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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAZ-Artikel: "Das Vertrauen der Ärzte in den Gesundheitsminister schwindet"



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Osteosynthese
07.07.2022, 11:28
Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erfährt derzeit viel Gegenwind, etwa wegen der Gebühren für Bürgertests oder wegen seines Entwurfs zu einem Finanzstabilisierungsgesetz für die Gesetzliche Krankenversicherung. Das Papier befindet sich in der Ressortabstimmung und liegt den Verbänden vor. Diese ärgert vor allem, dass Finanzminister Christian Lindner (FDP) Lauterbach genötigt hat, 3 Milliarden Euro im System selbst einzusparen. Das Geld soll helfen, das für 2023 erwartete Rekorddefizit von 17 Milliarden Euro zu schließen. Den Rest will man über höhere Steuerzuschüsse und Beiträge aufbringen sowie über den Rückgriff auf Kassenrücklagen und ein Bundesdarlehen.

Was das Sparen von 3 Milliarden Euro angeht, stößt im Gesundheitswesen auf Empörung, dass Lauterbach vorgebe, weder Patienten zu vernachlässigen noch Honorare zu kürzen, aber genau das tue. „Diese Zusage ist ein ungedeckter Scheck, der Versicherten und Ärzten etwas vorgaukelt“, sagt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV, Andreas Gassen, der F.A.Z. „Minister Lauterbach streicht Honorare und Leistungen durch die kalte Küche.“

Die Vertragsärzte bringt auf, dass er die Neupatientenregelung aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz kippen will. Dieser Passus nimmt Patienten, die zwei Jahre lang nicht beim betreffenden Arzt waren, von der Budgetierung aus. Für ihre Behandlung erhält der Mediziner dann das festgelegte Honorar je Person und Quartal und nicht den quotierten Betrag von 80 bis 90 Prozent, der sich im Durchschnitt dadurch ergibt, dass mehr Patienten kommen, als die vorab festgelegte Vergütung vorsieht. Gassen erinnert daran, dass Lauterbach selbst an der Neupatientenregelung mitgearbeitet habe und dass der Abrechnungsmodus sicherstelle, dass diese überhaupt Termine bekämen. Lauterbachs Argument, dass die Ärzte falsch abrechneten, sei durch nichts gedeckt, die Definition eines Neupatienten sei „glasklar“.

Der KBV-Chef kann die Drohung der KV Berlin nachvollziehen, die Praxen zu schließen, sobald das Budget ausgeschöpft ist; neue Patienten stünden dann vor der Türe: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Praxen zukünftig weiter Mehrarbeit leisten, um neue Patienten aufzunehmen, wenn sich das nicht mehr lohnt.“ Er rechnet damit, dass die Streichung höchstens 300 Millionen Euro einspart. Viel mehr ließe sich anderswo erreichen: „Die völlig sinnfreien Corona-Bürgertests kosten ein bis 2 Milliarden Euro im Monat, da wird Geld zum Fenster hinausgeworfen.“ Lauterbachs fehlgeleiteter Sparvorstoß habe zu einer „erheblichen Verbitterung in der Ärzteschaft“ geführt, sagt Gassen weiter. „Wir werten das als klaren Beweis, dass man der Regierung nicht trauen kann.“

Getäuscht fühlt sich auch die Pharmaindustrie. Lauterbach will der Branche eine „Solidarabgabe“ von einer Milliarde Euro abverlangen. Der Widerstand fiel zunächst mäßig aus, denn schlimmer wäre ein Zwangsrabatt auf Arzneien gewesen. Doch jetzt ist der Unmut groß, denn Lauterbach hatte zunächst von einer „einmaligen“ Zahlung gesprochen, im Entwurf ist aber eine weitere Milliarde für 2024 vorgesehen. „Es kann nicht sein, dass innerhalb von sieben Tagen aus einer Milliarde Euro Sanierungshilfe der Pharmaindustrie 2 Milliarden werden“, sagt der Präsident des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, Han Steutel, zur F.A.Z. „Eine Einmalabgabe ist keine Zweimalabgabe, hier wird offensichtlich gewürfelt und nicht kalkuliert.“ Zuvor hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft gewarnt, dass in der Klinikpflege 20 000 Stellen wegfallen könnten, weil dem Entwurf zufolge das Pflegebudget künftig nicht mehr für Personen ohne Pflegefachkraftausbildung verwandt werden darf, etwa für Hebammen oder Physiotherapeuten.


Der Artikel ist aus dem Wirtschaftsteil der FAZ vom 07.07.2022. Mich würden mal eure Meinungen/Gedanken dazu interessieren. Als Student frage ich mich ja immer, wie das System aussehen wird/sich verändert haben wird, wenn ich fertig bin..

Bonnerin
07.07.2022, 12:57
Lauterbach ist einfach nur ek**haft. Ein Lobbyist, der sich von den Rhön-Kliniken hat kaufen lassen und brav die Politik nach deren Maßgabe gemacht hat. Im privaten Bereich (Unterhaltszahlungen) sieht es auch nicht besser aus.
Dafür konnte er sich medial ja hervorragend inszenieren und von einer Talkshow in die nächste ziehen um sich beklatschen zu lassen.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat er zuletzt in einem Interview beklagt, dass er ja gar nicht wusste, wie viel Arbeit man so als Gesundheitsminister hat. Scholz hat dahingehend alles richtig gemacht. Durch die Ernennung wurden Lauterbach die Krallen gestutzt.
Jetzt muss er feststellen, dass er "in way over his head" ist und auch die ärztlichen Kolleg:innen, die sich durch die Medienwirksamkeit haben blenden lassen, wachen jetzt offensichtlich mal auf.

Das System ist schon seit langem kaputt, und Covid hat nur wie Brandbeschleuniger gewirkt. Besserung sehe ich weder kurz- noch langfristig. Ganz im Gegenteil, so wie die Politik sich selbst für die Landarztquote feiert, wird man im Zweifelsfall nur die planwirtschaftlichen Aspekte verstärken wollen und damit alles noch mehr gegen die Wand fahren. Lösungsansatz wird dann vrmutlich sein, die Studierenden nach Quoten in die Fächer zwangszuverteilen (siehe z.B. Spanien, Frankreich oder Belgien). Der Unmut und die Überalterung tun dann noch ihr Übrigstes.
Damit kommt letztlich vermutlich ein Moment der Klarheit und die Erkenntnis, dass das Kuddelmuddel aus freier und Planwirtschaft eben nicht funktioniert. Und dann eben make or break: Hin zu einem System wie die USA (was allerdings auch extrem teuer und für die breite Masse ineffizient ist)? Hin zu einem NHS-System? Das nicht mehr bezahlen von OPs, wenn ohnehin keine compliance zu erwarten ist?
Persönlich habe ich echt wenig Hoffnung, ob und wie es weiterlaufen kann und wird. Ich bin nur froh, dass ich in hoffentlich 3 Jahren den FA machen kann und danach wenns hart auf hart käme auch das System verlassen könnte...

Endoplasmatisches Reticulum
07.07.2022, 13:11
Naja, was heißt "hervorragend inszenieren". Oppositionsbrüller war er, das ist ein denkbar einfacher Job ...
(Und der Jensi war als Messlatte auch eher eine 0.5-Watt-Leuchte.)

Salzi19
07.07.2022, 13:24
https://www.kzbv.de/resolution-gkv-finanzstabilisierungsgesetzes.1610.de.html

Die Zahnärzteschaft kocht auch schon :-keks

ehem-user-12-07-2022-0938
07.07.2022, 14:09
Der verbreitet nur Panik mit seiner Corona-Ideologie, lässt grundsätzlich keine andere Meinung zu und ist käuflich bis zum geht nicht mehr. Von seiner privaten Salzphobie wegen Gesundheit über selbst erklärten Alkoholkonsum und mangelhafte Zahnpflege möchte ich gar nicht reden. Seit die Ampel regiert geht es nur noch bergab. Gut, mit dem Krieg war nicht abzusehen. Er geht in jede Talkshow, aber schafft es nicht mal über die Probleme in der Pflege zu reden. Keine Zeit. Doku bei YouTube

Christoph_A
07.07.2022, 15:05
Der Covid Kalle war schon immer ein Wendehals und Feind der Ärzteschaft. Corona hat den ja mehr oder weniger unvermittelt aus dem Orcus der Geschichte wieder auf die Politikbühne katapultiert. Darum klammert er sich auch so jämmerlich an jeden Strohhalm, daß doch noch eine "Killermutante" statt einer fortwährenden Attenuierung des Virus, wie medizinisch zu erwarten, auftritt.
Ansonsten fährt er fröhlich seine Agenda gegen die Ärzteschaft im gesamten und insbesondere die Niedergelassenen im Speziellen.
Ein Mietm**l par excellence. Leider hat sich ja auch der eine oder andere Kollege hier etwas blenden lassen vom "Coronaerklärer der Nation"....

Evidence based
07.07.2022, 17:42
Hatte die Ärzteschaft eigentlich jemals Vertrauen in den Gesundheitsminister? :D Es ist doch völlig egal wer diesen undankbaren Posten besetzt, ändern tut sich so gut wie nichts. Stattdessen kloppt man sich um Peanuts - 1 Milliarde von den Pharmaunternehmen... huijuijui

Holthusen
07.07.2022, 19:35
Ärzte werden immer was gegen Gesundheitsminister insbesondere von den Roten haben. Naja und dass sowas jetzt in der FAZ steht. Wo auch sonst. Wer errinnert sich noch an Ulla ?

Im Gesundheitswesen sollte gespart werden statt Beiträge zu erhöhen. Das Sparpotential würde ich als sehr groß ansehen. Wie man spart ist maximal eine heikle Diskussion. Niemand möchte sein Stück Kuchen hergeben, was wäre auch sonst zu erwarten. Von kostenlosen Coronatests für jedermann und einfachen Abrechnungsbetrug bei der KV halte ich persönlich nix. In anderen Ländern waren die Tests zum Teil nie kostenlos.



Der Artikel ist aus dem Wirtschaftsteil der FAZ vom 07.07.2022. Mich würden mal eure Meinungen/Gedanken dazu interessieren. Als Student frage ich mich ja immer, wie das System aussehen wird/sich verändert haben wird, wenn ich fertig bin..

Wahrscheinlich wird sich nur extrem wenig ändern, weil Veränderung anstrengend ist und schmerzt. Ich hoffe auf mehr Kosten-Effektivität. Momentan ist da immer noch einiges im Argen.


daß doch noch eine "Killermutante" statt einer fortwährenden Attenuierung des Virus, wie medizinisch zu erwarten, auftritt.
Ansonsten fährt er fröhlich seine Agenda gegen die Ärzteschaft im gesamten und insbesondere die Niedergelassenen im Speziellen.
Ein Mietm**l par excellence. Leider hat sich ja auch der eine oder andere Kollege hier etwas blenden lassen vom "Coronaerklärer der Nation"....

Meiner Ansicht nach Befinden wir uns am Ende der Viruspandemie. Es wäre der ganz natürliche Verlauf: Ein neues unangepasstes Virus erscheint, kann auf einmal Menschen infizieren und verursacht teilweise schwere Krankheitsverläufe, das Virus passt sich zunehmend dem Mensch an, die Mutationen begünstigen mildere Krankheitsverläufe. Immer mehr Menschen haben sich mit dem Virus infiziert (oder eine Impfung), die Verläufe werden milder und Krankheitswellen ebben ab. Mensch und Virus leben miteinander. Dauer ca. 2-3 Jahre bei der spanischen Grippe OHNE Impfung.
Ob Lauterbach jetzt speziell die Niedergelassenen schröpfen will, weiß ich nicht. Ich arbeite selbst im niedergelassenen Bereich als angestellter Facharzt und ja da gibt leider (auch!) Sparpotential. Wie man wo spart, ist immer eine heikle Diskussion. Es gibt allerdings natürlich auch andere Bereich wo man sparen könnte.

cartablanca
08.07.2022, 18:37
Das Sparpotential würde ich als sehr groß ansehen. Wie man spart ist maximal eine heikle Diskussion. Niemand möchte sein Stück Kuchen hergeben, was wäre auch sonst zu erwarten. Von kostenlosen Coronatests für jedermann und einfachen Abrechnungsbetrug bei der KV halte ich persönlich nix. In anderen Ländern waren die Tests zum Teil nie kostenlos.

Die sind auch in D nicht kostenlos. Natürlich zahlt das jemand. Ich wünschte ich wär Apotheker geworden.
Sparen. Eine gute Idee. Wie wärs mit Sparen beim Verwaltungsapparat? Oder bei der endlosen Bürokratie, die dermaßen viele Effizienzkontrollen fordert, dass die Arbeit tatsächlich ineffizient genutzt wird?
Lauterbach. Ich dachte nach Jens Spahn könnts nicht schlimmer werden. Der Typ ist maximal suspekt. Seine Ex Frau hat ein Interview gegeben. Sehr sehenswert.

Holthusen
08.07.2022, 22:11
Die sind auch in D nicht kostenlos. Natürlich zahlt das jemand. Ich wünschte ich wär Apotheker geworden.
Sparen. Eine gute Idee. Wie wärs mit Sparen beim Verwaltungsapparat? Oder bei der endlosen Bürokratie, die dermaßen viele Effizienzkontrollen fordert, dass die Arbeit tatsächlich ineffizient genutzt wird?
Lauterbach. Ich dachte nach Jens Spahn könnts nicht schlimmer werden. Der Typ ist maximal suspekt. Seine Ex Frau hat ein Interview gegeben. Sehr sehenswert.

Unglücklich formuliert, gehen auf Kosten der Allgemeinheit. Aber dem ganzen ist ja inzwischen etwas Einhalt geboten worden. Da gebe ich dir Recht: zu viele Krankenkassen, das teure PKV/GKV nebeneinander, zu teure Preise der Pharmaindustrie, zu wenig Kosteneffizienz bei der Bewertung von medizinischen Maßnahmen, Krankenhausplanung, Planung der Kassensitze. Eine endlose Baustelle.
Ich würde aber nicht sagen, dass Lauterbach besonders schlecht ist. Naja ein Interview mit der Ex. Würde bei Johnny Depp auch keine rosige Bewertung hinterlassen oder?
Wer errinnert sich noch an Rösler oder Bahr? In Hinblick auf deren Niveau, kann man da nicht soviel meckern.

Feuerblick
09.07.2022, 07:43
Das größte Problem ist, dass die Akteure im Gesundheitssystem alle nur versuchen, die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Gute Ideen scheitern gerne mal am „Das haben wir bisher NIE so gemacht“ oder daran, dass irgendwer glaubt, weniger vom Kuchen abzubekommen. Die ganzen Privatisierungen mit der Anforderung, dass das Gesundheitssystem nicht nur Geld für sich selbst sondern bittedanke auch für die Aktionäre generieren soll, machen es nicht besser.
Selbst wenn die Politik irgendwas vorgeben würde (was sie in der Vergangenheit ja durchaus mal getan hat), wird das so lange beraten und zerredet, dass am Ende nichts bei rauskommt. Oder man hat nicht auf Fachleute gehört und Schlupflöcher für Betrug offengelassen, den man dann nicht sanktionieren kann. :-nix

Endoplasmatisches Reticulum
09.07.2022, 08:52
Oder man hat nicht auf Fachleute gehört und Schlupflöcher für Betrug offengelassen, den man dann nicht sanktionieren kann. :-nix
Aber war nicht der große marketingswirksame "Bonus" vom Karl gerade, dass er zur Abwechslungs mal ein "Fachmann" auf dem Posten sei?

Feuerblick
09.07.2022, 09:12
Was nutzt ein „Fachmann“ auf dem Posten, wenn er von Idioten umgeben ist und die richtigen Fachleute den Kram hinwerfen? Wenig…

Endoplasmatisches Reticulum
09.07.2022, 09:24
Klar, aber misery keeps company. Ich würde den Gesundheitsminister nicht gerade als Märtyrer sehen, der regelmäßig mit guten Ideen heroisch an Windmühlen scheitert.

cartablanca
09.07.2022, 09:51
Ich würde aber nicht sagen, dass Lauterbach besonders schlecht ist. Naja ein Interview mit der Ex. Würde bei Johnny Depp auch keine rosige Bewertung hinterlassen oder?
Wer errinnert sich noch an Rösler oder Bahr? In Hinblick auf deren Niveau, kann man da nicht soviel meckern.

Die Ex ist Epidemiologin, die an der Harvard studiert hat. Einfach mal das Interview anschauen.

Feuerblick
09.07.2022, 11:20
Klar, aber misery keeps company. Ich würde den Gesundheitsminister nicht gerade als Märtyrer sehen, der regelmäßig mit guten Ideen heroisch an Windmühlen scheitert.
Nö, das sicher nicht. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es völlig egal ist, ob ein Minister Ahnung hat vom Fach oder nicht. Es gibt leider genug Deppen, die lauter brüllen, wenn es mal gute Ideen geben sollte. In jedem Ressort übrigens.

Gibt es aber ernsthaft Menschen, die eine ihnen völlig fremde Person anhand von Aussagen beurteilen, die eine Ex-Partnerin/ein Ex-Partner getätigt hat. Nur weil der Ex-Partner/die Ex-Partnerin irgendwo an ner Elite-Uni studiert hat? Really? Wow…

cartablanca
09.07.2022, 11:45
Irgendwo an ner Elite-Uni... Epidemiologie an der renommiertesten Uni der Welt ist das. Welchen Vorteil soll sie davon haben?
Aber was soll man sich den Mund fusselig reden? Manche Leute sind beratungsresistent. Dann glaubt mal schön dem falschen Propheten, der für die Rhön Kliniken im Vorstand saß.
Vor einiger Zeit fragte ich was die Coronamaßnahmen kosten und ob die überhaupt im Verhältnis zum Nutzen stehen. Die Zeit wird zeigen wer Recht hatte.

Feuerblick
09.07.2022, 11:56
Bitte… seit wann ist es relevant, welche Ausbildung Ex-Partner haben, wenn sie über den Ex/die Ex reden? Weil die Studierten immer so bedingungslos objektiv sind, was den Ex angeht? Echt jetz?
Man kann über Lauterbach sagen, was man will. Aber ihn und seine Taten danach beurteilen, was seine superduperintelligente Ex über ihn sagt? Das hat BILD- und Rainbowpress-„Niveau“.

Endoplasmatisches Reticulum
09.07.2022, 12:10
Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es völlig egal ist, ob ein Minister Ahnung hat vom Fach oder nicht.
Sehe ich nicht so. Klar, der Einfluss ist begrenzt. Ich würde es dennoch begrüßen, wenn ein Gesundheitsminister mal als Taktgeber mit Fachkompetenz aufwarten würde und einfach zur Abwechslung mal sich nicht schon von vornherein als Blender und Funktionärspisser positionieren würde; und dann noch stolz drauf ist.

Feuerblick
09.07.2022, 12:21
Guck dir doch den Expertenrat an… Diejenigen, die Ahnung hatten, sind geflohen. Stattdessen sitzen nun Pseudo-Wissenschaftler drin. Läuft. Aber ja, ich bin durchaus der Meinung, dass sich ein Gesundheitsminister nicht auf der Nase rumtanzen lassen sollte. An seiner Stelle hätte ich wohl schon so manchen Spacken von seinem Posten entfernt. Die Frage ist, womit haben sie ihn an den… äh.. ja…