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Blockpraktika

Zusammenfassung aus Abenteuer Klinik

Nina Dalitz (Redaktion MEDI-LEARN)

Praktika im Semester – nicht in den Ferien

Im klinischen Studienabschnitt (5. bis 10. Semester) belegst du 21 Hauptfächer, ein Wahlfach und 13 Querschnittsbereiche. 5 der Hauptfächer werden durch Blockpraktika während der Semester vertieft: Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Pädiatrie und Allgemeinmedizin. Für jedes Blockpraktikum erhältst du einen benoteten Schein, denn sie gelten als eigenständiges „Fach“.

Surftipp

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In Kleingruppen im Krankenhaus

Laut Approbationsordnung sind Blockpraktika „Veranstaltungen von ein- bis sechswöchiger Dauer zur Differentialdiagnostik und -therapie der wichtigsten Krankheitsbilder unter Bedingungen des klinischen und ambulanten medizinischen Alltags“. Sie finden in Kleingruppen im Krankenhaus statt. Anders als bei Famulaturen musst du dich nicht selbst um einen Praktikumsplatz kümmern, das erledigt die Uni für dich.

Große Unterschiede

An einigen Unis folgen alle fünf Blockpraktika direkt aufeinander, sodass sie ein ganzes Semester füllen und einer Famulatur ähneln. An anderen sind sie z.B. in Blöcken zu 90 Minuten über mehrere Semester verteilt. Es gibt keine einheitliche Regelung zu Ablauf, Art der Benotung und Dauer. Zwischen den einzelnen Blockpraktika gibt es sowohl inhaltlich als auch organisatorisch große Unterschiede. Der Ablauf variiert von Uni zu Uni, von Krankenhaus zu Krankenhaus und von Fach zu Fach, ebenso die Qualität der Veranstaltungen.

Ärzte oft nicht freigestellt

Ein Problem ist, dass häufig kein verbindlicher Lernzielkatalog existiert oder dieser nicht eingehalten wird „Keiner wusste so wirklich, was er mit uns Studenten anfangen sollte.“ Nicht immer sind die zuständigen Ärzte für die Zeit des Blockpraktikums vom normalen Stationsbetrieb freigestellt. Das kann dazu führen, dass sie zu spät kommen oder bei ihrem Unterricht vom Pieper unterbrochen werden. So sagen Studenten zum Teil: „Ich hatte auf mehr Praxis und Patientenkontakt gehofft“ oder „Ich fände es gut, wenn Ärzte für den Unterricht freigestellt würden, um am Patienten bestimmte Untersuchungen und Tätigkeiten zu demonstrieren, die die Praktikanten anschließend unter Supervision selbst durchführen.“

Es hängt auch von dir ab

Die Ärzte wissen oft nicht, welche Grundlagen du schon hast, was du bereits gesehen hast und was für dich interessant ist. Also: Fragen, fragen, fragen und jede sich bietende Chance zum Patientenkontakt nutzen. Die Atmosphäre ist meist locker und Prüfungsstress gibt es kaum: Die Note entsteht meist nicht durch eine Klausur, sonern eine oder mehrere kleine mündliche Prüfungen, „Prüfungsgespräche“ oder ein OSCE.