Geld spielt eine Rolle
Die Vorbereitung ist nicht damit getan, die Anerkennung sicherzustellen. Eine große Rolle spielt die Finanzierung. Anreise, Unterkunft, Freizeit und ein eventuell erforderliches Visum kosten Geld. Weil du offiziell noch im Studium bist, können sogar Studiengebühren anfallen. Das kannst du manchmal umgehen, indem du das Tertial splittest. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du dich um ein Stipendium bewerben. Zum Beispiel kannst du dir deinen Aufenthalt als Praktikum anerkennen lassen. Damit ist eine Erasmus-Förderung möglich. Bei Zielen außerhalb Europas kannst du das Gleiche über das Promos-Programm des DAAD versuchen.
Damit du zum Einreisezeitpunkt alle erforderlichen Dokumente hast, solltest du dich rechtzeitig um folgende Dinge kümmern: Einreisebestimmungen, Aufenthaltsgenehmigung, Visa, Versicherungen und nicht zuletzt alle medizinischen Kontrollen und Impfungen.
Vergiss nicht, dir am Ende deines Auslandsaufenthaltes ein PJ-Zeugnis ausstellen zu lassen. Damit, sowie mit
- der Bescheinigung vom Dekanat der ausländischen Uni und
- der Äquivalenzbescheinigung deiner Uni
kannst du beim LPA den Antrag auf „Anrechnung von im Ausland absolvierten Zeiten“ stellen. Für all diese Anträge und Bescheinigungen stellt fast jedes LPA mehrsprachige Vordrucke zur Verfügung, die du verwenden kannst.
Lass dich von all diesen Formalitäten nicht abschrecken. Wenn du dich gut informierst und die wichtigsten Dinge beachtest, steht deinem Abenteuer nichts im Wege. Schon viele Studenten vor dir haben sich im PJ ins Ausland gewagt und es nicht bereut.