Crocs sorgen für Abwechslung an den Füßen von Klinikpersonal
Dominika Sobecki
Original und Fälschung
Ein großer Nachteil der original Croc-Schuhe und einer der häufigsten Gründe, auf sie zu verzichten, ist ihr Preis. Ein Paar kostet durchschnittlich EUR 40,-. Im Gegensatz dazu sind die täuschend echt aussehenden Imitate, die man mittlerweile in fast jeder Fußgängerzone findet, oft günstiger zu haben als eine Hand voll Jibbitz. Auch zu den originalen Jibbitz der Firma Croc, deren Preis durchschnittlich bei etwa 3,- Euro liegt, gibts an fast jeder Ecke preiswertere Alternativen. Da kommt die Frage auf: Lohnt es sich überhaupt, zum Original zu greifen? Die Antwort lautet: Ja. Crocs bestehen aus einem speziellen, federleichten und gleichzeitig robusten Kunstharz, dass sich bei Erwärmung der Fußform anpasst und in dem sich Keime nur schwer festsetzen können. Das Fußbett der Schuhe ist orthopädisch geformt. Die meisten Imitate sind zwar ebenfalls aus einem sehr leichten Material, dieses verschleißt jedoch oft viel schneller als der Croc-Grundstoff und ist auch ansonsten meist von deutlich niedrigerer Qualität. Außerdem besitzen die in Asien massengefertigten Schuhe größtenteils kein profiliertes Fußbett und bieten so einen um einiges geringeren Tragekomfort.
Gehören Crocs verboten?
Sind die beliebten Kunststofftreter eine Gefahr für die Gesundheit von Patienten? Kliniken in Schweden, Österreich und der Schweiz haben die bunten Schlappen von ihren Stationen verbannt. Der Grund? Die Schuhe könnten sich elektrisch aufladen und so Herzpatienten gefährden und Störungen bei elektronischen Geräten auslösen. Im Gegensatz zu herkömmlichen OP und Stationsschuhen seien Crocs nicht antistatisch.
Bei uns ist ein Verbot der beliebten Schlappen bislang noch nicht in Aussicht. Die Berliner Charité jedoch prüft, inwieweit die im Ausland geäußerten Bedenken berechtigt sind. Es ist allerdings sehr gut möglich, dass bis dahin die Sperre bei unseren Nachbarn wieder aufgehoben wird: Die europäischen Croc-Fans wollen sich nicht ausbremsen lassen und so hat ein Schwedischer Intensivmediziner einen so genannten „SafeClip“ entwickelt. Die Plastikspange ist an den Schuhe anzubringen und soll diese angeblich erden. Der „SafeClip“ ist im Internet erhältlich…
Surftipp
Tipp
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Hast du Lust bekommen, dich an deinen Füßen kreativ auszutoben? Oder bist du längst Croc-Fan und immer auf der Suche nach neuen Variationsideen? Dann lass dich inspirieren! In einem kunterbunten Fotoshooting haben unsere Medi-Modells Judith, Lena und Adrian etliche Farbvarianten und Jibbitz-Kombinationen für die beliebten „Cayman“ Crocs ausprobiert, die du in unserer Galerie ausführlich betrachten kannst!
Wir bedanken uns bei der Bergfreunde GmbH, die uns die präsentierten Crocs und Jibbitz zur Verfügung gestellt hat!“