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Doktorarbeit zu zweit

Kapitel 1: Doktorarbeit - warum, wann, wo?

Redaktion (MEDI-LEARN)

Doktorarbeit zu zweit

Quelle: istockphoto
In der Regel bearbeitet ein Doktorand allein das von ihm gewählte Thema. Bisweilen gibt es jedoch auch die Möglichkeit, dass zwei oder drei Doktoranden an einem Thema bzw. an zwei eng verknüpften Themen arbeiten. Bei so einer Arbeit verlangt der Promotionsausschuss jedoch, dass die Arbeitsleistung jedes Einzelnen klar ersichtlich und unmissverständlich zuzuordnen ist.

Jeder Doktorand muss selbständig wissenschaftlich gearbeitet haben. Wer vor hat eine gemeinsame Doktorarbeit in Angriff zu nehmen, muss sich unbedingt vorher beim Dekanat erkundigen, ob dies an der betreffenden Fakultät überhaupt möglich ist. Grundvoraussetzung für eine gemeinsame Doktorarbeit ist, dass die beteiligten Studenten optimal harmonieren. Emotionale Bindungen sind hier eher hinderlich, da oft noch eine gewisse Fluktuation besteht. Stabiler können hier „Studienfreundschaften" sein, die sich schon über längere Zeit bewährt haben.
Letztlich wird es sehr von der speziellen Arbeit abhängen, ob eine „Doppel- bzw. Dreifachkonstruktion" sinnvoll ist. Muss man sich z.B. um Probandenrekrutierung kümmern oder ist eine häufige Anwesenheit im Operationssaal zur Gewinnung von Gewebe- oder Blutproben Grundvoraussetzung einer Arbeit, so ist es sicher der Arbeit zuträglich, wenn man sich die Präsenz teilen kann. Andererseits gibt es genügend Reibungsflächen, die besonders in Stresssituationen zum Vorschein kommen können.

Die Entscheidung für oder gegen eine Doktorarbeit zu zweit sollte sehr gut überdacht werden, da die Chancen für ein Gelingen eher klein sind.

Die Überlegungen sind ähnlich wie bei einer Praxisgemeinschaft/Gemeinschaftspraxis. Allerdings ist die Doktorarbeit normalerweise zeitlich begrenzt und endet mit der Promotion oder dem Abbruch der Arbeit.