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Famulatur in Elim/Südafrika

Elim-Hospital 01.08.- 10.09. 1997

Ines Adam

 

Visum, Formalitäten und mein Fazit

Man benötigt eine Study permit von der südafrikanischen Botschaft, welche zur Zeit 150,-DM kostet. In diesem Krankenhaus wollte allerdings niemand etwas ähnliches sehen. Der Nachteil von diesem Visum ist, daß es nur eine einmalige Einreise nach Südafrika gestattet, so daß man zwischendurch nicht mal schnell nach Zimbabwe, Lesotho oder Swasiland fahren kann. Das ist für den Urlaub hinterher nicht so gut, es gibt aber auch in Südafrika genug zu sehen.

Adresse:
Südafrikanische Botschaft
Außenstelle Berlin
Douglasstr. 9
14193 Berlin
Tel: 030825011

Wohnen + Verpflegung:
Das Krankenhausgelände verfügt über die sogenannte Students Residence, einem Haus, in dem die Medizinstudenten sowie auch Physiotherapeuten untergebracht sind. Meist sind es 2-Bett-Zimmer mit Balkon und man kann es sich dort ganz gemütlich machen. Man kommt auch gut in Kontakt mit anderen Studenten. Bad und Toilette sowie eine Küche sind draußen auf dem Flur und werden von allen genutzt.
Vom Krankenhaus erhält man auch alle Mahlzeiten, die in der Office im Dining Room eingenommen werden. Da es meist früh ,mittags und abends dasselbe gibt, nämlich Mais-Pap mit Chicken, fängt irgendwann jeder an, sich ab und zu auch mal was anderes aus dem Elim-Supermarket zu leisten. Bei Jimmy bezahlt man pro Monat 200 Rand für Unterkunft und Verpflegung.

Umgebung, Freizeit:
Die nächst größere Stadt ist Louis Trichardt, eine Burenstadt aus der Vortrekker-Zeit, in der es zwar nicht viel zu sehen gibt, man hat allerdings bessere Einkaufsmöglichkeiten als in Elim, wo es nur einen Supermarkt gibt. Man kann für 4 Rand mit einem der zahlreichen Minibustaxis hinfahren. Mietautos bekommt erst in Pietersburg, etwa 120 km entfernt. Ein Auto ist aber notwendig, um die Umgebung zu erkunden. Irgeneiner im Krankenhaus hat aber immer ein Auto, und so waren wir an den Wochenenden immer unterwegs. Das Venda- Homeland ist sehr sehenswert und man kommt auch sofort mit den freundlichen Menschen in Kontakt. Die Kinder sind immer die ersten, die winkend und lachend an der Straße stehen und ihre paar Brocken Englisch an den Mann bringen. Dieser nördliche Teil des Landes ist auch der einzige, in dem man Baobab-Bäume sehen kann. Der Krüger-Nationalpark ist etwa 1 ½ Autostunden entfernt, und man sollte die Gelegenheit wirklich nutzen, um dieses einmalige Naturparadies zu sehen und die zahlreichen Tiere zu beobachten. Man kann ebenso in eines der vielen privaten Nature Reserves fahren.

Die Soutpansberge liegen sozusagen direkt vor der Tür, und einen Hiking Trail mit Übernachtung auf dem Berg kann ich auch sehr empfehlen.
Falls man das Wochenende doch mal in Elim verbringt, sollte man sich den sonntäglichen Gottesdienst nicht entgehen lassen. Dieser beginnt in der kleinen Kirche aus den Schweizer Missionszeiten und endet damit, daß ein Zug voll singender, klatschender und tanzender Schwestern über alle Stationen zieht. Alles was laufen kann, schließt sich dem Zug an.

Krankenhaus:
Elim Hospital
P O Box 12
Elim
Gazankulu
0960 South Africa
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