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Das Praktische Jahr ist der letzte Abschnitt im Medizinstudium

Auf der Zielgeraden

Redaktion (MEDI-LEARN)

Schweinefüße nähen

Neben den alltäglichen Aufgaben wirst du mehr oder weniger ausgebildet. Im Mittelpunkt sollte die Lehre am Patienten stehen. Spezieller PJ-Unterricht ist an einigen Einrichtungen sehr gut, an anderen gar nicht vorhanden. Neben der Theorie gehören praktische Übungen wie Knotentechniken, Reanimation oder Nähen an Schweinefüßen dazu. Frage nach, ob du an Fortbildungen oder Kursen für Assistenzärzte teilnehmen darfst. Eine Sache, die jede Station anders handhabt, sind „Studientage“. Manche PJler lernen so etwas gar nicht kennen. Einige dürfen an bestimmten Tagen eher gehen. Andere Studenten bekommen pro Woche einen Tag frei oder dürfen die Studientage sogar gebündelt ans Ende des PJs legen. Die Zeit ist dafür gedacht, das Gesehene nachzuschlagen, sich auf kommende Aufgaben vorzubereiten oder für das Examen zu lernen. 

Vergütung – immer häufiger

Wie hoch ist eigentlich die Bezahlung? Eine grimmige Antwort könnte lauten: „Das Praktische Jahr ist ein Teil des Studiums und für die anderen Semester bist du auch nicht bezahlt worden.“ Da du aber nicht nur zum Lernen da bist und tatsächlich arbeitest, ringen sich immer mehr Kliniken durch, zumindest ein wenig zu zahlen. In welcher Form das geschieht, ist sehr verschieden und ständig im Wandel. Beispiele sind ein fester monatlicher Betrag, Verpflegung, Unterkunft, Fahrtkostenzuschuss , ÖPNV-Fahrkarten oder Büchergutscheine. Die maximale mögliche PJ-Entschädigung liegt bei nunmehr 597 €. Dabei können Kosten für Unterkunft, Essen, Fahrtkosten und eventuell höhere Kosten bei Auslandsaufenthalt (v. a. Schweiz) angerechnet werden. Gültig ist diese Neuregelung seit 1. April 2013 (kein Scherz ;).

Schreib es auf!

Je nachdem, ob und wenn ja welche Kleidung du gestellt bekommst, musst du diese ggf. mitbringen: z. B. Schuhe, Kittel, Hosen. Zur Ausrüstung sollte auf jeden Fall ein Notizbuch oder ein kleines Gerät für wichtige Telefonnummern und Notizen gehören. Auch ein Kuli, Stethoskop, Pupillenleuchte und ein Arzneimittelbuch sind sinnvoll. Alles andere gehört in den Spind, sonst schleppst du dich kaputt.

Dabei kann ein Stellenangebot herausspringen

Egal, wo du gelandet bist, du kannst selber etwas dafür tun, dass du viel lernst: Stelle Fragen, suche dir Arbeit, biete dich an, zeige Engagement! Dabei kann später ein Stellenangebot herausspringen! Die Assistenzärzte haben zu wenig Zeit, um den PJlern alles „in mundgerechten Stücken zu servieren“. Schließe dich gegebenenfalls mit anderen Studenten für eine Fortbildung bei Assistenz- oder Oberärzten zusammen. Dann müssen diese nicht alles doppelt erzählen. Du solltest aktiv mitarbeiten, denn auf vielen Stationen sind PJler als Arbeitskraft „eingerechnet“. Endlich selber etwas zu machen, hat auch positive Seiten. Der Tag geht schnell vorbei und du sammelst wichtige Praxis für deine Zeit als Assistenzarzt, die gar nicht so weit entfernt liegt und wo du plötzlich auf eigene Verantwortung arbeiten musst. Lass dir zeigen, wie du an Röntgenbilder, Laborergebnisse und mikrobiologische Befunde kommst und versuche, möglichst schnell autark arbeiten zu können. Je früher am Tag die Station „fertig“ ist, desto mehr Zeit bleibt für Fortbildungen, zusätzliche Erklärungen oder eine Kaffeepause. 

„Dat perlt ab“

Knüpfe Kontakte, sei präsent! Manchmal passiert etwas Spannendes außerhalb deiner Station. Die Kollegen können dich dazuholen, wenn sie wissen, dass du da bist. Niemand wird dich holen, wenn du negativ aufgefallen bist. Andererseits: Leg dir ein raues Fell zu und lass dich nicht verheizen. Aufgrund von Personalmangel und anderer Punkte wirst du öfter auf Menschen treffen, die versuchen, ihren Frust bei dir abzuladen. Nimm das auf keinen Fall persönlich. Suche bei Problemen ein klärendes Gespräch mit einem Assistenz- oder Oberarzt. Du bist PJler und keine bezahlte Assistenzkraft. Also ruhig Blut – der Stress kommt von ganz alleine.

Gelauscht (Foren)

Auf ins Forum!
Ein über viele Jahre liebevoll gepflegter Austausch vieler Generationen von PJ-Studenten zum Meckern und zum Jubeln ist dieser Treffpunkt:
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