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HELIOS Medizin-Trainee-Stipendium

Ein Erfahrungsbericht

Patrick Weinmann

Als ich die Ausschreibung für das HELIOS Medizin-Trainee-Stipendium entdeckte, war mir sofort klar: Auf so ein Programm hatte ich bislang vergeblich gewartet. Also bewarb ich mich umgehend und war sehr gespannt, als mir nach einem Telefoninterview mitgeteilt wurde, dass ich eines von drei ausgeschriebenen Stipendien erhalte. Der Einsatzort sollte das HELIOS Krankenhaus in Leisnig sein.
Während des zweimonatigen Praktikums hatte ich die Möglichkeit, den Ärztlichen Direktor und die Verwaltungsleiterin bei ausgewählten Terminen und Sitzungen zu begleiten und konnte mir so ein Bild über die Anforderungen und Aufgaben im Management einer Klinik machen. Besonders die Teilnahme an zwei regionalen Treffen an den Kliniken Plauen und Schkeuditz haben mir gezeigt, welche Vorteile die Vernetzung in einem großer Klinikenverbund hat. Bei einem Treffen in der Konzernzentrale in Berlin kam es zu einem Erfahrungsaustausch mit den anderen beiden Trainees. Dabei haben wir festgestellt, dass es in der Arztausbildung besonders an Einblicken in den Verwaltungsbereich mangelt. So könnte auch ein festgelegter Rotationsplan in den einzelnen Verwaltungs-Kernbereichen (z. B. Rechnungswesen, Personalwesen, Materialwirtschaft) für zukünftige Medizin-Trainee-Stipendiaten sehr interessant sein. Überrascht war ich durchweg von der Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit aller Mitarbeiter; als Student an einem großen Universitätsklinikum erlebt so etwas nicht tagtäglich.

Gelauscht (Foren)

Im Forum umgehört
Bei Fragen und Problemen wurde mir stets weitergeholfen und es gab zahlreiche Angebote, verschiedene Arbeitsbereiche kennenzulernen, wovon ich auch regen Gebrauch machte. Auch durch den offenen Umgang mit Problemen und Fehlern habe ich festgestellt, dass die HELIOS-Philosophien zum Qualitätsmanagement nicht nur auf dem Papier existieren, sondern tatsächlich gelebt und ernst genommen werden. Im Rahmen einer Projektarbeit hatte ich die Aufgabe, eine Patientenbefragung über die Gründe der Krankenhauswahl durchzuführen; ein Themenbereich mit dem ich mich zuvor noch nie ernsthaft auseinander gesetzt hatte, denn Marketing ist ja auch nicht im entferntesten Bestandteil des Medizinstudiums.
Umso mehr wurde meine Neugier geweckt, mich in diesen Bereich einzuarbeiten und die gestellte Aufgabe umzusetzen. Auch dabei gab es Unterstützung von vielen Seiten, bis hin zur Konzernzentrale. Weiterhin konnten in drei Arztpraxen rund um Leisnig Fragebögen an ambulante Patienten verteilt werden. So kamen in der Klinik und den Praxen insgesamt über 260 Fragebögen zusammen, die in der Auswertung interessante Ergebnisse hervorbrachten.

Rückblickend habe ich in den zwei Monaten eine Menge gelernt, bin vielen netten Menschen begegnet und habe eine sehr schöne Region entdeckt. Nicht zuletzt konnte ich HELIOS als ein Gesundheits-Unternehmen kennen lernen, welches mit innovativen Ideen beeindruckt und weiter nach oben strebt. Die Qualität der Patientenversorgung und die Einbindung und Zufriedenheit der Mitarbeiter stehen dabei mit an vorderster Stelle.