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Ohne Moos gar nix los

Tipps für die Studienfinanzierung

Redaktion (MEDI-LEARN)

Surftipp

Seminar Studienfinanzierung
Zusammen mit unserem Kooperationspartner der Deutsche Ärzte Finanz bieten wir exklusiv für MEDI-LEARN Clubmitglieder das Seminar „Studienfinanzierung“ an. Dieses wird regelmäßig an jeder Universität angeboten und gibt dir die Möglichkeit, deine Fragen rund um das Thema mit einem Experten zu besprechen und wertvolle Tipps zu bekommen. Ein Seminar, mit dem du ganz sicher, einige Euros sparen wirst.

Der KfW-Studienkredit

Zur Finanzierung von Lebenshaltungskosten im Erststudium kannst du den sog. Studienkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) in Anspruch nehmen. Die KfW Förderbank vergibt diesen Wissenskredit u.a. an Studenten. Die Zahlungen werden unabhängig vom Einkommen der Eltern errechnet. Die Auszahlung von Monatsbeträgen zwischen 100 € und 650 € ist möglich, die Zinsobergrenze liegt derzeit bei 8,6 %. Der Finanzierungsbeginn kann bis Vollendung des 31. Lebensjahres erfolgen. Die Höchstdauer liegt bei 10 Fachsemestern, auf begründeten Antrag hin ist eine Verlängerung um weitere max. 4 Semester möglich. Nach Abschluss des Studiums müssen für einen Zeitraum zwischen 6 bis 23 Monaten zunächst keine Rückzahlungen vorgenommen werden (sog. Karenzphase). Dann setzt die Tilgungsphase mit Rückzahlung des in Anspruch genommenen Betrages in einem Zeitraum von meist 10, maximal 25 Jahren ein. Ausführliche Infos bekommst du unter: www.medi-learn.de/STF297

Der Bildungskredit

Eine weitere Finanzquelle des Bundes in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen neben BAföG stellt der Bildungskredit dar. Es handelt sich um ein zeitlich befristetes Kreditprogramm mit geringen Zinsen (derzeit 5,1 %), das in der Studien-Endphase einen erfolgreichen Studienabschluss sicherstellen soll. Für Medizinstudenten im Praktischen Jahr gelten Ausnahmen, die eine Gewährung auch über das 12. Semester hinaus möglich machen. Du musst das Physikum bereits absolviert haben. Die Förderung sollte mindestens 3 und kann maximal 24 Monate in Anspruch genommen werden. Sie ist bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres möglich. Der Bildungskredit wird unabhängig von Einkommen und Vermögen der Eltern gewährt, meist werden 300 € monatlich (Förderungshöchstsumme: 7.200 €) durch die KfW-Förderbank gezahlt. Eine Einmalzahlung bis zu 3.600 € ist auf Antrag in Fällen eines begründeten, erhöhten außergewöhnlichen Aufwands (z.B. kostenintensive Arbeitsmaterialien) möglich. Da es sich um einen „offiziellen Kredit des Bundes“ handelt, sind die Konditionen (Zinshöhe, Rückzahlung) recht günstig: Der Zinssatz liegt bei derzeit 5,1%, die Rückzahlung beginnt 4 Jahre nach der ersten Auszahlung in Raten zu augenblicklich monatlich 120 €. Achtung: Das Budget wird jährlich neu festgelegt und die Mittel sind begrenzt, es besteht also – anders als beim BAföG - kein Rechtsanspruch auf den Erhalt von Leistungen. Du kannst den Bildungskredit schriftlich beim Bundesverwaltungsamt (BVA) in 50728 Köln oder online unter
www.medi-learn.de/STF298 beantragen.

Das Studienbeitragsdarlehen

Ein sog. „Studienbeitragsdarlehen“ einzelner Bundesländer (z.B. Niedersachsen, Hamburg, Saarland, Bayern) ermöglicht Studierenden im Erststudium (Aufnahme vor Vollendung des 35. Lebensjahres), die vielerorts bereits verpflichtenden Studiengebühren zu zahlen. Hier fließt also kein Bargeld, sondern der Kredit wird direkt zur Zahlung der Studiengebühren verwendet. Die Leistungen (500 € je Semester) werden unabhängig von Einkommen und Vermögen gezahlt. Du kannst das Studienbeitragsdarlehen bis zu 4 Semester über die Regelstudienzeit hinaus in Anspruch nehmen. Der Darlehenshöchstbetrag liegt bei bis zu 15.000 € (Summe aus Studienbeitragsdarlehen und BAföG). Die Rückzahlung startet 2 Jahre nach Ende deines Studiums und sollte innerhalb von 10, maximal 20 Jahren abgeschlossen sein. Weitere Infos unter: www.medi-learn.de/STF50.

Wichtiger Ratschlag zum Schluss

Kredite sind verlockend und für Studenten vergleichsweise leicht erhältlich. Achtung: Sei hier bitte sehr kritisch und bedenke, dass du im Falle der Inanspruchnahme eines Kredites dann bei Berufsbeginn bereits einen nicht unerheblichen Schuldenberg vor dir herschieben könntest, der sich – über viele Jahre hinweg – als monatliche Belastung spürbar bemerkbar machen kann. Überlege also gut, ob und wie viel Geld zur Studienfinanzierung du dir auf diesen Wegen organisieren möchtest. Ggf. bist du mit einem kleinen studentischen Nebenjob ebenso gut bedient.

Surftipp

Bedarfslücke und Tilgungskalkulator
Auf den Seiten der KfW-Förderbank stehen zwei sinnvolle Hilfen zur Verfügung, die dich bei der Entscheidung für eine Kreditaufnahme aus den hier beschriebenen Quellen unterstützen: Du kannst zum einen deinen monatlichen Finanzbedarf genau berechnen und dann feststellen, ob sich bei dir eine Lücke im Bedarf ergibt, die es z.B. durch einen Nebenjob, BAföG oder aber einen Kredit zu überbrücken gilt. Weiterhin kannst du im Tilgungsrechner die genaue monatliche Belastung in der Rückzahlungsphase nach dem Studium durchspielen und so einen Eindruck erhalten, mit welchen zusätzlichen Belastungen du dann im Berufsleben zu rechnen hast.
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