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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studiengebührenboykott - seid Ihr dabei?



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alley_cat75
01.03.2007, 07:41
Meine Studienzeit wird NICHT auf meine Lebensarbeitszeit angerechnet
wie bei dir alley,...

Habe das gerade mal nachgelesen und gebe Dir recht. Allerdings habe ich trotz Studium fleissig in die Rentenkasse eingezahlt. Was wohl ziemlich fair ist, denn warum soll jemand eine Zeit angerechnet bekommen, für die er keinerlei Beiträge gezahlt hat. :-nix Aber bevor jetzt mancher ausflippt, die Rentendiskussion finde ich etwas mühsam, da unsere Generation höchstwahrscheinlich eh nichts mehr abbekommt. Stichwort: private Rentenvorsorge.

@ Dumbo: ich würde Dich bitten, diesen thread mal aufmerksam von vorn beginnend durchzulesen. Ich bin es leid, Dinge tausend Mal zu wiederholen und neu zu erklären.

Dr. Pschy
01.03.2007, 10:18
catgut:

In Langquaid was ueber 6 Euro / Stunde zu finden stell ich mir in der Tat schwierig vor, in Regensburg City sollte das allerdings machbar sein...

dumbo
01.03.2007, 18:16
Von 12 Monaten im Jahr sind 6 Monate Semesterferien - wohl ausreichend Zeit, für Famulaturen/Praktika und Nebenverdienst. Wer nicht gerade Hände und Beine verloren, kann durchaus dazu verdienen. Mehr sage ich nicht mehr dazu.

Ich hab mal ausgerechnet wieviel man arbeiten müsste am Beispiel Vorklinik: Du hast die ersten Winter-SF (7 Wochen) vom 1. auf 2. Semester, einmal Sommer-SF (12 Wochen) vom 2. auf 3., dann wieder Winter-SF (7 Wochen) vom 3. auf. 4. Semester, die letzten SF brauchst du zum Lernen fürs Physikum.
D.h. insgesamt 26 Wochen, davon ist das Pflegepraktikum (13 Wo) abzuziehen. Wenn du in den verbliebenen 13 Wochen Vollzeit arbeitest (40 h/Woche), würdest du 520 h arbeiten. Nehmen wir mal an, du hast echt einen Job wo man 10 Euro/h verdient, und die Termine passen haargenau, so daß du wirklich solange abeiten kannst, dann würdest du 5200 Euro verdienen.
Geben wir als notwendige Kosten wieder 600 Euro/Monat aus (also ohne Studiengebühren !), die Vorklinik dauert zwei Jahre, d.h. 24 x 600 = 14400 Euro als notwendige Kosten, du müsstest also noch 9200 Eu im Semester erarbeiten.
Im ersten Semester hast du knappe 4 Monate (Mitte Oktober bis etwa 10. Februar), wovon du aber den Januar als komplette Lernzeit brauchst, um alle Klausuren zu bestehen (war bei uns zumindest so), bleiben unterm Strich 3.
Im zweiten Semester hast du 3,5 Monate (April bis Mitte Juli), wieder abzüglich einen für die Klausurphase, gibt 2,5 Monate.
Im dritten Semester wie im ersten, 3,5 Monate.
Im vierten Semester hatten wir eigentlich soviel Lernstress, daß arbeiten nebenher kaum möglich war, ich gehe aber wieder von 2,5 Monaten aus.
=> großzügig gerechnet insg. 12 Monate Zeit, um 9200 Eu zu verdienen, macht 767 Eu/Monat, oder 190/Woche. Bei 10 Euro Stundenlohn müsstest du immer noch 19 h/Woche arbeiten. Bei niedrigeren Löhnen dementsprechend mehr, bei 5 Euro Stundenlohn würde sich die Arbeitszeit sogar verdoppeln.

Das alles unter der Voraussetzung, daß du überhaupt Arbeitet findest, immer zu den richtigen Zeitpunkten ohne Terminüberschneidungen arbeiten kannst, nie krank wirst, nie Erholung brauchst, keine persöhnlichen Ereignisse den Weg kreuzen. Wenn du die Vorklinik dann doch noch schaffst, herzlichen Glückwunsch, dann gehörst du zu dem 0,1 % Glücklichen, denen Studiengebühren trotz allem nichts ausmachen würden.

Flauscheding
01.03.2007, 18:39
... langsam beschleicht mich das Gefühl, dass Dumbo einfach keinen Bock hat, arbeiten zu gehen und aus diesem Grunde komische Rechnungen aufstellt, um auf Biegen und Brechen doch Recht zu haben, nämlich dass Arbeiten nicht möglich ist.

dumbo
01.03.2007, 19:36
Ja, ich bin ein Sozialschmarotzer und Arbeit ist Schei$$e !
Mach du erst mal ne richtige Rechnung dann reden wir weiter.

Flauscheding
01.03.2007, 19:39
Warum in aller Welt kannst du dann nicht akzeptieren, dass es auch so funktioniert, wie ich es selbst handhabe?
Meine ordentliche Rechnung mache ich jeden Monat aufs Neue, sonst würd ich nämlich nicht studieren können. Aber ich vergass, ich erzähl euch ja was vom Pferd :-wand :-wand :-wand
Und das kann jemand Drittes aus einem Internetforum auch wunderbar beurteilen, is klar!

KingLoui
01.03.2007, 20:08
Da Dumbo ja so gerne rechnet...

mal 'ne ganz andere Rechnung: du brauchst 1000 Euro pro Jahr, nehmen wir mal an du hast einen Job mit 6,50 Euro die Stunde, d.h. du verdienst in 8h 52 Euro; machst du das 2x also beispielsweise ein Wochenende hast du 104Euro verdient. So und jetzt machst du das ganze 10x im Jahr (10 Wochenenden) also ca. alle 5 Wochen und peng du hast deine 1040 Euro Studiengebühren. Also das finde ich absolut zumutbar und jetzt komm' mir nicht mit irgendwelchen Lebenshaltungskosten die hat nämlich sowieso jeder und die gab's auch vor den Studiengebühren schon.

P.S Es gibt deutlich bessere Aushilfsjobs als 6,50 also tendenziell sogar weniger Arbeitszeit.

milz
01.03.2007, 23:16
Und wenns letztlich ein Semester länger dauert, dann ist das eben so.

Die Unkosten durch ein Semester länger (Verdienstausfall 6 x 1.800 € = 10.800 € + 500€ SG + rund 100€ SB) fressen dann halt nur leider wieder einen großen Teil dessen auf, was man sich vorher mühsam über Nebenjobs reingeholt hat. Da guck ich lieber, dass ich pünktlich fertig werde.

alley_cat75
02.03.2007, 10:32
Ich hab mal ausgerechnet wieviel man arbeiten müsste am Beispiel Vorklinik: BLA, BLA, BLA, BLA.

Ganz ehrlich, Dumbo, diese Rechnung interessiert mich nicht die Bohne. Ich konnte arbeiten und studieren, wie so viele, viele andere auch. Mein Geld hat für Auslandspraktika und ein Auto gereicht. Hätte ich Studiengebühren in diskutierter Höhe zahlen müsse, na dann hätte ich eben kein Auto gehabt. So what? Anstatt drittklassige Diskussionsbeiträge oder fragwürdige Rechnungen aufzustellen, such Dir lieber einen vernünftigen Job. Dann musst Du Dir nicht mehr so viele Gedanken um Studiengebühren machen. :-meinung

Trojan
02.03.2007, 11:24
Cat, wenn Du nicht weisst, wie man richtig zitiert, kannst Du Dich vertrauensvoll an das MediForen- Team wenden, die erklären Dir das.
Vielleicht war es aber doch in der letzten Zeit zuviel Flugzeugkleber?;-)

dumbo
02.03.2007, 17:23
Ganz ehrlich, Dumbo, diese Rechnung interessiert mich nicht die Bohne. Ich konnte arbeiten und studieren, wie so viele, viele andere auch. Mein Geld hat für Auslandspraktika und ein Auto gereicht. Hätte ich Studiengebühren in diskutierter Höhe zahlen müsse, na dann hätte ich eben kein Auto gehabt. So what? Anstatt drittklassige Diskussionsbeiträge oder fragwürdige Rechnungen aufzustellen, such Dir lieber einen vernünftigen Job. Dann musst Du Dir nicht mehr so viele Gedanken um Studiengebühren machen. :-meinung

Aufgrund deines dümmlichen Tonfalls kann ich schließen, daß dir die Argumente ausgehen (ich hab noch kein einziges vernünftiges Gegenargument von dir gehört) und du erkennst, daß Studiengebühren unsozialer Blödsinn sind. Mach dir nichts draus, jeder macht mal Fehler.

P.S.: und ich kann Leute nicht leiden, die groß damit rumprahlen, daß sie "Steuerzahler" sind und damit andeuten wollen, daß sie denen, die noch keine zahlen, irgendwie überlegen wären

dumbo
02.03.2007, 17:43
Da Dumbo ja so gerne rechnet...

mal 'ne ganz andere Rechnung: du brauchst 1000 Euro pro Jahr, nehmen wir mal an du hast einen Job mit 6,50 Euro die Stunde, d.h. du verdienst in 8h 52 Euro; machst du das 2x also beispielsweise ein Wochenende hast du 104Euro verdient. So und jetzt machst du das ganze 10x im Jahr (10 Wochenenden) also ca. alle 5 Wochen und peng du hast deine 1040 Euro Studiengebühren. Also das finde ich absolut zumutbar und jetzt komm' mir nicht mit irgendwelchen Lebenshaltungskosten die hat nämlich sowieso jeder und die gab's auch vor den Studiengebühren schon.


Deine ausgerechnete Zeit könntest du dann auf meine Rechung draufschlagen, da ich die Studiengebühren bewusst weggelassen habe. Kommen also auf durch Arbeit maximal ausgefüllte Semesterferien und 19 h Woche Arbeit noch 20 volle Tage im Jahr dazu. Irgendwann geht`s dann hallt nicht mehr.

Und die Lebenshaltungskosten müssen trotzdem bezahlt werden, genau deswegen (und wegen dem Verdienstausfall aufgrund Studium anstatt Arbeit) können/wollen jetzt schon viele finanziell weniger Gutbetuchte nicht studieren. Die zusätzliche Belastung durch Gebühren wirkt sich dann eben noch mehr in dieser Richtung aus, zumal 500 Eu/Semester ja nur ein Einstieg sind. Ich hab den Eindruck, daß hier viele sind, die eigentlich gar nicht wissen, was das bedeutet - "financed by my parents" ?



P.S Es gibt deutlich bessere Aushilfsjobs als 6,50 also tendenziell sogar weniger Arbeitszeit.

Im Rheinland/Ruhrgebiet sind 6-8 Euro üblich, mehr ist äußerst selten - kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. In Ostdeutschland ist es noch wesentlich weniger (bei "hart aber fair" hab ich mal gesehen: Kellner: 2,50/h + Trinkgeld). Merke wohl, daß ich bei meiner Rechnung 10 Eu/h zugrunde gelegt habe !

Trojan
02.03.2007, 17:48
Aufgrund deines dümmlichen Tonfalls kann ich schließen


Hihi, genau das würde ich auch tun, wenn das hier so weiter geht:-))

dumbo
02.03.2007, 18:01
3,82 Euro für die Friseurin - so niedrig sind deutsche Stundenlöhne

Die Politik streitet darüber, ob ein Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde eine gute Idee wäre. In der realen Welt werden oft viel niedrigere Summen gezahlt - selbst Fachkräfte bekommen zum Teil weniger als vier Euro die Stunde. SPIEGEL ONLINE zeigt die aktuelle Tariftabelle.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,469552,00.html


aus dem Spiegel online

Flauscheding
02.03.2007, 18:29
Mal was anderes: studierst du überhaupt, Dumbo? Und falls ja, wie weit bist du? Wie finanzierst DU DICH?

Doctöse
02.03.2007, 18:36
Ist das böse, wenn ich jetzt erwähne, daß ich zur Abizeit und nachm noch nachm Abi 36 DM (so um die 18 Euro, gell) pro Stunde verdient hab :-D Ist auch heut noch möglich, mit privater Nachhilfe, und da ist der Bedarf groß, nicht jeder will zu den Nachhilfeunternehmen (da treffen die Kinder ja bloß andere schlechte Schüler :-D).
In NRW kann man gar nicht so selten Stundenlöhne ab 8 Euro finden. Studententarif an den Unis ist 8,02 Euro/h. Kellnern im Ruhrpott z.B. ist deutlich besser bezahlt (Trinkgeld inklusive gerechnet), bei mir finanzieren sich einige im Semester ihren kompletten Lebensunterhalt damit, und die leben echt gut davon (arbeiten aber auch verdammt hart dafür).
Man sollte nix auf die Spatenangebote beim Arbeitsamt geben, das besser bezahlte findet sich meist auf Anfrage. Die Nachhilfe fand ich allerdings z.T. über die Arbeitsagentur (man muss sich dann nur noch gut verkaufen, ist aber ein super Job, gut bezahlt, wählbare Arbeitszeit, großer Bedarf). Trotzdem bleiben die 500 Euro Studiengebühren für manche eine riesige Mehrbelastung. Und wer vorher schon alles selbst erarbeiten musste, der kommt da schon ins Rotieren. Nicht überall gibt es Aushilfsjobs (in Magdeburg z.B. nahezu unmöglich) und nicht jeder hat Glück, direkt was zu finden. Ich finde die Mehrbelastung auch nicht prickelnd. Aber nicht-Überweisen = Exmatrikulation :-nix Mir tat die Überweisung am Montag auch weh, von dem Geld hätte ich 1,5 Monate leben können. Ich hoffe, das unsere Fachschaft was erreichen kann, bei der Verwendung der Gebühren mitbestimmen zu können, wie es an anderen Unis der Fall ist...

alley_cat75
04.03.2007, 17:41
Aufgrund deines dümmlichen Tonfalls kann ich schließen, daß dir die Argumente ausgehen (ich hab noch kein einziges vernünftiges Gegenargument von dir gehört) und du erkennst, daß Studiengebühren unsozialer Blödsinn sind.

Angesichts derartiger Schlussfolgerungen gehen mir in der Tat die Argumente aus. Leider gehst DU ja nicht einmal auf meine (für Dich) unvernünftigen Gegenargumente ein.


P.S.: und ich kann Leute nicht leiden, die groß damit rumprahlen, daß sie "Steuerzahler" sind und damit andeuten wollen, daß sie denen, die noch keine zahlen, irgendwie überlegen wären.

Bekommt Dir die Luft hier im Forum nicht? Warum prahlen oder Überlegenheitsgefühl? Das entnimmst Du einem einzigen Wort? Wow! :-wand Ich habe bereits als kleine Abiturientin Steuern gezahlt. Aber offensichtlich glaubst DU, man würde sich dadurch überlegen fühlen. Dann rate ich Dir glatt noch einmal, Dir einen gut bezahlten Job zu suchen.



@Trojan: Deinen wachsamen Blick würde ich mir für diverse andere threads wünschen...

Trojan
04.03.2007, 17:59
@Trojan: Deinen wachsamen Blick würde ich mir für diverse andere threads wünschen...


... "Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt."

Mt 24, 41- 42

:-D:-angel

alley_cat75
04.03.2007, 18:11
:-top

dumbo
04.03.2007, 18:37
Angesichts derartiger Schlussfolgerungen gehen mir in der Tat die Argumente aus. Leider gehst DU ja nicht einmal auf meine (für Dich) unvernünftigen Gegenargumente ein.


Was sollen das für Argumente sein ? Ich hab in Amerika 5 bekannte, die konnten studieren - also hat Amerika ein total gerechtes Bildungssystem ?! Ich konnte studieren und hatte ein Auto - also brauchen alle die studieren wollen nur auf ein Auto verzichten und schon können sie es ?!