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Famulatur in Oslo

Faszination Skandinavien

Kirsten Krämer

Arbeitsklima, Kontakte und mein Fazit

Das Ullevål Universitätskrankenhaus ist das größte Krankenhaus in Südnorwegen, mit einem Schwerpunkt auf Traumaversorgung. Verkehrunfälle, Bootsunfälle oder Stürze aus großen Höhen waren dort an der Tagesordnung. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es keine strikte Hierarchie zwischen den Ärzten, sondern man arbeitet im Team, egal ob Assistenzarzt oder Chef. Ebenso locker sind die Arbeitszeiten: wenn die letzte OP um 14 Uhr fertig war, dann gingen die Chirurgen nach Hause So konnte es gut sein, daß man nach 14 Uhr nur noch die diensthabenden Ärzte antraf. Mir persönlich gefiel diese Art der Arbeit sehr gut, alles war viel ungezwungener als in Deutschland.

Gelauscht (Foren)

Nach dem Studium

Sprache und Co.


Sprachliche Probleme hatte ich keine: ich hatte zwar vorher keinen Norwegischkurs besucht, nur ein paar Jahre zuvor 6 Monate Schwedisch gelernt, aber ich stellt fest, dass gerade die medizinischen Begriffe denen im Deutschen doch sehr ähnlich sind. Außerdem sprechen alle sehr gutes Englisch, nicht nur die Ärzte, sondern alle Mitarbeiter im Krankenhaus und zum Teil sogar die älteren Patienten, wenn man nicht sogar Leute trifft, die Deutsch sprechen. Wenn die Patienten kein englisch konnten, erklärten die Ärzte ihnen, wer wir waren und die meisten hatten dann gegen eine Untersuchung durch uns nichts einzuwenden. In der Chirurgie war es sowieso kein Problem, da die Ärzte alles auf Englisch erklärten während der OP.

Kontakt zu den Mitstudenten

Insgesamt waren wir 12 Austauschstudenten in Oslo, die meisten wohnten im gleichen Wohnheim und arbeiteten auch im gleichen Krankenhaus. So organisierten wir meistens ein Abendprogramm in der Gruppe oder trafen uns zum Essen in der Gemeinschaftsküche auf einem Stockwerk. Besonders klasse war auch das Social Programme der Norweger: sie organisierten eine Welcome-Party, Wanderungen und Ausflüge, Grillabende und vieles mehr, mehrmals pro Woche wurde etwas für uns organisiert. In der übrigen Zeit waren wir in Kleingruppen in der Stadt und haben uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten angeschaut. Da die Arbeitszeiten dort nicht sehr strikt waren, konnten wir auch gehen wann wir wollten. So kam es, dass ich manchmal schon um 12 Uhr ging, dafür aber an anderen Tagen, wo es mehr zu sehen gab, bis abends blieb. Die Stadt Oslo bietet sehr viel zu sehen, so dass man sich in vier Wochen nicht langweilt. Man muss aber berücksichtigen, dass alles dort um einiges teurer ist im Vergleich zu Deutschland. Nicht nur die alkoholischen Getränke (Bier für 6 Euro ist billig) sind davon betroffen, sondern alle Lebensmittel und andere Preise. So war es für uns natürlich sehr gut, dass wir neben dem Mittagessen in der Kantine und auch die Lebensmittel für Frühstück und Abendessen umsonst aus der Zentralküche des Krankenhauses holen konnten. Damit konnten wir uns zumindest die hohen Preise für die Lebensmittel sparen.

Mein Fazit

Alles in allem kann ich eine Famulatur am Ullevål Universitätskrankenhaus in Oslo nur empfehlen. Man sieht sehr viel, trifft auf durchweg freundliche Menschen, die hilfsbereit sind und alle englisch sprechen. Ob man eine Famulatur in Radiologie macht, liegt im eigenen Ermessen, für mich war die Kombination zwischen Radiologie und Orthopädie/Unfallchirurgie sehr gut. Man braucht sich keine Bücher dorthin mitnehmen, da das Krankenhaus über eine sehr moderne Bibliothek verfügt, aus der auch Austauschstudenten ausleihen dürfen. Des weiteren findet man in der verschiedenen Abteilungen Fachliteratur auf englisch, die man dort lesen kann. Es ist auch nicht nötig, Kleidung für das Krankenhaus mitzubringen, da alles vom Krankenhaus gestellt wird. Es gibt dort spezielle Räume für Kleidung, in denen man weiße Hosen, Hemden und Kittel findet, die man sich jeden Morgen mitnehmen kann. Da unser Wohnheim direkt neben dem Krankenhaus war, kam ich schon fertig umgezogen zur Arbeit. Alles, was man mitbringen muß, sind weiße Schuhe und das eigene Stethoskop.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
Kirsten Krämer
6.Semester
MH Hannover
[email protected]

Krankenhaus
Ullevål Universitetssykehus
Kirkeveien 166
0450 Oslo
Norway

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