jeden Fall versuchen, da gäbe es auch bessere Stationen.
kirschbluete
29.07.2015, 12:20
Traumatisiert nicht, ich durfte auch mal in den Op und so...
Aber schau, wenn du Köchin werden willst, bewirbst du dich ja auch nicht als Praktikant zum Kellnern...
Es ist nicht schlimm in der Pflege, nur werden Schülerpraktikanten oft ausgenutzt, weil die Arbeitsbelastung ja auch hoch ist.
Bzw.die interessanten Dinge darf man als Praktikant eher nicht machen.
Das stimmt. Aber wenn es zu schlimm wird, muss ich ja nicht mehr hingehen.
kirschbluete
29.07.2015, 12:28
Ich hatte Glück und eine sehr nette Station erwischt. Ich arbeite heute noch in dem Krankenhaus als studentische Hilfskraft und verstehe mich mit den Schwestern und Pflegern dort immer noch sehr gut und sie sind sowas wie meine "Homebase". Aber die Regel ist das leider nicht. Und selbst ich hatte schon nach einem Monat die Nase voll und habe in den restlichen zwei Monaten nicht mehr viel Neues gesehen oder gelernt.
Warum tust du dann nicht lieber das?
Das ist allerdings eigentlich auch nicht Sinn der Sache. Es hat ja grundsätzlich schon seinen Sinn, wieso die Krankenpflege ein Ausbildungsberuf ist. Einen Patienten am zweiten Tag alleine zu waschen ist eigentlich Patientengefährdung oder wusste sie schon nach einem Tag worauf man da alles achten muss? Der eigentlich Grund, wieso sie schon am zweiten Tag die "Ehre" hatte, einen Patienten alleine waschen zu "dürfen" war, dass die Schwestern keine Lust oder Zeit hatten und es auf sie abgeschoben haben. Das hat nichts mit vertrauen oder so zu tun.
Du willst aber die Arbeit der Ärzte sehen und nicht die Arbeit der Pflege. Ich habe in den 3 Monaten einmal Blut abnehmen versuchen dürfen und durfte beim Verbandswechsel zusehen. Mehr habe ich von den Ärzten in dieser Zeit nicht mitbekommen und dir wird es genauso ergehen.
Aber das musst du wissen..
Entweder es wird toll, oder scheiße. Dann muss ich ja nicht bleiben. Eine Bekannte macht zur Zeit auch Pflegepraktikum, ihr macht es total Spaß und sie durfte auch mit in den Op. Irgendwie habe ich total vergessen, dass ich Krankenhäuser eigentlich hasse, mal sehen... ;-)
Ich habe 6 Wochen Ferien, drei davon habe ich nichts zu tun. Und drei Wochen gammeln ist auch doof. Außerdem mache ich zusammen mit einer Freundin, das hatte ich vergessen zu erwähnen.
Ich mache das ärztliche Praktikum ja noch, man kann sich ja 'hocharbeiten' :-lesen
Heerestorte
29.07.2015, 12:31
Also ich würde die Zeit des Gammelns nutzen.
Nie wieder wirst du in deinem Leben so viel Zeit haben zu gammeln, wie als Schüler.
erdbeertoertchen
29.07.2015, 12:37
Guck mal hier, http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=6011, danach weisst du, warum dir viele von dem Praktikum abraten. Eigentlich soll das Pflegepraktikum dafür da sein, die Pflege besser kennen zu lernen und eigentlich wert zu schätzen, leider passiert oft gerade das Gegenteil, du wirst auf Grund von Personalmangel ausgenutzt, musst zB alleine
Patienten waschen, Betten machen etc und dir wird öfters mal ein Spruch oder ne herablassende Art zuteil.
daher überleg es dir gut, ob du das Praktikum machen willst, vielleicht hast du auch Glück und die Station wird nett.
WackenDoc
29.07.2015, 12:41
Ich versteh einfach nicht, warum du auf Teufel komm raus dieses Praktikum willst. Mit "hocharbeiten" wird es auch nichts werden. Gehörst du einmal zur Pflege, dann werden die dich nicht mehr einfach so wechseln lassen.
Traumatisiert vom Pflegepraktikum- das nicht. Aber es hat doch einige Erkenntnisse über die Pflege gebracht und die waren nicht unbedingt gut. Mal davon abgesehen, arbeite ich ja schon länger in dem Beruf und hab oft genug das Gebahren der Pflege mitbekommen dürfen.
Dass eine Freundin von dir im richtigen Pflegepraktikum mal in den OP durfte geht 1. eher mal, wenn man ein so langes Praktikum macht 2. ist es Glückssache und 3. wer weiss, ob sie das nicht in ihrer Freizeit machen durfte.
Aber du hast deine Entscheidung offenbar getroffen und redest dir das Ganze ohne Ende schön- und das geht schon mit der Dankbarkeit oder auch Schuldgefühlen gegenüber der Tante in der Personalabteilung los.
Und wunder dich nicht, wenn die Pflege mal dirket gegen dich ist, wenn du erwähnst, dass du Ärztin werden willst und du eigentlich ein Arztpraktikum machen wolltest. Warte mal die Reaktionen ab, wenn du sagst, dass du dir die Untersuchung eines Patienten anschauen willst und du nicht direkt wieder zurück kommst, nachdem du den Patienten abgeliefert hast.
kirschbluete
29.07.2015, 13:54
Ich will mir meine eigene Meinung bilden und wissen wie das ist, deshalb mache ich es.
Ausnutzen lasse ich mich ganz sicher nicht.
In dem Krankenhaus ist das Personal auf zwei Stationen sehr nett, da kenne ich auch paar Ärzte. Von den anderen Stationen weiß ich es nicht, außer dass sie auf der Intensiv sehr nett sind, aber da komme ich ja sowieso nicht hin.
Bei der Freundin von mir ist es auch ein zweiwöchiges Schülerpraktikum.
Lass mich doch mal optimistisch sein :-blush Schuldgefühle gegenüber der Tante nicht direkt, aber die kriegen halt nichts auf die Reihe und bei denen ist das mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ein Kommunikationsproblem. Da kann die auch nichts für. Also bisschen natürlich schon, ist halt doof gelaufen.
Das muss ich ja nicht erwähnen. Mir sind die Reaktionen eigentlich relativ egal. Was hat die Pflege eigentlich gegen Ärzte/Medizinstudenten/oder Leute die sowas werden wollen?
Dann lesen wir dich halt wieder, wenn du jammerst, wie schlimm es da doch sei - aber sag nicht, das hättest du vorher nicht gewusst.
Schön, dass du da Ärzte kennst, aber du schreibst ja selber, du seist für ein Pflegepraktikum eingeteilt, da wirst du keine Zeit für irgendwelche Ärzte haben, es gibt viel zu tun für Prakikanten in der Pflege.
Warum sagst du der Dame nicht, was du möchtest? Was passiert denn im schlimmsten Fall?
Ich wüsste besseres mit meiner freien Zeit anzufangen, als zu putzen.
WackenDoc
29.07.2015, 14:06
Vor allem für lau putzen.
Wenn du da Ärzte kennst, wieso hast du die nicht mal wegen nem Praktikum gefragt?
kirschbluete
29.07.2015, 14:15
Wieso ist der Satz "Wenn es wirklich so schlimm ist, gehe ich halt nicht mehr hin" so schwer zu verstehen?
Und zu zweit wird es auch nicht so schlimm werden.
Weil es verdammte 5 Wochen gedauert hat, bis ich diese Dame erreicht habe. Und ich jetzt einfach keine Lust habe, dass das Drama wieder von vorne anfängt. Aber ich schreibe trotzdem nochmal eine Email an die andere Tante, vielleicht ist es ja doch nicht so kompliziert.
Ehrlichgesagt bin ich nicht auf die Idee gekommen.
erdbeertoertchen
29.07.2015, 14:17
Im Endeffekt ist es ihre Entscheidung, sie möchte Erfahrung sammeln und nach dem ganzen negativen Tenor gegen die Pflege will Kirschi jetzt bestimmt selber rausfinden, ob das so ist, oder?
Wann soll dein Praktikum los gehen?
kirschbluete
29.07.2015, 14:23
Genau. Solche Erfahrungen bringen einen ja nicht um. Die 'Pflegeperspektive' kann bestimmt auch interessant sein.
Ende August, habe also noch Zeit.
NougatRitze
29.07.2015, 14:26
Du musst halt für dich wissen, in wie fern das Praktikum vielleicht für dein Studium hilfreich sein könnte. In einem Auswahlgespräch kannst du damit z.B. punkten, da das Pflegepraktikum ja auch einen Teil des Studiums darstellt oder zumindest hast du schon mal was in dem Bereich gesehen. Das wird dich auf jeden Fall von anderen Kandidaten abheben, die bis dato nur Scrubs und Dr. House im TV gesehen haben. Das ist aber natürlich sehr abhängig, wo du dich bewerben willst. (Hab ich doch richtig verstanden, dass du studieren willst oder ?)
Und du kannst jeder Zeit abbrechen! Du kriegst kein Geld, bist in keinster Weise verpflichtet, das Praktikum zu beenden und einen Vertrag hast du auch nicht unterschrieben. Wenn du kein Wert auf einen positiven Lebenslaufeintrag, oder eine Praktikumsbewertung legst, bist du eben nach dem ersten Tag weg. Da reicht ein Anruf, musst dich nicht mal abmelden.
Finds nur bisschen schade, dass es dir hier alle so ausreden. Unterm Strich ist es immer Glückssache, wie ein Praktikum abläuft, ob gut oder schlecht, nur man wirds nicht wissen, ohne es mal gemacht zu haben.
Absolute Arrhythmie
29.07.2015, 14:33
Ich hab mit 17 mein erstes Pflegepraktikum gemacht, und obwohl ich dort eigentlich nichts gesehen und nichts gelernt habe, hat es mir super viel Spaß gemacht und ich erinner mich immer noch gerne daran.
Ich weiß auch nicht ob ich mit meinem Abi ohne jeglichen Einblick in den Krankenhaus-Alltag die Entscheidung getroffen hätte eine Ausbildung in dem Bereich zu machen und auf den Studienplatz zu warten. Wahrscheinlich nicht.
Also lasst sie doch einfach die paar Tage dort sein, ist doch so oder so eine interessante Erfahrung.
kirschbluete
29.07.2015, 14:36
Ja, ich würde gerne Medizin Studieren. Es wird auf jeden Fall nicht schaden mal einen kurzen Einblick zu bekommen. Andere Praktika laufen ja nicht weg.
Entweder man hat Glück oder Pech. Das weiß man doch vorher nie:-oopss
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