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Evil
30.05.2021, 17:04
Frei nach Goethe: sag, wie hälst Du es mit den Faschisten? Wenn Du schon die als einzige in Deiner Aufzählung nicht erwähnst...

Kackbratze
30.05.2021, 18:26
Die Frage, ob die AfD faschistisch ist, oder nicht, stellt sich sicherlich, bislang ist es nicht nachgewiesen, weswegen man damit genauso vorsichtig sein sollte, wie mit dem Vorwurf gegenüber der Linken, sie sei reiner Kommunismus. Bis dahin ist sie Teil dieses demokratischen Systems und Teil des Bundestages.
Wenn wir hier auch die Debattenkultur auf "rechtfertige dich, Büttel, warum Du nicht meiner Meinung gegenüber x bist" runterkochen, geht der Thread den gleichen Weg wie Andere hier im Forum.

Entweder wir gehen hier auf Aspekte der Wahlprogramme ein, oder wir verlassen und rein auf das Bauchgefühl und die Worte einzelner Parteimitglieder (Lauterbach SPD, Söder CSU, etc) die sehr streitbare Thesen vertreten und damit trotzdem nicht die gesamte Partei abbilden.

Dr.Hackenbush
30.05.2021, 18:40
Die CDU hat ja noch nicht mal ein Wahlprogramm - man arbeitet noch dran :-D

Wieviel von den Wahlprogrammen übrig bleibt ist ja noch eine andere Frage.
Aktuell verlieren die Grünen im Bund an Zustimmung.

Ansonsten: Wer AfD verhindern will sollte nicht das andere Extrem wählen.
Hier gilt natürlich - "aus Trump nichts gelernt?"

Obama hat in seinen 8 Amtjahren nicht nur die bekloppten mit der Südstaaten-Flagge
gegen sich aufgebracht (jene die am 6. Januar das Kapitol stürmten) sondern auch
Frauen, schwarze, Latinos ....

Von allen bekam Trump 2016 Stimmen, er brauchte die Abgespaltenen nur noch einsammeln.

Hoffen wir mal das im September kein Szenario wahr wird weswegen wir vier Jahren zittern müssen.

rafiki
30.05.2021, 18:44
Schlichtes Gemüt und viel Wut im bierbauch

Mit dieser Äußerung ist mal wieder der Flachsinn heutiger Akademiker beschrieben.

Ich halte es mit Matthäus 5, Vers 3 - also insofern stimmt ersteres. Allerdings trinke ich keinen Alkohol, bin schlank, Vegetarier seit Jahrzehnten, fahre Rad und wohne sehr sparsam. Und wähle gerade deshalb nicht die grünen Betrüger.:-)

Akoasmen
30.05.2021, 20:12
Rafiki ist ein Troll, der ständig kantige Meinungen raushaut nur um zu provozieren. Man sollte das ignorieren.

Evil
30.05.2021, 20:14
Die Frage, ob die AfD faschistisch ist, oder nicht, stellt sich sicherlich, bislang ist es nicht nachgewiesen, weswegen man damit genauso vorsichtig sein sollte, wie mit dem Vorwurf gegenüber der Linken, sie sei reiner Kommunismus. Bis dahin ist sie Teil dieses demokratischen Systems und Teil des Bundestages.
Wenn wir hier auch die Debattenkultur auf "rechtfertige dich, Büttel, warum Du nicht meiner Meinung gegenüber x bist" runterkochen, geht der Thread den gleichen Weg wie Andere hier im Forum.

Entweder wir gehen hier auf Aspekte der Wahlprogramme ein, oder wir verlassen und rein auf das Bauchgefühl und die Worte einzelner Parteimitglieder (Lauterbach SPD, Söder CSU, etc) die sehr streitbare Thesen vertreten und damit trotzdem nicht die gesamte Partei abbilden.
Das stimmt, alles andere ist der Diskussion nicht dienlich :-top


Mit dieser Äußerung ist mal wieder der Flachsinn heutiger Akademiker beschrieben.

Ich halte es mit Matthäus 5, Vers 3 - also insofern stimmt ersteres. Allerdings trinke ich keinen Alkohol, bin schlank, Vegetarier seit Jahrzehnten, fahre Rad und wohne sehr sparsam. Und wähle gerade deshalb nicht die grünen Betrüger.:-)
Zweifelhafte Referenz, denn das tut auch ein derzeit in der Türkei abgetauchter Avocadolf, dessen Produkte jüngst aus dem Amazon-Store geflogen sind ;-)
Abgesehen davon lese ich von Dir hier bislang ganz überwiegend nicht besonders tiefsinnige Polemik, daher warte ich gespannt auf die angedeuteten tiefschürfenden Weisheiten, die von Dir noch kommen mögen!

Matzexc1
30.05.2021, 20:20
Die CDU hat ja noch nicht mal ein Wahlprogramm - man arbeitet noch dran :-D

Hoffen wir mal das im September kein Szenario wahr wird weswegen wir vier Jahren zittern müssen.

Sie müssen ja auch erst abwarten was die Stimmenbringer sind um genau diese Themen dann einzusammeln.




Wenn wir hier auch die Debattenkultur auf "rechtfertige dich, Büttel, warum Du nicht meiner Meinung gegenüber x bist" runterkochen, geht der Thread den gleichen Weg wie Andere hier im Forum.


Ich wäre auch dafür das wir uns nicht der Debattenkultur bedienen, die ich im Alltag bereits sehe.


Rafiki ist ein Troll, der ständig kantige Meinungen raushaut nur um zu provozieren. Man sollte das ignorieren.

Interessant das du bereits nach 1 Woche im Forum die Leute schon kennst.

Feuerblick
30.05.2021, 20:23
Ich finde es recht spannend, einfach mal die Ansichten anderer zu lesen. Deswegen wäre es schön, wenn dieser Thread mal sachlich bliebe. :-)

Fr.Pelz
30.05.2021, 20:44
Ich verstehe deinen Willen, dass sich Deutschland und die EU im weiteren Sinne, sich mehr für "sauberere Energien" engagieren soll. Ich sage lediglich: so, wie in einem Elfenbeinturm erdacht und in einem Parteiprogramm propagiert, wird es absehbar nichts werden. Aus Gründen.

Und ich verstehe deine sehr durchdachte Aufzählung - aber wir gucken quasi von zwei unterschiedlichen Punkten auf die gleichen Fakten. Beziehungsweise die Frage dieses Threads ist ja nicht "wird das was mit der Energiewende?" oder "Lässt sich der Klimawandel noch aufhalten? Ich habe da auch eher weniger Hoffnung bzw. ich bin mir zumindest was die nähere Zukunft betrifft recht sicher, dass es Kriege um Ressourcen geben wird und zwar auch an den europäischen Grenzen/in Europa.

Die Frage des Threads ist "was wählt ihr und warum?" Und da sehe ich einfach, es gibt dieses große, nicht wegzuleugnende Problem des Klimawandels und der winzig kleine Mini-Step, den ich aktuell politisch leisten kann, um IRGENDWAS zu tun, ist wenigstens zu bekunden, dass ich will, dass die Politik IRGENDWAS tut. Dass das jetzt alles bis ins letzte durchkalkuliert und sozialverträglich aufs mü austariert ist, ist ebenso utopisch wie, dass das global einen Riesenunterschied macht.

Aber erstens: was sagen die anderen Länder? Wie du ja selbst auch ausgeführt hast läuft es auf ein "die reichen sollen erstmal vor der eigenen Haustür kehren" hinaus- was ich vollständig nachvollziehen kann. Also tun wir das, kehren wir vor der eigenen Haustür und machen was. Und wenn du sagst, die Methoden der Grünen sind nicht die richtigen, dann bitte ich dich inständig, engagier dich und versuch was zu verbessern.

Und zweitens: was werden unsere Enkel sagen? Was sagen wir, wenn die fragen "Oma, ihr wusstet doch schon seit den 70ern in welche Richtung das geht, warum habt ihr nichts gemacht?" Ich möchte dann wenigstens sagen können, dass ich mir Gedanken darum gemacht habe und das, was in meiner Macht steht, versucht habe.


(Mit den gleichen Gedanken läuft übrigens meine Mutter bei "Omas for future" mit :-)) )

Dr.Hackenbush
30.05.2021, 22:09
Was sagen wir, wenn die fragen "Oma, ihr wusstet doch schon seit den 70ern in welche Richtung das geht, warum habt ihr nichts gemacht?"

Das wir zwischendurch auch andere Probleme hatten.

In den 80er Jahren war der kalte Krieg das größte Problem (da hätten wir uns fast gegenseitig weg-genuked)
In den 90ern war der soziale Frieden in Gefahr, der Osten holte nur langsam auf)
in den 2000ern mussten wir Europa zusammenhalten, das einigermaßen geeinigt wieder
zu zerfallen drohte weil man einen Kontinent nicht über Geld (gemeinsame Währung) einigen kann.
Das plötzlich der halbe nahe Osten und Zentralafrika nach Europa flüchten wollte
kam leider auch etwas unerwartet und ist bis heute nicht gelöst.

Das Thema der 2021er Wahl wird wohl die Bekämpfung des Klimawandel sein.

Die Grünen fordern wohl den krassesten Weg mit einer Besteuerung von 60€ pro Tonne
CO² - was hauptsächlich Autofahrer (Pendler) und Leute trifft die mit Öl oder Erdgas heizen.

Die SPD schlägt in die gleiche Kerbe, wird aber finaziell nicht so hart zulangen.

Die CDU wird (vermute ich) den geringsten Aufschlag für CO² Emission ansetzen.

Die FDP will gar keine Aufschlag für CO² Emission, sie setzt auf technologischen Fortschritt
(CO² Speicher u.ä.)

Die AfD leugnet den Klimawandel komplett und schreibt das ganze höherer Sonnenaktivität zu.


Such dir was aus :-)

Thomas24
30.05.2021, 22:40
Und ich verstehe deine sehr durchdachte Aufzählung - aber wir gucken quasi von zwei unterschiedlichen Punkten auf die gleichen Fakten. Beziehungsweise die Frage dieses Threads ist ja nicht "wird das was mit der Energiewende?" oder "Lässt sich der Klimawandel noch aufhalten? Ich habe da auch eher weniger Hoffnung bzw. ich bin mir zumindest was die nähere Zukunft betrifft recht sicher, dass es Kriege um Ressourcen geben wird und zwar auch an den europäischen Grenzen/in Europa.

Die Frage des Threads ist "was wählt ihr und warum?" Und da sehe ich einfach, es gibt dieses große, nicht wegzuleugnende Problem des Klimawandels und der winzig kleine Mini-Step, den ich aktuell politisch leisten kann, um IRGENDWAS zu tun, ist wenigstens zu bekunden, dass ich will, dass die Politik IRGENDWAS tut. Dass das jetzt alles bis ins letzte durchkalkuliert und sozialverträglich aufs mü austariert ist, ist ebenso utopisch wie, dass das global einen Riesenunterschied macht.

Wie gesagt, Ich verstehe die Motivation die Grünen wählen zu wollen.
Auch wenn ich Sie persönlich aus verschiedenen Gründen nicht teile.


Aber erstens: was sagen die anderen Länder? Wie du ja selbst auch ausgeführt hast läuft es auf ein "die reichen sollen erstmal vor der eigenen Haustür kehren" hinaus- was ich vollständig nachvollziehen kann. Also tun wir das, kehren wir vor der eigenen Haustür und machen was. Und wenn du sagst, die Methoden der Grünen sind nicht die richtigen, dann bitte ich dich inständig, engagier dich und versuch was zu verbessern.

Und zweitens: was werden unsere Enkel sagen? Was sagen wir, wenn die fragen "Oma, ihr wusstet doch schon seit den 70ern in welche Richtung das geht, warum habt ihr nichts gemacht?" Ich möchte dann wenigstens sagen können, dass ich mir Gedanken darum gemacht habe und das, was in meiner Macht steht, versucht habe.
(Mit den gleichen Gedanken läuft übrigens meine Mutter bei "Omas for future" mit :-)) )

Wie bereits gesagt, kann ich alles persönlich nachvollziehen. Das soll hier kein Grünen Bashing werden.
Im Gegensatz zu Dir verlange ich von Menschen in politischer Führungsverantwortung mehr als nur ein "IRGENDWAS" zu tun, vor allem wenn "IRGENDWAS" das ernste Potential besitzt, richtig schwerwiegenden Schaden anzurichten. Ich würde eine Realitätsnahe Einschätzung der Möglichkeiten und Interessenlagen aller anderen in der EU -und global, bevorzugen. Und da kam -außer Pathos und Emotionen- bislang bislang recht wenig aus der grünen Ecke (der Fairness halber sei erwähnt, dass aus keiner anderen Ecke bislang fundierteres kam). Vor allem aber, wenn allen beteiligten Profis dabei klar ist, dass es eben so nicht laufen können wird und dennoch dem Wahlvolk wissentlich (!) weiter Sand in die Augen streut und Sie über die Konsequenzen im unklaren lässt (Hey, wir verbessern unsere Klimabilanz- und keine Sorge, teurer wird es am Ende ganz bestimmt nicht, das zahlen nämlich andere. Und Wettbewerbsfähigkeit oder gar Arbeitsplätze kostet es auch nicht. Versprochen. Nein, die Chinesen, Russen, Inder usw. lachen nicht über uns. Die lachen mit uns. Ganz bestimmt!), empfinde ich das zutiefst heuchlerisch. Einfache Lösungen klingen verführerisch, aber eben oft falsch oder haben unbeabsichtigte Konsequenzen (siehe Mietendeckel, Stimulus Schecks USA, Refugees welcome 2015 etc.).

Während ich über eine Aussage wie "die Rente ist sicher!" eines Norbert Blüms noch hätte lachen können (klar ist die Rente sicher- so sicher, wie Pyramidensysteme eben sind), weil jedem, der Grundschulmathematik beherrscht, eben klar ist, dass das eine bewusste Lüge, oder zumindest eine geschönte Halbwahrheit über den Zustand des Rentensystems war- und man eben Zeit hat, sich selbst zu wappnen.

Die neue "green Deal" Agenda hingegen ist ein ganz anderes Kaliber- gerade weil auch Teile der Bürgerlichen so un- oder desinformiert sind. Grün ist heutzutage ein Lebensgefühl geworden. Ein Bekenntnis. Niemand wagt es heutzutage, dem (faktisch falschen) grünen Mainstream Narrativ von "fossile Brennstoffe sind böse" öffentlich Widerspruch zu leisten, und wenigstens mal verstohlen auf kalte, nackte Zahlen und Fakten zu verweisen- ohne den sofortigen sozialen Tod zu erleiden. Gerade in einem Klima zunehmender Polarisierung und Vereinfachung der politischen Debatte (Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!), gibt es keinen Platz mehr für nuancierte Betrachtungen, Zwischentöne- und auch zunehmend weniger Platz für unangenehme Fakten, die einem nicht ins Weltbild passen (oder vielleicht auch einfach nicht bekannt sind).

Aber die grünen Forderungen haben -konkret zu Ende gedacht und zu Ende durchgeführt- wirklich das Potenzial das wirtschaftliche Fundament unseres Landes (und damit aller sozialen Sicherungssysteme, die darauf basieren) nachhaltig, vielleicht sogar irreparabel, zu schaden- wohlgemerkt, ohne nur ein bisschen an der globalen Klimaproblematik etwas zu ändern. Ich halte einen deutschen Sonderweg unter grüner Führung daher (nicht nur) für unser eigenes Land brandgefährlich- denn Deutschland ist nach dem Austritt UKs aus Europa der bei weitem größte verbliebene Netto Beitragszahler in der EU. Weniger Kohle aus Deutschland, bedeutet konkret weniger Transferleistungen in andere Regionen Europas, weil der Kuchen dann kleiner wird. Der Weg zur Hölle ist eben gepflastert mit guten Absichten. Und nein, die Grünen werden natürlich nicht binnen vier Jahren Deutschland in eine präindustrielle Agrargesellschaft zurück verwandeln, oder einen Morgenthau Plan 2.0 realisieren. Aber in vier Jahren ist der Großteil der Bevölkerung noch etwas ärmer (da weniger netto vom Brutto), unsere Gesellschaft noch etwas bürokratischer und reglementierter geworden, unser Abstand auf unsere Mitbewerber noch etwas größer geworden, und die grünen Lebenswelten noch etwas weiter weg vom Gros der Erwerbstätigen. Nur unsere moralische Hybris wird weiter gewachsen sein- es sei denn, es gibt wirklich mal flächendeckende Blackouts wegen der zunehmenden Instabilität. Das halte ich durchaus für ein realistisches Szenario.

Fazit: wenn man den Daseinszweck von Politik definiert als "Abwehr von vermeidbarem Übel" ist eine Politik, die zwar gute Absichten hegt- aber das deutliche Potential besitzt, wissentlich oder fahrlässig genau das Gegenteil für das eigene Land hervorzurufen- für mich unwählbar. Linke und Grüne sind für mich damit raus. Teile der AfD haben sich weiter radikalisiert und stehen mittlerweile völkischen Idealen nahe, die 20% der eigenen Bevölkerung als "fremd" labeln wollen. Das Dilemma: die restlichen bürgerlichen Parteien stehen inhaltlich, personell und konzeptionell nackt da. Also muss ich mich für das geringste Übel entscheiden, und so wählen, dass ein Durchmarsch der Grünen ohne einen mäßigenden Einfluss durch andere Parteien möglichst verhindert wird.

PS: die bei weitem größte Wählerfraktion- die Nicht Wähler, sind in der Umfrage bislang gar nicht vertreten.

Fr.Pelz
31.05.2021, 21:21
Oh je oh je oh je...wir armen deutschen gehen dem Verderben entgegen, weil wir im globalen Rennen ein paar Punkte absacken. Wir denken alles konsequent zu Ende (dabei hast du selbst dargelegt, dass das unrealistisch ist. Es gibt aktuell ein grünes Momentum, wieviel davon in 2,3 Jahren übrig ist, wird sich zeigen) und dann gehen wir konsequent dem Untergang entgegen. Und dann? Dann sind wir nicht mehr unter den reichsten 5 Ländern sondern nur noch unter den reichsten 10? Wie schlimm wäre das denn? Es KANN eh nicht mehr ewig ein kapitalistisches Streben nach immer mehr Wachstum geben. Die Ressourcen SIND endlich. Fein, dann benutzt China die letzte Braunkohle und nicht wir, Na und? Dafür haben wir vielleicht schon mal ein paare grüne Technologien ausgearbeitet und können die dann wieder exportieren. Ist ja vielleicht sogar schlauer, schonmal daran zu denken, wie die Energiegewinnung in 100 Jahren aussieht, als sich Gedanken darum zu machen, welche Wirtschaftsmacht in den nächsten 10 Jahren an uns vorbei zieht, weil wir GEFÄHRLICHERWEISE schonmal die Windkraftwerke ausgebaut haben.

Die CDU-Regierung hat übrigens 100 000 Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien vernichtet(!). Haben die das prophylaktisch gemacht um die Bevölkerung ärmer zu machen und sie damit schonmal auf die grünbeteiligte Regierung vorzubereiten?

Kackbratze
31.05.2021, 22:08
Indem wir uns konsequent von der Sicherheit der ausländischen Stromversorgung abhängig machen und alle aktuellen Schlüsselindustrien abwickeln ohne Ersatz zu schaffen werden wir schneller die Top10 verlassen, als die Enkel sich bei Oma über das Klima beschweren können.
Dieses Land basiert auf Exporten und Wirtschaft, selbst Paech in seinem Werk "Befreiung vom Überfluss" (gerne zitiert von div. Grünen ohne es gelesen zu haben) kann sich nicht davon lösen, auch wenn er es versucht.

Letztendlich sind die Grünen ein riesiges Experiment, an dem ich nicht teilnehmen möchte, weil ich da keine reale Lösung drin sehe.
Als Beispiel: Die 16cent Benzin jucken mich nicht, die Selbstständigen und "Niedriglöhner" in meinem Bekanntenkreis drehen jetzt schon seit dem 01.01. + Corona an den letzten Schrauben um Geld zu sparen, wenn da wirklich 16cent drauf kommen ist bei denen der Ofen aus.
Dann können die nicht mehr zu ihrem Jobs fahren und nein, die haben kein Geld für ein EAuto oder einen Job den man von zu Hause oder in ihrer Nähe ausüben kann.

DrSkywalker
01.06.2021, 05:31
Wegen 16 Cent mehr geht bei keinem der Ofen aus. Die Mehrkosten sind schon wieder eingespart wenn dann Tempo 130 auf der Autobahn kommt ;)

Und e Autos gibt es im Leasing so günstig (Dank steuersubvention für die Auto Konzerne) dass es günstiger ist sich einen Elektro Hyundai zu leasen als den alten Golf Benziner weiter zu fahren.

Matzexc1
01.06.2021, 05:44
Wegen 16 Cent mehr geht bei keinem der Ofen aus. Die Mehrkosten sind schon wieder eingespart wenn dann Tempo 130 auf der Autobahn kommt ;)

Und e Autos gibt es im Leasing so günstig (Dank steuersubvention für die Auto Konzerne) dass es günstiger ist sich einen Elektro Hyundai zu leasen als den alten Golf Benziner weiter zu fahren.

Die Rechnung würde ich jetzt gerne Mal sehen, weil das halte ich für ein Gerücht.

Für dein e Auto fehlt eine brauchbare Ladeinfrastruktur und die Reichweite ist noch sehr ausbaufähig. Wer beruflich viel fährt hat dann ein Problem.

Kackbratze
01.06.2021, 06:06
Wegen 16 Cent mehr geht bei keinem der Ofen aus. Die Mehrkosten sind schon wieder eingespart wenn dann Tempo 130 auf der Autobahn kommt ;)

Und e Autos gibt es im Leasing so günstig (Dank steuersubvention für die Auto Konzerne) dass es günstiger ist sich einen Elektro Hyundai zu leasen als den alten Golf Benziner weiter zu fahren.

Es ist schön, sicher sein Gehalt zu bekommen in einer tariflichen Höhe die einem gefällt.
Frag doch einfach mal das Pflegepersonal im Krankenhaus, was die so von 16cent mehr und neues Auto leasen halten.
Wir dürfen ja nicht vergessen, dass Strom ja jeden Tag günstiger wird, ne?

Fr.Pelz
01.06.2021, 07:21
Auch das Pflegepersonal bekäme ja die Energieprämie aus der CO2-steuer. Und für die allermeisten Berufstätigen reicht die Reichweite von e-Autos, vor allem, wenn große Arbeitgeber weiterhin Ladestationen auf ihren Betriebsgeländen installieren.

Evil
01.06.2021, 08:14
Auch das Pflegepersonal bekäme ja die Energieprämie aus der CO2-steuer. Und für die allermeisten Berufstätigen reicht die Reichweite von e-Autos, vor allem, wenn große Arbeitgeber weiterhin Ladestationen auf ihren Betriebsgeländen installieren.
Ok, wenn das so ist, dann mach hier doch mal eine konkrete Beispielrechnung. Dann wäre ich evtl. überzeugt.

Kackbratze
01.06.2021, 08:24
Auch das Pflegepersonal bekäme ja die Energieprämie aus der CO2-steuer. Und für die allermeisten Berufstätigen reicht die Reichweite von e-Autos, vor allem, wenn große Arbeitgeber weiterhin Ladestationen auf ihren Betriebsgeländen installieren.

Die Beispiel rechnung interessiert mich auch. Was "grosse Arbeitgeber" anbetrifft, bleibe ich wieder bei dem Mittelstand-Selbstständigen mit 15 Angestellten oder meinem aktuellen Arbeitgeber, der bei meinem Vorschlag eine Ladesäule für den geplanten Taycan aufzubauen erst gelacht hat und mir dann mitgeteilt hat, dass für sowas kein Geld übrig ist nach Corona.

Eine Frage die dabei auch noch offen ist, zahlt dann mein Arbeitgeber meine Akkuladung? Keine Firma bekommt Strom geschenkt, wenn das im grossen Stil kommen soll, wer soll das bezahlen?

P. S. Inflation steigt, Anzahl Privatinsolvenzen steigt, ich vermute bei der Bundestagswahl eher einen Ruck zu den extremen Rändern als zu einer grünen Zukunft. Und dabei sind die Parteiprogramme dann egal.

Feuerblick
01.06.2021, 08:24
Dann müsste man nur noch klären, wo 1. das Mehr an Strom für E-Autos für alle herkommen soll (natürlich Öko-Strom) und 2. woraus man umwelt- und menschenfreundlich E-Auto-Akkus/Batterien herstellt und entsorgt. :-nix