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Tramaldol
25.12.2023, 10:12
Nun, auch jemand muss den Müll wegbringen, sonst bleibt er stehen. Wenn der soziale Frieden gewahrt werden soll und nicht irgendwann Höcke und Co bei 40% stehen, sollte man diese irreguläre Migration und die ganze Woke-Industrie, die dahintersteht endlich beenden. Ist aber eine andere Diskussion als der Nutzen/Zukunft PA bzw. nur am Rand relevant.
Es ist doch egal, ob es eine alte weiße Karen mit P-Versicherung und gehobenen Ansprüchen, ein Arbeiter bei der Stadtreinigung oder ein Arbeitesloser ist oder Obdachloser ist. Niemand von denen brauch für eine "banalen kleinen" Beschwerden unbedingt einen Arzt sehen, wo andere Leute sich selbst "verarzten" würden. Es gibt garnicht soviele Ärzte und auch nicht soviel Geld. Das ist eine sinnvolle Sparmöglichkeit bzw. Steigerung der Effizienz des Gesundheitswesens. Es gibt noch 1000x andere zusätzlich, die auch dringend notwendig wären angesicht der Ausgaben.
Daher sind PAs oder Spezialisierte Pflegekräfte bei so kleinen banalen Sachen sinnvoll. Wenn sie selbst nicht weiter wissen oder der Patient wiederkommt, kann man den Patient immer noch dem Arzt vorstellen.
Das ist doch auf jeder Krankenstation mit "besserer" Pflege genauso. Gute Pflege schöpft erstmal Bedarfsmedikation aus, macht einen Verband, was auch immer. Und falls es zu kritisch/komplex wird, zieht sie einen Arzt hinzu. Klar gibt es auch mal Pflege, die DIREKT den Arzt hinzuzieht und nur wenig selbstständig arbeitet. Finden wir alle nervig.
Dass sie nicht mal selbst einen Zugang legen dürfen oder Blutabnehmen auf den Normalstationen, ist wirklich eine Schande des deutschen Gesundheitswesens.
Niemand von denen brauch für eine "banalen kleinen" Beschwerden unbedingt einen Arzt sehen, wo andere Leute sich selbst "verarzten" würden.
Das Wissen um die eigene Gesundheit ist halt oft schlecht. Genauso wie man in der Schule wenig auf die digitale Welt vorbereitet wird, wenig über Finanzen etc. lernt, genauso steht es um die Gesundheitserziehung. Wenn Eltern in Vollpanik mit einem ratlosen Kind in der Notaufnahme stehen, wegen eines Wespenstichs ohne Vorliegen einer Allergie, und das Kind nur mit leichter lokaler Schwellung... man merkt halt manchmal dass Leute zwar Kinder bekommen dürfen aber dafür nicht mal die einfachsten Gesundheitsdinge verstehen müssen.
Dass sie nicht mal selbst einen Zugang legen dürfen oder Blutabnehmen auf den Normalstationen, ist wirklich eine Schande des deutschen Gesundheitswesens.
Das ist Politik. Sie dürften es ja, sie machen es nur nicht. Wieso darf die Pflege in der Notaufnahme einen Zugang legen und auf Normalstation nicht? Wieso darf eine Pflegekraft in privaten Häusern Zugänge legen aber in kommunalen Häusern nicht?
Die Pflege hat durchgesetzt dass sie nicht "ärztliche Hilfskräfte" sind sondern "Pflegefachkräfte" die sich um die Pflege kümmern müssen und nicht ärztliche Hilfstätigkeiten machen...
Tramaldol
25.12.2023, 16:55
Das Wissen um die eigene Gesundheit ist halt oft schlecht. Genauso wie man in der Schule wenig auf die digitale Welt vorbereitet wird, wenig über Finanzen etc. lernt, genauso steht es um die Gesundheitserziehung. Wenn Eltern in Vollpanik mit einem ratlosen Kind in der Notaufnahme stehen, wegen eines Wespenstichs ohne Vorliegen einer Allergie, und das Kind nur mit leichter lokaler Schwellung... man merkt halt manchmal dass Leute zwar Kinder bekommen dürfen aber dafür nicht mal die einfachsten Gesundheitsdinge verstehen müssen.
Das stimmt, aber wenn soviel Allgemeinwissen fehlt, kann das die Solidargemeinschaft nicht ausgleichen, indem sie für Banalitäten direkt einen FA mit 10 Jahren Ausbildung (Studium+Weiterbildung) hinstellt. Alle meckern hier über zu hohe SteuerIst zu teuer und auch Quatsch. Das finnländische bzw. britische System macht durchaus Sinn. Dass der PA die Whipple OP in 2-3 Jahren macht, ist ja maximal unwahrscheinlich. Aber klar, alle haben Angst wenn's um den Kuchen geht, was man an den Reaktionen hier sieht.
Alle meckern hier über hohe Steuern und Abgaben. Die werden ja weiter drastisch erhöht werden, wenn man für jeden Quatsch 24h einen Facharzt zu Verfügung hat. Es gibt nicht zu wenig Geld im Gesundheitswesen, Problem ist die Organisation und Verteilung der Mittel.
Das ist Politik. Sie dürften es ja, sie machen es nur nicht. Wieso darf die Pflege in der Notaufnahme einen Zugang legen und auf Normalstation nicht? Wieso darf eine Pflegekraft in privaten Häusern Zugänge legen aber in kommunalen Häusern nicht?
Die Pflege hat durchgesetzt dass sie nicht "ärztliche Hilfskräfte" sind sondern "Pflegefachkräfte" die sich um die Pflege kümmern müssen und nicht ärztliche Hilfstätigkeiten machen...
Eine deutsche Pflegekraft könnte in den USA oder GB als "Hilfskraft" durchgehen. Da dürfte die Einsicht hierzulande sehr spät kommen. Die aus dem Ausland angeworbenen Pflegekräfte suchen, wie gewohnt, in der Regel nach 1-2 Jahren wieder das Weite. Wer kann es Ihnen verdenken? Ich bin da auch raus. Soviel Sturheit und Ignoranz in den leitenden Positionen der Pflege. Kein Wunder, dass da niemand arbeiten möchte und sie niemanden finden. Ich würde niemand dazu raten hierzulande in der Pflege zu arbeiten. Der Beruf bräuchte dringend eine Aufwertung. Aber ja anderes Thema.
Man nehme ein eh schon unterfinanziertes solidarisches Sozialsystem und füge 10 Mio Netto-Bezieher hinzu, ohne eine entsprechende Menge Netto-Zahler hinzuzufügen bei zugleich nicht sinkenden, sondern eher steigenden Leistungen.
Es wäre schön, wenn man nicht nur mystisch von einem Sozialsystem sprechen würde, sondern es konkret benennt.
Würde man die Gehälter steigern, die Abgaben mal senken [...] würde man auch Fachkräfte finden, ggf. aus dem Ausland.
Deutschland liegt beim Vergleich der Steuer- und Abgabenquoten innerhalb der OECD im Mittelfeld.
Import von großen Mengen Sozialhilfeempfängern.
Was meinst du damit? Wir haben wohl unterschiedliche Interpretationen von Import. Zumindest verstehe ich nicht was du meinst.
Mit der Abwanderung der Industrie
Unternehmensinvestitionen hängen stärker von Konjunkturaussichten, Absatzmärkten, qualifizierten Arbeitskräften, Infrastruktur und Rechtssicherheit ab, als von der Steuerbelastung auf Gewinne.
Aber wenn man sich überlegt dass es eigentlich eine Rentenversicherung gibt und eigentlich eine Krankenversicherung gibt und die beiden Systeme aktuell bereits nur noch funktionieren aufgrund Milliardenschwerer Zuschüsse aus Steuermitteln dann ist das schon krass. Vor allem ist nicht zu erwarten dass sich das ändern. Sämtliche Prognosen deuten darauf hin dass sich das noch verstärkt. Stichwort "Boomer".
Und was hast du für eine Lösung?
sollte man diese irreguläre Migration und die ganze Woke-Industrie, die dahintersteht endlich beenden.
Der Begriff Irreguläre Migration wird für Menschen genutzt, die nicht registriert sind. Was genau stört dich daran? Diese Menschen können das Sozialsystem nicht nutzten, weil sie eben nicht registriert sind. Und auf den Begriff Woke-Industrie möchte ich gar nicht eingehen, weil du mit diesem Begriff einfach provozieren willst.
Was dich wahrscheinlich mehr stört ist allgemein das Thema Migration. Welche Lösung siehst du da? Migration lässt sich nur in geringen Teilen steuern. Willst du Menschen dran hindern, dann ist das entweder extrem teuer (Grenzen absichern ist unglaublich Personal intensiv) oder moralisch aus meiner Sicht nicht tragbar (versenken von Schiffen auf dem Meer).
Es wäre schön, wenn man nicht nur mystisch von einem Sozialsystem sprechen würde, sondern es konkret benennt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialsystem
Deutschland liegt beim Vergleich der Steuer- und Abgabenquoten innerhalb der OECD im Mittelfeld.
Platz 2 (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/185987/umfrage/steuer-und-sozialabgaben-nach-laendern/) ist für mich nicht "Mittelfeld".
Was meinst du damit? Wir haben wohl unterschiedliche Interpretationen von Import. Zumindest verstehe ich nicht was du meinst.
Weit über 90% von dem, was aktuell als Asylbewerber kommt, immigriert direkt ins Sozialsystem. Also Asylbewerberleistungen oder anschließend Bürgergeld (früher Hartz IV). Die Schlepper ("NGO") warten mit ihren "Rettungsschiffen" direkt vor den hoheitlichen Gewässern der z.B. nordafrikanischen Staaten (d.h. die Schlepper aus den entsprechenden Ländern zielen mit ihren Transporten auch nur, bis ins internationale Gewässer zu kommen). Dort werden sie dann aufgenommen und 2000 km in den nächsten europäischen Hafen "gerettet". Die Leute zurück in den nächsten nordafrikanischen Hafen zu bringen (100km; zeigt den nächsten die sich auf die gefährliche Reise machen, dass es sich nicht lohnt, weil man entweder ertrinkt oder zurück in Nordafrika ist) ist natürlich gleichzusetzen mit sie ertrinken lassen. Von da aus wandern sie dann durch die sicheren europäischen Drittstaaten nach Deutschland, weil dort die Sozialhilfe am höchsten ist und gleichzeitig bekannt ist, dass niemand abgelehnt oder abgeschoben wird, egal was er tut.
Und was hast du für eine Lösung?
Der Begriff Irreguläre Migration wird für Menschen genutzt, die nicht registriert sind. Was genau stört dich daran? Diese Menschen können das Sozialsystem nicht nutzten, weil sie eben nicht registriert sind. Und auf den Begriff Woke-Industrie möchte ich gar nicht eingehen, weil du mit diesem Begriff einfach provozieren willst.
Was dich wahrscheinlich mehr stört ist allgemein das Thema Migration. Welche Lösung siehst du da? Migration lässt sich nur in geringen Teilen steuern. Willst du Menschen dran hindern, dann ist das entweder extrem teuer (Grenzen absichern ist unglaublich Personal intensiv) oder moralisch aus meiner Sicht nicht tragbar (versenken von Schiffen auf dem Meer).
Asylverfahren nach australischem Vorbild. Wer illegal nach DE einreist, hat jede Chance auf Asyl verloren und wird konsequent sofort und ohne 1000 Jahre Klageverfahren auf Staatskosten sofort abgeschoben. Einspruch kann auf eigene Kosten aus dem Heimatland eingereicht werden. Aktuell wird das gut gemeinte Asylsystem halt einfach komplett für die Massenmigration aus armen Ländern in unsere Sozialsysteme genutzt. Das ist nicht finanzierbar und wird sehr bald schon zu einem Kollaps unserer Systeme führen. Das weiß auch die Politik - man hofft einfach, dass es nicht in der eigenen Amtsperiode stattfindet.
Könnte die Moderation bitte die fruchtlose Diskussion um das Für und Wider der deutschen Migrationspolitik von dem berufspolitisch relevanten Thema Midlevels / Scope Creep abtrennen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialsystem
Ich hatte Folgendes zitiert:
Man nehme ein eh schon unterfinanziertes solidarisches Sozialsystem und füge 10 Mio Netto-Bezieher hinzu, ohne eine entsprechende Menge Netto-Zahler hinzuzufügen bei zugleich nicht sinkenden, sondern eher steigenden Leistungen.
Welches unserer Sozialsysteme meinst du denn? Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung oder Arbeitslosversicherung?
Platz 2 (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/185987/umfrage/steuer-und-sozialabgaben-nach-laendern/) ist für mich nicht "Mittelfeld".
Ein korrekter internationaler Vergleich der Abgabenbelastung berücksichtigt neben Einkommensteuer und Sozialbeiträgen insbesondere auch die indirekten Steuern.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157383/umfrage/abgabenquoten-ausgewaehlter-staaten/
Weit über 90% von dem, was aktuell als Asylbewerber kommt, immigriert direkt ins Sozialsystem. Also Asylbewerberleistungen oder anschließend Bürgergeld (früher Hartz IV).
Man darf frühstens nach 3 Monaten arbeiten. (https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Migration-und-Arbeit/Flucht-und-Aysl/Arbeitsmarktzugang-fuer-Gefluechtete/arbeitsmarktzugang-fuer-gefluechtete-art.html)
Die Schlepper ("NGO") warten mit ihren "Rettungsschiffen" direkt vor den hoheitlichen Gewässern der z.B. nordafrikanischen Staaten (d.h. die Schlepper aus den entsprechenden Ländern zielen mit ihren Transporten auch nur, bis ins internationale Gewässer zu kommen). Dort werden sie dann aufgenommen und 2000 km in den nächsten europäischen Hafen "gerettet". Die Leute zurück in den nächsten nordafrikanischen Hafen zu bringen (100km; zeigt den nächsten die sich auf die gefährliche Reise machen, dass es sich nicht lohnt, weil man entweder ertrinkt oder zurück in Nordafrika ist) ist natürlich gleichzusetzen mit sie ertrinken lassen.
Kannst mal ein paar belastbare Zahlen liefern. Wie viele Menschen kamen über den Meerweg? Wie viele wurden auf Boote von NGOs aufgenommen? Wie viele kamen mit dem Boot direkt bis nach Europa? Wie möchtest du die Migration verhindern? Da kannst du dich doch nicht anhängig von NGOs machen, du musst doch eine eigene Lösung haben.
Asylverfahren nach australischem Vorbild. Wer illegal nach DE einreist, hat jede Chance auf Asyl verloren und wird konsequent sofort und ohne 1000 Jahre Klageverfahren auf Staatskosten sofort abgeschoben.
Wir sind aber Teil der EU. Wir können nicht einfach so Regeln aufstellen.
Aktuell wird das gut gemeinte Asylsystem halt einfach komplett für die Massenmigration aus armen Ländern in unsere Sozialsysteme genutzt.
Glaubst du echt die Menschen kommen nach Deutschland um hier das Sozialsystem zu nutzen? Diese Menschen wird es auch geben, aber die meisten Menschen migrieren doch, weil sie sich ein besseres Leben aufbauen wollen oder möglichst viel Geld zu Verwandten schicken wollen (und das macht man nicht von Sozialleistungen).
Ich bin an einer sachlichen Diskussion interessiert. Aber da muss man meiner Meinung nach nicht nur Meinungen raushauen sondern diese auch mit Zahlen/Fakten unterlegen.
Tramaldol
25.12.2023, 23:43
Die Präsidentin des Pflegerats (https://www.bibliomed-pflege.de/news/dpr-chefin-vogler-das-ist-nur-der-anfang-1) zu den vorläufigen Eckpunkten des Pflegekompetenzgesetzes:
Nur Entlastung bei den nicht genuin ärztlichen Tätigkeiten .... ist klar :-angel
Du arbeitst nicht in der Patientenversorgung oder?
Solltest du mal längere Zeit dort erneut arbeiten, wirst du dich über Hilfe freuen, egal ob es Ernährungsberatung, Wundpflege oder Abnahme von banalen Patienten mit banalen Beschwerden wie "am Blatt Papier geschnitten" oder "Liebeskummer". Jede Notaufnahme mit angeschlossener KV-Praxis ist voll davon.
Der Begriff Irreguläre Migration wird für Menschen genutzt, die nicht registriert sind. (...) Woke-Industrie möchte ich gar nicht eingehen, weil du mit diesem Begriff einfach provozieren willst.
Migration lässt sich nur in geringen Teilen steuern. Willst du Menschen dran hindern, dann ist das entweder extrem teuer (Grenzen absichern ist unglaublich Personal intensiv) oder moralisch aus meiner Sicht nicht tragbar (versenken von Schiffen auf dem Meer).
a) irreguläre Migration ist Vermischung von regulärer Einwanderung mit Visum+Arbeitsvertrag und Wirtschaftsflüchtlingen, die keine Chance auf Anerkennung haben, aber dann doch für immer bleiben inkl. Sozialleistungen. Andere Story
b) Die Woke-Industrie befördert die irreguläre Migration von Wirtschaftsflüchtlingen. Das geht aber nunmal nicht, weil nicht die ganze Welt hier Platz hat.
c) Ach? Glaubst du vor Schengen war das zu teuer? So ein Quatsch. In Australien funktioniert das auch, da werden keine Boote versenkt, das ist eine weitere Behauptung der Woken, um ihre Interessen durchzusetzen.
Wir sind aber Teil der EU. Wir können nicht einfach so Regeln aufstellen.
Vllt irgendwann dann nicht mehr. Einen Brexit gab es bereits und die machen jetzt ein Abkommen mit Ruanda. Wenn es so weiter geht, kommt Höcke, Weidel, LePen, Vox in Spanien. Den Orban gibt es schon. Eine Mehrheit in den so liberalen Niederlanden will Wilders.
Die Leuten haben keinen Bock auf uneingeschränkte Migration aus viel ärmeren Ländern. Und dann ist auch Schluss mit Schengen. Dann ist das eben gescheitert und das muss man sich eingestehen.
Glaubst du echt die Menschen kommen nach Deutschland um hier das Sozialsystem zu nutzen? Diese Menschen wird es auch geben, aber die meisten Menschen migrieren doch, weil sie sich ein besseres Leben aufbauen wollen oder möglichst viel Geld zu Verwandten schicken wollen (und das macht man nicht von Sozialleistungen).
Hier kann aber nicht Gott und die Welt einfach so einwandern. Natürlich kommen die Leute wegen medizinischer Leistungen für ihre Familie, Kindergeld, Wohngeld, Zuschüssen, Bürgergeld usw. Wenn du das streichen würdest, kämen schonmal viel weniger. Sachleistungen/Kartensystem wie in Bayern sind ein erster Schritt, dann geht das ganze Sozialgeld nicht direkt zurück immerhin.
Irgendwelche Terroristen lädst du mit deiner Politik hier auch noch ein. Du lädst hier Leute ein, die die Herkunftsländer garnicht selbst wollen. Denk nochmal nach.
Asylverfahren nach australischem Vorbild. Wer illegal nach DE einreist, hat jede Chance auf Asyl verloren und wird konsequent sofort und ohne 1000 Jahre Klageverfahren auf Staatskosten sofort abgeschoben. Einspruch kann auf eigene Kosten aus dem Heimatland eingereicht werden. Aktuell wird das gut gemeinte Asylsystem halt einfach komplett für die Massenmigration aus armen Ländern in unsere Sozialsysteme genutzt. Das ist nicht finanzierbar und wird sehr bald schon zu einem Kollaps unserer Systeme führen. Das weiß auch die Politik - man hofft einfach, dass es nicht in der eigenen Amtsperiode stattfindet.
Sehe ich auch so.
FirebirdUSA
26.12.2023, 08:07
Bitte abtrennen...
Offtopic: Australien ist eine Insel, mit viel Wasser drum herum, das würde hier nie funktionieren.
Du arbeitst nicht in der Patientenversorgung oder?
Solltest du mal längere Zeit dort erneut arbeiten, wirst du dich über Hilfe freuen, egal ob es Ernährungsberatung, Wundpflege oder Abnahme von banalen Patienten mit banalen Beschwerden wie "am Blatt Papier geschnitten" oder "Liebeskummer". Jede Notaufnahme mit angeschlossener KV-Praxis ist voll davon.
Für diese Hilfe muss man aber kein neues Berufsbild etablieren und den Arztvorbehalt bei Diagnostik und Therapie aufgeben. Ernährungsberater, Wundschwestern, Schwestern für BEs und PVKs, Stationssekretäre, Case Manager usw gibt es längst. Dass sich die niedergelassenen Kollegen freuen, wenn ihre Verdünner wegfallen und nur noch die komplexen, langwierigen Patienten übrig bleiben, würde ich btw bezweifeln.
Dass es so kommen wird, ist denke ich ohnehin unabwendbar. Die Ärzteschaft ist überaltert und durch die Bevölkerungsalterung und die enorme Migration steigt der Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen stark an.
Die Frage ist also IMHO nicht, ob so eine Entwicklung sinnvoll ist oder nicht. Sie wird kommen, egal was wir tun. Die Frage ist vielmehr, wie man diesen Prozess politisch so gestalten kann, dass die Ärzteschaft davon profitiert, z.B. indem man gewinnbringende Anstellungsmöglichkeiten schafft, und so ein Teil des Ertrags der Ärzteschaft zukommt, statt den gesamten Ertrag dem Staat oder Gesundheitskonzernen zu überlassen.
Außerdem muss man sich in diesem politischen Prozess natürlich auch noch für andere wichtige Ziele einsetzen, z.B. dafür, dass nicht die gesamte Haftung dem supervidierenden Arzt überlassen wird, sondern dass die midlevels dann auch selbst Verantwortung übernehmen müssen, dann auch selbst eine Haftpflichtversicherung brauchen, oder z.B. dafür, dass wichtige und interessante Tätigkeiten trotzdem fest im Tätigkeitsspektrum der Weiterbildungsassistenten verankert bleiben, etc. etc.
Übrigens kann man bei diesem Prozess enorm viel von den USA lernen. In amerikanischen Krankenhäusern, in denen die Psychiater geschlossen sagen, dass sie keine NPs supervidieren, gibt es dann einfach keine NPs auf der Psychiatrie. In anderen amerikanischen Krankenhäusern, wo sich die Psychiater alles gefallen lassen, gibt es sie natürlich sehr wohl. Man hat also auch da auch auf der Mikroebene sehr viel selbst in der Hand. Und ordentliche Zusatzzahlungen für das Supervidieren von NPs sind dort natürlich ohnehin selbstverständlich.
Tramaldol
26.12.2023, 11:20
Übrigens kann man bei diesem Prozess enorm viel von den USA lernen. In amerikanischen Krankenhäusern, in denen die Psychiater geschlossen sagen, dass sie keine NPs supervidieren, gibt es dann einfach keine NPs auf der Psychiatrie. In anderen amerikanischen Krankenhäusern, wo sich die Psychiater alles gefallen lassen, gibt es sie natürlich sehr wohl. Man hat also auch da auch auf der Mikroebene sehr viel selbst in der Hand. Und ordentliche Zusatzzahlungen für das Supervidieren von NPs sind dort natürlich ohnehin selbstverständlich.
Ist es in den USA nicht so, dass es beachtenswerter Teil der Bevölkerung keinen freien Zugang zu psychiatrischen Leistungen hat? Und dann noch gerade der Bevölkerungsteil, der die Versorgung mit psychiatrischen Leistungen am dringlichsten braucht?
Das ist für mich erstmal kein Vorbild.
Das amerikanische Gesundheitswesen ist "geschlossen". Ihr wisst selbst, dass in den meisten Staaten unsere FA-Ausbildung nicht anerkannt wird. Ja klar unsere Ausbildung ist auch nicht die beste, aber wir können da fachlich schon mithalten. Eine Prüfung würde es tun statt kompletter Weiterbildung.
Das machen die US-Amerikaner jedoch extra, denn die enormen Summen im US-Gesundheitswesen (das teuerste der Welt) möchten sie ja gern für sich behalten. Das ist Monopolismus und man kann es auch " egoistisch und asozial" nennen, wenn man sich die Folgen ansieht.
Tramaldol
26.12.2023, 11:37
Dass sich die niedergelassenen Kollegen freuen, wenn ihre Verdünner wegfallen und nur noch die komplexen, langwierigen Patienten übrig bleiben, würde ich btw bezweifeln.
Sonst müsstest du für die einfachen Fälle, die zum Teil wirklich banal sind und wo es zum Teil nur am gesunden Menschenverstand liegt, einen weiteren Facharzt für Allgemeinmedizin einstellen, der 10-12 Jahre Studium+FA-Ausbildung hinter sich hat. Man muss nicht auf Spatzen mit Kanonen schießen. Wenn ihr ein neues Arzneimittel rausbringt, brauch man die Werbung nicht überall wie Vogue usw. schalten, wo die Zieilgruppe kaum oder garnicht drin liest. Das würde auch eine Arzneimittelfirma nicht genehmigen. Es ist Geld zum Fenster rauswerfen.
Es gibt nicht so viele Ärzte und niemand möchte, dass die Gesundheitsausgaben weiter steigen für Non-Sense.
Die PAs sind Angestellte der Praxisinhaber, so dass das Geld in die richtigen Taschen wandert. Keine Sorge.
Bitte abtrennen...
Offtopic: Australien ist eine Insel, mit viel Wasser drum herum, das würde hier nie funktionieren.
Ja ist Off-Topic: Eine Insel mit einer unfassbar großen nicht vollständig zu überwachenden Küste. Falls es trotzdem Wirtschaftsflüchtlinge schaffen, werden sie nach Papua Neuguinea/Nauru gebracht. Niemand hält sie dort fest. Sie können in ihre Heimatländer oder auch nach Kambodscha, ein Land mit dem Australien ein Umsiedlungsabkommen hat. Die Flüchtlinge aber wollen nach Sydney, Melbourne oder Brisbane. Klar ist diese rigorise Politik früher umstritten gewesen dort, hat sich aber etabliert und ist eine erfolgreiche Abschreckung. Einwanderung ist in Australien durchaus möglich, aber bitte auf legalem/regulärem Weg.
Ist es in den USA nicht so, dass es beachtenswerter Teil der Bevölkerung keinen freien Zugang zu psychiatrischen Leistungen hat? Und dann noch gerade der Bevölkerungsteil, der die Versorgung mit psychiatrischen Leistungen am dringlichsten braucht?
Das ist für mich erstmal kein Vorbild.
Das amerikanische Gesundheitswesen ist "geschlossen". Ihr wisst selbst, dass in den meisten Staaten unsere FA-Ausbildung nicht anerkannt wird. Ja klar unsere Ausbildung ist auch nicht die beste, aber wir können da fachlich schon mithalten. Eine Prüfung würde es tun statt kompletter Weiterbildung.
Das machen die US-Amerikaner jedoch extra, denn die enormen Summen im US-Gesundheitswesen (das teuerste der Welt) möchten sie ja gern für sich behalten. Das ist Monopolismus und man kann es auch " egoistisch und asozial" nennen, wenn man sich die Folgen ansieht.
Du hast jetzt viel an US-Hass abgelassen, aber bist inhaltlich überhaupt nicht auf meinen Beitrag eingegangen.
So ist keine Diskussion möglich.
Anne1970
26.12.2023, 13:07
So nun bitte wieder back to topic- und schöne Weihnachten allerseits. :grins:
Tramaldol
26.12.2023, 16:25
Du hast jetzt viel an US-Hass abgelassen, aber bist inhaltlich überhaupt nicht auf meinen Beitrag eingegangen.
So ist keine Diskussion möglich.
Bekannterweise ist in der Psychiatrie der Personalmangel, zumindest in Deutschland, erheblich, um es noch euphemistisch auszudrücken. Insofern wird gerade in Einrichtungen mit erheblichen Personalbedarf ganz sicher darüber nachgedacht werden NPs zu beschäftigen.
In Österreich mögen sich vllt genug Leute finden für die Psychiatrie und dann brauch man keine NPs.
Nix gegen das amerikanische Gesundheitswesen, jedoch als "gutes Vorbild" ist es ganz sicher nicht anzusehen (außer die Gehälter :-keks )
Du machst weiter mit deinen Diskussionsnebelgranaten. Nur Schall und Rauch, viel Lärm, Ablenkung und Verwirrung, und null Beitrag zum eigentlichen Thema. Du verunmöglichst damit jegliche Diskussion über das eigentliche Thema und zerstörst damit jeglichen Diskussionsfluss.
Falls du es noch immer nicht kapiert haben solltest: Es geht hier nicht um die Vor- und Nachteile des amerikanischen Gesundheitssystems, sondern um scope creep durch midlevels, und darum, wie man als Ärzteschaft damit politisch-strategisch umgehen kann. Und da kann man aus den USA eben sehr viel lernen.
Tom123321
26.12.2023, 17:55
Nur ein Arzt ist in der Lage für seinen eigenen Ersatz zu werben. Ein Blick nach Großbritannien und man versteht schnell, dass die ganze PA/Midlevel Angelegenheit sehr problematisch sein kann.
Natürlich gibt es die Niedergelassenen die denken, dass sie sich mit den PAs eine goldene Nase verdienen werden. Wenn eine Pflegekraft selbst Medikamente verschreiben kann, wozu dann den Arzt bezahlen? Diese Fragen werden sich die Politiker bestimmt stellen. Warum soll sich in der Zukunft eine PA auch nicht niederlassen können? Das gibt’s schon in den USA.
Außerdem, viel Glück an 1200+ Scheine/Quartal zu kommen, wenn die PAs alle „einfachen“ Fälle machen. 50 Patienten pro Tag wird schwer wenn du nur möglichen Krebs anstatt virale Pharyngitis behandeln musst.
Die Krankenversicherung wird bestimmt nicht das gleiche bezahlen, wenn du dann 300 Scheine von "komplizierten Fällen" vorstellst.
Tramaldol
26.12.2023, 22:03
Und da kann man aus den USA eben sehr viel lernen.
Durchaus. Eine mächtige Lobby, was Gehälter, Einwanderung und Befugnisse angeht. Die lassen sich ganz sicher nicht die Butter vom Brot nehmen. Trotzdem gibt es dort auch unbeliebte Fächer und in manchen unpopulären Staaten muss man nicht mehr die komplette WB wiederholen+USMLE vorher um dort zu arbeiten
Man darf es zwar nicht sagen: Ob das so sinnvoll ist mit der mächtigen Lobby, angesichts der dortigen astronomischen Ausgaben, ist eine andere Frage.
Thomas24
27.12.2023, 15:51
Dass es so kommen wird, ist denke ich ohnehin unabwendbar. Die Ärzteschaft ist überaltert und durch die Bevölkerungsalterung und die enorme Migration steigt der Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen stark an.
Die Frage ist also IMHO nicht, ob so eine Entwicklung sinnvoll ist oder nicht. Sie wird kommen, egal was wir tun. Die Frage ist vielmehr, wie man diesen Prozess politisch so gestalten kann, dass die Ärzteschaft davon profitiert, z.B. indem man gewinnbringende Anstellungsmöglichkeiten schafft, und so ein Teil des Ertrags der Ärzteschaft zukommt, statt den gesamten Ertrag dem Staat oder Gesundheitskonzernen zu überlassen.
Absolut. Für mein Fach muss ich einfach nur auf die Summer der zur Verfügung stehenden ärztlichen Manpower schauen (und da gibt es ganz gute Zahlen, sowohl vom Berufsverband, als auch extrapolierbar aus der Zahl der jährlichen FA Anerkennungen) und diese verfügbare Manpower dem zukünftigen Bedarf gegenüber stellen. Es ist -für mein Fach- keine Frage, ob (derzeit) ärztliche Leistungenen zukünftig auch durch (nicht) ärztliches Personal erbracht werden wird. Allein das Ausmaß, Geschwindigkeit und die Gestaltung dieser Veränderung kann noch durch unsere Berufsverbände begleitet und moderiert werden, aber nicht das "ob".
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