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https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161337/umfrage/staatsquote---gesamtausgaben-des-staates-in-relation-zum-bip/#:~:text=Die%20Staatsquote%20von%20Deutschland%20b etrug,Prozent%20bis%20rund%2049%20Prozent.
Liegt an der Coronapandemie. Achja, Gesundheitswesen sind auch Staatsausgaben, stimmts?
Wir sollten das Gesundheitssystem wie in den USA privatisieren.
Warum?
Man verdient viel besser...
Es hat sich gezeigt in den USA, dass private Krankenversicherungen und Krankenhäuser sowie gut vernetzte Pharmaunternehmen deutlich besser wirtschaften und niemals überzogene Preise verlangen, nur leicht erhöht. Eine Win-Win Situation. Es ist allgemein so, dass privat Unternehmen viel besser wirtschaften als der Staat. Das kann man generell so sagen. Es gibt überhaupt keine Gegenbeispiele...
Auch das Studium der Mediziner sollte wie in den USA so ca. 400k kosten, die man dann abbezahlen darf, ist nur fair und senkt die staasquote.
Eben die Grünen und die Linken wollen eben mehr Steuern einnehmen, die CDU und FDP wollen nicht mal das- also deren Finanzierungsoptionen sind noch viel dürftiger. Klar, die wollen vielleicht auch nicht so viel ausgeben für Soziales zb - aber dafür dann (lobbyverbunden?) investieren, was es jetzt auch nicht besser macht.
Ich verstehe diese Angst vor der Linken auch nicht. Ich muss sogar sagen, dass ich auch großen Respekt habe allein vor der Konsequenz, Auslandseinsätze abzulehnen. (Ich bin zugegeben außenpolitisch nicht so bewandert, dass ich mit Sicherheit sagen könnte, dass diese nötig sind - aber zumindest weiß ein Pazifist, dass die Linke eben die einzige ´größere´Partei ist, die er wählen kann.) Aber ja, es haben immer alle Angst, dabei sind doch sogar mehr ehemalige SEDler zur CDU gegangen als zur PDS... und das ganze ist schon 40 Jahre her, aber hey, lasst uns mit Ängsten spielen. Ich würde ihnen auch eine Chance geben, zumindest als korrektive Kraft in einer Regierung, die dann eben nicht ungehindert CDUlike Pöstchen an die Wirtschaft verteilt.
...
Auch das Studium der Mediziner sollte wie in den USA so ca. 400k kosten, die man dann abbezahlen darf, ist nur fair und senkt die staasquote. :-D Super Punkt!
Kackbratze
07.09.2021, 12:13
Mehr Steuern in dem Land mit den höchsten Steuern. Mal was ganz Neues.
Besser haushalten oder bestehende Finanzen anders verwenden wäre ein Ansatz, aber das ist ja bei der CDU geplant und somit nicht möglich.
Steuerbetrug zu bekämpfen ist ein Ansatz fehlende Einnahmen, die dem Land zustehen würden, auch zu bekommen. Da aber gleich ein, "dann werden wir in Geld schwimmen" draus zu machen.
50Milliarden durch Steuerbetrug einnehmen, vielleicht könnte man ja auch auf die gleiche Summe noch dazu kommen, wenn man zB. China weniger Entwicklungshilfe zahlt, bei den NGOs mal schaut, wer so alles gefördert wird für eigentlich staatliche Aufgaben, Beraterverträge beendet, etc.
Wenn man da bei den Grünen nachschaut ist da nichts geplant.
Weiter das Geld raus, wenn man mehr braucht, sucht man sich neue Taschen zum reingreifen.
Thomas24
07.09.2021, 14:15
Ich hab mal vor ein paar Jahren eine Doku über Marx gesehen. Da wurde auch die Frage gestellt, warum denn der Kapitalismus bisher noch nicht kollabiert sei, wie er vorhergesagt hatte. Die Antwort ist, dass er das längst schon getan hätte, wenn der Staat in gewissen Krisen nicht immer wieder rettend und regulierend eingegriffen hätte.
Kommst du auch aus Königs Wusterhausen wie Fr. Christoph?
Aber der Joke der Dokumentarfilmer war gut :D
Jede, aber wirklich jede Voraussage des sogenannten "wissenschaftlichen Marxismus- Leninismus" wurde durch das echte Leben widerlegt. Allein im letzten Jahrhundert haben sozialistische Wirtschaftsysteme zwei Dutzend Mal versagt. Aber jedes Mal kommt dann der Einwand "Jaaaa, aaaaber- das war ja gar kein wirklicher Sozialismus. Das lag ja an den Interventionen/ Sanktionen der USA/ den weltpolitischen Umständen" usw. pp. Das vielleicht die Grundannahme der zentralen Verteilung von Waren und Dienstleistungen über eine Planwirtschaft PLUS Vergesellschaftung der Produktionsmittel das Problem sein könnte - das ist eine völlig fernliegende Idee. Und so wird dann eben auch das nächste Dutzend sozialistischer Planwirtschaften scheitern und einen Scherbenhaufen hinterlassen.
In einem Nebensatz ziemlich am Anfang hat sie aber die "Bürgerversicherung" erwähnt. Das kommt also auch....
Ich kann mir nicht helfen, aber mir schwant, dass die nächste Legislaturperiode sehr, sehr teuer wird.:-kotz:-keks
Die SPD will die Bürgerversicherung. Die Grünen wollen die Bürgerversicherung. Und die Linken ebenfalls.
Darüber hinaus möchten die o.g. Parteien ebenfalls das Versorgungswerk abschaffen zugunsten der BfA.
Ich möchte weder eine Bürgerversicherung, noch meine bisher geleisteten Altersvorsorge Beiträge in den Ofen zum verheizen schieben. Das Schneeballsystem der umlagebasierten Rentenversicherung würde durch die eingenommenen Summen aller Versorgungswerke vielleicht für ein paar Jahre stabilisiert, dann aber weiter in Schieflage geraten. Aber unsere Rentenbeiträge kann man eben nur einmal enteignen. Den Trick kann man kein zweites Mal durchführen.
Eben die Grünen und die Linken wollen eben mehr Steuern einnehmen, die CDU und FDP wollen nicht mal das- also deren Finanzierungsoptionen sind noch viel dürftiger. Klar, die wollen vielleicht auch nicht so viel ausgeben für Soziales zb - aber dafür dann (lobbyverbunden?) investieren, was es jetzt auch nicht besser macht.
Mal ganz ehrlich: Deutschland hat bereits jetzt bei weitem die höchste Steuer- und Abgabenlast für einen Alleinverdiener in der Stk. 1. Nicht in Europa. Nicht in der OECD. Sondern Weltweit. Uns verlassen jedes Jahr über 200.000 Deutsche, davon 3/4 mit Hochschulabschluss. Nicht jeder davon kommt wieder. Es wäre ja ok, die höchsten Steuern und Abgaben weltweit zu zahlen, wenn wir im Gegenzug die beste Infrastruktur, die besten Schulen oder die am besten ausgestattete Armee der Welt bekämen...
Aber die Realität ist doch: Mercedes bezahlen, Volkswagen versprochen bekommen, Dacia wird geliefert. Da gibt es ein leichtes Delta.
Darüber hinaus kennt unser Sozialbudget seit Jahrzehnten nur eine Richtung: immer mehr und immer mehr. Trotzdem nimmt das öffentlichkeitswirksame Gejammer über die vermeintliche Zunahme der sozialen Ungleichheit in den Mainstream Medien nicht ab. Fakt ist aber: 2 Mio Menschen sind in den letzten Jahren aus der Unterschicht in die Mittelschicht aufgestiegen. Wir haben im selben Zeitraum aber 3 Mio Menschen aufgenommen (ähem, unter anderem 2015 usw.), und die waren Einkommenstechnisch nicht begütert. Man kann natürlich auch 40%, 50% oder 60% des Haushaltes ins Sozialbudget stecken. Warum nicht gleich 80%?
Man könnte auf abstruse Ideen kommen, dass wir a) aufhören sollten, eine kontraproduktive Immigrationspolitik zu betreiben in Richtung: interessenorientierte Immigrationspolitik, oder b) ganz verrückt, dass wir Immigration und politisches Asyl nicht einfach im selben Topf unterschiedslos vermischen, sondern differenziert betrachten sollten. Oder c) dass unser Staatswesen seit Jahren gar kein Einnahme, sondern eher ein Ausgabeproblem haben- Stichwort verschleppte Wahlrechtsreform. Das nächste Bundesparlament könnte evtl. auf 1.000 Bundestagsabgeordnete anwachsen *Facepalm*. Deutschland wurde noch vor wenigen Jahren mit 600 MdBs auch nicht besser oder schlechter geführt... usw. pp.
Ich verstehe diese Angst vor der Linken auch nicht. Ich muss sogar sagen, dass ich auch großen Respekt habe allein vor der Konsequenz, Auslandseinsätze abzulehnen. (Ich bin zugegeben außenpolitisch nicht so bewandert, dass ich mit Sicherheit sagen könnte, dass diese nötig sind - aber zumindest weiß ein Pazifist, dass die Linke eben die einzige ´größere´Partei ist, die er wählen kann.)
Dieselben Leute, die gerade ihre "Bundeswehr raus aus Afghanistan!" im Keller abgestellt haben, beschweren sich im Parlament, dass die Bundeswehr keinen Rettungseinsatz für die Ortskräfte durchführen konnte? Ich halte von Sascha Lobos Kolumne im Spiegel ja nicht besonders viel. Aber bei diesen Zeilen musste ich ihm recht geben.
"Progressive forderten umgehend eine robuste, also Waffen-bewehrte Luftbrücke, aber hielten jahrzehntelang den Rüstungsetat für viel zu hoch und die Bundeswehr für bäh. Linke forderten alles gleichzeitig, die Plakate »Bundeswehr raus aus Afghanistan« noch vom letzten Wahlkampf im Keller. Zeiten der Krise sind immer auch Zeiten der Bigotterie, aber was in sozialen Medien zu Afghanistan spontan geäußert wurde, offenbarte eine Reihe ideologischer Lebenslügen in der globalisierten, vernetzten Welt.
Dass man eine schlagkräftige, gut ausgerüstete Armee auch dann braucht, wenn man eigentlich Friedensmacht sein möchte (sie sollte halt so wenig rechtsradikal wie möglich sein)."
Aber ja, es haben immer alle Angst, dabei sind doch sogar mehr ehemalige SEDler zur CDU gegangen als zur PDS... und das ganze ist schon 40 Jahre her, aber hey, lasst uns mit Ängsten spielen. Ich würde ihnen auch eine Chance geben, zumindest als korrektive Kraft in einer Regierung, die dann eben nicht ungehindert CDUlike Pöstchen an die Wirtschaft verteilt.
:-D Super Punkt!
Ok. 1. Die Wiedervereinigung war nicht vor 40 Jahren. Geschenkt.
2. In Punkto Pöstchengeschacher sind sich die Dunkelroten, die Hellroten, die Grünen, die Schwarzen und alle anderen ganz einig. Auch die Zahl der Staatssekretäre (Das ist eine B 11 Vergütung!) und "Staatsminister zur besonderen Verwendung" kennt seit Jahren nur eine Richtung. Immer mehr. Ist ja auch normal, denn jede Regierung muss ihre braven Parteisoldaten mit irgendeinem Versorgungspöstchen versehen- und auf einen schicken EU Posten kann man nicht alle abschieben ("Aktion Abendsonne").
Denn gelernt (zumindest auf dem Arbeitsmarkt verwertbare Fähigkeiten außerhalb der Politik), haben diese loyalen Gefolgsleute in den allermeisten Fällen nämlich: nichts. Und das geht nicht nur dem "Call Center Kevin" von der SPD so. Die berufliche Vita von Fr. von der Leyen ist da ebenso underwhelming. In einer Rot- Grünen Konstellation braucht die Linke keine korrektive Wirkung entfalten. Im Punkt: Der Staat soll sich mehr kümmern. Und im Punkt: bezahlen, sollen das bitte die anderen. Sind sich doch RRG doch untereinander einig. Ein potentieller Kanzler Scholz weiß zwar, dass ca. 30% seiner Wähler mit den Linken nichts anfangen können -aber auf der subalternen Ebene sind doch viele für eine "progressive" und "gerechtere" Politik.
Thomas24
07.09.2021, 14:20
Liegt an der Coronapandemie.
Ah ja, die Datenreihe fängt bei der Pandemie an :-oopss. Einfach mal hinsehen :-?.
Achja, Gesundheitswesen sind auch Staatsausgaben, stimmts?
Wir sollten das Gesundheitssystem wie in den USA privatisieren.
Warum?
Man verdient viel besser...
Es hat sich gezeigt in den USA, dass private Krankenversicherungen und Krankenhäuser sowie gut vernetzte Pharmaunternehmen deutlich besser wirtschaften und niemals überzogene Preise verlangen, nur leicht erhöht. Eine Win-Win Situation. Es ist allgemein so, dass privat Unternehmen viel besser wirtschaften als der Staat. Das kann man generell so sagen. Es gibt überhaupt keine Gegenbeispiele... Auch das Studium der Mediziner sollte wie in den USA so ca. 400k kosten, die man dann abbezahlen darf, ist nur fair und senkt die staasquote.
Vielleicht möchtest du nochmal was zu deinen Lieblingsthemen beitragen? Wir haben schon lange nichts mehr zu Pinochet und den Chicago Boys gehört? Oder zur mittelmäßigen Versorgungsqualität des Prostataca in deutschen Kliniken? Oder wie sehr gierige DE- Systemprofiteure dringend notwendige Reformen behindern, um sich ihre eigenen Taschen vollzustopfen? Vielleicht möchtest du darüber nochmal ein paar Zeilen schreiben. Nochmal. Von vorne?
Ich verstehe die Diskussion hier nicht. Einige Leute wünschen sich eine andere Regierung als die jetzige. Idee und Vorstellungen von möglichen neuen Regierungsparteien werden mit den Argumenten nicht bezahlbar oder unrealistisch abgestempelt. Genau diese Leute sind aber genau so unzufrieden mit dem Status quo. Aber was wollt ihr denn für eine Regierung? Seit 16 Jahren gibt es eine schwarze Regierung. Hauptsächlich mit rot, aber auch mit gelbem Anteil (der rote wurde immer kleiner). Und läuft es eurer Meinung nach gerade gut? Eher nicht?! Wieso genau sollte man also genau dabei bleiben?
Feuerblick
07.09.2021, 17:01
Ich denke, alle hier hätten gern eine Regierung, die sinnvolle Dinge unternimmt. Keinen Aktionismus, keine unbezahlbaren Versprechungen. Überlegte Ideen, sinnvolle Ideen. Aber interessanterweise kommen solche Ideen meist von kleinen Parteien, die leider mit denen da oben nichts zu tun haben und die niemals genug Stimmen bekommen würden. Weil es immer noch zu viele Menschen gibt, die CDU/SPD/Wasauchimmer aus Prinzip oder wegen des Parteibuchs wählen. Nicht wegen der Inhalte. :-nix
Ich will ja nicht den Kommunismus wieder einführen (dann würde ich wohl eher MLPD wählen). Ich wünsche mir nur mehr Gerechtigkeit. Berufe, die tatsächlich einen Dienst am Menschen leisten sind oft schlecht bezahlt, während man Millionen verdienen kann, wenn man mit dem Geld anderer jongliert. Eine Pflegekraft verdient ein Drittel oder ein Viertel von dem, was ich "verdiene". Ist das gerecht? Weil ich studiert habe und mehr Verantwortung trage? Das reden wir uns doch bloß alle ein. Die FDP redet doch immer so gern davon, dass sich Leistung lohnen muss. Dann muss man Leistung aber bitte auch anders definieren.
Und ich wünsche mir mehr Verantwortung von großen Konzernen. Insbesondere von denen, die in große Kosten verursachen durch umwelt- und klimaschädliches Verhalten.
Feuerblick
07.09.2021, 17:57
Würdest du denn auf einen Teil deines Gehalts verzichten, damit die Pflege gerechter bezahlt wird und die Lücke zwischen Arzt und Pflege nicht mehr so groß ist? Irgendwoher muss die Kohle ja kommen. Und sei dir sicher, dass bei den besser Bezahlten zuerst der Rotstift angesetzt wird. Okay, von den Politikern im Bundestag mal abgesehen.
Nefazodon
07.09.2021, 18:52
Ich will ja nicht den Kommunismus wieder einführen (dann würde ich wohl eher MLPD wählen). Ich wünsche mir nur mehr Gerechtigkeit. Berufe, die tatsächlich einen Dienst am Menschen leisten sind oft schlecht bezahlt, während man Millionen verdienen kann, wenn man mit dem Geld anderer jongliert. Eine Pflegekraft verdient ein Drittel oder ein Viertel von dem, was ich "verdiene". Ist das gerecht? Weil ich studiert habe und mehr Verantwortung trage? Das reden wir uns doch bloß alle ein. Die FDP redet doch immer so gern davon, dass sich Leistung lohnen muss. Dann muss man Leistung aber bitte auch anders definieren.
Und ich wünsche mir mehr Verantwortung von großen Konzernen. Insbesondere von denen, die in große Kosten verursachen durch umwelt- und klimaschädliches Verhalten.
Ist das gerecht? Ja ist es. Wonach willst Du sonst bei der Bezahlung gehen, wenn nicht nach der Dauer der Ausbildung/Qualifikation und der Verantwortung??
Und zumindest in Deutschland trägt man als Arzt schon mehr Verantwortung als als Pflegekraft.
Es können nicht alle das gleiche verdienen.
Und was beim Thema Mindestlohn oft vergessen wird: Wird in Dienstleistungsberufen der Lohn angehoben, steigt der Preis der Leistung für alle, sodass am Ende alle weniger Geld in der Tasche haben.
(Beispiele für diesen Effekt: Preis für einen Haarschnitt und Mindestlohn Friseur; Mindestlohn in 24h Pflege und Bezahlbarkeit derselben-neulich noch in den Medien diskutiert worden. Womit ich nicht sagen will, dass es nicht überfällig war, die 24h-Pflege adäquat zu bezahlen. Ich will nur darauf hinweisen, dass diese Bezahlung dann zu anderen Problemen führt)
Irgendwo muss das Geld für den Mindestlohn herkommen.
Ah ja, die Datenreihe fängt bei der Pandemie an :-oopss. Einfach mal hinsehen :-?.
2019 war sie bei 45 %. Übrigens jahrelang ungefähr konstant. Erst 2020 ist sie über die erwähnten 50% gestiegen. So what? Wer hätte es erwartet bei einer Pandemie? Und selbst wenn, ohne Staatsausgaben gehts nicht.
Aber man könnte ja mal anfangen die Staatsquote zu senken im Bereich Gesundheit und alle staatlichen Ausgaben (sprich auch alle GKV/PKV Leistungen für die Augenheilkunde zu streichen). Die Leute sollen selbst zahlen. Und auch Augenarztunternehmen aus China & Indien dürfen in den deutschen Markt. Das soll alles der Markt frei und fair regeln, der kann das am besten. Und für den Verbraucher wird es transparent ;-) .
- Auch die Staataausgaben für Straßen weg damit. Die Leute sollen selber ihre Autobahn asphaltieren. Oder direkt verkaufen an die Fa. Raff&Gier, die endlich eine Maut einführt. Freie Fahrt für freie Bürger.
- Auch Staatsausgaben bei Bildung. Unnötig, die Kinder kommen auf die Eliteschule in Großbritannien.
- Sozialer Wohnungsbau. Wozu? Es gibt soviele Brücken zum drunter schlafen.
- Eisenbahn...pah. Damit fährt niemand von der FDP. Da sind ja andere Leute im Vehikel. Pfui.
- Verwaltung. Privatisieren und von Google verwalten lassen oder China.
- Wasser: Ja immer noch nicht privat, daher ist das auch so billig. Geht garnicht.
usw.
Matzexc1
07.09.2021, 19:04
Würdest du denn auf einen Teil deines Gehalts verzichten, damit die Pflege gerechter bezahlt wird und die Lücke zwischen Arzt und Pflege nicht mehr so groß ist? Irgendwoher muss die Kohle ja kommen. Und sei dir sicher, dass bei den besser Bezahlten zuerst der Rotstift angesetzt wird. Okay, von den Politikern im Bundestag mal abgesehen.
Ich persönlich meine das wir bereits genug Geld im Gesundheitswesen haben, es landet nur an den völlig falschen Stellen unter anderem in Bürokratie und Verwaltung. Verbunden mit fehlender Lobby ist das natürlich für die Pflege am Ende die Katastrophe.
Außerdem muss man sich die Einschätzung der Bevölkerung über Pflegekräfte anschauen:
"Pflegen kann jeder""Außer Betten machen und Waschen machst du doch nicht viel(Originalzitat)"
Am schönsten finde ich immer noch die tolle Kampagne unserer Bundesregierung: https://www.youtube.com/watch?v=UTfzX03z4r4
@Lava
Ich verstehe zum Beispiel nicht warum Fussballspieler/Sportler Millionen verdienen,hier fehlt mir die Leistung. Bei einem Unternehmer der Geld investiert um neue Arbeitsplätze zu schaffen sehe ich es anders.
Ein Punkt noch: Wenn Ärztinnen/Ärzte eine Anordnung tätigen und die Pflegekraft führt sie falsch aus wird es nicht für die Pflegekraft rechtlich problematisch. Den Spass hatte ich im Impfzentrum als einer 16jährigen versehentlich Moderna statt Biontech gespritzt wurde
@ Miss H
Meiner Meinung nach lief es die letzten 16 jahre schon nicht gut. Warum:
-neben dem Klimawandel wurden zig andere Baustellen die uns früher und für jeden spürbarer auf die Füße fallen werden nicht angegangen:
Bildung,Gesundheitswesen,Infrastruktur, Digitalisierung,Entbürokratisierung, Demografie und Rente. Auf Europaebene reden wir noch von Euro und einer reformbedürftigen EU
- eine immer stärkere Spaltung im Land und eine Veränderung der Diskussionskultur die gerne auch Fakten verdrängt oder Kritiker mundtot macht.
Was ich mir konkret von unserer Politik/Regierung wünsche:
- Bereitschaft für das eigene Handeln geradezustehen
- Anpacken von Problemen mit realistischer Planung
- Begrenzung der Amtszeiten
- Verpflichtung für einen ordentlichen Berufs-oder Studiumsabschluss und 3 Jahre beruflicher Tätigkeit, alternativ selbständige Arbeit/Aufbau eines Geschäftes/Unternehmens
- Bereitschaft an sich selbst zu Hand anzulegen/bei sich zu sparen( Begrenzung des Bundestages,Wahlreform,Volksentscheide, Abschaffung der Altersvorsorge für Politiker und Einzahlung in die Rentenkasse)
Bei letzterem Punkt: https://www.versicherungsbote.de/id/4885185/Altersvorsorge-Baden-Wuerttemberg-Landtagsabgeordnete/
Diese Versorgungswerke werden nicht erwähnt wenn es um die Abschaffung von Versorgungswerken geht.
Was die aktuelle Wahl angeht:
Ich persönlich sehe nicht das seitens der 3 großen Parteien grundlegende Veränderungen ins Haus stehen, bzw. das diese Veränderungen durchdacht sind.
Für mich ist es daher eher die Frage wie wähle ich am sinnigsten:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article233626439/Bundestagswahl-2021-Taktisch-waehlen-Fast-unmoeglich.html
Am Ende müssen 2 von CDU,SPD und Grüne einen Juniorpartner dazunehmen das es reicht, außer es wird Rot-Schwarz.
Nefazodon
07.09.2021, 19:15
@Lava
Ich verstehe zum Beispiel nicht warum Fussballspieler/Sportler Millionen verdienen,hier fehlt mir die Leistung. Bei einem Unternehmer der Geld investiert um neue Arbeitsplätze zu schaffen sehe ich es anders.
Naja, aber das ist doch ein schönes Beispiel dafür, warum es so läuft, wie es läuft. Letztlich ist der Markt bereit, soviel für Fußballspieler zu bezahlen.
Warum? Weil man mit ihnen über Werbung viel,viel Geld machen kann.
Und, weil die Leute Fußball sehen wollen und bereit sind dafür zu bezahlen.
Pflege dagegen...Pflege interessiert kaum jemanden, der gesund ist. Und das sind die meisten. Die Leute haben keine Ahnung vom Krankenhaus und wollen sich damit auch nicht beschäftigen. Warum auch? Sie sind ja gesund....
Feuerblick
07.09.2021, 19:17
@Matze: Ich habe nicht geschrieben, dass ich es okay, finde, wenn man das Geld anderen wegnimmt. Ich bin auch der Meinung, dass das Geld da wäre und dass der ganze Wasserkopf von Kliniken viel zu viel Kohle einstreicht. Keine Sorge!
Aber es wird, solange Krankenhäuser großen Konzernen gehören, die Gewinn machen wollen, genau so kommen. Andere Annahmen halte ich für naiv. Daher die Frage. ;)
Würdest du denn auf einen Teil deines Gehalts verzichten, damit die Pflege gerechter bezahlt wird und die Lücke zwischen Arzt und Pflege nicht mehr so groß ist? Irgendwoher muss die Kohle ja kommen. Und sei dir sicher, dass bei den besser Bezahlten zuerst der Rotstift angesetzt wird. Okay, von den Politikern im Bundestag mal abgesehen.
Also da sind erhebliche Einsparpotentiale, an erster Stelle würde wohl kaum das FA-Gehalt stehen, das ähnlich hoch ist wie in unseren Nachbarländern. Egal ob nun über sehr gut abrechnende Praxen, Zusatzklauseln über OP-Zahlen in Chefarztverträgen, Doppelstrukturen insb im stationären Bereich in vielen Regionen, Abrechnung von stationären Leistungen, die eigentlich alle ambulant durchführbar sind usw. usw.
Aber das kann natürlich nur die Politik einstielen, wem sie da Schmerzen zufügen möchte.
Matzexc1
07.09.2021, 19:17
2019 war sie bei 45 %. Übrigens jahrelang ungefähr konstant. Erst 2020 ist sie über die erwähnten 50% gestiegen. So what? Wer hätte es erwartet bei einer Pandemie? Und selbst wenn, ohne Staatsausgaben gehts nicht.
Aber man könnte ja mal anfangen die Staatsquote zu senken im Bereich Gesundheit und alle staatlichen Ausgaben (sprich auch alle GKV/PKV Leistungen für die Augenheilkunde zu streichen). Die Leute sollen selbst zahlen. Und auch Augenarztunternehmen aus China & Indien dürfen in den deutschen Markt. Das soll alles der Markt frei und fair regeln, der kann das am besten. Und für den Verbraucher wird es transparent ;-) .
- Auch die Staataausgaben für Straßen weg damit. Die Leute sollen selber ihre Autobahn asphaltieren. Oder direkt verkaufen an die Fa. Raff&Gier, die endlich eine Maut einführt. Freie Fahrt für freie Bürger.
- Auch Staatsausgaben bei Bildung. Unnötig, die Kinder kommen auf die Eliteschule in Großbritannien.
- Sozialer Wohnungsbau. Wozu? Es gibt soviele Brücken zum drunter schlafen.
- Eisenbahn...pah. Damit fährt niemand von der FDP. Da sind ja andere Leute im Vehikel. Pfui.
- Verwaltung. Privatisieren und von Google verwalten lassen oder China.
- Wasser: Ja immer noch nicht privat, daher ist das auch so billig. Geht garnicht.
usw.
Sehr schöner Sarkasmus ;-).
Realer Fakt: Der soziale Wohnungsbau wurde häufig von der SPD abgeschafft/eingestampft. z.B. Berlin: Kabinett Wowereit 2
https://de.statista.com/infografik/12473/immer-weniger-sozialwohnungen-in-deutschland/
Was Eliteschulen angeht:
Da bist du bei vielen Politikern mit dabei egal welche Partei.
https://www.welt.de/print/wams/politik/article13583089/Ich-geh-Baecker.html
Thomas24
07.09.2021, 19:18
2019 war sie bei 45 %. Übrigens jahrelang ungefähr konstant. Erst 2020 ist sie über die erwähnten 50% gestiegen. So what? Wer hätte es erwartet bei einer Pandemie? Und selbst wenn, ohne Staatsausgaben gehts nicht.
Aber man könnte ja mal anfangen die Staatsquote zu senken im Bereich Gesundheit und alle staatlichen Ausgaben (sprich auch alle GKV/PKV Leistungen für die Augenheilkunde zu streichen). Die Leute sollen selbst zahlen. Und auch Augenarztunternehmen aus China & Indien dürfen in den deutschen Markt. Das soll alles der Markt frei und fair regeln, der kann das am besten. Und für den Verbraucher wird es transparent ;-) .
- Auch die Staataausgaben für Straßen weg damit. Die Leute sollen selber ihre Autobahn asphaltieren. Oder direkt verkaufen an die Fa. Raff&Gier, die endlich eine Maut einführt. Freie Fahrt für freie Bürger.
- Auch Staatsausgaben bei Bildung. Unnötig, die Kinder kommen auf die Eliteschule in Großbritannien.
- Sozialer Wohnungsbau. Wozu? Es gibt soviele Brücken zum drunter schlafen.
- Eisenbahn...pah. Damit fährt niemand von der FDP. Da sind ja andere Leute im Vehikel. Pfui.
- Verwaltung. Privatisieren und von Google verwalten lassen oder China.
- Wasser: Ja immer noch nicht privat, daher ist das auch so billig. Geht garnicht.
usw.
Schreib doch einfach DE- Systemprofiteur und gut :D Wissen dich eh alle Bescheid, wo Sie dich inhaltlich einordnen müssen.
Matzexc1
07.09.2021, 19:20
@Matze: Ich habe nicht geschrieben, dass ich es okay, finde, wenn man das Geld anderen wegnimmt. Ich bin auch der Meinung, dass das Geld da wäre und dass der ganze Wasserkopf von Kliniken viel zu viel Kohle einstreicht. Keine Sorge!
Aber es wird, solange Krankenhäuser großen Konzernen gehören, die Gewinn machen wollen, genau so kommen. Andere Annahmen halte ich für naiv. Daher die Frage. ;)
Und solange eine Politik das für toll hält. Siehe Uniklinika Gießen und Marburg verkauft von der CDU und die Rückkaufsoption hat die aktuelle Regierung( Schwarz-Grün) verfallen lassen.
Ich stimme dir da völlig zu
Aber es wird, solange Krankenhäuser großen Konzernen gehören, die Gewinn machen wollen, genau so kommen. Andere Annahmen halte ich für naiv. Daher die Frage. ;)
Sogar die AfD ist dagegen Krankenhäuser komplett zu privatisieren inkl. Quote für die Privaten.
Es ist auch die Frage für wen Krankenhäuser primär da sind:
a) Gesundheit der Bevölkerung
b) Gewinne von Konzernen
Sehr schöner Sarkasmus ;-).
Realer Fakt: Der soziale Wohnungsbau wurde häufig von der SPD abgeschafft/eingestampft. z.B. Berlin: Kabinett Wowereit 2
https://de.statista.com/infografik/12473/immer-weniger-sozialwohnungen-in-deutschland/
Was Eliteschulen angeht:
Da bist du bei vielen Politikern mit dabei egal welche Partei.
https://www.welt.de/print/wams/politik/article13583089/Ich-geh-Baecker.html
Und jetzt will Berlin die Wohnungen wieder kaufen von Vonovia&Co. Mit dem Flughafen hat Wowereit allerdings den Vogel abgeschossen.
Politik und Parteien sind nicht nur Programm, sondern auch Menschen, die dahinterstehen.
Nix gegen die Scharpings oder Lafontaines der SPD (wer kennt sie noch?)
Aber die hätte ich niemals gewählt....dann lieber den etwas behäbigen Kohl
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