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Qualitätsprobleme an Schnittstellen der Versorgung

Checklisten für den Übergang zwischen ambulantem und stationären Sektor

MEDI-LEARN Redaktion

Cecklisten sollen helfen

Die medizinische Versorgung in Deutschland gehört fraglos zu den besten der Welt. Gerade in organisatorischer Hinsicht brauchen Krankenhäuser und Arztpraxen den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Beim Übergang von der ambulanten in die stationäre Behandlung und umgekehrt allerdings gibt es nicht selten Probleme: Unklare Zuständigkeiten und lückenhafte Weitergabe von Informationen können zu einer erheblichen Verschlechterung des Therapieerfolgs führen. Checklisten sollen künftig Ärzte und Casemanager im Gesundheitswesen beim sogenannten Schnittstellen-Management unterstützen.
Solche Listen wurden 2012 im Auftrag der Bundesärztekammer von einer Expertengruppe entwickelt und werden nun in einem groß angelegten Feldversuch getestet. „Ein Schwerpunkt der Erprobung wird sein herauszufinden, wie eine kontinuierliche adäquate Medikation am besten gewährleistet werden kann“, sagt Professor Günter Ollenschläger vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin, das die Arbeit der Experten begleitet hat. Eine Voraussetzung dafür ist beispielsweise die Qualität und zeitnahe Übermittlung von Einweisungs- und Entlassungsbriefen.

Für behandelnde Krankenhausärzte stehen Checklisten für die Aufnahme von Patienten, die Entlassungsvorbereitung und die erforderlichen Maßnahmen am Entlassungstag zur Verfügung. Sie sollen dazu beitragen, dass bei der Sichtung vorhandener Dokumentationen, Überprüfung von Diagnosen und Indikationen, Aufklärung des Kranken etc. nichts vergessen wird. Die Verwendung der Formulare ist allerdings freiwillig. Sie können im Internet unter der Adresse www.aezq.de/mdb/edocs/pdf/info/checklisten-schnittstellenmanagement.pdf
kostenlos heruntergeladen werden.