Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundestagswahl 2021
Matzexc1
01.06.2021, 08:44
Dann müsste man nur noch klären, wo 1. das Mehr an Strom für E-Autos für alle herkommen soll (natürlich Öko-Strom) und 2. woraus man umwelt- und menschenfreundlich E-Auto-Akkus/Batterien herstellt und entsorgt. :-nix
Gerade der letzte Punkt steht in keinem Parteiprogramm, hat was von "Der Zweck heiligt das Mittel"
Heerestorte
01.06.2021, 09:57
Auch das Pflegepersonal bekäme ja die Energieprämie aus der CO2-steuer. Und für die allermeisten Berufstätigen reicht die Reichweite von e-Autos, vor allem, wenn große Arbeitgeber weiterhin Ladestationen auf ihren Betriebsgeländen installieren.
Hahaha, du meinst wohl Kraftwerke statt Ladestationen....
Ein durchschnittliches KH bekommt es ja nicht mal hin, genug Parkplätze für alle zur Verfügung zu stellen und dann sollen da ausreichend Ladesäulen kommen?
tragezwerg
01.06.2021, 10:56
Mir fehlt sowieso in allen Parteiprogrammen (der großen Parteien mit Chancen auf Regierungsbeteiligung) ein ordentliches Konzept für den Ausbau des ÖPNV. Ich wohne in einer Metropolregion, 10 km von einer Unistadt, und kann die Öffis nicht zum pendeln nutzen, weil vor 7:30 und nach 16 Uhr keine Öffis fahren. Die meisten Leute bräuchten gar kein Auto, wenn das anders wäre.
schmerz2000
01.06.2021, 11:16
Eine faire und gesellschaftlich verträgliche Energiewende ist meiner Meinung nach nur mit Atomkraft zu machen. Das ist im Ausland so auch bereits Konsens. China will durch Atomstrom bis 2060 Emissionsfrei werden, England baut fleißig Atomkraftwerke und selbst Japan baut wieder neue Kernkraftwerke.
Deutschland hat sich da ja leider in eine Sackgasse "politisiert". Für ein Großteil der Grünen ist Atomstrom schon aus historischen Gründen pfui, die CDU müsste dafür ja eingestehen dass ihre eigene Entscheidung Schwachsinn ist/war. Und die anderen Parteien wissen wie unpopulär das Thema in Deutschland ist, zumal auch nur die AfD für Atomstrom wirbt, was natürlich den Tabufaktor in anderen Parteien verstärkt.
Erstmal herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern dieses Threads!
Ihr habt es bisher geschafft Argumente für teilweise gegensätzliche Positionen auszutauschen OHNE euch direkt persönlich zu beleidigen oder ad hominem zu argumentieren. Das ist leider in letzter Zeit in diesem Forum nicht mehr selbstverständlich und daher durchaus erwähnenswert. :-meinung
Bitte weiter so, ich finde es sehr interessant einen Einblick in die Verschiedenen Denkweisen zu bekommen.
Ich persönlich bin ehrlich überrascht, mich selbst in einer politischen Randgruppe wiederzufinden (zumindest was das Umfrageergebnis hergibt).
Zur Zeit würden hier 3/4 der abstimmenden ML-User Grün/AFD wählen, das überrascht mich noch mehr.
Die Rechnung würde ich jetzt gerne Mal sehen, weil das halte ich für ein Gerücht.
Für dein e Auto fehlt eine brauchbare Ladeinfrastruktur und die Reichweite ist noch sehr ausbaufähig. Wer beruflich viel fährt hat dann ein Problem.
Also für E Mobilität bräuchten wir mehrere Autos, weil der Arbeitsweg meines Mannes schon auf einer Strecke genug Strom verbraucht.
Eins muss quasi über Nacht stehen bleiben.....
Ohne entsprechende Infrastruktur ist das ein Witz.
Für Leute in Ballungsräumen mag das schwer vorstellbar sein.
@Admins/Mods: Könnt Ihr eigentlich sehen, wer hier wie abgestimmt hat? Ich vermute ja, dass der ein oder andere Mehrfachaccounter mit (nicht nur) dazu beiträgt, den AfD-Balken nach rechts :-)) wandern zu lassen...
Kackbratze
01.06.2021, 13:10
Als ob eine nicht repräsentative Abstimmung da geändert werden muss.
Ich persönlich würde die eher ganz streichen und die Diskussion weiter laufen lassen.
Letztendlich frage ich mich, wofür SPD und CDU noch stehen wollen, da deren Positionen ja den Grünen oder der Linke angeglichen wurde.
Solange da noch kein sauberes Wahlprogramm fertig ist, sind das Alles Nebelkerzen.
Ich vermute auch, dass das Programm bis kurz vor der Wahl geheim bleibt, weil es einfach nicht fertig ist und zu 100% ohne Zukunftsvision (die immerhin die Linke und die Grünen bieten wollen) schnell dem Zeitgeist hinterhergeschmissen wird.
Da fällt mir ein, ich muss noch das Afd-Programm lesen, das ist ja schon fertig. Der Rest ist noch am diskutieren, die Grünen ja sowieso.
schmerz2000
01.06.2021, 13:30
Als ob eine nicht repräsentative Abstimmung da geändert werden muss.
Ich persönlich würde die eher ganz streichen und die Diskussion weiter laufen lassen.
Letztendlich frage ich mich, wofür SPD und CDU noch stehen wollen, da deren Positionen ja den Grünen oder der Linke angeglichen wurde.
Solange da noch kein sauberes Wahlprogramm fertig ist, sind das Alles Nebelkerzen.
Ich vermute auch, dass das Programm bis kurz vor der Wahl geheim bleibt, weil es einfach nicht fertig ist und zu 100% ohne Zukunftsvision (die immerhin die Linke und die Grünen bieten wollen) schnell dem Zeitgeist hinterhergeschmissen wird.
Da fällt mir ein, ich muss noch das Afd-Programm lesen, das ist ja schon fertig. Der Rest ist noch am diskutieren, die Grünen ja sowieso.
Mein Highlight, das modularisierte Studium abschaffen. Zurück zu Diplom und Magister!
Aber kann durchaus auch positive Ideen erkennen, so ist es jetzt nicht.
Dr.Hackenbush
01.06.2021, 15:26
Um noch was zu der 16 Cent Erhöhung der Krafstoffpreise zu schreiben.
Von den Linken hat heute bereits jemand protestiert, das trifft nur
die unteren Einkommen. Wer genug Geld hat wird seinen Wagen weiterhin
voll tanken.
Fürs Klima wird das ohnehin wieder eine Nullnummer, da der Großteil der Emissionen
nicht von "uns" Privathaushalten kommen, sondern aus den Firmenfahrzeugen
und Dienstwagenflotten. Während unsere Autos morgens zur Arbeit hin fahren
und dann bis Dienstschluss geparkt bleiben und ansonsten vielleicht noch Abends
für den Einkauf bei REWE, Netto, Aldi und Lidl genutzt werden, sind die Fahrzeuge
von Telekom, Siemens, Vonovia & Co den ganzen Tag auf unseren Straßen unterwegs.
Und das wird auch nach einer Kraftstoffpreiserhöhung so bleiben.
In Deutschland zugelassene Neuwagen werden zu 63 Prozent gewerblich genutzt.
Im Vergleich zu privat genutzten Neuwagen werden mit ihnen doppelt so viele
Kilometer gefahren. Dadurch beträgt ihr Anteil am CO2-Ausstoß von Neuwagen
76 Prozent, hat die Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) ausgerechnet.
Sie sieht daher hier viel Potenzial für Einsparungen, ansonsten würden Deutschlands
klimapolitische Ambitionen ausgebremst, heißt es in der Studie "
https://www.heise.de/news/Studie-CO-aus-Neuwagen-stammt-zu-76-Prozent-aus-Firmenwagen-6047046.html
Thomas24
01.06.2021, 18:14
Und dann? Dann sind wir nicht mehr unter den reichsten 5 Ländern sondern nur noch unter den reichsten 10? Wie schlimm wäre das denn? Es KANN eh nicht mehr ewig ein kapitalistisches Streben nach immer mehr Wachstum geben.
Hm. Ich denke schon, dass ein fallendes oder auch nur stagnierendes BIP eine Menge Menschen sehr unzufrieden machen würde. Allein der explodierende Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung (Siehe Darstellung bei Statista: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/7031/umfrage/bundeszuschuesse-an-die-rentenversicherung-seit-1950/), kann nur dadurch refinanziert werden, dass der Anteil am BIP relativ konstant geblieben ist, obwohl die absolute Summe mittlerweile schwindelerregende Höhen erreicht.
Wie Dir sicherlich bekannt ist, sind die größten Postionen im Bundeshaushalt seit Jahren schon nicht mehr Forschung, Entwicklung und Infrastruktur, usw. sondern Zuschüsse zu den Sozialkassen. https://www.bundeshaushalt.de/#/2021/soll/ausgaben/einzelplan/11.html
Dies auf diese Art fortzusetzen setzt aber ein weiter wachsendes BIP voraus. Wenn es für dich ok ist, dass das BIP schrumpfen oder stagnieren soll, meinetwegen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass beispielsweise Rentner unter einer "menschenwürdigen Existenz" etwas anderes als Ernährung durch Katzenfutter plus Pfandflaschen sammeln verstehen (Stichwort Inflation).
Fun fact: die Inflation beträgt derzeit ca 2% (Cave: Inflations Forcast für den Bereich Energie: ca 7,9%! Und das bereits jetzt - ohne die Effekte eines Green New Deal unter Grüner Regierung: https://data.oecd.org/price/inflation-cpi.htm). Zinseszins über die nächsten 30 Jahre kannst du dir dann ja ausrechnen, wie die Kaufkraft in ein paar Jahrzehnten sein wird. Die Konsequenzen betreffen dann natürlich nicht die klassisch grün wählende Klientel, sondern den Plebs. Gilt natürlich auch für alle anderen Teilbereiche der sozialen Sicherungssysteme: stagnierendes BIP = kleinerer Kuchen zum verteilen. Kleinere Stücke für alle.
Wenn eine postmaterialistische Einstellung wie
Dann sind wir nicht mehr unter den reichsten 5 Ländern sondern nur noch unter den reichsten 10? Wie schlimm wäre das denn? Maxime politischen Handelns sein soll, dann darf man mal bescheiden fragen: was möchtest du und bei wem streichen?
Und ob die europäischen Nachbarn mit einem ärmer werdenden Deutschland zufrieden sein würden?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155196/umfrage/die-zehn-wichtigsten-beitragszahler-im-eu-haushalt-2010/ Muss man mal schauen. Vor allem, wenn sich tatsächlich mal Vorschläge, wie eine europäische Arbeitslosenversicherung (!) realisieren würden. https://www.euractiv.de/section/soziales-europa/news/coronavirus-bringt-neuen-schwung-fuer-eu-weite-arbeitslosenversicherung/
Die Ressourcen SIND endlich. Fein, dann benutzt China die letzte Braunkohle und nicht wir, Na und? Dafür haben wir vielleicht schon mal ein paare grüne Technologien ausgearbeitet und können die dann wieder exportieren. Ist ja vielleicht sogar schlauer, schonmal daran zu denken, wie die Energiegewinnung in 100 Jahren aussieht, als sich Gedanken darum zu machen, welche Wirtschaftsmacht in den nächsten 10 Jahren an uns vorbei zieht, weil wir GEFÄHRLICHERWEISE schonmal die Windkraftwerke ausgebaut haben.
Ich versteh dich ja. Aber... Ich sag es mal so.
Erstens ohne Kohleverhüttung = Kein Stahl. Ohne Stahl = kein Windkraftwerk, kein modernes Bauwerk, keine industrielle Zivilisation.:-nix Ich sage nicht, dass wir Stahl in Deutschland produzieren müssen. Aber dann wird er eben in Indien oder China etc. produziert und dann mühsam über die halbe Welt zu uns importiert. Es sei denn, du sagst: Stahl und andere Rohmaterialien, hey- brauchen wir nicht. Wir bauen dann eben mit Lehm. Wir können gerne postmaterialistisch zufrieden sein und uns zurücklehnen. Und das zu einem Zeitpunkt, in dem China über seine OBOR (One Belt, One Road) Initiative bereits 70% der Weltbevölkerung erreichen wird. Müssen dann aber darüber reden, dass deine Kinder in der Schule besser chinesisch als Französisch lernen sollten -und in 20 Jahren auf dieser Welt keine wichtige Entscheidung mehr getroffen wird, ohne mindestens einmal über den Schreibtisch eines Chinesen gegangen zu sein. Wenn das in Ordnung für dich ist, gut. Ich bitte aber um Verständnis, dass es Landsleute und Wähler gibt, die das anders sehen.
Zweitens: auch Deutschland hat nur eine limitierte Menge Standorte, wo Windkraftwerke ökonomisch sinnvoll betrieben werden können. Natürlich hängt dies in erster Linie mit der Windgeschwindigkeit zusammen.
Böse Zungen behaupten, als in BW herauskam, dass man gerne mehr geeignete Flächen hätte, der Kriterienkatalog von "mittlere Windgeschwindigkeit" auf "mittlere Windleistungsdichte" und einfach eine höhere Turbine geändert (20m höher als vorher- höherer Stahlbedarf anyone? Mehr CO 2 Verbrauch, wegen mehr Zement im Fundament? Just asking...) worden sei, damit mehr geeignete Fläche ausgewiesen werden konnte. Und voilá Baden Württemberg konnte dann doch mehr für Windkraftwerke geeignete Flächen aufweisen, als bislang gedacht. Voller Erfolg. Ähem.
"Konkret: Im alten Windatlas galten Standorte ab zum Beispiel 5,5 m/s im Jahresdurchschnitt (140 m Nabenhöhe) als geeignet. Im neuen Atlas sollen Standorte mit einer mittleren Windleistungsdichte von mindestens 215 W/m2 (160 Nabenhöhe) als geeignet angesehen werden. Das entspricht – auf die alte Bemessungsgrundlage umgerechnet – etwa einer mittleren Jahreswindgeschwindigkeit von 5,65 m/s – 5,9 m/s 160 m über Grund. Dieser neue Orientierungswert für geeignete Flächen – mindestens 215 W/m2 – wird den Planungsträgern und Behörden als künftige Beurteilungsgrundlage empfohlen." Quelle: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neuer-windatlas-fuer-baden-wuerttemberg-vorgestellt/
Hat ein bisschen ein Geschmäckle. Honi soit, qui mal y pense...;-)
Und überhaupt: wenn wir uns als Nation für in industriellem Maßstab verfügbare CO2 neutrale ("grüne")Energien stark machen wollen- wieso haben wir dann unsere Nuklearkraftwerke abgeschaltet :-nix?
Wer grün wählen möchte, bitteschön. Für mich bleiben da ein paar Fragen offen.
LG
DrSkywalker
01.06.2021, 19:37
Zum Thema atomkraft: Findet ihr es wirklich redlich atommüll zu produzieren, der tausende von Jahre vor sich hin strahlt? Es gibt nach wie vor keine akzeptabele endlagerlösung. Ich bin der Meinung, dass wir es uns nicht anmaßen sollten stoffe zu produzieren, die tausende von Jahre strahlen, nur weil wir jetzt gerade billige Energie möchten. Ich persönlich finde das sogar verwerflich.
Gleiches gilt beim tierwohl. Dieses massentöten von Tieren, die vorher ein Leben lang nur gelitten haben, nur weil Karl-Heinz seine tägliche leberwurst und sein schnitzel in der Kantine essen will. Mit fehlt da wirklich das Verständnis. Das ist für mich alleine schon so wichtig, dass ich eigentlich grün wählen muss.
Mich stört vieles an den grünen, aber ich kann gewisse Entwicklungen nicht mehr mittragen in dem ich schwarz oder gelb oder auch rot wähle.
Noch kurz zur e auto Rechnung 10. 000 km im jahr:
Leasing :79 Euro pro Monat
Steuer: 0 Euro pro Monat
Wartung Reparatur: 10 Euro pro Monat
Stromkosten: 50 Euro pro Monat
Versicherung etwa gleich
= 139 Euro pro Monat für das e auto.
Der alte Golf:
Wertverlust: 150 Euro pro Monat
Steuer: 15 Euro pro Monat
Wartung Reparatur : 30 Euro pro Monat
Benzin: 100 Euro pro Monat
= 295 Euro pro Monat für den alten Golf.
Einwände?
Ja, man braucht eine eigene Steckdose irgendwo.
Und das beste Fortbewegungsmittel ist ohnehin das Rad oder meinetwegen Ebike! ;)
Feuerblick
01.06.2021, 19:43
Ja, Einwände. Siehe weiter oben.
Ich finde es nicht redlich, wenn man Ressourcen und Menschen ausbeutet, um ein vermeintlich umweltfreundliches Fortbewegungsmittel zu haben, für das man noch nicht mal genug Energie produziert bekommt und das am Ende genauso vor Entsorgungsprobleme stellt.
Wäre es nicht sinnvoller, den ÖPNV vernünftig auszubauen, jede Milchkanne an entsprechende ÖPNV-Möglichkeiten anzuschließen und das zu fördern, statt immer mehr Individual-Fahrzeuge auf die Straße zu schicken, die am Ende auch nicht so richtig umweltfreundlich sind?
DrSkywalker
01.06.2021, 19:50
Ich meinte erstmal nur ob es Einwände gegen die Rechnung gibt.
Das Elektroauto an sich muss man differenziert betrachten, aber es hat seine Daseinsberechtigung. Fahrrad ist mir aber trotzdem lieber.
Die övnp ausbauen ist auf jeden Fall sehr wichtig und sinnvoll. Aber welche Partei wird das denn am besten machen? Die FDP? Die Union?
Außerdem fährt ja auch nicht jeder so einen alten Golf wie in der Beispielrechnung :-nix
DrSkywalker
01.06.2021, 20:01
Außerdem fährt ja auch nicht jeder so einen alten Golf wie in der Beispielrechnung :-nix
Aber gegen ein neueres Auto sollte die Rechnung auch pro e Auto aufgehen denke ich. Ich wollte auch nur darlegen, dass das kostenargument nicht gegen e Autos spricht.
Feuerblick
01.06.2021, 20:09
Das Kostenargument vielleicht nicht (wobei neuere Autos nicht monatlich Kohle für Wartung etc. kosten und man die auch leasen kann, wenn man das möchte), aber halt viele andere Argumente.
Wer den ÖPNV ausbauen KANN, weiß ich nicht. Fakt ist, dass zumindest hier in der Gegend die „großen“ Parteien in den letzten Jahrzehnten eher den ÖPNV ABgebaut haben.
Dennoch: Die Rechnung „E-Auto ist das Nonplusultra des Umweltschutzes“ geht halt leider auch nicht auf. Schon gar nicht, wenn alle, die jetzt einen Benziner/Diesel fahren auf E-Auto umsteigen. :-nix
Ich meinte erstmal nur ob es Einwände gegen die Rechnung gibt.
Ja, die Punkte Werteverlust und Stromkosten. Den Werteverlust beim Elektroauto komplett zu unterschlagen halte ich für unredlich, selbst bei geleasten Fahrzeugen, und bei einem alten Golf mit 150 euro für deutlich zu hoch gegriffen.
Abgesehen davon gelten die Stromkosten wohl in erster Linie für den Sommer, oder?
Und wenn wir diese Punkte dann mal weglassen, ist der finanzielle Unterschied nicht besonders groß, ein Leasingfahrzeug mit einem gekauften Auto zu vergleichen dagegen eher so Äpfel mit Erdnüssen ;-)
DrSkywalker
01.06.2021, 20:32
Stromkosten gelten für die komplette Laufzeit. Spreche aus Erfahrung.
Man kann über alle Punkte diskutieren, aber unterm Strich wird man mit dem E-Auto als 0815 Nutzer kaum ein Szenario finden, in dem man mehr zahlt als mit einem Benziner. Wohl gemerkt aber nur dank der Förderung aktuell.
Leasing und kauf wird übrigens ständig und immer wieder verglichen, weil es einfach relevant ist. Diesen Einwand verstehe ich daher nicht.
Ok, wenn das so ist, dann mach hier doch mal eine konkrete Beispielrechnung. Dann wäre ich evtl. überzeugt.
Netterweise haben andere das schon durchgerechnet UND praktische Anwendung in der Schweiz und in Kanada zeigt, dass es funktioniert https://www.ccl-d.org/static/files/2020-Handout-Umsetzung-Klimadividende.pdf
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