Stiftung Ärzte helfen Ärzten
Spendeneinsatz im Tsunamigebiet
Astrid Weitmann
Die Fortbildung heimischer Mediziner in dem vor nunmehr zwei Jahren vom Tsunami heimgesuchten Destrikt Mullaitivo auf Sri Lanka wird künftig durch erhebliche Mittel der Hartmannbund-Stiftung „Ärzte helfen Ärzten“ unterstützt. Möglich wurde diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ durch Spendengelder, die Anfang vergangenen Jahres nach einem Aufruf der Stiftung von zahlreichen Spendern aufgebracht worden waren.
Nachdem sich schnell abgezeichnet hatte, dass nach einer Phase massiver spontaner Hilfeleistung vor allem auch langfristig angelegte Projekte erforderlich wären, entschied sich die Stiftung gemeinsam mit der Hilfsgemeinschaft Hammerforum für dieses Projekt. Nach der Wiedererrichtung und Inbetriebnahme des weitgehend zerstörten Klinikgebäudes in der vom Bürgerkrieg gezeichneten Region Sri Lankas können nun ab 2007 die über 160.000 Euro ratenweise in die anlaufenden Fortbildungsaktivitäten fließen.
„Das Projekt zeigt vor allem, wie wichtig die langfristige und nachhaltige Hilfe für die von der Flut zerstörte und gesellschaftlich instabile Region ist,“ sagte der Vorsitzende der Stiftung, Dr. Roland Quast. Sein Dank gilt zwei Jahre nach der Katastrophe noch einmal allen, die durch ihre Spende dieses Projekt möglich gemacht haben.