Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundestagswahl 2021
Dieses Jahr fällt mir die Wahl besonders schwer.
Pest oder Cholera oder doch was anderes?
Evtl. würde ich aus Verzweiflung dieses Mal sogar die CDU wählen.
Oder besser gar nicht, aber das käme der AfD zugute.
Was würdet ihr wählen, was nicht und warum?
Meine bisherige laienhafte Stammtisch-Einschätzung aka Vorurteile(?), den polemischen Ton bitte ich zu entschuldigen.
CDU/CSU: Pro Das geringste Übel(?) Contra zu konservativ, Arbeitgeber- und Bonzenpartei, Laschet als Kanzlerkandidat
SPD: Contra kam von denen überhaupt mal was Gutes?
Grüne: Pro Umweltschutz Contra zu teuer, Mittelstands- und familienfeindlich (geplante Abschaffung Ehegattensplitting, Minijobs, Sparerfreibetrag usw. = noch mehr Steuern zahlen)
FDP: Contra Bonzenpartei, arbeitnehmerfeindlich
Linke: Contra Sozialismus und offene Grenzen für alle
AfD: Contra unwählbar
Eigentlich müsste das ganze System reformiert werden, aber das bleibt wohl illusorisch. Ich sage nur Bankkaufmann als Gesundheitsminister, Lobbyistentante als Landwirtschaftsministerin (Nestle, Tierschutz, Nahrungsmittelkennzeichnung usw.), Verteidigungsministerin (Gutachtenaffäre), Verkehrsminister (Mautdesaster). Soviel Inkompetenz, Vetternwirtschaft und Verantwortungslosigkeit habe ich selten bewußt erlebt. Dazu das wahrscheinlich teuerste Parlament weltweit mit 700 Volksvertretern nebst Anhang. Positiv: Es könnte noch schlimmer sein (wenn man sich andere Länder anschaut).
Feuerblick
28.05.2021, 13:18
Aktuell tendiere ich dazu, eine der ganz kleinen Parteien zu wählen. Eben weil ich den großen Parteien einfach nichts zutraue und mir all das Geklüngel, der Kindergarten, die Inkompetenz und die grandiose Selbstüberschätzung fürchterlich auf den Keks geht.
Ob ich es dann am Ende mache, wird sich zeigen. AfD ist auch für mich unwählbar und ich werde ganz sicher in meinen Überlegungen berücksichtigen, wie man die AfD am besten „verhindern“ kann.
Heerestorte
28.05.2021, 13:19
Die Humanisten, diese gut!
roxolana
28.05.2021, 15:43
Ich tue mich dieses Jahr auch sehr schwer. Bislang habe ich immer ausschließlich grün gewählt, aber dieses Jahr sind für mich alle großen Parteien irgendwie gleich unwählbar. Aktuell tendiere ich Richtung Klimaliste bei der Bundestagwahl und Linke für das Berliner Abgeordnetenhaus.
Matzexc1
28.05.2021, 16:04
Für mich ist es auch sehr schwer, alle großen betreiben ein Pöstchengeschacher und Selbstversorgung das über alles bisherige hinausgeht. Die letzten 15 jahre wurden von allen verpennt und die Folgen dürfen wir in diesem Jahrzehnt dann ausbaden
CDU: Steht für ein weiter wie bisher und wir singen alle lustig. So weit nach links gerutscht das die AfD entstand
SPD: War früher mal die Partei der Arbeitnehmer, jetzt mehr die Partei der Randgruppen und außer leeren Sprüchen nichts dahinter
Hat jeden guten Politiker aus ihren Reihen abgesägt
Grüne: Sehr viele Träume, bezahlen sollen es die anderen und man selbst sonnt sich in moralischer Überlegenheit.
Fischer oder Trittin wären mir als Führung lieber als die ach so tolle Spitzenkandidatin, Wenn Kretschmann oder Palmer antreten würden..... ersterer fährt zwar auch SUV ist aber so ehrlich das zuzugeben
FDP: Könnte ich mit Leben, was brauchbares ist da aber auch nicht.
AfD: So sehr mich der Umgang mit der AfD stört, wählbar sind sie für mich nicht
Linke: Eine Partei die den Verhältnissen in der DDR nachtrauert und auf deren Parteitag das Erschießen oder Zwangsarbeit propagiert werden, also nein.
Am Ende werden es die Freien Wähler, ich mach das vom Wahl-o-mat mit abhängig
Entweder Grün - teuer wird der Klimawandel so oder so und dann lieber eine Partei, die die Gewinne aus der CO2-Steuer an die Bürger zurückgibt (wobei die Linke und die SPD ähnliche Modelle haben) als eine die sich dabei noch die Posten zuschachert wie die CDU. Oder Links um Schwarz-Grün zu verhindern.
HoldenHQ
28.05.2021, 23:17
Das mit der CO2-Steuer und dem Klimaschutz finde ich gut, ich selbst kann aber keine Partei wählen, die die Bevölkerung mit unsinnigen Verboten überzieht und bevormunden will. Wenn es schon ein Problem ist, das Wort "Deutschland" im Wahlprogramm zu haben, sollte man sich fragen, warum diese Partei das Land regieren will. Auch hinter jeder Ecke Rassismus und Diskriminierung zu vermuten sowie dieses ganze "Gendern" ist nicht meins. Ich habe einige LGBT-Freunde, und niemand von denen würde die Grünen wählen. Ich habe an der Uni auch noch nie rassistische Diskriminierung beobachtet, kenne genug Leute mit Migrationshintergrund, von denen es auch keiner erlebt hat, ich schließe es aber nicht aus, dass es das durchaus gibt.Wer als Ärztin oder Arzt die Grünen wählt, darf sich aber hinterher nicht beschweren, dass er weniger netto vom Brutto hat. Selbst als Assistenzarzt kann man mit Diensten schon den Spitzensteuersatz zahlen müssen. Dieser wird sicherlich angehoben. Die Bürgerversicherung ist vom Prinzip der Gerechtigkeit sogar gut, allerdings wird sie nur dafür sorgen, das dem System Geld entzogen wird und alle schlechter und nicht besser versorgt werden. Für Ärzte wird sich zumindest finanziell die Lage verschlechtern und ich glaube auch nicht, dass die Grünen die Arbeitsbedingungen für Ärzte verbessern wollen, da Ärzte meinen Erfahrungen nach, von den Grünen eher als eine besonders privilegierte Gruppe wahrgenommen werden. Bei der SPD ist es ähnlich. Lauterbach ist für mich der größte Nestbeschmutzer, der die meisten Ärzte am liebsten unter Generalverdacht für Gier und unlautere Machenschaften stellen würde. Hat der jemals was positives über Ärzte gesagt? Die unteren Einkommensgruppen werden eventuell nicht entlastet sondern durch zusätzliche Steuern belastet. Da würde ich eher auf die linken setzen. Die letzte rot-grüne Regierung hat Hartz 4 erfunden und im Jahr nach dem Wahlsieg den ersten völkerrechtswidrigen Krieg mit deutscher Beteiligung mit zu verantworten. Schröder hat es zumindest zugegeben, das er gegen Völkerrecht verstoßen hat. Die AFD ist für mich unzählbar und indiskutabel
Ach herrje, ja... die Wahlen...
Werde wohl auch wieder den WahlOMaten bemühen... mal gucken... Tendenz die Grünen
Das mit der CO2-Steuer und dem Klimaschutz finde ich gut, ich selbst kann aber keine Partei wählen, die die Bevölkerung mit unsinnigen Verboten überzieht und bevormunden will. Wenn es schon ein Problem ist, das Wort "Deutschland" im Wahlprogramm zu haben, sollte man sich fragen, warum diese Partei das Land regieren will. Auch hinter jeder Ecke Rassismus und Diskriminierung zu vermuten sowie dieses ganze "Gendern" ist nicht meins. Ich habe einige LGBT-Freunde, und niemand von denen würde die Grünen wählen. Ich habe an der Uni auch noch nie rassistische Diskriminierung beobachtet, kenne genug Leute mit Migrationshintergrund, von denen es auch keiner erlebt hat, ich schließe es aber nicht aus, dass es das durchaus gibt.Wer als Ärztin oder Arzt die Grünen wählt, darf sich aber hinterher nicht beschweren, dass er weniger netto vom Brutto hat. Selbst als Assistenzarzt kann man mit Diensten schon den Spitzensteuersatz zahlen müssen. Dieser wird sicherlich angehoben. Die Bürgerversicherung ist vom Prinzip der Gerechtigkeit sogar gut, allerdings wird sie nur dafür sorgen, das dem System Geld entzogen wird und alle schlechter und nicht besser versorgt werden. Für Ärzte wird sich zumindest finanziell die Lage verschlechtern und ich glaube auch nicht, dass die Grünen die Arbeitsbedingungen für Ärzte verbessern wollen, da Ärzte meinen Erfahrungen nach, von den Grünen eher als eine besonders privilegierte Gruppe wahrgenommen werden. Bei der SPD ist es ähnlich. Lauterbach ist für mich der größte Nestbeschmutzer, der die meisten Ärzte am liebsten unter Generalverdacht für Gier und unlautere Machenschaften stellen würde. Hat der jemals was positives über Ärzte gesagt? Die unteren Einkommensgruppen werden eventuell nicht entlastet sondern durch zusätzliche Steuern belastet. Da würde ich eher auf die linken setzen. Die letzte rot-grüne Regierung hat Hartz 4 erfunden und im Jahr nach dem Wahlsieg den ersten völkerrechtswidrigen Krieg mit deutscher Beteiligung mit zu verantworten. Schröder hat es zumindest zugegeben, das er gegen Völkerrecht verstoßen hat. Die AFD ist für mich unzählbar und indiskutabel
Dieses mit "mit unsinnigen Verboten überziehen" ist doch auch nur Propaganda. Wir haben jetzt die letzten 30 Jahre drauf gewartet, dass der Markt irgendwas regelt. Zumindest in der Klimapolitik hat er das nicht. Dafür ging die Einkommensschere weiter auseinander. Vielleicht ist jetzt auch einfach mal Zeit für mehr Regulation? Und wer sagt, dass ein Verbot "unsinnig" ist? Es wird auch vieles schnell als Verbot ausgelegt, was gar nicht so ist. Baerbock wollte keine Inlandsflüge verbieten- aber sie müssen natürlich teurer werden. Das ist nicht so, weil die Grünen das sagen, das ist so, weil sie einfach momentan zu billig sind auf Kosten des Klimas der Zukunft.
Konventionell hergestelltes Fleisch müsste z.B 60% teurer werden, wenn man die Klimabelastungen miteinpreisen würden wie Nitratbelastung des Bodens, Notwendigkeit der Wasseraufbereitung etc etc... Es ist nur zu billig, weil wir das momentan noch nicht tun - und das ist bei vielen Systemen und Produkten so. An den Gedanken wird man sich langsam gewöhnen müssen.
Und ja, wenn ich als Ärztin dann weniger Geld in der Tasche habe, finde ich das ok. Ich werde trotzdem weiterhin meine Familie ernähren können. Man darf sich ja auch einfach mal umgucken, was es sonst so gibt. Wenn mir das Gemüse im Supermarkt zu teuer wird, beteilige ich mich vielleicht an einer SoLaWi?
Und was das Gendern/Rassismus angeht, verstehe ich kein Argument was dagegen spricht. Ich höre da nur "mimimi, mir ist das zu anstrengend" - dabei betrifft das Gendern doch nur wenige, die sich wirklich Gedanken drum machen müssen, die die öffentliche Reichweite haben- nämlich. Wie du in deiner Freizeit mit deinen Freund*innen redest, interessiert nur dich und sie und da wirst du sie empathischerweise schon so ansprechen, wie sie das möchten. Und ob du jetzt dadurch genervt bist, dass du in Dokumenten ein Gendersternchen findest...ach gottchen, als ob es keine schlimmeren Probleme gäbe.
Rassismus: setz dich mal mit dem Diskurs auseinander, man muss sich leider erstmal bewusst werden, wie krass privilegiert man ist, dass man das vorher nie musste...
tragezwerg
29.05.2021, 05:54
Ich werde auch den Wahl-o-mat bemühen, um dann vermutlich wie immer Grün oder Linke zu wählen.
Das Problem der höheren Belastung der Besserverdiener betrifft mich nicht, als Alleinerziehende in Teilzeit werde ich zu dieser Gruppe nie gehören. Und Dinge wie teurere Inlandsflüge, teureres Fleisch, Tempolimit etc. finde ich ohnehin gut. Was umweltschädlich und schwachsinnig ist, darf auch vom Staat reguliert werden.
Und dass die generelle Situation von Ärzten irgendeine Partei interessiert, ist utopisch. Hat noch nie wen interessiert, wird auch nie wen interessieren.
roxolana
29.05.2021, 08:48
Ich finde ja immer lustig, wenn Anhänger einer Partei, die so schwachsinnige Verbote durchsetzt wie "kein Tanzen am Karfreitag" oder "kein Hinweis auf Abtreibungen auf der Website einer Gynpraxis" die Grünen als Verbotspartei bezeichnen... Auch wenn ich die Grünen dieses Jahr wahrscheinlich nicht wählen werde, geht mir diese Antigrünenpropaganda auf den Senkel.
HoldenHQ
29.05.2021, 09:14
Dieses mit "mit unsinnigen Verboten überziehen" ist doch auch nur Propaganda. Wir haben jetzt die letzten 30 Jahre drauf gewartet, dass der Markt irgendwas regelt. Zumindest in der Klimapolitik hat er das nicht. Dafür ging die Einkommensschere weiter auseinander. .
Dann werden sich die finanziell schlecht aufgestellten Bevölkerungsgruppen oder viele Rentner eben kein Fleisch oder Flug in den Urlaub leisten können. Und das Land mit den so ziemlich höchsten Abgaben kann dann noch mehr Abgaben von seinen Bürgern verlangen. Bin gespannt, ob und wie die Grünen die großen Konzerne besteuern werden. Die Grünen haben durchaus sinnvolle Punkte im Programm. Ich bin z.B. Auch vegetarisch und kaufe immer im Biomarkt. Glücklicherweise kann ich mir das leisten, aber es gibt in Deutschland sehr viele Leute, die das schlicht und einfach nicht bezahlen können. Die Auswirkung der letzten rot-Grünen Regierung spüren viele noch heute als Hartz 4, während der Spitzensteuersatz unter der RG gesenkt wurde
Mukopolysaccharid
29.05.2021, 09:39
Also mir sind die Grünen zu teuer. Außerdem wohne ich auf dem Land mit schlechtem Verkehrsnetz. Interessiert die Politik machenden, trotz grünem Landtag, aber überhaupt nicht. Wo das Geld für deren Vorhaben herkommen soll, kann man sich eh denken...
Na wie gesagt, grünen, linke und spd planen, die Gewinne aus einer höheren CO2-Steuer (die vorrangig die Konzerne trifft) am die Bürger auszuzahlen als „klimaprämie“
Davon wird man sich dann Fleisch kaufen können und wenn es nur 1/Woche ist, was ist dagegen einzuwenden? Das trifft so ziemlich die Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung und sollte in unser alle Interesse sein. Und sorry, mit jemandem, der sich keinen Kurzstreckenflug mehr leisten kann, hab ich irgendwie kein Mitleid. Da mach ich mir mehr Sorgen um Kriege und Flüchtlingsströme, die es bald mehr geben wird, weil in einigen Regionen das Wasser knapp wird.
Edit: „ist mir zu teuer“ bedeutet halt in dem Fall „ich bin zu geizig um an nachfolgende Generationen zu denken“.
Mukopolysaccharid
29.05.2021, 09:45
Ich bin aktuell die nachfolgende Generation, und Leiste mir weder Kurz- noch Langstreckenflüge.
HoldenHQ
29.05.2021, 09:49
Edit: „ist mir zu teuer“ bedeutet halt in dem Fall „ich bin zu geizig um an nachfolgende Generationen zu denken“.
Sag das mal einer Rentnerin mit 500 Euro Rente, einer Familie mit Hartz4 oder den zahlreichen Leiharbeitern oder den Leuten, die zum Mindestlohn schuften.
Bonnerin
29.05.2021, 09:56
Die Grünen muss man sich leisten können. Und wenn man halt eben mal einen Blick raus aus dem Elfenbeinturm der arbeitenden Akademiker wirft sieht man auch genug Leute, die jetzt schon nicht wissen, wie sie dank prekärer Beschäftigung ihre Familien ernähren können... Ja, ich könnte mir die beiden Kreuzchen leisten, auch wenn es weh tun würde. Aber wir sind nun mal eine Minderheit in Deutschland was die Einkommensregion angeht.
Was mich persönlich aber an den Grünen stört ist die Tatsache, dass vor allem der linke Flügel den Ton angibt. Den Realo-Teil der Grünen finde ich im Gegensatz dazu sehr gut.
Am Ende wird es bei mir aber vermutlich mit starken Bauchschmerzen die FDP werden. Lindner kann ich nicht ausstehen, ebenso wenig den konservativen Teil der Partei. Den linkeren Teil mag ich hingegen (man erkennt ein Muster. XD)
Die FDP wird überhaupt nichts für mich machen. Aber sie würden am Ende minimal weniger Politik gegen mich machen als die Grünen das tun würden. Von den anderen Parteien braucht man gar nicht reden...habe die SPD-Wahl letztes Mal massiv bereut. CDU liegt mir absolut fern von der Lebensrealität. Die Linke hat nur in der Theorie halbwegs brauchbare Ideen. Die AFD ist verfassungsfeindlich. Und irgendeine 0,01% Partei wählen, mit deren Programm ich auch nichts anfangen kann. Tja.
Sag das mal einer Rentnerin mit 500 Euro Rente, einer Familie mit Hartz4 oder den zahlreichen Leiharbeitern oder den Leuten, die zum Mindestlohn schuften.
Dass es soziale Umverteilung geben muss, ist ja klar- aber auch darum werden sich die Grünen eher kümmern als die FDP...
HoldenHQ
29.05.2021, 10:48
Dass es soziale Umverteilung geben muss, ist ja klar- aber auch darum werden sich die Grünen eher kümmern als die FDP...
Am besten noch höhere Steuern für die Bürger, die schon am meisten Steuern zahlen und bloß nicht an die Konzerne gehen. Die FDP ist auch nicht meine Partei. Grundsätzlich finde ich es aber richtig und wichtig, sich zur arztlichen Freiberuflichkeit zu bekennen und sie zu erhalten, soweit das politisch möglich ist. Es will ja nicht jeder für sein Berufsleben lang bei einem privaten auf Rendite getrimmten Krankenhausträger als Angestellter arbeiten.
HoldenHQ
29.05.2021, 11:44
Und hinterher nicht jammern, wenn vieles deutlich teurer wird und die Abgaben steigen. Und wenn im Gesundheitssystem massiv Stellen abgebaut werden, weil dem System viel Geld entzogen wird. Ob das Geld sinnvoll eingesetzt wird, ist eine andere Sache. Die Klimapolitik bei den Grünen ist in meinen Augen sogar ziemlich gut. Ich kann sie mir aber auch leisten, und das können leider viele Menschen in Deutschland nicht. Ob die Grünen an irgendwen Geld zurückzahlt...man wird sehen. Interessant ist auch, das bei den FFF-Demos meist Jugendliche befragt werden, die von dem Thema so gar keine Ahnung haben und sich dann vor der Kamera blamieren. Man könnte auf die Idee kommen, dass eher ein Gruppenzwang zur Demo führt. Und die vielen durch Corona geschundenen kleineren Unternehmen freuen sich bestimmt auch über Steuererhöhung und machen sich mehr Gedanken ums Klima als um ihre Existenz. Frau Baerbock kann ja unter Beweis stellen, ob sie besser als Frau Merkel ist
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