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Famulaturbericht Omagh - Nordirland

Viel Regen und zahlreiche Intubationen

Daniel Lüdeling

Fazit

Fazit: Irland bzw. England sind zur Zeit definitiv zu teuer - wen das nicht juckt, kann nur noch das Wetter abschrecken. Man sagt nicht nur, dass es in Nordirland viel regnet - es regnet viel! Darüber hinaus ist das Tyrone Hospital eher klein und überschaubar, dafür sind die Mitarbeiter, Nurses und Ärzte alle sehr nett und hilfsbereit. Welcher deutsche Oberarzt fährt seine Studenten schon durch die Gegend, um ihnen die Landschaft näherzubringen, bringt sie nach Belfast zum Flughafen, lädt sie mehrfachst zum Dinner ein oder zahlt ihnen den Eintritt diverser Freizeitparks? Das Guinness schmeckt in Irland natürlich deutlich besser, an eine gewaltige Polizei- und Militärpräsenz muss man sich aber erstmal gewöhnen. Panzer, Maschinengewehre und Soldaten - Rohrbomben und katolisch/protestantisch markierte Bürgersteige gehören zum alltäglichen Bild.

Ich habe in den letzten Wochen zwar nicht viel Neues gelernt, sicherlich aber den Alltag der Anästhesie mit seinen tachykarden und bradykarden Momenten kennengelernt; Medizin in einem fremden Land und einer anderen Sprache ist aufregend interessant gewesen und schon deshalb sehr empfehlenswert. Vieles der therapeutischen Basics ist sehr ähnlich, vieles wiederum nicht. Die Sprache war nie ein Problem, lag vielleicht auch daran, dass die meisten unserer Patienten mit dem Tubus im Hals so schlecht reden konnten. Wer also eine ruhige und entspannte Famulatur im englischsprachigen Ausland sucht, nur knappe 2 Stunden fliegen möchte, keine Angst vor terroristischen Aktivitäten hat, sowie über ein sehr gesundes Konto und eine grosse SchlechtWetter-Toleranz verfügt, dem kann ich das Land nur empfehlen.

Anschrift des Krankenhauses:

Tyrone County Hospital
Hospital Road
BT7 90AP Omagh
Northern Ireland /GB
Telefon: 0044 - 2882 - 245211
Telefax: 0044 - 2882 - 252094

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