Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundestagswahl 2021
Kackbratze
14.06.2021, 06:12
Gestern Abend im Heute Journal war ein Interview mit AB. Die Folgen der Arbeitslosigkeit nach Abschaffung der Verbrenner und Umstellung auf E-Autos, die nach China exportiert werden sollen, soll durch massive Umschulungen (zu was?) und Kurzarbeitergeld (vom wem wird das eigentlich bezahlt?) kompensiert werden. 2 Sätze später wird dann darüber geredet, wie sie als Kanzlerin dann China die Stirn bieten will, was sich dann sicherlich auf den Verkauf der E-Autos auswirken wird. Ich vermute, dass dieser Zusammenhang aber nicht gesehen wurde.
Weiterhin ist ihr alles aus dem Gesicht gefallen, als es eine Nachfrage von KlausKleber zu einem Thema gab, was sie schon abgeschlossen hat. Neben ihrem "Scheisse" beim Parteitag der nächste Moment der zeigt, dass sie die politische Bühne nicht beherrscht.
Wie soll denn bitte ein diplomatisches Treffen stattfinden, wenn ihr ständig was aus dem Gesicht fällt, wenn sie eigentlich einen Friedensvertrag mit Nord-Korea oder irgendwelchen Terroristen/Despoten aushandeln soll?
Das Wahlprogramm ist das Eine, mit solchen Aktionen sehe ich auch nicht das menschliche Potential so eine Position erfolgreich auszufüllen. Just my 2 cents.
Das fehlende CDU-Programm ist einfach nur ein schlechter Scherz.
Wie soll denn bitte ein diplomatisches Treffen stattfinden, wenn ihr ständig was aus dem Gesicht fällt, wenn sie eigentlich einen Friedensvertrag mit Nord-Korea oder irgendwelchen Terroristen/Despoten aushandeln soll?
Welcher Bundeskanzler hat denn bitte zuletzt sowas gemacht? Oder denkst du an das Treffen von Kim Jong Un und Trump?
Nefazodon
14.06.2021, 11:16
Welcher Bundeskanzler hat denn bitte zuletzt sowas gemacht? Oder denkst du an das Treffen von Kim Jong Un und Trump?
Naja, Fakt ist, dass es auf der internationalen Bühne ständig Anfeindungen und Ränkespiele gibt.
Man denke nur an das eine Mal, als Merkel zu Gast bei Putin war, und er absichtlich seine (sehr großen) Hunde umherlaufen ließ, obwohl (weil?!) er wusste das Merkel Angst vor Hunden hat...Merkel hat die Situation damals aber wohl gut gemeistert...
Jedenfalls muss man sich als Politikerin auf der Weltbühne sehr gut beherrschen können.
@Kackbratze: Danke für den Tipp, habe mir das Interview im Heute Journal gleich mal angeguckt....
ich fand jetzt nicht, dass ihr die Gesichtszüge bei der Frage nach ihrem Lebenslauf besonders entglitten wären...
Allerdings merkte man dass die Antworten einstudiert waren, und das hat schon ein bisschen gestört.
Und was auch deutlich wurde: es gibt tatsächlich keinen Plan für die 200.000 Beschäftigten in der Herstellung von Verbrennungsmotoren. Da wird nur von Aufbruch und Transition geredet, aber einen wirklichen Plan gibt es leider scheinbar nicht. Macht nix, Hauptsache die Stimmung ist gut:-nix
Kackbratze
14.06.2021, 13:23
Die Entgleisung war nicht beim Lebenslauf, sondern einen Tick später, aber halt mittendrin.
Naja, es ist noch keiner als Kanzler auf die Welt gekommen. Eine gewisse Lernkurve darf man jedem zugestehen, da sollte man bei ihr keine strengeren Maßstäbe als bei anderen anlegen, und dahingehend macht keiner der Kandidaten derzeit eine gute Figur.
Ich halte die Grünen noch nicht für reif für die Kanzlerschaft, könnte mir aber vorstellen, daß sie als Teil z.B. einer Jamaika-Regierung sinnvolle Impulse setzen, ohne unausgegorene Ideen durchzudrücken.
Es ist doch auch das Wesen einer Parteien-Demokratie, dass man die Partei wählt, bei der man sich am ehesten wiederfindet. Wenn ich eine Partei will, die in allen Punkten meine Meinung vertritt, werde ich sie selbst gründen müssen.
Es mag sein, dass nicht jede Idee der Grünen ausgereift ist, aber wenn man den Klimaschutz als derzeit drängendstes Problem ansieht, dann kommt man an ihnen kaum vorbei. Die bisherigen Regierungsparteien haben sich dahingehend jedenfalls nicht übermäßig engagiert.
Und was auch deutlich wurde: es gibt tatsächlich keinen Plan für die 200.000 Beschäftigten in der Herstellung von Verbrennungsmotoren. Da wird nur von Aufbruch und Transition geredet, aber einen wirklichen Plan gibt es leider scheinbar nicht. Macht nix, Hauptsache die Stimmung ist gut:-nix
Wie hat sich eigentlich die CDU um die 100000 Beschäftigten der Arbeitsplätze gekümmert, die in ihrer Regierungszeit in den Bereichen der erneuerbaren Energien abgebaut worden sind? Die sind wahrscheinlich irgendwo untergekommen, auch ohne dass die CDU einen Plan für sie hatte...
McLaren422
14.06.2021, 20:24
Robert Habeck hat meines Wissens Philosophie studiert und ist promoviert. Außerdem hat er Erfahrung in einem Regierungsamt, was Baerbock abgeht.
Einziges Manko für die Grünen: Er hat leider das falsche Geschlecht. (Böse Zungen mögen dies als Beleg ansehen, dass man sich als Mann, der etwas werden will, nicht bei den Grünen engagieren sollte)
Sorry, aber wer Dinge von sich gibt wie "Ich finde Vaterlandsliebe zum Kotzen und ich kann mit Deutschland nichts anfangen" hat in der Politik meiner Meinung nach überhaupt nichts verloren! Egal was er studiert hat und was er für ein Geschlecht hat. Der soll lieber wieder seine Kinderbücher schreiben. :-meinung
Dr.Hackenbush
14.06.2021, 20:26
Und was auch deutlich wurde: es gibt tatsächlich keinen Plan für die 200.000 Beschäftigten in der Herstellung von Verbrennungsmotoren.
Mit 200.000 wirst du nicht hinkommen - eher doppelt soviele.
VW hat bereits angekündigt das ein E-Auto nur noch aus 1200 Teilen besteht
und dafür nur ein paar Tausend Mitarbeiter benötigt werden (aktuell in Deutschland 120.000)
Dasselbe wird auch Opel in Rüsselsheim, BMW in München, Mercedes Stuttgart,
Porsche in Zuffenhausen und Ford in Köln drohen.
Und auch die Zulieferbetriebe wie Bosch, die Lichtmaschinen, Anlasser und Steuergeräte bauen.
DrSkywalker
14.06.2021, 20:43
Ja, und die ganzen armen Arbeiter als damals die Dampfmaschine erfunden wurde, wie konnten die nur?!
Das nennt sich Fortschritt, Freunde!
Thomas24
14.06.2021, 20:56
Ja, und die ganzen armen Arbeiter als damals die Dampfmaschine erfunden wurde, wie konnten die nur?!
Das nennt sich Fortschritt, Freunde!
Du vergleicht die Einführung der Dampfmaschine mit der Einführung der flächendeckenden E- Mobilität?
Da hätte ich ein paar Fragen zu.
GelbeKlamotten
14.06.2021, 21:05
Mit 200.000 wirst du nicht hinkommen - eher doppelt soviele.
VW hat bereits angekündigt das ein E-Auto nur noch aus 1200 Teilen besteht
und dafür nur ein paar Tausend Mitarbeiter benötigt werden (aktuell in Deutschland 120.000)
Dasselbe wird auch Opel in Rüsselsheim, BMW in München, Mercedes Stuttgart,
Porsche in Zuffenhausen und Ford in Köln drohen.
Und auch die Zulieferbetriebe wie Bosch, die Lichtmaschinen, Anlasser und Steuergeräte bauen.
Wobei das ein schlechtes Argument für das Beibehalten der Verbrenner ist. Der mittelfristige weitgehende Wechsel auf Elektroautos ist weltpolitisch längst beschlossene Sache. Ob das umwelttechnisch sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man streiten. Aber umkehrbar ist es nicht mehr, dafür haben sich die USA und China wirtschaftlich schon zu eindeutig positioniert.
Wenn die Produktion der E-Autos wirklich personell so viel effizienter ist, dann sind die Arbeitsplätze so oder so verloren. Sich gegen neue Technologien stellen mit dem Argument, dass die alte Technologie mehr Arbeitsplätze bietet, geht früher oder später nach hinten los.
Die Arbeitsplätze fallen ja nicht von heute auf morgen alle weg. Da kann es durchaus Chancen geben, dass anderweitig neue Arbeitsplätze entstehen. Nur funktioniert das nicht, indem man durch Steuererhöhungen die letzte Innovationskraft des Landes vernichtet bzw. vertreibt.
Dr.Hackenbush
14.06.2021, 21:22
Wobei das ein schlechtes Argument für das Beibehalten der Verbrenner ist.
Das sollte auch kein Argumentmenr pro Verbrenner sein, ich wollte lediglich die Zahlen zurecht rücken.
Mein Argument pro Verbrenner wäre: 1.) CO² Anteil der privaten Haushalte (zur Arbeit + einkaufen)
längst nicht so hoch wie gedacht. Der Anteil den die Firmenfahrzeuge haben ist wesentlich höher
(über 60% vom gesammten). Wenn man bedenkt wieviel CO² emitiert wird von Leuten die Inhalte
streamen die sie auf DVD im Regal haben ist das beinah lächerlich.
2.) Wir hab noch keine Vorstellung welche Spätfolgen die Elektromobilität hat. Wohin mit den
verbrauchten Akkus? Aufbereiten? Möglicherweise ist das E-Auto doch schlechter....
Ich würde gerne mal wissen was gewesen wäre wenn die Menschen die im Februar bei Bielefeld
im Schnee festgesteckt haben in Elektroautos unterwegs gewesen wären. Wielange hält so ein
Akku wenn man im Schnee auf der Autobahn steht und die Heizung an hat? Und wie kommen
die Kisten von der Autobahn runter wenn der Akku leer ist?
In Norwegen ist über die Hälfte der Neuzulassungen elektrisch betrieben. Dort gibt es richtige Winter, das scheint also kein Problem zu sein. Die machen allerdings auch sauberen Strom aus Wasserkraft dazu.
GelbeKlamotten
14.06.2021, 21:39
Das sollte auch kein Argumentmenr pro Verbrenner sein, ich wollte lediglich die Zahlen zurecht rücken.
Mein Argument pro Verbrenner wäre: 1.) CO² Anteil der privaten Haushalte (zur Arbeit + einkaufen)
längst nicht so hoch wie gedacht. Der Anteil den die Firmenfahrzeuge haben ist wesentlich höher
(über 60% vom gesammten). Wenn man bedenkt wieviel CO² emitiert wird von Leuten die Inhalte
streamen die sie auf DVD im Regal haben ist das beinah lächerlich.
2.) Wir hab noch keine Vorstellung welche Spätfolgen die Elektromobilität hat. Wohin mit den
verbrauchten Akkus? Aufbereiten? Möglicherweise ist das E-Auto doch schlechter....
Ich würde gerne mal wissen was gewesen wäre wenn die Menschen die im Februar bei Bielefeld
im Schnee festgesteckt haben in Elektroautos unterwegs gewesen wären. Wielange hält so ein
Akku wenn man im Schnee auf der Autobahn steht und die Heizung an hat? Und wie kommen
die Kisten von der Autobahn runter wenn der Akku leer ist?
Durchaus zumindest zum Teil objektiv valide Argumente. Aber wie gesagt, die politische Entscheidung ist meiner Meinung nach bereits gefallen, und zwar länderübergreifend und unwiderruflich. Die Zeit für solche Argumente ist faktisch vorbei.
Natürlich ist die forcierte Umstellung auf E-Mobilität auch zu einem guten Teil Aktionismus und lobbygetrieben. Ist leider bei vielen der angeblichen Umweltschutzinitiativen der Fall.
Es gäbe jede Menge effizientere und leichter umsetzbare Maßnahmen, den CO2 Ausstoß zu verringern. Aber ein deutscher oder europäischer Alleingang hält die Transition zur Elektromobilität nicht auf und ist von der erfolgreich indoktrinierten Mehrheit auch nicht gewünscht.
Wenn wir auf dem sinkenden Schiff bleiben, werden wir mit ihm untergehen. Auch wenn wir bisher einer der erfolgreichsten Kapitäne waren.
Dr.Hackenbush
14.06.2021, 21:51
In Norwegen ist über die Hälfte der Neuzulassungen elektrisch betrieben.
Norwegen hat aber auch gerad mal 5½ Millionen Einwohner.
Ob man das auf 80 Millionen Einwohner und 40 Millionen Arbeitnehmer übertragen kann?
Wieviele arbeiten den in Norwegen? 3 Millionen?
Wieviele pendeln zur Arbeit? Wieviele davon elektrisch?
Bleiben dann nur 1,5 Millionen E-Autos über, oder?
Den Strom dafür machen wir in Deutschland mit 20 Windrädern.
Aber wie versorgst du 30 Millionen elektrische Autos mit Ladestrom?
Matzexc1
15.06.2021, 06:51
Wir hatte ja schon das reformbedürftige Rentensystem als Thema,
hier ein Artikel aus der Welt der uns zusammen mit der Rentenversicherung(vor dem Klimawandel) auf die Füße fallen dürfte:
https://www.welt.de/wirtschaft/article231824897/DAK-Analyse-Jetzt-rufen-die-Krankenkassen-nach-dem-Steuerzahler.html
Ein Augemerk hier auf die versicherungsfremden Leistungen und die freudige Gesetzgebung des Maskenbankkaufmanns
Kackbratze
15.06.2021, 07:17
Ich verzichte gerne auf Gesundheit, Rente und Infrastruktur, Hauptsache das Klima ist in Deutschland gerettet.
Wir hatte ja schon das reformbedürftige Rentensystem als Thema,
hier ein Artikel aus der Welt der uns zusammen mit der Rentenversicherung(vor dem Klimawandel) auf die Füße fallen dürfte:
https://www.welt.de/wirtschaft/article231824897/DAK-Analyse-Jetzt-rufen-die-Krankenkassen-nach-dem-Steuerzahler.html
Ein Augemerk hier auf die versicherungsfremden Leistungen und die freudige Gesetzgebung des Maskenbankkaufmanns
Die Linke hatte eine niedliche Beispielrechnung, wie man die Kosten der Corona-Krise zu lasten einer Handvoll Superreicher, die das mit ihren Zinsen/Kapitalerträgen abbezahlen könnten...(also ihr aktuelles Kapital würde sich nicht mal verringern, es würde nur nicht mehr so stark steigen in den nächsten Jahren..) aber dann würden natürlich wieder alle "Enteignung" schreien.
Ich fände ja die Abschaffung der privaten Krankenkassen (und auch eine ordentliche Einstampfung der gesetzlichen) gut, aber dann schreien wieder alle "die Arbeitsplätze", "der Wettbewerb" (wobei natürlich auch mit 20 gesetzlichen noch Wettbewerb da wäre und man die 17mio Sachbearbeiter der PKVen ja zu Pflegepersonal umschulen könnte :-D )
Matzexc1
15.06.2021, 07:32
Die Linke hatte eine niedliche Beispielrechnung, wie man die Kosten der Corona-Krise zu lasten einer Handvoll Superreicher, die das mit ihren Zinsen/Kapitalerträgen abbezahlen könnten...(also ihr aktuelles Kapital würde sich nicht mal verringern, es würde nur nicht mehr so stark steigen in den nächsten Jahren..) aber dann würden natürlich wieder alle "Enteignung" schreien.
Ich fände ja die Abschaffung der privaten Krankenkassen (und auch eine ordentliche Einstampfung der gesetzlichen) gut, aber dann schreien wieder alle "die Arbeitsplätze", "der Wettbewerb" (wobei natürlich auch mit 20 gesetzlichen noch Wettbewerb da wäre), aber
Immer die gleiche Argumentation: "Die Reichen sollen bezahlen". Das klappt nur wenn du ihnen vorher den Pass abnimmst und sie im Land festhältst und den Spass mit Mauer hatten wir schon
Es geht hier nicht nur um Corona(ist allmählich für vieles die Ausrede), sondern um das Problem, dass gerade die letzten Jahre eine Welle von sehr teueren Gesetzen hervorgebracht hat.
Verbunden mit der Demographie ist halt irgendwann mal Schluss mit dem solidarischen Sozialsystem, was auch seit Jahrzehnten von Personen genutzt wird die vorher nicht einbezahlt haben
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