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Infos für den ersten Schritt ins Berufsleben

Die Bewerbung als Assistenzarzt

Trojan Urban (MEDI-LEARN)

Spätestens zu Beginn des zweiten Tertiales des Praktischen Jahres beginnt man damit, sich über die Zeit nach dem PJ Gedanken zu machen- gezwungenermaßen oder aus freien Stücken. Viele haben zu diesem Zeitpunkt ziemlich genaue Vorstellungen, wo „die Reise hingehen“ soll. Wenn man die Richtung kennt, kann man sich der Bewerbung widmen- und schon stellen sich neue Fragen.

Wann sollte man anfangen, sich zu bewerben ?

„Vorfühlen“ kann man, besonders im PJ, jederzeit. Möchte man auf einer der PJ –Stationen später als Assistenzarzt tätig sein, so empfiehlt es sich, einen Ansprechpartner zu wählen und ihm dieses Ansinnen darzulegen. Das kann ein Oberarzt oder auch der Chef persönlich sein. In einem kurzen Gespräch wird meist das weitere gewünschte Vorgehen erklärt, das von Klinik zu Klinik verschieden sein kann.
Will man auf einer Station oder in einem Krankenhaus arbeiten, in dem man vorher noch nicht tätig war, ist es empfehlenswert, im letzten Tertial des PJs mit der Bewerbung zu beginnen. Man hat noch Zeit bis zum eventuellen Arbeitsbeginn und ist „in der Materie“, was dem Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch durchaus zugute kommen kann.

Was muss die Bewerbung enthalten ?


Wenn man nun eine konkrete Stelle „angepeilt“ hat, muss eine Bewerbungsmappe angefertigt werden. Diese sollte am besten aufklappbar und dreiseitig sein.
Das Wichtigste, das man sich vergegenwärtigen muss, wenn man mit seiner Bewerbungsmappe Erfolg haben möchte, ist die Tatsache, dass der erste Eindruck
sehr viel ausmacht. Darum sollten Eselsohren in oder Flecken auf den Papieren genauso tabu sein wie Rechtschreibfehler. Auch beim Bewerbungsfoto sollte nicht gespart werden: Auf dem Bild sollte man natürlich aussehen und selbstverständlich freundlich lächeln; ob man eine Farb- oder Schwarz-Weiß-Aufnahme wählt, bleibt jedem selbst überlassen.
Eine Bewerbungsmappe setzt sich zusammen aus den Elementen Anschreiben, Lebenslauf, Deckblatt und Zeugnissen / Nachweisen.
Das Anschreiben sollte auf keinen Fall den Umfang einer DIN-A4 –Seite überschreiten. Hier wird dargelegt, wer man ist, wie man auf die Klinik aufmerksam geworden ist und warum man glaubt, ein für diese Klinik geeigneter Mitarbeiter zu sein. Man sollte seinen Werdegang darlegen und sich nicht in Unwichtigem verlieren, man „ wirbt für sich“.
Der tabellarische Lebenslauf enthält Daten zu Person, Schulbildung, Studium und Nebentätigkeiten; wer ungewöhnliche Hobbys hat, kann diese hier erwähnen
(die „üblichen“ Hobbys wie Lesen, Schwimmen und Fahrradfahren gehören hier nicht hinein).
Das Deckblatt wird über den Zeugnissen und Nachweisen eingeordnet; hier werden die eigene Adresse und die Adresse des Klinikums plaziert. Kleiner Tipp: Die Klinikumsadresse mit der Überschrift „ Bewerbungsunterlagen für...“ versehen und das ganze in „Kapitälchen“ schreiben- sieht toll aus. Schließlich wird das Bewerbungsfoto auf das Deckblatt geklebt.
Die Zeugnisse und Nachweise werden chronologisch eingeordnet: Man beginnt mit der zuletzt erhaltenen Urkunde (z.B. Approbation) und arbeitet sich bis zum Abi-Zeugnis vor. Erst danach folgen Nachweise über Famulaturen und PJ,
die jedoch nicht unbedingt nötig sind. Wichtiger sind qualifizierte Arbeitszeugnisse, zum Beispiel von Tätigkeiten als Nachtwache oder studentischer Hilfskraft. Hier gilt als Leitsatz: Alles, was man in Lebenslauf oder Anschreiben als Nebentätigkeit angibt, muss belegt werden (wichtig!).
 

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