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Rettungshasi
30.12.2010, 20:03
Und? Wie lautet dein/euer Fazit?
Von vielen nicht-Medizinern (oder heißt es Nicht-Mediziner?) wurde das Buch verrissen, weil die mit der zynischen Art des Autors, wie es hieß, nicht klar kommen.

RS-USER-Küchenhexe
30.12.2010, 21:02
Ich fand das Buch ganz nett zu lesen und gar nicht sooo zynisch - da bin ich selber oft schlimmer! :grins:

Aber daß Nichtmediziner das so empfinden könnten, kann ich schon nachvollziehen. Den Galgenhumor, den man manchmal so braucht, kann halt nicht jeder verstehen.

Und auch die Komik in so mancher Situation ist für Beteiligte nicht sofort ersichtlich... :grins:

Aber man findet sich (und seine Patienten, und seine Kollegen) in den 20 Geschichten durchaus wieder.

Mal ehrlich: könnten nicht die meisten von uns inzwischen ein Buch schreiben? ;)

RS-USER-Brummel
30.12.2010, 21:35
Kann mich der Hexe anschließen, ich denke Aussenstehende werden zum Teil ein Problem mit dem Humor haben.

Als jemand der sich in der Medizin (oder ganz allgemein im "Hausbesuchsdienst zu aussergewöhnlichen Zeiten") auskennt wird man sich / die Kollegen aber häufig wieder finden. Ich zumindest habe köstlich gelacht und auch meine Mutter (die "nur" Arzthelferin ist - wobei die Praxis aber Kontakt zum NA-Dienst hat) hat sich schon amüsiert.

RS-USER-Saphira
30.12.2010, 22:07
ich hab grade bei Weltbild ne Leseprobe dazu gefunden und mich schief gelacht. Ich glaube das wäre mal ne Investition wert...

RS-USER-Küchenhexe
30.12.2010, 23:01
Ist es... ;)

RS-USER-Cookie
06.01.2011, 19:21
Habe im Urlaub jetzt endlich LIMIT durchgelesen. Nachdem der Anfang wahnsinnig zäh war, wurde es doch noch richtig spannend. Es dauerte allerdings Ewigkeiten, bis die verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt wurden, und zum Schluß sind wie im SCHWARM auch wieder ein Großteil der Personen dahingemeuchelt worden. Einige Abschnitte erfordern ziemliche Konzentration, z. B. wenn politische Verwicklungen beschrieben werden. Das ganze spielt im Jahr 2025, also in nicht allzu ferner Zukunft. Fand ich ganz reizvoll. Science Fiction natürlich, aber das eine oder andere könnte man sich tatsächlich so vorstellen. Also ich kann das Buch weiterempfehlen, aber man muß sich durch den Anfang beißen.

RS-USER-Kassiopeia
06.01.2011, 19:44
ich hab grade bei Weltbild ne Leseprobe dazu gefunden und mich schief gelacht. Ich glaube das wäre mal ne Investition wert...

Also ich habe geliehen bekommen und in einem Tag durchgelesen und mich dabei köstlich amüsiert.
Sind wirklich lohnende 10,-€....;)

RS-USER-Cookie
22.01.2011, 19:29
Habe gerade den neuen Schafskrimi Garou durchgelesen. Auch wieder nett und charmant aus Sicht der Schafe, aber das erste Buch Glenkill hat mir doch besser gefallen.

RS-USER-Häuptling weiße Wolke
22.01.2011, 20:23
"Notaufnahme" von Fred Sellin.

Immerhin mit dem löblichen Ziel angetreten, dem Normalsterblichen die Realität in einer Notaufnahme näher zu bringen, kratzt der Autor bisher aber eher noch an der Oberfläche. Aber ich hab ja noch eine Menge Seiten vor mir, mal sehen was noch kommt...
Ich hab es mir vor allem gekauft, weil auch die Sicht der Patienten geschildert werden soll. Die Sicht der Ärzte kenne ich ja schon... :grins:

Knusperriegel
22.01.2011, 21:23
"Notaufnahme" von Fred Sellin.

Immerhin mit dem löblichen Ziel angetreten, dem Normalsterblichen die Realität in einer Notaufnahme näher zu bringen, kratzt der Autor bisher aber eher noch an der Oberfläche. Aber ich hab ja noch eine Menge Seiten vor mir, mal sehen was noch kommt...
Ich hab es mir vor allem gekauft, weil auch die Sicht der Patienten geschildert werden soll. Die Sicht der Ärzte kenne ich ja schon... :grins:
Und Du wirst die Sichtweise der Asklepios-Klinik in Hamburg kennenlernen.

RS-USER-Häuptling weiße Wolke
22.01.2011, 21:27
Und Du wirst die Sichtweise der Asklepios-Klinik in Hamburg kennenlernen.

Die kenne ich schon in Teilen, als DGINA-Mitglied kommt man an den Hamburgern kaum vorbei.

RS-USER-Cookie
30.01.2011, 21:10
Jetzt lese ich gerade das frisch erworbene "Nuhr auf Sendung" :)

RS-USER-Küchenhexe
30.01.2011, 21:49
Dann schreib doch bitte mal 'ne Kritik hier rein, wenn Du fertig bist! *liebguck*

Rettungshasi
30.01.2011, 21:50
In einem knappen Monat kommt Simon Becketts neustes Buch "Verwesung" raus und kurz danach habe ich auch Ferien:love:

Bis dahin hab ich leider keine Zeit, irgendetwas abseits des Studiums zu lesen.

Schwarzwälder
31.01.2011, 10:52
Lothar-Günther Buchheim: Der Abschied

Interessant, wie es nach Das Boot weiter gegangen ist. Für Leute die sich für Kernkraft interessieren eine gut verständliche Schilderung über den Antrieb der NS Otto Hahn (NS = Nuklearschiff). Denke, als nächstes hole ich mir Die Festung.

Greez Schwarzwälder

Knusperriegel
31.01.2011, 14:42
Buchheim ist sehr lesenswert!
Der Fortsetzungsroman von "Das Boot" ist "Die Festung", die von seiner Zeit in Brest im II. WK und seinem Absetzen von dort nach Süddeutschland spielt.

Ein Sittenspiegel durch die noch junge BRD ist sein Reisebericht "Staatszirkus - mit der Queen durch Deutschland"; erschienen 1978 als die deutsche Welt noch zutiefst erfgriffen war von gekrönten Häuptern - und sei es auch die Themseliesel.

Eine vernichtende Kritik über die Passagierschifferei (als die noch als elitär galt) ist sein Buch "Der Luxusliner", erschienen 1980.

Viel Vergnügen!

RS-USER-Häuptling weiße Wolke
02.02.2011, 12:58
"Das Boot" ist eine der wenigen Ausnahmen, wo ich sagen würde, dass der Film besser ist als das Buch, hat mir nicht gut gefallen.

Abschließendes Fazit zu "Notaufnahme":
Der Autor schafft es trotz seiner Zeit in der Notaufnahme nur, an der Oberfläche zu kratzen und verliert sich zum Ende hin immer mehr in der Schilderung von Einzelschicksalen. Für den kompletten Laien vielleicht ganz interessant, zeigt es nicht mal in Ansätzen den wirklichen Wahn in deutschen Notaufnahmen. Für mich hat sich das Buch nicht gelohnt.

Jetzt lese ich "Schauen sie sich mal diese Sauerei an...". Deutlich mehr an der Wahrheit als "Notaufnahme", zuweilen sehr schön zynisch. Bisher gefällt es mir sehr gut.

RS-USER-Nalox
10.02.2011, 20:42
Jetzt lese ich "Schauen sie sich mal diese Sauerei an...". Deutlich mehr an der Wahrheit als "Notaufnahme", zuweilen sehr schön zynisch. Bisher gefällt es mir sehr gut.

Das habe ich schon durch - ist echt gut !
In welchem Kapitel bist du denn ?

Was noch gut ist und was ich auch schon " verschlungen" hab ist " Wenn jede Sekunde zählt" von Gerrit Hosenfeld .

RS-USER-Cookie
27.04.2011, 14:55
Vor kurzem beendet:

"Sonntage im Licht" von Susan Vreeland

Eine bezaubernde Geschichte rund um den Maler Renoir und die Entstehung des Bildes "Frühstück der Ruderer". Hab erst ein bißchen gebraucht, um mich reinzulesen, aber dann hat's mir sehr gut gefallen! :)

RS-USER-DerDings
28.04.2011, 14:16
In einem knappen Monat kommt Simon Becketts neustes Buch "Verwesung" raus und kurz danach habe ich auch Ferien:love:

Bis dahin hab ich leider keine Zeit, irgendetwas abseits des Studiums zu lesen.

hab ich natürlich gleich am ersten tag gekauft und gelesen. beckett ist gut, aber an teil eins o zwei kommt er nicht mehr ran. auch in den büchern "wußte" ich schon ziemlich früh wer der täter wohl sein wird, aber die handlung war mMn sehr viel spannender.

mein letztes buch abseits der medizin war "dead or alive" von tom clancy. davon kann ich jedem nur abraten - ich habs mir nur aus gründen der nostalgik angetan (hab mit 12 angefangen clancy auf englisch zu lesen und mir damit bis zum abi die 1en in englisch gesichert). das buch liest sich wie eine "24" staffel, nur ohne jack bauer (und das geht nun gar nicht). das einzig interessante war, das mich das buch zum nachlesen über radionukleidbatterien führte und ich so erfuhr, das in den 70ern (auch in der BRD) plutonium getriebene herzschrittmacher implantiert wurden. :rock: