Zwischen Panaritium und Autounfall
Erfahrungsbericht Famulatur
Fotini Tachou
Das Betriebsklima
Nun, im Großen und Ganzen, sehr gut! Natürlich gab es da auch Unstimmigkeiten in der Chemie - so, wie es die überall gibt - aber es wurde immer im Wohle des Patienten entschieden und gehandelt und zwar „ in Zusammenarbeit“. Die Assistenzärzte waren alle sehr freundlich und man wurde von Anfang an im Team integriert. Was mir sehr gut in der chirurgischen Ambulanz gefiel, war die Zusammenarbeit zwischen Krankenschwestern und Ärzten. Ich habe bisher keine so netten Krankenschwestern kennengelernt. Meistens wird man anderswo als zukünftiger “Pirat in Weiß“ beiseite gedrängt. In der Ambulanz im KOK wird man von den Krankenschwestern herzlich aufgenommen. Ja, ich bekam sogar meinen eigenen Spind. Ein Rendezvous zwischen Erfahrung und Motivation findet täglich im KOK statt, was mich vor allem für mein Lieblingsfach Chirurgie positiv überraschte.
Fazit
Das Besondere an dieser Famulatur war, dass schon in der ersten Woche was unglaublich Schreckliches für diese Welt passiert ist. Ein „Warum?“ hing in der Luft für viele Tage …eine Frage auf die niemand eine Antwort zu geben sich traute. Wenn wir aufeinander zugehen und nicht nur auf unsere eigene kleine Welt unsere Ansichten beschränken, dann können wir miteinander kommunizieren! Ich werde an dem Tag so manches nie vergessen. KOK? Jederzeit wieder! Danke an den „grauhaarigen Dr.“, an G. und an alle, die mir etwas beigebracht haben.