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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alternativmedizin/Ganzheitsmedizin!Wie gut ist sie wirklich?



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Coxy-Baby
19.01.2008, 21:22
Endlich mal ein guter Beitrag! ICh finde auch, dass
In der Ausbildung lernt man keine Regentänze oder Ähnliches! Den Quatsch eignet man sich erst nach Bestehen der Amtsarztüberprüfung! Die Ausbildung ist mittlerweile sehr anspruchsvoll geworden. Über ein umfangreiches medizinisches Grundwissen muss man schon verfügen, wollte man die Prüfung bestehen! Also, bitte nicht total negativieren!

Ohne dass es jetzt negativ klingen soll, aber beim Studium wird dir die
Ausbildung wie ein Spaziergang vorkommen......

Hippokrates2
19.01.2008, 21:24
Genau diese Aussage lässt mich an der Ausbildung des Threaderstellers zweifeln. Ich war durchaus schon in homöopathischer Behandlung und auch meine Tiger kennen das eine oder andere Mittelchen, aber kein behandelnder Heilpraktiker hat jemals behauptet, nebenwirkungsfrei zu arbeiten. Wie schon anfangs erwähnt: Wo Wirkung, da auch unerwünschte Wirkung oder man muss konstatieren, dass keine Wirkung vorhanden ist. Und das ist kein Satz, der nur bei Schulmedizinern bekannt ist.
Ich finde bei solchen Threads immer so schade, dass die Diskussion auf Heilpraktiker-Seite gerne von Leuten geführt wird, die zwar ganz und gar hinter ihren Methoden stehen, aber vom Grundlegenden, von der ganzen Theorie relativ wenig verstanden oder wenig hinterfragt haben.

@Hippo: Ja, belegen mit entsprechenden Studien. So macht man das in der Wissenschaft nun einmal. Ein einfaches "meine Erfahrung sagt aber" mag für dich ganz schön sein, wird aber niemals einen Zweifler überzeugen. Und auch deine Gedanken und die Schlüsse, die du aus deinen Überlegungen ziehst, sind irrelevant in Diskussionen. :-nix

Meine Schlüsse, die ich ziehe sind irrelevant in Diskussionen? ICh hinterfrage nicht und habe wenig Verständnis, was die Wirkung der Verfahren anbelangt? HAst Du Dir den Beitrag mit dem Sinusitis Beispiel durchgelesen? ICh finde schon, dass dahinter Wissen steckt. Wahrscheinlich ein Wissen, dass Du (noch) nicht begreifst!

Feuerblick
19.01.2008, 21:25
*seufz* Die Techniken kannst du einem dressierten Schimpansen beibringen. Es geht aber darum, dass etwas mehr Wissen als eine Heilpraktikerausbildung benötigt wird, um zuerst einmal eine korrekte Diagnose zu stellen. Und dazu gehört zunächst einmal eine komplette Diagnostik (deshalb heisst das so). Die Methode "Du hast da und da Schmerzen also quaddel ich mal" ist leider nicht die Methode der Wahl. Erst wenn die Ursache der Schmerzen gefunden ist und feststeht, dass keine maligne Erkrankung, kein Knochenbruch oder ähnliches hinter den Schmerzen steckt, dann sollte man anfangen, zu therapieren. Und das vermisst man leider immer wieder bei Heilpraktikern und Konsorten. Ein Chiropraktiker, der ohne Veranlassung einer vorherigen Bildgebung versucht, meine Gräten gradzubiegen, der darf sich warm anziehen.

Feuerblick
19.01.2008, 21:26
Meine Schlüsse, die ich ziehe sind irrelevant in Diskussionen? ICh hinterfrage nicht und habe wenig Verständnis, was die Wirkung der Verfahren anbelangt? HAst Du Dir den Beitrag mit dem Sinusitis Beispiel durchgelesen? ICh finde schon, dass dahinter Wissen steckt. Wahrscheinlich ein Wissen, dass Du (noch) nicht begreifst!*gähn* Verzeih, großer Meister, dass ich Unwürdige an dir zu zweifeln wagte... :-))
@Muri: Du hast recht, wir haben sechs Jahre unseres Lebens vergeudet!!

Coxy-Baby
19.01.2008, 21:26
*seufz* Die Techniken kannst du einem dressierten Schimpansen beibringen. Es geht aber darum, dass etwas mehr Wissen als eine Heilpraktikerausbildung benötigt wird, um zuerst einmal eine korrekte Diagnose zu stellen. Und dazu gehört zunächst einmal eine komplette Diagnostik (deshalb heisst das so). Die Methode "Du hast da und da Schmerzen also quaddel ich mal" ist leider nicht die Methode der Wahl. Erst wenn die Ursache der Schmerzen gefunden ist und feststeht, dass keine maligne Erkrankung, kein Knochenbruch oder ähnliches hinter den Schmerzen steckt, dann sollte man anfangen, zu therapieren. Und das vermisst man leider immer wieder bei Heilpraktikern und Konsorten. Ein Chiropraktiker, der ohne Veranlassung einer vorherigen Bildgebung versucht, meine Gräten gradzubiegen, der darf sich warm anziehen.


Da sach ich ma als Atheist (jaja ich weiß an nichts glauben is auch sowas wie
Religion): AMEN

Hippokrates2
19.01.2008, 21:27
Ohne dass es jetzt negativ klingen soll, aber beim Studium wird dir die
Ausbildung wie ein Spaziergang vorkommen......

Das bezweifele ich nicht. Bin gespannt drauf. Freu mich jetzt schon riesig drauf. Aber: Die einen oder anderen Themen werden mit Sicherheit nicht fremd sein! ( Wahrscheinlich eine große Erleichterung...vielleicht wird es doch nicht soooo kompliziert -hoffe)

Coxy-Baby
19.01.2008, 21:29
Das bezweifele ich nicht. Bin gespannt drauf. Freu mich jetzt schon riesig drauf. Aber: Die einen oder anderen Themen werden mit Sicherheit nicht fremd sein! ( Wahrscheinlich eine große Erleichterung...vielleicht wird es doch nicht soooo kompliziert -hoffe)

Das wird vielleicht 0,5% ausmachen denn dafür isses zu viel.
Wir haben so viele gute examinierte Krankenschwester,Rettungsassis,
Physiotherapeuten und denen hat ihre Ausbildung auch leider fast nichts gebracht....

Hoppla-Daisy
19.01.2008, 21:30
Komplizierter, als dir lieb sein wird.... allerdings werden diese Komplikationen ggf. mit deiner Vorbildung zu tun haben

THawk
19.01.2008, 21:30
Die Wahrheit ist, dass hier alle gegen einen sind. Da kann man doch nicht wirklich bestehen, oder?
Wissenschaftlich aurgumentieren? Wie? Indem ich das Gesagte belege? Vielleicht hast Du Recht, ich habe keine große BEWEISE gebarcht. MUss erst danach suchen. Werde sie noch nachliefern...Aber mal ne andere Frage: Seit ihr blind? MUss es immer wissenschaftlich belegt sein, damit einer daran glaubt? Die viele Menschen, die davon profitieren, sind die etwa kein Beweis?????

''Leider wurde aus diesem Thread genau das was aus jedem Thread mit diesem Thema wird.....'' Bitte, bitte nicht so arogant!

Du musst einfach damit leben, dass die Schulmedizin einen wissenschaftlichen Anspruch hat. So werden wir hier alle ausgebildet. So wirst auch du ausgebildet werden. Die Wirksamkeit einer Therapie ist dann bewiesen, wenn Studien hoher Evidenz (dafür eben doppelt verblindet etc.) sie ihr bescheinigen. Und die "Expertenmeinung", bzw. der Eindruck dass viele Menschen von einer Therapie profitieren hat keine hohe Evidenz. Daher wirst du mit diesem Argument nicht viel erreichen. Gerade nicht bei Therapieformen, deren Wirkmechanismus man sich nicht hinreichend erklären kann (zumindest verschließt sich mir da die HOT).

Ich will gar nicht sagen, dass alternative Therapieformen immer schlecht sein müssen. Vielleicht helfen sie wirklich dem ein oder anderen. Vielleicht aber auch nur durch die intensivere Zuwendung des Therapeuten, der sich mehr Zeit lassen kann als der Allgemeinmediziner. Um das auseinander zu halten müsste man halt mal ein vernünftiges Studiendesign machen.
Wenn du dir auch beispielweise den oben zitierten langen Bericht anschaust (weiß gerade den Namen nicht, der auf Antrag der AOK entstanden ist) wirst du sehen, dass auch verschiedene "Interessensverbände" aus der alternativen Therapie-Richtung angeschrieben worden waren, aber wohl nur die Stellungnahme eines Verbandes vorlag.

Mit Arroganz hatte meine letze Äußerung übrigens nichts zu tun (in meinen Augen), mehr mit gut 4 Jahren Erfahrung hier bei Medi-Foren (okay, auch das klingt vielleicht wieder arrogant, aber du kannst gerne mal die Suchfunktion nach entsprechenden älteren Themen bemühen).

Anilila
19.01.2008, 21:46
Aber um ein Lokalansthetikum im Locus dolenti zu spritzen oder es zu quaddeln bedarf es keine große Kunst.; da müssen wir ehrlich sein. Ist von jedem zu lernen. Interessanter wird es, wenn es darum geht, Injetionen an die Grenzstrenge oder an die Ganglien zu setzen. Selbst das ist mit guter Übung nicht unbedingt so schwer, dass es die Heilpraktiker nicht könnten oder dürfen sollten!
Wer den Nachweis erbringt, Neuraltherapie gelernt zu haben, der sollte sie dann auch ausüben (dürfen).

Also sorry, genau das meinte ich mit Selbstüberschätzung! Einfach mal woreinstechen ohne fundierte anatomische Ausbildung
:-nix ... Vllt bin ich auch nur unfähig, aber ich fand es schon nicht so super einfach im Präpkurs so auf Anhieb das Ganglium stellatum zu finden.


In der Ausbildung lernt man keine Regentänze oder Ähnliches! Den Quatsch eignet man sich erst nach Bestehen der Amtsarztüberprüfung! Die Ausbildung ist mittlerweile sehr anspruchsvoll geworden. Über ein umfangreiches medizinisches Grundwissen muss man schon verfügen, wollte man die Prüfung bestehen! Also, bitte nicht total negativieren!

Ja, aber genau das sind doch "Maßnahmen", die in vielen "Praxen" angeboten werden. Bis dann mal ne ordentliche Pneumonie mit Antibiotika in der Notaufnahme behandelt wird, vergehen häufig etliche Sitzungen Farbenkreistanz und Beregnung mit Bachblüten. :-dagegen

Hippokrates2
19.01.2008, 21:49
*seufz* Die Techniken kannst du einem dressierten Schimpansen beibringen. Es geht aber darum, dass etwas mehr Wissen als eine Heilpraktikerausbildung benötigt wird, um zuerst einmal eine korrekte Diagnose zu stellen. Und dazu gehört zunächst einmal eine komplette Diagnostik (deshalb heisst das so). Die Methode "Du hast da und da Schmerzen also quaddel ich mal" ist leider nicht die Methode der Wahl. Erst wenn die Ursache der Schmerzen gefunden ist und feststeht, dass keine maligne Erkrankung, kein Knochenbruch oder ähnliches hinter den Schmerzen steckt, dann sollte man anfangen, zu therapieren. Und das vermisst man leider immer wieder bei Heilpraktikern und Konsorten. Ein Chiropraktiker, der ohne Veranlassung einer vorherigen Bildgebung versucht, meine Gräten gradzubiegen, der darf sich warm anziehen.

Wenn man keine Diagnsose stellen kann, dann wird man auch die Heilpraktikerprüfung nicht bestehen! Der Amtsarzt ( SCHULMEDIZINER) achten mit ARCUS-AUSGEN drauf!
Was nutz uns eine DIAGNOSE wenn sie und THERAPEUTISCH nicht weiter bringt? Siehe das Beisiel Sinusitis von mir!!!! Vielleicht bringt Dich das weiter...

Eins ist klar: Bevor wir behandeln , müssen wir zunächst wissen, was wir behandeln wollen! ''Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt!''
Aber jede Diagnso bleibt ein Geschwätz, solange sie nicht therapeutisch weiterhilft!
Die herkömliche Diagnos ist eine ''unechte'' Diagnose, weil sie lediglich ein Hilfsmittel ist, die uns hilft, Erscheinungbilder zu einm beschreibenden Wortbegriff zusammenzufassen, der uns in der Tat nicht weiterhilft.
Der Alternativmediziner ( der GUTE) will aber wissen, woher die Krankheit herkommt, nicht nur was er ihr für einen NAmen geben kann!
Die Diagnostik muss ein vollständiges BIld vom Patienten, von seiner Reaktionsweise und Reaktionslage geben, dahinter jedem chronischem Leiden und hinter jedem Degenerationsleiden ein Störfeld bzw. ein Herdgeschene verborgen sein kann!!
Denn eine wichtige Erkenntnis der Alternativ8Ganzheitsmedizin ist, dass chronische Erkrankungen nicht nur eine Ursache haben, sondern meist eine Summation und Kumulation mehrerer Belastungen sind, die dann zum chronischen Krankheitsbild führen. DEm zufolge liegt die Ursache chronischer Krankheiten meist nicht dort , wo das Symtom auftritt ( siehe mein Beisiel der Sinusitis).
ICh bitte Dich, Du unterstellst wieder mal, dass der Heilpraktiker noch nicht mal D-i-A-G-N-O-S-E buchstabieren kann. Sieht das danach aus?

Muriel
19.01.2008, 21:51
Wenn man keine Diagnsose stellen kann, dann wird man auch die Heilpraktikerprüfung nicht bestehen! Der Amtsarzt ( SCHULMEDIZINER) achten mit ARCUS-AUSGEN drauf!
Was nutz uns eine DIAGNOSE wenn sie und THERAPEUTISCH nicht weiter bringt? Siehe das Beisiel Sinusitis von mir!!!! Vielleicht bringt Dich das weiter...

Eins ist klar: Bevor wir behandeln , müssen wir zunächst wissen, was wir behandeln wollen! ''Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt!''
Aber jede Diagnso bleibt ein Geschwätz, solange sie nicht therapeutisch weiterhilft!
Die herkömliche Diagnos ist eine ''unechte'' Diagnose, weil sie lediglich ein Hilfsmittel ist, die uns hilft, Erscheinungbilder zu einm beschreibenden Wortbegriff zusammenzufassen, der uns in der Tat nicht weiterhilft.
Der Alternativmediziner ( der GUTE) will aber wissen, woher die Krankheit herkommt, nicht nur was er ihr für einen NAmen geben kann!
Die Diagnostik muss ein vollständiges BIld vom Patienten, von seiner Reaktionsweise und Reaktionslage geben, dahinter jedem chronischem Leiden und hinter jedem Degenerationsleiden ein Störfeld bzw. ein Herdgeschene verborgen sein kann!!
Denn eine wichtige Erkenntnis der Alternativ8Ganzheitsmedizin ist, dass chronische Erkrankungen nicht nur eine Ursache haben, sondern meist eine Summation und Kumulation mehrerer Belastungen sind, die dann zum chronischen Krankheitsbild führen. DEm zufolge liegt die Ursache chronischer Krankheiten meist nicht dort , wo das Symtom auftritt ( siehe mein Beisiel der Sinusitis).
ICh bitte Dich, Du unterstellst wieder mal, dass der Heilpraktiker noch nicht mal D-i-A-G-N-O-S-E buchstabieren kann. Sieht das danach aus?
ja, sieht es

Coxy-Baby
19.01.2008, 21:53
Wenn man keine Diagnsose stellen kann, dann wird man auch die Heilpraktikerprüfung nicht bestehen! Der Amtsarzt ( SCHULMEDIZINER) achten mit ARCUS-AUSGEN drauf!
Was nutz uns eine DIAGNOSE wenn sie und THERAPEUTISCH nicht weiter bringt? Siehe das Beisiel Sinusitis von mir!!!! Vielleicht bringt Dich das weiter...

Eins ist klar: Bevor wir behandeln , müssen wir zunächst wissen, was wir behandeln wollen! ''Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt!''
Aber jede Diagnso bleibt ein Geschwätz, solange sie nicht therapeutisch weiterhilft!
Die herkömliche Diagnos ist eine ''unechte'' Diagnose, weil sie lediglich ein Hilfsmittel ist, die uns hilft, Erscheinungbilder zu einm beschreibenden Wortbegriff zusammenzufassen, der uns in der Tat nicht weiterhilft.
Der Alternativmediziner ( der GUTE) will aber wissen, woher die Krankheit herkommt, nicht nur was er ihr für einen NAmen geben kann!
Die Diagnostik muss ein vollständiges BIld vom Patienten, von seiner Reaktionsweise und Reaktionslage geben, dahinter jedem chronischem Leiden und hinter jedem Degenerationsleiden ein Störfeld bzw. ein Herdgeschene verborgen sein kann!!

ICh bitte Dich, Du unterstellst wieder mal, dass der Heilpraktiker noch nicht mal D-i-A-G-N-O-S-E buchstabieren kann. Sieht das danach aus?
Buchtstabieren evtl (nicht alle) aber wenn du meinst deine Diagnosefähigkeiten
sind genauso gut wie die von Ärzten dann lach ich ma aber richtig.

PS: Wenn du dann mal irgendwann nen Präpkurs hast dann schreib mir mal
ne Postkarte mit nem Bild vom Ganglion, aber wahrscheinlich flext
duus einfach durch ohne es zu merken!

Hippokrates2
19.01.2008, 21:57
Du musst einfach damit leben, dass die Schulmedizin einen wissenschaftlichen Anspruch hat. So werden wir hier alle ausgebildet. So wirst auch du ausgebildet werden. Die Wirksamkeit einer Therapie ist dann bewiesen, wenn Studien hoher Evidenz (dafür eben doppelt verblindet etc.) sie ihr bescheinigen. Und die "Expertenmeinung", bzw. der Eindruck dass viele Menschen von einer Therapie profitieren hat keine hohe Evidenz. Daher wirst du mit diesem Argument nicht viel erreichen. Gerade nicht bei Therapieformen, deren Wirkmechanismus man sich nicht hinreichend erklären kann (zumindest verschließt sich mir da die HOT).

Ich will gar nicht sagen, dass alternative Therapieformen immer schlecht sein müssen. Vielleicht helfen sie wirklich dem ein oder anderen. Vielleicht aber auch nur durch die intensivere Zuwendung des Therapeuten, der sich mehr Zeit lassen kann als der Allgemeinmediziner. Um das auseinander zu halten müsste man halt mal ein vernünftiges Studiendesign machen.
Wenn du dir auch beispielweise den oben zitierten langen Bericht anschaust (weiß gerade den Namen nicht, der auf Antrag der AOK entstanden ist) wirst du sehen, dass auch verschiedene "Interessensverbände" aus der alternativen Therapie-Richtung angeschrieben worden waren, aber wohl nur die Stellungnahme eines Verbandes vorlag.

Mit Arroganz hatte meine letze Äußerung übrigens nichts zu tun (in meinen Augen), mehr mit gut 4 Jahren Erfahrung hier bei Medi-Foren (okay, auch das klingt vielleicht wieder arrogant, aber du kannst gerne mal die Suchfunktion nach entsprechenden älteren Themen bemühen).

O.K., dann nehme ich das zurück. Sorry. Du hast Recht.

Aber nur weil es keine fundierte BEweise gibt aus xy-Gründen, muss ich doch lange nicht diese Methode ablehnen. Manchmal probiert man eine Methode selbst aus und guckt wie sie wirkt. Bei Erfolg wiederholt man es einfach. Und das machen auch andere...So kann sich also eine (noch ) nicht bewiesene Methode über Wasser halten. Wichtig ist doch am Ende, das sie was bringt ( therapeutisch).

Feuerblick
19.01.2008, 22:00
Muri war zu schnell für mich. Ach ja: Es heisst ArGus-Augen. Soviel Zeit sollte sein.

Ich liebe Alternativmediziner, die eine Störung welches Chakras oder was auch immer vermuten und eine frühkindliches Schielen oder eine Katarakt mit Globuli und Akupunktur behandeln. Oder die, die gegen eine ernsthafte Infektion mit Bachblüten kämpfen. Toll auch die Therapie, die verspricht, eine maligne Erkrankung zu heilen. Besonders, wenn das betroffene Kind mit der Entfernung des Tumors heute noch leben könnte - einziger Verlust: Ein Auge. Stattdessen wurde dieses Kind von einem Alternativmediziner fast ein Jahr lang mit allem behandelt, was seine Kunst hergab, weil die Eltern ihm glaubten, er könne das Kind nebenwirkungsfrei heilen. In die Hände der Schulmedizin kam es eben nach fast einem Jahr wieder - präfinal, kachektisch und mit größten Schmerzen.

Soviel zum Thema Selbstüberschätzung. Aber man kann ja mal ein paar Methoden ausprobieren, gelle? Vielleicht hat man damit ja gute Erfahrungen. Und vielleicht überlebt der Patient es sogar.

Ich mag Alternativmediziner (nennen die sich neuerdings so?), die bereit sind, mit der Schulmedizin zusammenzuarbeiten. Die kranke Menschen zuerst zum Schulmediziner schicken, um eine fundierte Diagnostik fernab von Reaktionsmustern durchführen zu lassen und die nur mit entsprechend nach wissenschaftlichen Erkenntnissen Diagnosen behandeln. Die nicht irgendwelche hahnebüchenen Heilungsversprechen geben (macht die Schulmedizin doch auch nicht). Leider sind die in der Minderheit...:-nix

Hippokrates2
19.01.2008, 22:08
Buchtstabieren evtl (nicht alle) aber wenn du meinst deine Diagnosefähigkeiten
sind genauso gut wie die von Ärzten dann lach ich ma aber richtig.

PS: Wenn du dann mal irgendwann nen Präpkurs hast dann schreib mir mal
ne Postkarte mit nem Bild vom Ganglion, aber wahrscheinlich flext
duus einfach durch ohne es zu merken!

Es ist sogar unstritten, ob es überhaupt existiert. Die Erfahrung zeigt aber, dass wenn man den Musculus sternocleidomastoideus in drei gleichgroßen Teilen teilt und in den unteren Übergang zum caudalen Drittel am AUßENRAND des Muskels (vom Sternum nach kranial 3 Finger hoch etwa) einsticht und dabei hervordring bis zum erten Rippenköpchen, dort die Injetion setzt, dann hat man das typische Bild der Wirkung ( Ptosis, Mydriasis) und man weiß, dass man es getroffen hat.
Ein Bild werde ich Dir wahrscheinlich leider nichtschicken können :-))

Coxy-Baby
19.01.2008, 22:12
Es ist sogar unstritten, ob es überhaupt existiert. Die Erfahrung zeigt aber, dass wenn man den Musculus sternocleidomastoideus in drei gleichgroßen Teilen teilt und in den unteren Übergang zum caudalen Drittel am AUßENRAND des Muskels (vom Sternum nach kranial 3 Finger hoch etwa) einsticht und dabei hervordring bis zum erten Rippenköpchen, dort die Injetion setzt, dann hat man das typische Bild der Wirkung ( Ptosis, Mydriasis) und man weiß, dass man es getroffen hat.
Ein Bild werde ich Dir wahrscheinlich leider nichtschicken können :-))

Och schade...
... vielleicht eins von der Cisterna Chyli?? Die findeste doch bestimmt.
Ich würde nicht in einer Million Jahre mir ne Neuraltherapie von dir verpassen
lassen.....Sorry Auch wenn duus schön buchmäßig beschrieben hast.

PS: Fehlt nicht noch der Enophtalmus?

Hoppla-Daisy
19.01.2008, 22:16
Und mir wurde gerade souffliert, es sei die Miosis :-))

Coxy-Baby
19.01.2008, 22:20
Und mir wurde gerade souffliert, es sei die Miosis :-))


Und der Studi hat heute wieder ein schönes Wort gelernt: souffliert

Dafür Danke.

Und ja natürlich miosis durch dilatator pupillaeausfall

Hippokrates2
19.01.2008, 22:21
Muri war zu schnell für mich. Ach ja: Es heisst ArGus-Augen. Soviel Zeit sollte sein.

Ich liebe Alternativmediziner, die eine Störung welches Chakras oder was auch immer vermuten und eine frühkindliches Schielen oder eine Katarakt mit Globuli und Akupunktur behandeln. Oder die, die gegen eine ernsthafte Infektion mit Bachblüten kämpfen. Toll auch die Therapie, die verspricht, eine maligne Erkrankung zu heilen. Besonders, wenn das betroffene Kind mit der Entfernung des Tumors heute noch leben könnte - einziger Verlust: Ein Auge. Stattdessen wurde dieses Kind von einem Alternativmediziner fast ein Jahr lang mit allem behandelt, was seine Kunst hergab, weil die Eltern ihm glaubten, er könne das Kind nebenwirkungsfrei heilen. In die Hände der Schulmedizin kam es eben nach fast einem Jahr wieder - präfinal, kachektisch und mit größten Schmerzen.

Soviel zum Thema Selbstüberschätzung. Aber man kann ja mal ein paar Methoden ausprobieren, gelle? Vielleicht hat man damit ja gute Erfahrungen. Und vielleicht überlebt der Patient es sogar.

Ich mag Alternativmediziner (nennen die sich neuerdings so?), die bereit sind, mit der Schulmedizin zusammenzuarbeiten. Die kranke Menschen zuerst zum Schulmediziner schicken, um eine fundierte Diagnostik fernab von Reaktionsmustern durchführen zu lassen und die nur mit entsprechend nach wissenschaftlichen Erkenntnissen Diagnosen behandeln. Die nicht irgendwelche hahnebüchenen Heilungsversprechen geben (macht die Schulmedizin doch auch nicht). Leider sind die in der Minderheit...:-nix

Hiermit möchte ich klarstellen, dass ich nichts aber gar nichts mit solchen Sharlatanen zu tun habe! Du redest von Anderen. ICh rede von mir und meine Ansichten bzw. Therapiemethoden! Von denen halte ich auch garnichts!

Gegen fundierte Diagnostik habe ich auch nichts ( warum verdrehst Du immer alle so?), aber man kann eben die Diagnostik erweitern...oder? was spricht dagegen?

Das mit dem Kind war und ist eine tragische Sache! Wie ich mal mitbekommen habe, wäre das Kind auch mit der Chemetherapie nicht weit gekommen ( hatte es nicht mal eine erfolglos hintersich?). Aber das kann ich leider nicht beurteilen! MIt sowas kenne ich auch keinen Spass. Hier hätte man allenfalls komplementär behandeln Können. Die Nebenwirkungen zum Beispiel abfangen ( Ozontherapie...) Den Gluthation-Cysteinspiegel aufüllen, ...aber die Herangehensweise von dem Herrn Dr.med. war schlicht und einfach verkehrt!Er ist aber kein Heilpraktiker. Was nicht heißen soll , dass ich hier die Heilpraktiker zugestehen will,sie würden keine Fehler machen...