Doktorarbeit im Ausland
Kapitel 1: Doktorarbeit - warum, wann, wo?
Redaktion (MEDI-LEARN)
Frühe Planung ist wichtig
Die frühe zeitliche Planung, ggf. unter Inanspruchnahme von Urlaubssemestern oder am Ende des eigentlichen Studiums, ist hier noch wichtiger als bei der Dissertation im Inland. Eine evtl. notwendige Verlängerung um ein halbes Jahr sollte nicht an fehlender Zeit und finanziellen Mitteln oder an einem abgelaufenen Visum scheitern.
Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass man hinterher nochmals einige Monate Zeit braucht, um die Arbeit zu schreiben. Insgesamt ist ein hoher Einsatz an Energie und Zeit vonnöten –ob sich das lohnt, muss jeder selbst entscheiden.
Finanzierungshilfen lassen sich in Form von Forschungsstipendien beim DAAD, der DFG und nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz beantragen. Voraussetzung für solch ein Stipendium sind eine klare Fragestellung, Studiendesign, Zeitplanung, Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse und die zwingende Notwendigkeit, diese Untersuchung im Ausland durchzuführen. Die Anträge für diese Stipendien sind sehr frühzeitig, in der Regel ein bis zwei Jahre vor Antritt des Forschungsaufenthalts zu stellen. Forschungsvorhaben in Entwicklungsländern sind teilweise auch im Rahmen des Entwick- lungsdienstes möglich. In Frage kommen der DED, Medico, die Carl-Duisberg-Gesellschaft mit ihrem ASA-Programm u.a.