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tragezwerg
25.01.2022, 12:09
Sind Yucca-Palmen nicht giftig? Unsere sind mit Einzug Kind ausgezogen :D

Ich hab als meine Tochter klein war mal nachgelesen welche Pflanzen in Haus und Garten kindersicher sind...und letztendlich ist fast alles irgendwie giftig (die meisten Pflanzen machen aber nur Bauchkrämpfe oder so), außer Kräutern und Gras. Da ich meinen Garten nicht ausbetonieren wollte hab ich es dann aufgegeben :D

aschenputtel1977
25.01.2022, 13:21
Och, die gehörten nicht mir, sondern dem 2. vollentscheidungsbrechtigten Elternteil hier im Hause. :D Ich fand die auch nicht sooo toll, war froh als sie weg waren.

tragezwerg
20.06.2022, 19:19
Ich bräuchte mal ein bisschen Brainstorming-Hilfe: mein Nektarinenbaum hat seit Jahren die Kräuselkrankheit und selbst das sauteure Difenoconazol hilft nix. Die Krone ist zerfleddert, er trägt kaum noch Früchte...das Ding wird also gefällt, auch wenn ich das sehr ungern mache.
Jetzt möchte ich gern einen Baum haben, der schnell genug wächst um in absehbarer Zeit Schatten zu spenden. Darf gerne auch essbare Früchte produzieren, und sollte nicht so anfällig für irgendwelche blöden Schädlinge sein.
Was ist euer ultimativer Tip?

veriko
20.06.2022, 22:36
Tragezwerg, wie schaut den der Standort aus (Sonne/Wind/Boden) und wieviel Platz stehen für den neuen Baum zur Verfügung?
Ein anderer Obstbaum wäre ja nahezu zwangsläufig auch ein Rosengewächs, weiß nicht, ob da mit Bodenmüdigkeit zu rechnen wäre.
Bei mir wuchs letztes Jahr ein Robinien-Sämling in Südwest-Ausrichtung mehr als 150 cm in die Höhe in einem Sommer. Die Art gibt es auch kleinerbleibend als Kugelrobinie, allerdings erfordert der Baum beherztes Schneiden und alle Teile sind giftig.

tragezwerg
21.06.2022, 05:03
Leider sehr lehmiger, dichter Boden, Vollsonne, windig. Also für relativ viele Bäume nicht so super. Die meisten Obstsorten kommen damit halbwegs klar. Der Walnussbaum der Nachbarn liebt es und wächst wie verrückt, da hab ich schon drüber nachgedacht.

veriko
21.06.2022, 05:53
Wenn du auf Rasen und Blumen darunter verzichten kannst, wäre ein Walnussbaum ein guter Kandidat. Hatten wir im ersten Garten, wuchs als junger Baum tatsächlich schnell. Wenn er groß ist, wächst dann aber nichts mehr drumrum.

Lava
22.06.2022, 21:00
Wenn wir endlich einen eigenen Garten haben, möchte ich den natürlich auch nach meinen Wünschen gestalten. Es steht ein riesiger Nadelbaum drin, der wird erstmal bleiben. So arg viel Platz ist dann gar nicht mehr. Ich dachte so an eine Mischung aus Natur- und Nutzgarten. Die drei Beerenbüsche in meinem Balkon ziehen mit um, dann möchte ich mir eine Kräuterspirale mit Trockenmauer anlegen und vielleicht ein Hochbeet. Und statt nur Rasen vielleicht ein paar Ecken oder Streifen Wiese... einen Kompost natürlich, oder vielleicht ein Keyhole Beet, also Kombi von Hochbeet und Kompost. Kennt jemand ein gutes Buch, in dem ich solche Tipps finde? War heute bei Hugendubel, aber da hat mir nichts gefallen. Zum Thema Naturgarten hab ich überhaupt nur ein Buch gefunden.

Relaxometrie
22.06.2022, 21:31
Jetzt möchte ich gern einen Baum haben, der schnell genug wächst um in absehbarer Zeit Schatten zu spenden.
Bambus wächst sehr schnell, aber man hat halt keinen Schatten, wie ihn ein großer Baum wirft, unter den man sich setzen kann.

Hoppla-Daisy
22.06.2022, 23:44
Und Bambus ist die Pest! Das Wurzelwerk zieht sich am Ende durch den gesamten Garten. Bambus am besten nur im Kübel pflanzen, wenn man noch die Herrschaft über seinen Garten haben möchte!

Anne1970
23.06.2022, 02:37
@Lava: Homefarming von Judith Rakers. Zudem ein Podcast dazu mit gleichem Namen (Spotify) - zum Thema Hochbeet #6, Kräuter #8… ein richtig schönes Buch mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und ein wirklich netter, freundlicher Podcast :-)

Salzi19
23.06.2022, 08:32
@tragezwerg: Wir haben letztes Jahr einen Tulpenbaum (https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/product/688/6298/Tulpenbaum.html) neu pflanzen lassen, der wäre vielleicht was für dich.

Lava
23.06.2022, 13:33
Ja, das Buch von Judith Rakers habe ich schon und in den Podcast höre ich auch rein, wenn ich Zeit habe :-)

Moorhühnchen
27.07.2022, 16:40
Gerade im TV gesehen: der Dürremonitor (https://www.ufz.de/index.php?de=37937) des Helmholtzinstituts. :-((

Relaxometrie
27.07.2022, 18:35
Den Dürremonitor kannte ich nicht. Habe ihn gerade mal gegoogelt. Aber auf Trockenheit, Trinkwassermangel und damit einhergehende Verbote (wie z.B. Autowaschen, Poolbefüllen....) wird ja häufig hingewiesen; daher auch mein Hinweis in dem Thread, in dem nach eigenem Pool gefragt wurde, dass man besser vor der Anschaffung überprüft, ob man in einem solchen Gebiet mit Wasserverbrauchsverboten wohnt.

Moorhühnchen
27.07.2022, 19:39
Das mit dem Pool ist mir schon klar, aber für mich persönlich wäre ein Naturpool auch nicht primär zum Badespaß da, sondern eher als Bereicherung meines Mini-Biotops mit dem Schmankerl, dass man sich im Sommer auch mal darin abkühlen könnte. :-)

Ich denke aktuell auch darüber nach, mir hinterm Haus eine 10.000 Liter Zisterne hinzustellen - allerdings zweifle ich gerade ein wenig, dass die mehrfach pro Jahr voll kriegen würde.

Was ich auch megaspannend fände, wenn ich einen Sammelbehälter hätte, wo ich zum Beispiel beim Händewaschen entscheiden könnte, dass das Wasser jetzt nicht ins Abwasser, sondern in die Zisterne umgeleitet wird. Der Garten würde sich sehr über dieses Wasser freuen. Momentan lösen wir das, indem wir zum Beispiel in der Küche einen Eimer ins Waschbecken stellen, bei Tätigkeiten ohne Seife/Spülmittel Wasser sammeln und damit unsere Obstbäume gießen.

Ich habe mir für mein Staudenbeet vor der Terrasse 2017 eine Gardena-Bewässerungsanlage gebastelt, die über einen Bewässerungscomputer läuft, wenn ich im Urlaub bin. Diese habe ich dieses Jahr erweitert, aber es tut mir natürlich in der Seele weh, Leitungswasser dafür zu verbrauchen, zumal wir keine Gartenwasseruhr haben. Die Regentonne mit Pumpe wäre bei 3-4 Gießvorgängen leer, daher muss eigentlich was Größeres her. Der Rasen wird und wurde übrigens noch nie gewässert, der gleicht jedes Jahr ab Anfang Juni einer Strohwüste, immerhin spart man dann auch das Mähen. :-))

Das Dach wäre groß genug, um über das Jahr verteilt mindestens 100.000 Liter zu sammeln (wenn man mit den m²-Durchschnittswerte der letzten Jahre rechnet), aber dann bräuchte ich mindestens 2 Zisternen und das sprengt dann schon den Rahmen. Zumal es ja hier bei uns in den Monaten des höchsten Bedarfs so gut wie gar nicht mehr regnet! :-?

Salzi19
28.07.2022, 13:42
Wir haben eine 12 Kubikmeterzisterne für klospülung und gartenbewässerung, da ist jetzt immer noch was drin :-nix wenn man die Möglichkeit für so was hat, kann ich das echt nur empfehlen :-)

Moorhühnchen
28.07.2022, 15:38
Werden die Fäkalien da rausgefiltert?
Oder wie funktioniert das?
Nachträglich installieren ist bestimmt nicht so ganz einfach, zumal ich in meiner Wohnung ja kein Syphon habe.

Relaxometrie
28.07.2022, 18:01
Werden die Fäkalien da rausgefiltert?
Kann es sein, dass Du die Wasserströmungsrichtung verwechselst?
Das Wasser läuft nicht von der Klospülung in die Zisterne, sondern das Zisternenwasser dient der Klospülung :-))

Moorhühnchen
28.07.2022, 18:34
Kann es sein, dass Du die Wasserströmungsrichtung verwechselst?
Das Wasser läuft nicht von der Klospülung in die Zisterne, sondern das Zisternenwasser dient der Klospülung :-))
Ah! :-oopss

Salzi19
28.07.2022, 21:33
Kann es sein, dass Du die Wasserströmungsrichtung verwechselst?
Das Wasser läuft nicht von der Klospülung in die Zisterne, sondern das Zisternenwasser dient der Klospülung :-))

Genau :-)) wir haben so ne Pumpe im Keller, sobald das zisternenwasser aus ist, dreht die völlig durch :-wow dann genügt aber ein Schalterdruck und das normale Trinkwasser läuft durch die Pumpe.