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Profi-Tipps für die MC-Prüfung I

Teil 1

Redaktion (MEDI-LEARN)

Unsere Erfahrung zeigt, daß es in MC-Prüfungen nicht oder doch zumindest nicht nur auf ein möglichst lückenloses Wissen ankommt. Vielmehr können die Besonderheiten des Multiple-Choice-Verfahrens die Prüfungsergebnisse maßgeblich beeinflussen: Während die Art der Fragestellungen manche Studenten gerade wegen umfassender Kenntnisse zu unnötig komplizierten Gedankengängen und Falschantworten verleitet, können andere durch Ausnutzung aller prüfungstypischen Besonderheiten ihre fachlichen Defizite gewinnbringend ausgleichen.

Mit den folgenden Tipps für die MC-Prüfung möchten wir Ihnen dabei helfen, häufige Fehlerquellen auszuschalten und so Ihre perönliche Erfolgswahrscheinlichkeit in der Prüfung zu erhöhen.

Aufgaben der Reihe nach bearbeiten


Bearbeiten Sie die Prüfungsaufgaben grundsätzlich der Reihe nach. Ziehen Sie die Bildfragen nicht vor und versuchen Sie auch nicht, zuerst die Fragen Ihres Lieblingsfaches zu lösen. Das Herausfiltern von Fragen -ganz gleich unter welchen Gesichtspunkten - kostet wertvolle Zeit, die Ihnen später fehlt. Denken Sie daran, daß jede Frage, die aus Zeitgründen nicht oder nur oberflächlich behandelt werden kann, eine potentielle Falschantwort darstellt.

Lösungen sofort (!) auf den Computerbogen übertragen

Nutzen Sie beim Bearbeiten der Aufgaben in Ihrem Heft das Markierungsschema, das in den Examensbänden der Schwarzen Reihen beschrieben ist (ff, f?, ...). Schreiben Sie den Lösungsbuchstaben zunächst in Ihr Heft und übertragen Sie diese Lösung dann sofort (!) auf den Computerbogen. Wenn Sie erst am Schluß alle Aufgaben übertragen, steigt die Wahrscheinlichkeit von Übertragungsfehlern. Darüber hinaus kostet dieses Verfahren mehr Zeit, als wenn Sie nach jeder Aufgabe die ohnehin notwendige mentale Pause beim Übergang von einer Aufgabe zur nächsten mit der mechanischen Tätigkeit der Übertragung Ihrer Lösung auf den Computerbogen füllen.

Markieren Sie eine Lösung auch dann auf dem Computerbogen, wenn Sie zunächst frei raten müssen.

Einige Studenten lassen bei den Aufgaben, die sie zunächst nicht lösen können, eine Lücke auf dem Computerbogen in der Vorstellung, sich diese Aufgabe später noch einmal anzuschauen und sich erst dann für eine Lösung zu entscheiden. Wir empfehlen, auch bei zunächst unlösbaren Aufgaben einen Lösungsbuchstaben auf Ihrem Computerbogen zu markieren. Bedenken Sie, daß Sie später womöglich die eine oder andere Aufgabe übersehen oder unter Zeitdruck geraten könnten. In diesem Fall gilt, daß eine Aufgabe, bei der sich keine Markierung auf dem Computerbogen befindet, sicher falsch ist. Dagegen bietet eine - wenn auch willkürlich gesetzte- Markierung auf dem Computerbogen mit einer Ratewahrscheinlichkeit von 20% zumindest die Chance auf eine Richtigantwort.

Wenn Sie sich einzelne Aufgaben zum Schluß noch einmal anschauen wollen, dann schreiben Sie sich auf Ihren Heftrücken die Seite und die Aufgabennummer, um diese Aufgaben schneller zu finden. Sollten Sie dann tatsächlich auf eine "gute Idee" kommen, werden Sie wahrscheinlich auch noch genügend Zeit haben, um auf Ihrem Computerbogen die zunächst eingetragene Lösung auszuradieren.

 

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