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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : !!!INITIATIVE GEGEN UNBEZAHLTES PJ !!!!



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Stroke Unit
25.04.2007, 22:51
Und wir dürfen das (fast) umsonst studieren! In anderen Ländern verschuldet man sich sein Leben lang dafür bzw. könnte für die Studiengebühren ein Einfamilienhaus kaufen. Im Gegensatz zu Deutschland, wo man für das Geld noch nicht mal einen vernünftigen Kleinwagen bekommt. Für Berufsausbildungen wie Bäcker, Friseur etc. zahlt übrigens nicht der Staat, sondern das Aubsildungsunternehmen - schlechter Vergleich. Polizist, Lehrer? Du wirst doch deren Ausbildung/Studium nicht auf die gleiche Ebene stellen wie die der Ärzte.

In welchem Land verschuldet man sich bitte ein Leben lang für ein Studium?
Das ist halt mal echt absoluter Blödsinn-

In anderen Ländern ist es vielleicht viel schwerer einen Studienplatz für Medizin zu bekommen. Aber nicht mal in Singapur zahlst du dafür dein Leben lang- allerdings sorgen die auch dafür dass die Leute dann nicht abhauen wenn sie sie ausgebildet haben.

Es ist halt echt total armselig wie wir uns hier gegenseitig blöd anmachen während Studenten anderer Studiengänge uns auslachen und ihre Praktika gut bezahlt bekommen. Frag mal BWLer ob die nen Jahr für umme jeden Tag arbeiten gehn würden in ihren Praxissemestern.

Autolyse
25.04.2007, 22:51
Warum schlechter Vergleich ? Geht nur um die Dimensionen.
Weißt du eigentlich was die Jet-Ausbildung eines Bundeswehrpiloten kostet ?
Und die bekommen ab dem 1. Ausbildungstag ihren Sold. Und das nicht zu knapp.
Warum macht der sein Kampfflugtraining nicht auch umsonst ?? Schliesslich bekommt er die teure Ausbildung auch geschenkt und die macht doch bestimmt mindestens so viel Spass wie Haken halten ! :-???
[...]
Ja, ein LFF Jet bekommt eine Ausbildung für über eine Million Euro und wird dafür bezahlt. Ja, es macht definitiv Spaß. Aber: der Jetpilot zerstört damit nachhaltig seine Gesundheit, nicht umsonst ist der aktive Flugdienst mit 41 Jahren beendet. Weiterhin ist der Pilot für mindestens 20 Jahre an seinen Arbeitgeber gebunden, dieser kann zudem mit Erreichen der Stehzeit seine Option ziehen und den Piloten bis zum Ende der vorgesehenen Dienstzeit je nach Dienstgrad. Zudem verlangt der Arbeitgeber von dem Jetpiloten, dass er stets bereit ist die Auftragserfüllung über das eigene Überleben zu stellen. Der Sold ist dabei die Entschädigung für diese Einschränkungen, zu Beginn im Verhältnis sehr hoch, mit Ende der Ausbildung und steigender Material-/Personalverantwortung jedoch zu niedrig, so dass ein vergleichbarer ziviler Mitarbeiter binnen ein paar Jahren den Gehaltsvorsprung aufgeholt hat.

Kurzum, diese Besonderheiten des Soldatenberufs machen einen Vergleich falsch und damit unzulässig.

HorstHützel
25.04.2007, 22:58
"...die Auftragserfüllung über das eigene Überleben zu stellen."

Obwohl bislang nur einmal als chirurgischer Famulus im Einsatz,
musste ich mir doch während langer, hypoglykämischer Phasen in absolut lebensfeindlicher Umgebung in schwerer Strahlenschutzausrüstung und rutschenden Unterhosen, obigen Satz als Leitmotiv auf meinen Mundschutz drucken lassen.:-)

Autolyse
25.04.2007, 23:07
Schon klar, auf jeden Fall zu vergleichen mit der Bedrohungslage in der Area of Responsibility. Durch Sprengfallen, Schützenminen oder bewaffnete Locals.

KingLoui
25.04.2007, 23:19
Stimmt es sterben ja praktisch täglich deutsch Jetpiloten im Kampfeinsatz...also mal ehrlich ich glaube gesund ist der Arztberuf auch nicht und mein Immunsystem war nach dem Physikum auch mindestens ein halbes Jahr komplett zerschossen. Halsschmerzen bekomm ich immer noch dauernd und die hatte ich früher nie! Das aber mal nur nebenbei ;-) Und der aktive Flugdienst wird deshalb beendet, weil dann nachweislich die Reaktionsfähigkeit abnimmt und sicher nicht weil die Piloten dann schon multimorbide sind.

alley_cat75
26.04.2007, 07:05
Davon abgesehn fällt es mir echt schwer nachzuvollziehn, was nun daran so schlimm wäre, gäbe es Geld fürs ordnungsgemäss abgeleistete PJ.

GAR NICHTS wäre schlimm daran, nur muss man doch die finanziellen Prioritäten eines Staates ordnen. Wobei ich zustimme, dass die Ausbildung eines Kampfpiloten mit Sicherheit nicht dazu zählt. :-meinung Jedenfalls gibt es in diesem Land soviele Dinge, die ich für finanzierungswürdiger halte als das PJ. Ich finde es egoistisch, wenn sich eine kleine Gruppe hinstellt und nach Geld schreit, wo andere ebenfalls kostenlose Praktika absolvieren und für einen Appel und ein Ei freiwillig ein soziales oder ökologisches Jahr absolvieren. Der Staat ermöglicht uns ein Studium im Wert von 100.000 Euro pro Nase. Meinetwegen zieht 30.000 Euro davon ab - für die fiesen Semestergebühren und die monatelange Sklavenarbeit im Krankenhaus. Demnächst kommen noch die Bäckerei- und Friseurlehrlinge und fordern vom Staat eine monatliche Ausbildungsvergütung von 2000 Euro - weil die Mediziner das ja auch bekommen... :-nix

astrophys
26.04.2007, 07:08
:-top :-top :-top
Genau so seh ichs auch.

Christoph_A
26.04.2007, 08:35
@ Alley:
1. Hab nicht ich das Gift hier reingebracht, sondern Mr.O, der mich, ohne ersichtlichen Grund, persönlich angegriffen hat, dagegen wehre ich mich, ob Dir das jetzt passt oder nicht.
2. Wo die Studiengebühren für Medizin hoch sind, verdient man hinterher auch nicht grade knapp, oder? Ein Leben lang nur Gebühren zurückzahlen, soviel Gutmenschentum hat keiner. Keine Sorge, diese Leute kriegen ihr Schäfchen ins Trockene.
3. Schön, daß Eure Klinik als Einzige wohl keine Geld oder Besetzungssorgen hat-90% der Ärzte die ich kenne, arbeiten in unterbesetzten Häusern und das hier in BY, wo die Situation noch vergleichsweise entspannt sein dürfte, wenn ich an die Kollegen im Osten dieser Republik denke.
4. Es läßt sich nicht wegdiskutieren, daß das PJ nun mal die einzige, mehrmonatige studentische Ausbildung am späteren Arbeitsplatz ist, die unbezahlt von Statten geht ( Jura, Lehramt, etc. kriegen dafür GELD ).
5. Ein Medizinstudium kostet Geld, ja, aber es bringt dem Staat später auch was-erstens Volksgesundheitsverbesserung ( unbezahlbar ), zweitens Produktivitätserhöhung durch Verbesserung des medizinischen Gesamtstandards, wie das im Lauterbach Deutsch so schön heißt.

Ehemaliger User 20130505
26.04.2007, 08:58
...
und für einen Appel und ein Ei freiwillig ein soziales oder ökologisches Jahr absolvieren.Ich sag's gern nochmal: Der Sohn meiner Nachbarn hat in seinem gerade abgeschlossenen Krankenpflegepraktikum eben nicht mal den Appel vom Krankenhaus umsonst bekommen, sondern sollte bei seinem Mittagessen Suppe und Nachspeise (den Appel) selbst bezahlen.

p.s.:


....wo andere ebenfalls kostenlose Praktika absolvieren Stimmt: KPPler und PJler sind für das Krankenhaus kostenlos. ;-)

HorstHützel
26.04.2007, 09:02
@ Alley:
Ein Medizinstudium kostet Geld, ja, aber es bringt dem Staat später auch was-erstens Volksgesundheitsverbesserung ( unbezahlbar ), zweitens Produktivitätserhöhung durch Verbesserung des medizinischen Gesamtstandards, wie das im Lauterbach Deutsch so schön heißt.

Exakt.

Die Leute tun hier alle so, als ob Väterchen Staat unser aller Helfersyndrom durch ein kostenloses Studium kurieren will.

Investitionen in die Bildung seiner Bürger lohnen sich für den Staat (also für uns alle) immer doppelt und dreifach. Obwohl ich hier sagen muss, dass im vorschulischen Bereich viiiel mehr getan werden müsste. Aber das ist nun mal wirklich off-topic.



...für einen Appel und ein Ei freiwillig ein soziales oder ökologisches Jahr absolvieren.

Bingo!
Aber genau diesen Appel + Ei bekommen wir ja noch nicht mal.

Außerdem muss ich meinem Vorredner zustimmen. Viele (Alle???) andere Studiengänge mit Staatsexamen bekommen in ihrer praktischen Ausbildungsphase eine Art Ausbildungsvergütung. Nur die dummen Mediziner nicht. Wieso eigentlich?

HH

Stroke Unit
26.04.2007, 10:34
GAR NICHTS wäre schlimm daran, nur muss man doch die finanziellen Prioritäten eines Staates ordnen. Wobei ich zustimme, dass die Ausbildung eines Kampfpiloten mit Sicherheit nicht dazu zählt. :-meinung Jedenfalls gibt es in diesem Land soviele Dinge, die ich für finanzierungswürdiger halte als das PJ. Ich finde es egoistisch, wenn sich eine kleine Gruppe hinstellt und nach Geld schreit, wo andere ebenfalls kostenlose Praktika absolvieren und für einen Appel und ein Ei freiwillig ein soziales oder ökologisches Jahr absolvieren. Der Staat ermöglicht uns ein Studium im Wert von 100.000 Euro pro Nase. Meinetwegen zieht 30.000 Euro davon ab - für die fiesen Semestergebühren und die monatelange Sklavenarbeit im Krankenhaus. Demnächst kommen noch die Bäckerei- und Friseurlehrlinge und fordern vom Staat eine monatliche Ausbildungsvergütung von 2000 Euro - weil die Mediziner das ja auch bekommen... :-nix

Das würde nicht der Staat sondern das Krankenhaus zahlen, und ich glaub wenn ein Mediziner das bekommt was ein FSJler bekommt wäre das auch schon ein Anfang. (Da gabs wenigstens Taschengeld...).
Ich finde es ist einfach eine super unsoziale ("unärztliche":-)) ) Einstellung denen gegenüber die sich komplett selbst finanzieren müssen, und davon gibts an unserer Uni einige. Wie ich schon sagte das bisschen Geld zusätzlich muss drin sein für die Arbeitskraft, das fördert nämlich dann auch den Ehrgeiz sie besser auszubilden!! ( schon vorher )


:-meinung

Ich sag dazu nix mehr die Mehrheit ist eh dafür und der Rest kann ja freiwillig drauf verzichten oder das Geld spenden ;-P

alley_cat75
26.04.2007, 10:37
Es bekommen ebend nicht alle Geld. Mein Mann ist Bauingenieur und musste während des Studiums insgesamt 4 Monate kostenfreie Praktika absolvieren und nach dem Studium ebenfalls. Ich könnte Dir aus allen Bereichen mehrere Dutzend Beispiele aufführen, denen es so ergeht/erging, aber das führt zu weit und wahrscheinlich würdest Du es eh nicht glauben. Sicher wäre es für alle schön, entsprechend der erbrachten Leistungen bezahlt zu werden. Dass Polizisten, Feuerwehrleute mit dem Gehalt einer Plus-Verkäuferin nach Hause gehen, finde ich voll daneben. Auch die Friseusin, die sich den ganzen Tag die Beine in den Bauch steht, sollte mehr Geld haben und natürlich die PJler, die umsonst Arzttätigkeiten ausführen. :-dafür Aber es geht nicht so, wie wir das immer wollen. Das ist nicht Lummerland! Wie gesagt, der Staat soll erst einmal tausend andere Sachen bereinigen, bevor er die ach so armen PJler finanziell unterstützt. :-meinung Du tust ja gerade so, als würde das PJ den Medizinstudenten unter die Brücke bringen...

Autolyse
26.04.2007, 10:38
Stimmt es sterben ja praktisch täglich deutsch Jetpiloten im Kampfeinsatz...[...]
Jetpiloten sterben eher selten, das ist richtig, und das liegt im wesentlichen daran, dass die Mühlen abstürzen. Und allzuviele Verluste im Einsatz haben wir auch noch nicht, was aber auch daran liegt, dass wir ein bewaffnetes THW darstellen und kein Militär. Aber in dem Maße, in dem Einsätze kommen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, und irgendwann stehen wir als Friedenstruppen im Irak, und dann wird man sich hier an Zinksärge mit Flagge zweifellos gewöhnen müssen, wobei das Versteckspiel und Totschweigen bislang sehr gut funktioniert hat.
/edith meint: Das ist aber eine andere Baustelle

alley_cat75
26.04.2007, 10:39
Ich finde es ist einfach eine super unsoziale ("unärztliche":-)) ) Einstellung denen gegenüber die sich komplett selbst finanzieren müssen, ... Ich sag dazu nix mehr die Mehrheit ist eh dafür und der Rest kann ja freiwillig drauf verzichten oder das Geld spenden.

Ich musste mir mein Studium auch komplett selbst finanzieren und ja, während des PJ war es weniger leicht als die Jahre zuvor. Aber es war möglich und meine Leistungen haben ebenfalls nicht darunter gelitten.

Schade, dass Du resignierst. :-nix

Christoph_A
26.04.2007, 10:45
Solange wir hier auch noch was zu sagen haben, wird kein Deutscher in den Irak gehen, mein Freund. Diesen sinnlosen Krieg haben die Amis vom Zaun gebrochen und sollen ihn denn auch gefälligst selbst lösen. Die Regierung, die das beschließt, hat ne Halbwertszeit eines Schneeballs im Hochofen, aber genug off topic.
Alley, Du antwortest nicht mal mehr auf Kommentare, sondern beziehst immer alles gleich auf Dich und Deine Familie. Wenn Dein Mann im Studium 4 Monate umsonst gearbeitet hat-schön, das haben Famulanten auch-wir reden vom ENDE des Studiums und da ist das Ärztepraktikum nun mal das Einzige, das unbezahlt ist. Und was die Einsatzfähigkeit angeht-kein Jurarferendar steht meineserachtens allein im Gerichtssaal, oder? Trotzdem erhält er Geld und das nicht sooo knapp ( 810 Euro auf die Hand, wenn ich mich richtig an das Einkommen meines besten Kumpels erinnere ).
Und vergleich nicht dauernd studierte Akademiker mit Bäckern, Tippsen, Krankenschwestern oder weiß gott noch was-das sind andere Baustellen, die mir auch herzlich egal sind. Die Behandlung unseres eigenen Nachwuchses ist mir das nicht!

alley_cat75
26.04.2007, 10:54
Die 800 Euro sind bei den Juristen Brutto und Referendare müssen sehr wohl allein vor Gericht stehen. Glaube mir, Du würdest mit den Rechtsreferendaren trotz Bezahlung keinen Tag tauschen wollen. Die warten monatelang auf ihren Platz, haben Leerlauf ohne Ende - wir nicht. Der initiale Vergleich mit Ausbildungsberufen kam nicht von mir. Ich finde diese Vergleiche ebenfalls absurd.

Bradypus thorquatus
26.04.2007, 11:27
Und was die Einsatzfähigkeit angeht-kein Jurarferendar steht meineserachtens allein im Gerichtssaal, oder? Wie das bei den Juristen ist, weiß ich nicht. Aber bei den Gymnasiallehrern und Berufsschullehrern ist das in den meisten Bundesländern so: In den ersten 6 Monaten des Referendariats halten sie keinen eigenverantwortlichen Unterricht, sondern werden meist vom betreuenden Lehrer direkt supervidiert (irgendwie liebe ich diesen Ausdruck immer mehr :-)) ). Danach stehen sie aber 12-18 Monate lang allein vor ihren Klassen, d. h. sie halten für ihre Ausbildungsvergütung von 850 Euro eigenverantwortlichen Untericht etwa im Umfang einer halben Lehrerstelle. Referendare werden ihren Schulen bei der Zuteilung der Lehrerstellen mit einer halben Stelle angerechnet. Ohne Referendare würde zwar der Schulbetrieb nicht zusammenbrechen, aber Unterrichtskürzungen/Unterrichtsausfälle wegen Lehrermangel wären in manchen Fächern deutlich höher als sie heute schon sind.

Meine Meinung zum PJ: Ich denke, dass den Medizinern auch eine Ausbildungsvergütung zustünde, allerdings sollte es dann auch festgelegte Lernziele und Kontrollen des Lernfortschritts geben. (=> Lernzielkatalog und PJ-Logbuch.)

alley_cat75
26.04.2007, 12:04
Ich denke, dass den Medizinern auch eine Ausbildungsvergütung zustünde, allerdings sollte es dann auch festgelegte Lernziele und Kontrollen des Lernfortschritts geben.


:-dafür :-dafür :-dafür

Aber das wird sich so nie durchsetzen, weil dann nämlich manch einer ganz schön doof dasteht. Dann ist nichts mehr mit eher gehen oder mal den Tag in der Endo abhängen.

astrophys
26.04.2007, 12:09
Wenn Dein Mann im Studium 4 Monate umsonst gearbeitet hat-schön, das haben Famulanten auch-wir reden vom ENDE des Studiums und da ist das Ärztepraktikum nun mal das Einzige, das unbezahlt ist.

Es wurde schon mehrfach hier erwähnt und eine Wiederholung falscher Tatsachen macht sie nicht richtiger: Lehrer bekommen ihre Examensarbeit
nicht bezahlt, genausowenig wie Naturwissenschaftler ihre Diplomarbeit, in der sie teilweise schon wichtige Forschungsarbeit leisten. Ich habe dort auch noch niemanden so sehr meckern gehört wie hier, obwohl die Naturwissenschaftler in ihrer weiteren Ausbildung wesentlich weniger Geld verdienen als Mediziner. Woran das wohl liegt?

Christoph_A
26.04.2007, 12:58
Eine Diplomarbeit ist auch kein direktes Arbeiten in einer Firma, Herr Astrophysiker, sondern die Abschlußarbeit eines Studienganges-ich verlang ja auch nicht, daß das Hamerexamen bezahlt wird, wobei, so ein bisschen Schmerzensgeld wär da sicher nicht schlecht :-D
Und ich bezweifle, nebenbei, daß Du für Deine Doktorarbeit, die Du an einer Firma/Uni ableistest, kein Geld bekommst, oder?
Was die Lehrer angeht-die haben bis zum Abschluß des Referendats letztlich noch kein endgültiges Staatsexamen, dementsprechend kriegen sie also für eine gewisse Ausbildungsphase Geld, was bei uns nicht so ist, right?
Also ist es keine falsche Tatsache, meine Freunde, sondern nur die Wiederholung einer allgemeingültigen Wahrheit, die manche ( aus, nennen wir es Sozioalneid, da ein Futterneid Medizinern gegenüber nicht wirklich angemessen ist ) einfach nicht respektieren wollen.
:-meinung