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Persönlicher Gewinn: Praktisches Jahr im Ausland

Gut für die Karriere

Redaktion (MEDI-LEARN)

Land der Träume
Schweiz beliebtestes Land für Auslands-PJ

Kühe, Berge, Schokolade – das sind mögliche Assoziationen zum Thema Schweiz. Einem Medizinstudenten kommen dabei noch andere Dinge in den Sinn, zum Beispiel gute Lehre, Bezahlung im Praktischen Jahr (PJ) und ein angenehmes Arbeitsklima. Die Schweiz ist bei deutschen Studenten das beliebteste Land für ein Auslands-Tertial im PJ. Nicht jedes der über 300 Spitäler kommt dafür infrage und es gibt einiges zu organisieren. Die Erfahrungsberichte stimmen aber überein: Es lohnt sich!  

Boarden, Biken und eine gute Ausbildung 

Das PJ ist in drei „Tertiale“ gegliedert, die jeweils 16 Wochen lang sind. Je nach Uni und Landesprüfungsamt dürfen ein oder sogar mehrere davon im Ausland belegt werden. Die Schweiz bietet sich aus verschiedenen Gründen an. Zum Beispiel die Möglichkeiten, sich nach der Arbeit bei Wintersport, Klettern, Wandern oder Mountainbiking auszutoben. Oder der exzellente Ruf der Lehre in den Spitälern und das oft gelobte Arbeitsklima. Nicht zu verachten sind der Wert eines Auslandsaufenthaltes an sich und die Bezahlung, die in Deutschland in vielen Häusern noch bei null Euro liegt, wobei die Tendenz hin zur Bezahlung ansteigend ist. Jedes Krankenhaus in der Schweiz legt die Höhe der Vergütung selbst fest. Sie variiert deshalb stark, kann aber bis zu 2.000 Franken (etwa 1.300 Euro) betragen. Beachte dabei, dass die Lebenshaltungskosten in der Schweiz größtenteils höher sind als in Deutschland. Selbst, wenn die Klinik dir einen Platz im angegliederten Personalwohnheim anbietet, musst du diesen meist selbst bezahlen.

Selber kümmern ist nicht schwer  Um deinen PJ-Platz musst du dich selber kümmern. Im Internet gibt es Listen mit allen Schweizer Krankenhäusern. Du kannst dich einfach um eine Stelle als „Unterassistent“ bewerben. Die Spitäler nehmen gerne deutsche Studenten, da sie im Studium schon ein Jahr weiter sind als die Schweizer Unterassistenten, kurz „Uhus.“ Wie bei jedem Auslandsaufenthalt musst du auch hier darauf achten, dass dein Landesprüfungsamt (LPA) die Arbeit im jeweiligen Krankenhaus anerkennt. Kläre das unbedingt, bevor du die Stelle antrittst, und kümmere dich um eine Äquivalenzbescheinigung deiner Uni.

Du hast die Wahl: Deutsch, Französisch oder Italienisch 

Die Krankenhäuser haben sehr unterschiedliche Bewerbungszeiträume. Es ist ratsam, sich früh, circa anderthalb Jahre vor dem geplanten Aufenthalt, zu bewerben. Aber auch wenige Monate vorher hast du gute Chancen, eine kurzzeitig frei gewordene Stelle zu ergattern. Die Bewerbung kannst du per Email oder Post abschicken, solltest dich aber im Voraus telefonisch nach freien Stellen erkundigen. In der französischen Schweiz gibt es eine Besonderheit: Die Stellenvergabe erfolgt zentral, du musst dich also zentral bewerben. Willst du einen Teil deines PJs tatsächlich dort oder in der italienischen Schweiz verbringen, sind sehr gute Sprachkenntnisse erforderlich.  

Kein Problem ist das in der „deutschen Schweiz". Dort wird zwar kein Hochdeutsch gesprochen, aber du kannst dich in kurzer Zeit reinhören. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, brauchst du eine Aufenthaltsgenehmigung. Das ist aber kein Problem und wird meistens vom Krankenhaus erledigt.

Gelauscht (Foren)

Viele Mediziner waren bereits in der Schweiz oder sind gleich dort geblieben. Einer von ihnen hat eine Liste der „Frequently Asked Questions“ (FAQ) zur Schweiz erstellt und sie gleich beantwortet. Neu auftauchende Fragen werden hier gestellt, beantwortet und diskutiert:

unser Tipp

Du kannst dich sogar schon für eine Famulatur in der Schweiz als „Uhu“ bewerben und hast dort quasi die gleichen Rechte wie ein PJler, d.h. Du wirst auch bezahlt – trotz geringerer Erfahrung.
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