6. Hast du schon eine Praxisfamulatur?
Folgt noch.
7. Hast du eine Bezahlung für deine Famulatur erhalten? Findest du, Famulaturen sollten vergütet werden? Warum?
Bisher habe ich noch kein Geld erhalten. In der Chirurgie fände ich es angebracht: sieben Stunden im OP zu stehen, sollte definitiv vergütet werden. Man macht ja quasi den Assistentenjob!
8. Hast du schon bzw. hast du vor, eine Famulatur im Ausland zu machen? Falls ja: Wie hat dir dies im Vergleich mit Deutschland gefallen?
Die Famulatur im UK Meidling in Wien war für mich eine Auslandsfamulatur. Gefallen hat mir die sehr gute Betreuung, ermöglicht durch einen sehr hohen Personalschlüssel.
9. Hast du insgesamt das Gefühl, in deinen Famulaturen viel gelernt zu haben? Oder hattest du schon einmal das Gefühl, eher unerwünschte Arbeit zu machen?
In der Chirurgie wird man schon ausgenutzt. Auf einer guten Inneren kann man viel lernen. Aber das kommt natürlich immer auch auf einen selbst an. Zeigt man Interesse und ist hilfsbereit, bekommt man auch was zurück.
10. Was war bisher das aufregendste Erlebnis, das du in einer Famulatur erfahren durftest? Und was war der absolute Tiefpunkt, den du am liebsten vergessen möchtest?
Positiv erlebt habe ich eine Reanimation auf Station, negativ das Versterben eines Patienten auf dem OP-Tisch.
11. Welche Tipps würdest du anderen Famulanten mit auf den Weg geben?
Als kleine Vorbereitung: Duale Reihe Anamnese und körperliche Untersuchung und aus den entsprechenden Klinikleitfäden die Leitsymptome. Den Klinikleitfaden in der Kitteltasche zu haben, ist immer sinnvoll - genauso wie ein Arzneimittelpocket.
Wichtig ist Nachfragen und Interesse zeigen, außerdem Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, sich bei jedem höflich vorstellen und nicht denken, dass man alles selbstständig gezeigt bekommt. Man lernt nur durch aktives Nachfragen!